Karriere-News

Ihre gewählten Filter:

Platz 2: CBRE

Mike Schrottke, Head of Human Resources.

Mike Schrottke, Head of Human Resources.

Quelle: CBRE

Karriere 11.07.2024
Der Berater und Makler CBRE übernimmt die strategische und technisch-wirtschaftliche Beratung, etwa beim An- und Verkauf sowie der An- und Vermietung, die Entwicklung, Verwaltung und ... 

Der Berater und Makler CBRE übernimmt die strategische und technisch-wirtschaftliche Beratung, etwa beim An- und Verkauf sowie der An- und Vermietung, die Entwicklung, Verwaltung und Bewertung von Immobilien sowie das Transaktions-, Projekt-, Facility- und Investmentmanagement.

CBRE in Deutschland

Die Zahl der Beschäftigen von CBRE in Deutschland liegt bei rund 2.200. Für die kommenden Jahre ist ein Wachstum in mehreren Geschäftsbereichen geplant. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei 38 Jahren. Sie verteilen sich auf die acht Standorte Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Die Belegschaft besteht aus BWLern mit Immobilienfokus, Absolventen von bauwirtschaftlichen Studiengängen und IT-Spezialisten.

Einstieg 2024/25

CBRE bietet neben dem Direkteinstieg für Absolventen auch Ausbildungen und duales Studieren an. Das Traineeprogramm setzt 2024 aus, die Stellen sollen aber 2025 wieder aufgenommen werden.

Für Mitarbeiter gibt es ein weltweites Weiterbildungsprogramm. Dort werden neben fachlichen Inhalten auch Kurse zu Mediation und Karriere-Coachings angeboten. Im Unternehmen sind permanent rund 100 Studenten und Praktikanten beschäftigt. Die meisten offenen Stellen gibt es in der Zentrale in Frankfurt, in Berlin und am Standort Stuttgart, der gerade ausgebaut wird. Interessante Bewerber, für die keine passende Stelle frei ist, können sich in einen Talent-Pool aufnehmen lassen.

Einmal im Unternehmen angekommen, sind Wechsel zwischen Abteilungen möglich. Sie sollen nicht zuletzt dazu dienen, Mitarbeiter zu fördern und sie weiterzuentwickeln. Seit 2022 ist auch Workation, also das Arbeiten für einen gewissen Zeitraum im Ausland, möglich, ebenso wie mobiles Arbeiten.

Oops, they did it again!
Drees & Sommer hängt seine Konkurrenten als Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft zum zweiten Mal in Folge ab. CBRE und JLL verteidigen ihre Plätze zwei und drei aus dem Vorjahr.

Immobilien Zeitung

Oops, they did it again!

Dierk Mutschler, Steffen Szeidl und Marc Schömbs (v.l.), Vorstand Drees & Sommer.

Dierk Mutschler, Steffen Szeidl und Marc Schömbs (v.l.), Vorstand Drees & Sommer.

Quellen: Drees & Sommer SE; Medaillen: stock.adobe.com, Urheber: Igor Link; IZ-Montage

Karriere 11.07.2024
Drees & Sommer hängt seine Konkurrenten als Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft zum zweiten Mal in Folge ab. CBRE und JLL verteidigen ihre Plätze zwei und drei aus dem Vorjahr. ... 

Drees & Sommer hängt seine Konkurrenten als Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft zum zweiten Mal in Folge ab. CBRE und JLL verteidigen ihre Plätze zwei und drei aus dem Vorjahr.

Mit dem Abschluss in der Tasche wollen Absolventen von Studienfächern aus der Immobilienwirtschaft vor allem erst einmal eins: Fest in den Job einsteigen und die Grundlagen für eine Karriere in der Branche legen. Das zeigt die diesjährige Arbeitsmarktumfrage der Immobilien Zeitung (IZ), an der sich 516 Studenten, die kurz vor dem Ende ihres Studiums stehen, beteiligt haben. Das sind gut 100 mehr als 2023, als 413 Talente mitwählten. Zwei bis drei Praktika hat die Mehrheit von ihnen schon hinter sich. Auf ein konkretes Tätigkeitsfeld für den Berufseinstieg haben sich viele dadurch schon festgelegt.

