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Buwog stellt Bauträgergeschäft unter neue Führung

Eva Weiß.

Eva Weiß.

Quelle: Buwog, Urheberin: Claudia Hechtenberg

Köpfe 28.11.2019
Die österreichische Vonovia-Tochter Buwog stellt ihr deutsches Bauträgergeschäft unter eine neue Führung. Weil Alexander Happ, bisher Geschäftsführer von Buwog Bauträger, Ende 2019 Abschied ... 

Die österreichische Vonovia-Tochter Buwog stellt ihr deutsches Bauträgergeschäft unter eine neue Führung. Weil Alexander Happ, bisher Geschäftsführer von Buwog Bauträger, Ende 2019 Abschied nimmt und sich dann selbstständig macht, rückt Eva Weiß, die derzeitige Abteilungsleiterin Projektentwicklung, zum Jahreswechsel auf seinen Posten nach. Weiß wiederum wird von Thomas Mahler beerbt, der sich bislang bei Buwog Bauträger als Development Manager um große Neubauprojekte in Berlin kümmerte.

Die deutsche Bauträgereinheit von Buwog beschäftigt rund 140 Mitarbeiter in Berlin, Hamburg und Leipzig. Diese planen und bauen zurzeit gut 12.000 Miet- und Eigentumswohnungen. Happ leitete diesen Geschäftsbereich seit dem Markteintritt in Deutschland im Jahr 2012. Seine Nachfolgerin Weiß schlüpfte vor vier Jahren in ihre bisherige Rolle.

Eine personelle Veränderung gibt es auch bei der in Wien ansässigen Buwog Group: Kevin Töpfer (40) ersetzt ab dem 1. Dezember 2019 Clemens Taschée als kaufmännischen Geschäftsführer. Töpfer ist seit 2013 bei der Buwog. Zuletzt trug er die Gesamtverantwortung für das Personalmanagement. Taschée kam erst im Frühjahr 2018 ins Unternehmen. Im Februar 2020 zieht er schon wieder weiter.

Harald Thomeczek

Buwog-COO steigt beim Proptech 21st Real Estate ein

Köpfe 28.02.2019
Eigentlich sollte der Vertrag von Herwig Teufelsdorfer als COO des österreichischen Wohnimmobilienkonzerns Buwog noch bis Mitte 2022 laufen. Doch im Schatten der Übernahme durch Vonovia hat er ... 

Eigentlich sollte der Vertrag von Herwig Teufelsdorfer als COO des österreichischen Wohnimmobilienkonzerns Buwog noch bis Mitte 2022 laufen. Doch im Schatten der Übernahme durch Vonovia hat er nun doch frühzeitig den Posten geräumt. Der gelernte Wirtschaftsingenieur und Corporate Real Estate Manager (ebs) verdient sein Geld jetzt als COO beim Berliner Proptech 21st Real Estate. Als solcher gehört es zu seinen Aufgaben, das Wachstum voranzutreiben, eine Brücke zwischen Softwareunternehmen und der Immobilienwirtschaft zu schlagen sowie an der Produktentwicklung mitzuarbeiten. Darüber hinaus ist Teufelsdorfer selbst auch Investor bei dem Proptech.

Teufelsdorfer übernimmt mit seinem Einstieg bei 21st Real Estate den Verantwortungsbereich von Prof. Dr. Nicolai Wendland, der neben seiner Position als stellvertretender CEO künftig auch als Chief Innovation Officers tätig wird. Dadurch liegt sein Fokus momentan verstärkt darauf, Partnerschaften und Kooperationen zu stricken und zu pflegen sowie die KI-basierte Lage-, Objekt- und Investitionsbewertung weiterzuentwickeln. Dritter im Bunde der Geschäftsleitung von 21st Real Estate ist CEO Petr Bradatsch.

Anke Pipke

Andreas Segal holt einen Vertrauten zu Gateway

Köpfe 07.08.2018
Die übernahmelustige Gewerbe-AG Gateway Real Estate hat einen neuen Vorstand beisammen. Nach Andreas Segal, Ex-Finanzvorstand der Wohn-AGs Deutsche Wohnen und Buwog, hat jetzt auch der ... 

Die übernahmelustige Gewerbe-AG Gateway Real Estate hat einen neuen Vorstand beisammen. Nach Andreas Segal, Ex-Finanzvorstand der Wohn-AGs Deutsche Wohnen und Buwog, hat jetzt auch der 45-jährige Holger Lüth bei Gateway angeheuert. Er startet zum 1. September 2018 als Chief Financial Officer (CFO). Raus ist dann der bisherige CFO Tobias Meibom, ebenso wie Chief Executive Officer (CEO) Manfred Hillebrand, der zeitgleich von Segal beerbt wird. Beide Noch-Vorstände sollen aber bis Ende 2018 im Unternehmen bleiben und eine saubere Übergabe gewährleisten.