Je größer das Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten bei einem Arbeitgeber ausfällt, desto mehr Interessenten kann er deshalb als Bewerber anlocken. Und gleichzeitig sieht ein Großteil der befragten Studenten bei Unternehmen, die breit aufgestellt sind, auch die Möglichkeit, sich nach einigen Jahren im Beruf noch einmal umzuorientieren. Ohne dass sie dafür das Risiko eines Arbeitgeberwechsels eingehen müssen.

Genau diese Breite an Geschäftsfeldern katapultiert Drees & Sommer 2024 wie schon im Jahr zuvor auf Platz eins des IZ-Top-Arbeitgeber-Rankings. Es ist ein Sieg mit großem Abstand: Drees & Sommer wurde 168 Mal als Wunscharbeitgeber benannt, es durften jeweils drei Stimmen verteilt werden. Und davon setzten die Nachwuchskräfte 130 Mal das Unternehmen mit Stammsitz in Stuttgart auf den ersten Rang. Sie begründeten ihre Wahl zum Beispiel mit "vielfältigen Jobperspektiven", der "Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Auftraggebern" und der Aussicht auf "abwechslungsreiche Tätigkeiten".

Die verspricht auch Chief Human Resources Officer (CHRO) Diana Wiedmann den Nachwuchskräften, wenn sie das Aufgabenspektrum des Unternehmens beschreibt: "Es reicht von der ersten Planungsphase bis zum späteren Betrieb und sogar bis zum Rückbau", auch die Auftraggeber unterschieden sich je nach Projekt. "Ganz wichtig ist es uns, Zukunftsthemen in die Projekte unserer Kunden einzubinden", betont Wiedmann außerdem. Genau dadurch sehen die Bewerber Drees & Sommer als "modernes und innovatives Unternehmen". Aus eigener Erfahrung weiß eine Werkstudentin zudem, dass Themen wie Building Information Modeling bei Drees & Sommer gefördert werden. Für sie ist das ein Grund, nach dem Studium in Innenarchitektur am liebsten voll ins Unternehmen einzusteigen, um noch mehr darüber zu lernen.

Doch nicht nur die fachliche Ausrichtung spielt für die nächsten Generation eine Rolle bei der Jobwahl. Viele würden gerne standortungebunden arbeiten oder über den Arbeitgeber eine Möglichkeit finden, internationale Erfahrungen zu sammeln. Platz zwei belegt deshalb CBRE. Die Talente sehen das Unternehmen nicht allein als globales Maklerhaus. Neben jenen, die gerne in die Immobilienberatung einsteigen wollen, zieht CBRE Bewerber mit den Zielrichtungen Asset-Management, ESG-Management und Projektsteuerung an. Sie reizt die Firmenstruktur, die von den amerikanischen Wurzeln geprägt ist, und dass das Unternehmen in mehr als 100 Ländern mit Niederlassungen vertreten ist.

Tatsächlich weiß CBRE um genau diese Prioritäten der nächsten Generation. Auslandsaufenthalte sind schon zu einem frühen Zeitpunkt in der Karriere möglich. "Unsere globale Ausrichtung ermöglicht es uns, unseren Mitarbeitern frühzeitig internationale Erfahrungen zu bieten", betont Head of Human Resources Mike Schrottke. Möglich sei das für junge Mitarbeiter durch länderübergreifendes Arbeiten und das hauseigene "Swap-and-Share-Programm". Hierbei arbeiten die Teilnehmer für mehrere Wochen im Ausland. Davon profitiere auch CBRE sebst. "Dies eröffnet viele inspirierende Perspektiven und hilft uns, einen zu einseitigen Blick auf den deutschen Markt zu vermeiden", sagt Schrottke.

Den Bronze-Platz im Arbeitgeberranking verteidigt das ebenfalls international tätige Unternehmen JLL. Dort gibt es die Möglichkeit, sich über eine interne Stellenbörse für eine Position an einem Standort in einem anderen Land zu bewerben. Neben dem internationalen Flair kommt außerdem die junge Belegschaft bei den Absolventen gut an.

Etwa die Hälfte der rund 1.000 Mitarbeiter von JLL in Deutschland ist laut dem Unternehmen maximal 35 Jahre alt. Bei einem Bachelor-Studenten, der sich bei Karrieremessen und Netzwerkveranstaltungen schon häufiger mit Mitarbeitern unterhalten hat, weckt das Team den Eindruck von "flachen Hierarchien, durch die man keine Hemmungen hat, gerade in der Anfangszeit Fragen zu stellen", und von einem "freundschaftlichen Umgang zwischen den Kollegen".

„Man hat die Möglichkeit, ein echter Experte zu werden.“
Eine Studentin zum Thema Karrieremesse und Netzwerkveranstaltungen
Karrieremessen, Netzwerkveranstaltungen und Einladungen zu Projektbesichtigungen nutzt Art-Invest Real Estate regelmäßig, um mit Bewerbern fachlich und persönlich ins Gespräch zu kommen. Und das bleibt offenbar hängen. "Man hat die Möglichkeit, ein echter Experte zu werden", berichtet eine Befragte ihre Eindrücke von solchen Events. Eine erfolgreiche Karriere wird im Unternehmen nicht an personeller Verantwortung von Führungskräften gemessen. Stattdessen motiviert Art-Invest seine Mitarbeiter von Anfang an, eine fachliche Karriere anzustreben, um Verantwortung für Immobilienprojekte und Themenfelder übernehmen zu können.

Schon zum Onboarding gehört deshalb ein Kennenlernen aller Abteilungen und Schnittstellen. In jährlichen Gesprächen werden Ziele vereinbart und Mitarbeiter können ihre Vorstellungen zu ihren nächsten Schritten einbringen. Was für diese nötig ist, zeigen Kompetenzanforderungsmodelle. Weiterbildungen sind für Neueinsteiger sowohl über Mentoren als auch durch Programme möglich, bei denen sie einen Kollegen für bestimmte Zeit begleiten können. Nicht zuletzt sind bei dem Projektentwickler schon Positionen aus neuen Bedarfen heraus entstanden, weil sich Mitarbeiter für ein Thema interessiert und eingearbeitet haben, bis ein ganzes Konzept für ein neues Themenfeld oder ein Team stand. Damit rücken die Kölner in diesem Jahr auf Platz vier vor.

An fünfter Stelle folgt Commerz Real. Den Asset- und Investmentmanager kennt ein Student aus "guten Berichten aus dem eigenen Netzwerk". Diese haben sein Interesse am Traineeprogramm geweckt. Das bietet jährlich etwa zehn Nachwuchskräften die Möglichkeit, die Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens kennen zu lernen, bevor sie fest in den Beruf einsteigen. Dabei schätzen Bewerber den offenen Umgang mit dem Fixgehalt für diese Stellen, das für Bachelorabsolventen bei 4.600 Euro und für Masterabsolventen bei 5.000 Euro brutto im Monat liegt. Für regelmäßige Fortbildungen bietet das Unternehmen allen Mitarbeitern eine Lernzeit Plus an, die sie sich für eigene Recherchen und den Austausch mit Kollegen freihalten können. Dabei sind sowohl das Fortbilden als auch das Arbeiten flexibel gestaltbar, denn Mitarbeiter können zwischen unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen wählen und mobil arbeiten. Für Bewerber ist das eine gute Voraussetzung für eine "ausgewogene Work-Life-Balance", auf die eine Masterstudentin aus der Umfrage besonderen Wert legt. Für diese ist sie auch bereit, "in hektischen Phasen so viel Einsatz wie nötig zu zeigen".

Die Sechstplatzierte ECE assoziieren die meisten Nachwuchskräfte mit Shoppingcentern. Mehr als jeder zweite, der sich einen Einstieg bei dem Unternehmen vorstellen kann, würde sich langfristig am liebsten mit Handelsimmobilien beschäftigen. Dabei versteht sich ECE ebenso als Projektentwickler für Hotels, Wohnprojekte und Logistikcenter und investiert neben Shoppingcentern in andere Gebäudearten.