Segal erhielt die Berufung zum CEO von Gateway Anfang Juli. Mit Lüth wird er auf einen alten Bekannten treffen: Der ausgebildete Jurist wirkte die letzten vier Jahre als Bereichsleiter Corporate Finance und Investor Relations bei der Buwog. Das österreichische Wohnimmobilienunternehmen war vor Kurzem von Vonovia geschluckt worden. Apropos: Gateway bereitet sich mit der Installierung eines neuen Vorstands ebenfalls auf eine anstehende Übernahme vor, nämlich die von Development Partner.

Harald Thomeczek

Buwog-Vize Andreas Segal scheidet vorzeitig aus Vorstand aus

Der stellvertretende Buwog-Chef scheidet im Rahmen der Übernahme durch Vonovia vorzeitig aus dem Amt.

Der stellvertretende Buwog-Chef scheidet im Rahmen der Übernahme durch Vonovia vorzeitig aus dem Amt.

Quelle: Immobilien Zeitung

Köpfe 27.03.2018

Buwog radelt sich in die Herzen der Mitarbeiter

Buwog-CEO Daniel Riedl (links) posiert mit Markus Sperber und Raphael Lygnos vom österreichischen Betriebsrat sowie Martina Wimmer, Bereichsleiterin Personalmanagement und Office Management. Anlass des Fotoshootings: die Präsentation der Buwog-Firmenfahrräder 2016.

Buwog-CEO Daniel Riedl (links) posiert mit Markus Sperber und Raphael Lygnos vom österreichischen Betriebsrat sowie Martina Wimmer, Bereichsleiterin Personalmanagement und Office Management. Anlass des Fotoshootings: die Präsentation der Buwog-Firmenfahrräder 2016.

Urheber: August Lechner

Karriere 11.01.2018
Die österreichisch-deutsche Buwog Group hat ein neues Karriereportal eröffnet. Die Anziehungskraft auf Jobinteressenten und Mitarbeiter erhöhen sollen künftig insbesondere allerlei ... 

Die österreichisch-deutsche Buwog Group hat ein neues Karriereportal eröffnet. Die Anziehungskraft auf Jobinteressenten und Mitarbeiter erhöhen sollen künftig insbesondere allerlei familienfreundliche Maßnahmen. Das vorhandene Personal macht die Wohn-AG heute schon mit einer Flotte von Firmenfahrrädern glücklich.

Auf dem neuen Portal finden Jobsucher neben aktuellen Stellenangeboten und Informationen zu Karrierechancen auch Infos zur Einarbeitung (neudeutsch: Onboarding) bei der Buwog oder zur Personalentwicklung - und können via Videos in die Buwog-Arbeitswelt eintauchen. Dem Buwog-Blog können Interessierte zudem nicht ganz unwesentliche Details entnehmen. Etwa, dass eigene Buwog-Fahrräder für Dienstfahrten und gemeinsame Ausflüge angeschafft wurden. "Auslöser für das Angebot der Fahrradflotte war 2016 eine vorübergehende Sperre jener U-Bahn-Linie, die von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf ihrem Weg in die Buwog-Zentrale in Wien genutzt wurde", erzählt Martina Wimmer, Bereichsleiterin Personalmanagement und Office Management der Buwog.

Das zunächst als temporär angesetzte Angebot sei innerhalb kurzer Zeit so gut angenommen worden, "dass wir unseren Bike-Pool noch weiter ausgebaut und auch auf andere Standorte erweitert haben". Dazu wurden für die Standorte in Österreich und Deutschland insgesamt 26 Räder, sowohl Damen- als auch Herrenmodelle und ein E-Bike, angeschafft und ein Abstellraum eingerichtet. Eine Expertin für Fahrradgesundheit gab den Mitarbeitern sogar eine Einführung zum Thema "Mit dem Rad zur Arbeit". "Mittlerweile nutzen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig dieses Angebot", berichtet die Personalleiterin stolz.

Auch sonst liegt der Buwog das Thema betriebliche Gesundheitsförderung am Herzen. So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das Pilotprojekt "Fit mit Maya" gestartet. In einem Onlinetool macht eine Fitnesstrainerin täglich zwei Fitnessübungen vor, die die Buwog-Leute direkt am Arbeitsplatz leicht nachmachen können sollen. Das Ganze dauert maximal acht Minuten. Schweiß fließt angeblich nicht. Dafür soll u.a. Rücken- und Nackenbeschwerden vorgebeugt werden - und die Leistungsfähigkeit der Bürokämpfer dauerhaft erhalten bleiben.