"Da wir ein Unternehmen sind, das in allen Assetklassen aktiv ist, sind auch die Jobprofile vielfältig und bieten die Möglichkeit zum Wechsel zwischen Disziplinen und Bereichen", erklärt Claudia Theisel, Director People & Office Management. ECE suche nach kundennahen Mitarbeitern, die kommunikativ sind – das gilt auch innerhalb des Teams. Einem Studenten ist beim Erstkontakt auf einer Messe direkt die Duz-Kultur aufgefallen. Er leitet aus dem Umgang zwischen den Mitarbeitern flache Hierarchien und vertrauensvolle Verhältnisse ab. In puncto Benefits kann das Unternehmen, das in Hamburg sein Zuhause hat, ebenfalls bei vielen Bewerbern punkten. Sie umfassen die Nutzung eines eigenen Fitnessstudios, 32 Tage Urlaub im Jahr und Familienunterstützung etwa in Form von Kinderbetreuung.

Mit Extras wie Zuschüssen zur ÖPNV- Nutzung, Jobrad und Mitarbeiterrabatten lockt BNP Paribas Real Estate und sichert sich Platz sieben. Das Unternehmen hat sich unter den Absolventen einen Ruf als "sicherer Arbeitgeber" erarbeitet. Viele, die ihm ihre Stimme gaben, könnten sie daher aus finanziellen Gründen vorstellen, dort einzusteigen.

Über die genauen Verdienstmöglichkeiten schweigt Head of Human Resources Stefan Domke jedoch. Sicher ist aber, dass der Einstieg in ganz unterschiedliche Profile möglich ist. Das Beratungsunternehmen legt Wert darauf, dass die einzelnen Abteilungen wie Transaction, Consulting, Valuation, Property Management und Investment Management miteinander arbeiten statt nebeneinander her. So werden regelmäßig Digital Coffee-Dates, Buddy-Programme und ein Junior-Development-Programm angeboten. Dabei werden nicht nur berufliche Erfahrungen weitergegeben, sondern die interne Vernetzung unter Kollegen wird gestärkt. Das geht auch standortübergreifend. Einsteigern muss bewusst sein, dass sie in dem Haus mit französischer Muttergesellschaft international arbeiten, Fremdsprachenkenntnisse werden deshalb für die meisten Positionen vorausgesetzt.

Neu in die Top Ten von 2024 ist Goldbeck auf Rang acht aufgestiegen, vergangenes Jahr lagen die Bielefelder noch auf Platz 20. Gerade unter den Absolventen mit Studienhintergrund im Bau- und Ingenieurwesen punktet das Unternehmen durch seinen Ruf, auf Innovationen zu setzen. Im Aufbau der Firma mit mehr als 100 Standorten in Europa erkennen die Nachwuchskräfte gute Karrierechancen. Wechsel zwischen den Abteilungen sind laut Personalchefin Konstantina Kanellopoulos möglich. "Potenzielle Chancen sind im internen Stellenmarkt einsehbar", erklärt sie. Das gelte auch auf internationaler Ebene. "Beispielsweise in der Planung und im Bereich BIM arbeiten Teams länderübergreifend zusammen", sagt sie und nennt das hauseigene International Top Graduate Program. Das biete die Möglichkeit, 24 Monate lang Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche in mindestens drei Ländern zu bekommen, Verantwortung zu übernehmen und ein internationales Netzwerk aufzubauen.

Auf Nachwuchssuche ist Goldbeck vor allem deshalb, weil in Kirchberg im Hunsrück ein neues Betonfertigteilwerk realisiert wird, wofür viele Stellen ausgeschrieben sind. Besonders gefragt sind Einsteiger aus dem Ingenieurwesen und der Architektur. Genau die scheint das Unternehmen zu begeistern. Von den Goldbeck-Wählern kommen rund drei Viertel aus diesen Studienbereichen. Dabei bietet der Modulbauer ebenso Chancen für junge Experten mit den Fachgebieten Facility-Management, Energie- und Gebäudetechnik sowie für jene mit Abschlüssen in BWL und Sozialwissenschaften.

Auch auf Platz neun reiht sich mit Engel & Völkers in diesem Jahr ein Unternehmen ein, das 2023 nicht unter den zehn beliebtesten Arbeitgebern war (2023: 13). Neben Jobs im Backoffice bietet es vor allem die Möglichkeit, als Makler für Luxusimmobilien in der Branche tätig zu werden. Die Firma wirbt damit, dass sich weltweit in 37 Ländern 16.500 Makler dem Netzwerk angeschlossen haben. In Deutschland sind davon laut Janine König, People Partner für die DACH-Region, rund 2.800 an rund 400 Standorten aktiv. "Den Großteil der Personen, die in Deutschland unter der Marke tätig sind, stellen selbstständige Immobilienberater und -beraterinnen dar", erklärt sie. Ausbilden lassen können sich Interessierte dafür in der hauseigenen Academy, die nach einer Bewerbung sowohl Quereinsteigern als auch Branchenkennern offen steht. Wichtig ist laut König, dass Kandidaten eine hohe Vertriebsaffinität mitbringen, Eigeninitiative und Flexibilität aufweisen, über Kommunikationstalent und Empathie verfügen und Unternehmergeist haben.

Dafür winken für diesen Job Vermittlungsprovisionen und die Möglichkeit, über Cross-Selling innerhalb des Netzwerks weitere Einnahmen zu generieren. Oberstes Ziel ist dabei eine Lizenzpartnerschaft über das Franchise-System. Weil der Schwerpunkt auf Luxusimmobilien liegt, zieht der Markenname vor allem diejenigen Nachwuchskräfte an, die sich für dieses Segment interessieren. Doch nur ein Fünftel von ihnen plant, langfristig als Immobilienmakler tätig zu werden.

Weniger um Luxus geht es bei der börsennotierten Vonovia, die in der Assetklasse Wohnen angesiedelt ist. In diesem Segment zu arbeiten, kommt für fast 80% der Absolventen infrage. Sie sehen in Wohngebäuden eine sichere Zukunft aufgrund eines wachsenden Bedarfs, fühlen sich nach der Ausbildung mit Themen rund um Wohngebäude am meisten vertraut und spüren einen Bezug zu ihrem eigenen Alltag.

Ins Ranking haben sie mit Vonovia eins der größten Wohnungsunternehmen auf Platz zehn gewählt. Das ist ein Riesensprung der Bochumer, die zuvor auf Platz 31 zu finden war. Ihre 543.000 Wohneinheiten versprechen Karrierechancen. Vom Handwerker über die Verwaltung bis zur Vermietung bietet Vonovia Einstiegsstellen für Nachwuchskräfte mit Berufsausbildung wie auch für Akademiker an. Gerade Bachelor-Studenten erkennen darin eine Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz ohne Master. Gleichzeitig rechnen sie mit "geregelten Arbeitszeiten" und "strukturierten Abläufen im Tagesgeschäft", was für eine "ausgewogene Work-Life-Balance" im Dax-Konzern sorgen soll.

Neben Benefits wie vergünstigten Ferienwohnungen und Prämienzahlungen gibt es bei Vonovia eine Sorgenhotline und regelmäßige Feedback-Gespräche. Gleichzeitig sollen diese dazu dienen, Karrierechancen aufzuzeigen und den Nachwuchs weiterzuentwickeln, um ihn lange im Unternehmen zu halten. "Vonovia hat das Ziel, sich als Unternehmen stetig von innen heraus zu entwickeln, vorhandene Potenziale zu erkennen und diese individuell zu fördern", erklärt CHRO Ruth Wehrhahn die Strategie. "Nachwuchskräfte werden also bei uns gefördert, um sie auf eine Laufbahn als Führungskraft oder Experte optimal vorzubereiten", sagt sie. Dafür gebe es für Nachwuchstalente interne Programme, die sie auf Experten- und Führungsrollen vorbereiten – und zwar über ihre Fachbereichsgrenzen hinweg.