Besonders wichtig ist dem Wohnimmobilienunternehmen, das 774 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland und Österreich beschäftigt und derzeit rund 49.000 eigene Wohnungen bewirtschaftet sowie Wohnungen entwickelt und vertreibt, als besonders familienfreundlicher Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. "Wir setzen gezielt auf Familienfreundlichkeit, was sich vor allem stark in unserer Unternehmenskultur abzeichnet", behauptet Wimmer und will wissen: "Andere aktiennotierte Unternehmen unserer Größe sind - zumindest nach meiner Erfahrung - deutlich anonymer und distanzierter im Umgang mit und zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern." Die Dame hat in ihrer eigenen Karriere u.a. schon knapp sieben Jahre in der Personalabteilung der Immofinanz verbracht. Wie CEO Daniel Riedl in Erfahrung gebracht hat, sei "Familienfreundlichkeit für viele Bewerberinnen und Bewerber ein ausschlaggebender Faktor, sich überhaupt bei uns zu melden".

Nun, behaupten kann man ja viel - was also tut die Buwog konkret, damit Mitarbeiter Beruf und Privatleben reibungsloser miteinander verzahnen können? Wimmer zählt Angebote wie Gleitzeit oder Teleworking auf, mit denen das Unternehmen seinen Leuten die Möglichkeit biete, "in einem gewissen Maße selbst zu entscheiden, wann sie wo arbeiten, denn am Ende ist schließlich das Ergebnis ausschlaggebend". Diese Angebote, so Wimmer weiter, würden gleichermaßen von Müttern und Vätern sowie von alleinstehenden und/oder kinderlosen Menschen in Anspruch genommen.

Das Gleitzeitmodell sieht so aus: "Es ist eine Kernzeit vorgegeben, zu der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumindest telefonisch erreichbar sein sollen. Dieses Angebot wird sehr gerne angenommen, allein deshalb, weil jeder Mensch gerne die Möglichkeit hat, selbst zu entscheiden, ob sein Arbeitstag z.B. um sieben Uhr oder um neun Uhr beginnt", sagt Wimmer.

Rücksicht will Wimmer nicht zuletzt auf die Belange von Teilzeitkräften genommen wissen: In den zehn deutschen und österreichischen Büros sind immerhin insgesamt knapp 200 nicht in Vollzeit tätige Mitarbeiter beschäftigt. "Hier kommt unsere überarbeitete Meeting Policy besonders zum Tragen", verspricht Wimmer. So sollen z.B. regelmäßige Teammeetings so angesetzt werden, dass auch Teilzeitkräfte während ihrer Arbeitszeit daran teilnehmen können. Wann die Treffen stattfinden, sprechen Führungskraft und Mitarbeiter miteinander ab. Außerdem neu im Angebot: Eltern-Kind-Büros. Diese familienfreundliche Maßnahme will das Immobilienunternehmen in Zukunft in Berlin und im Wiener Headquarter umsetzen. Der Hintergrund: Fällt z.B. spontan die geplante Kinderbetreuung aus - was ja immer mal vorkommt - sollen die Mitarbeiter stressfrei Familie und Job unter einen Hut kriegen können. "Dazu werden wir ein separates und voll funktionsfähiges Büro mit Spielzeug für Kinder unterschiedlicher Altersstufen ausstatten", kündigt die Personalhüterin an.

Wimmer verhehlt nicht, dass ein Arbeitgeber in puncto Work-Life-Balance auch an seine Grenzen stößt. Das ist vor allem der Fall, wenn Großprojekte umgesetzt werden - wie die SAP-Umstellung im Mai 2017. "In solchen Zeiten sind wir uns der Mehrbelastung für viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst und versuchen dennoch alles in unserer Macht Stehende, um unser Team zu unterstützen, z.B. mit Angeboten zum sportlichen Ausgleich und gemeinsam definierten Maßnahmen für einen besseren Ausgleich von Beruf und Privatleben." Mehr Verständnis für die Sorgen und Nöte des gemeinen Mitarbeiters soll den Alpha-Tieren bei der Buwog antrainert werden und "Familienfreundliches Führen" Teil der Führungskräfteausbildung werden. 2018 wird abgefragt, wie gut Mitarbeiter die Angebote zur Familienfreundlichkeit finden.

Harald Thomeczek