Der Berufseinstieg soll flexibel sein
Zwar wünscht sich die Mehrheit der Absolventen einen Direkteinstieg über eine Junior-Position als ersten Job, doch auf Karrieremessen wie dem IZ Karriereforum vergangene Woche rühren Arbeitgeber die Werbetrommel für ihre Traineeprogramme. Damit wollen sie die Nachwuchskräfte passend zu ihren Bedarfen ausbilden. Den jungen Bewerbern hingegen bieten die Konzepte eine Chance, sich in der Berufswelt zu orientieren, bevor sie sich auf ein Tätigkeitsfeld festlegen.
Möglichkeiten dieser Art gaben rund ein Drittel der Umfrageteilnehmer als einen der drei wichtigsten Aspekte bei der Arbeitgeberwahl an. Zwar halten die Absolventen bei der Suche nach dem ersten Job erst einmal die Augen nach jenen Themen offen, die sie in der Theorie an der Hochschule oder durch erste Einblicke bei Praktika schon kennengelernt haben. Diese Vorkenntnisse versprechen Sicherheit. Doch nur knapp über die Hälfte von ihnen rechnet damit, mehr als drei Jahre im ersten Job zu bleiben.

Wenn Arbeitgeber von Anfang an Karrieremöglichkeiten aufzeigen, können sie die Nachwuchskräfte immer neue Themen bieten – und damit locken. Denn dieses Entwicklungspotenzial reizt motivierte Berufseinsteiger und erhält ihr Interesse aufrecht. Um bei den Talenten der Immobilienwirtschaft zu punkten, braucht es zudem Sichtbarkeit. Es lohnt sich somit auf und mit Branchen- und Karriereevents präsent zu sein: Die eigenen Mitarbeiter sind eine der besten Werbemaßnahmen.

Wer Nachwuchs will, muss ehrlich sein
Unternehmen, die nach der Besetzung von Einstiegsstellen ihre Versprechen nicht halten, können ihren guten Ruf verspielen, warnt IZ-Redakteurin Janina Stadel.

Janina Stadel

Von Erdély wechselt zur Bima

Alexander von Erdély.

Alexander von Erdély.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Sell

Karriere 31.05.2024
Alexander von Erdély, Ex-CEO von CBRE Deutschland, wird ab Herbst Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Dort löst er Christoph Krupp ab. ... 

Alexander von Erdély, Ex-CEO von CBRE Deutschland, wird ab Herbst Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Dort löst er Christoph Krupp ab.

Alexander von Erdély übernimmt zum 1. Oktober die Rolle des Vorstandssprechers bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Die zentrale Immobiliendienstleisterin des Bundes erwirtschaftet mit rund 7.000 Mitarbeitern jährlich 5 Mrd. Euro als Eigentümerin und Vermieterin von ca. 40.000 Gebäuden und 38.000 Wohnungen. Sie zählt damit zu den größten Immobilieneigentümern Deutschlands und erfüllt aus von Erdélys Sicht eine wichtige Aufgabe im Immobilienbereich des Bundes.

"Als Vorstandssprecher Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung mitzugestalten, ist eine neue und große Herausforderung, auf die ich mit großer Motivation und Freude blicke", sagt der 55-Jährige. Bisher hat Christoph Krupp die Position seit Oktober 2018 inne. Er geht Ende Juni in den Ruhestand. Weitere Mitglieder des Vorstands bleiben Holger Hentschel und Paul Johannes Fietz.

Von Erdély war von 2016 bis Dezember 2023 CEO des Immobiliendienstleisters CBRE. Diese Rolle hat im April Kai Mende übernommen. Zudem leitete von Erdély die CBRE-Schwestern Workspace Solutions und Trammel Crow.

Janina Stadel

MAT: Maximilian Kelm

Maximilian Kelm

Maximilian Kelm

Karriere 31.05.2024
Consultant bei JLL. Geboren 1995. ... 

Consultant bei JLL. Geboren 1995.

Werdegang

Internationales Wirtschaftsabitur, Bachelor in internationaler BWL an der Viadrina und in internationalem Management an der TBS, Kundenbetreuer bei Wunderflats, Tätigkeit für die Businessunit MCM Premium Homes bei McMakler, Mandatsbetreuungen bei LEG, Heimstaden, Adler, Vonovia und CBRE, Master in Real Real Estate an der ESCP.

Top-Projekte

Ausbau des Netzwerk Reas Association als Präsident und Organisation von Veranstaltungen, Ausbau der Plattform MSM Premium Home bei McMakler, Begleitung einer kompletten erfolgreichen Immobilientransaktion.

Berufliche Ziele

Ich will meine Führungskompetenzen ausbauen, um ein eigenes Team erfolgreich leiten zu können, meine Immobilienkenntnisse durch eine Rics-Zertifizierung vertiefen, mein berufliches Netzwerk weiter ausbauen und in ein Venture-Capital-Unternehmen mit Fokus auf Proptech, Contech und Urban Tech wechseln. Im Idealfall würde ich gerne ein eigenes Unternehmen gründen.

Ziele als MAT

Ich werde die Herausforderungen unserer Branche mit den MATs durch kollaboratives Denken und gemeinsame Innovationen angehen. Durch die Nutzung der vielfältigen Erfahrungen im Netzwerk werden wir neue Lösungen entwickeln, um den dynamischen Anforderungen der Immobilienwirtschaft gerecht zu werden. Mein Beitrag wird darauf abzielen, Synergien zu schaffen.

Ethische Grundsätze

Integrität und Aufrichtigkeit in der Zusammenarbeit, Verantwortungsbewusstsein, Respekt und Nachhaltigkeit.

Netzwerke und Engagements

2015 bis 2019 Mitglied bei Interstudies, 2021 bis 2022 President von Reas und Mitglied bei Linking Talents, Unterstützung des Vereins Little Home beim Bau einer Unterkunft für Obdachlose, Unterstützung der Berliner Tafel bei der Essenssortierung, Unterstützung der Organisation Plastic Whale bei der Säuberung Berliner Stadtgebiete. Zum Linkedin-Profil 

Immobilien Zeitung

Wen die großen Maklerhäuser suchen

Auf dem IZ Karriereforum knüpfen Immobilienunternehmen erste Kontakte zu Berufseinsteigern.

Auf dem IZ Karriereforum knüpfen Immobilienunternehmen erste Kontakte zu Berufseinsteigern.

Quelle: Career Pioneer, Urheber: Alexander Sell

Karriere 31.05.2024
Auf dem IZ Karriereforum und anderen Karrieremessen werben große Maklerhäuser für sich als Arbeitgeber. Sie suchen Nachwuchskräften, mit denen sie ihre Geschäftsfelder bespielen ... 

Auf dem IZ Karriereforum und anderen Karrieremessen werben große Maklerhäuser für sich als Arbeitgeber. Sie suchen Nachwuchskräften, mit denen sie ihre Geschäftsfelder bespielen wollen. Von den freien Stellen zielen dabei nur die wenigsten auf den klassischen Maklerberuf ab.

Rückläufige Deal-Zahlen auf dem schwachen Transaktionsmarkt haben sich in den vergangenen Monaten auf die Personalstrukturen großer Maklerhäuser ausgewirkt. Doch obwohl Top-Manager ausgetauscht und ganze Einheiten umstrukturiert oder zusammengestrichen wurden (siehe "Die fetten Jahre bei den Maklern sind vorbei"), buhlen die Unternehmen weiter um die Gunst von Nachwuchskräften, die sie bei ihrem Karrierestart für sich gewinnen wollen.

Für sie halten die Firmen, die sich als Immobiliendienstleister sehen, zahlreiche Angebote bereit. Bis zu 100 Jobs und Praktika sind ständig parallel bei CBRE besetzt, das entspricht etwa knapp 5% der Gesamtmitarbeiterzahl von rund 2.200 in Deutschland. Und das soll auch so bleiben, sagt Mike Schrottke, Head of People Deutschland. "Für das Jahr 2024 planen wir, unser Angebot an Stellen für Nachwuchskräfte weiter zu erhöhen, um den wachsenden Anforderungen unseres Unternehmens gerecht zu werden", kündigt er an. Allein 15 Stellenausschreibungen will das Unternehmen am 8. Juni an der Jobwall der Messe IZ Karriereforum in Frankfurt aushängen. Weitere finden sich auf der CBRE-Webseite, darunter Ausbildungs-, Praktikanten- und Werkstudentenstellen.

Doch um den Nachwuchs für einen Einstieg in eine Maklerfirma zu begeistern, müssen sich die Arbeitgeber aus dem Segment einiges einfallen lassen. Bei der diesjährigen Arbeitsmarktumfrage der Immobilien Zeitung (IZ) haben nur 47 von 516 befragten Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, angegeben, am liebsten als Makler in die Branche einsteigen zu wollen. Das entspricht nur knapp über 3% der Umfrageteilnehmer von Hochschulen aus ganz Deutschland. Dass von diesen nicht einmal die Hälfte vorhat, drei Jahre oder länger im ersten Job zu bleiben, legt die Vermutung nahe, dass sie das Maklergeschäft vor allem als Einstieg in die Branche sehen. Eine weitere Interpretation: Sie möchten in Vermittler-Segment nur die Zeit zwischen ihrem Bachelorabschluss und einem spezialisierten Masterstudium überbrücken.

Nicht mal jeder Vierte möchte ein Trainee sein

Auf eine Traineestelle als vertiefende Ausbildung will sich nicht einmal jeder Vierte kommenden Immobilienprofis einlassen. Stattdessen schwebt den meisten (25) ein Direkteinstieg über eine Junior-Position vor. Drei Viertel sehen ihre Chance für diesen Weg als gut oder sogar sehr gut an. Darauf, wie viele feste Anstellungen in den kommenden Monaten angeboten werden, will sich allerdings aufgrund des derzeitigen Marktumfelds kaum ein Unternehmen festlegen.

"Grundsätzlich möchten wir in all unseren Bereichen die Möglichkeit für einen Direkteinstieg anbieten. Die genaue Anzahl hängt vom jeweiligen Bedarf im Laufe des Jahres ab", sagt etwa Stephan Domke, Head of HR bei BNP Paribas Real Estate. Ausgschrieben hat das Unternehmen momentan 14 Stellen, für die Studenten oder frische Absolventen infrage kommen. Nach diesen wollen sich die Mitarbeiter bis in den Herbst hinein auf Karrieremessen umschauen. Die Schwerpunkte der Suche liegen dabei auf Berufseinsteigern, die sich für eine Tätigkeit im Property- und Asset-Management interessieren.

Cushman & Wakefield sucht zwar deutschlandweit nach jungen Kandidaten für die Vermietung, will aber auch gezielt Nachwuchskräfte für die Abteilungen Project Development Services und Valuation rekrutieren, um diese Dienstleistungsangebote an den Standorten Frankfurt und Berlin zu erweitern. Dafür hält das Unternehmen Ausschau nach Immobilienkaufleuten und Absolventen von BWL-Studiengängen mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft.

Ganz klassisch in der Immobilienberatung werden also nur wenige Nachwuchskräfte gesucht, stattdessen wollen die Unternehmen ihre weiteren Geschäftsfelder aufstocken und diese mit Nachwuchskräften personell bespielen. Gute Chancen haben deshalb Generalisten, die sich erst im Laufe der kommenden Jahre auf einen beruflichen Schwerpunkt festlegen wollen und ihre Spezialisierung so den Bedürfnissen der Arbeitgeber anpassen können. JLL formuliert seine Erwartungen an Nachwuchskräfte so: "Es gibt keinen bestimmten Schwerpunkt, welcher besonders gefragt ist. Wir legen besonders auf den persönlichen Eindruck wert, und das Gesamtbild ist entscheidend."

Bis zu 100 Gespräche pro Messetag

Der Fokus der Nachwuchssuche liege laut dem JLL-Sprecher in diesem Jahr auf dem Transaktionsgeschäft im Bereich Capital Markets. In diesem Geschäftsfeld hat das Unternehmen aktuell drei Analyst-Rollen als Direkteinstieg zu vergeben. Weitere könnten im Laufe des Jahres folgen – ebenso wie Stellen für Praktikanten und Werkstudenten. Wenige Wochen vor dem IZ Karriereforum haben die Mitarbeiter schon mehr als zehn Kennenlerngespräche mit interessierten Besuchern fest ausgemacht. Mit 80 bis 100 Gesprächen rechnet das Unternehmen insgesamt für diesen Tag. Wobei die Vertreter am Stand davon ausgehen, dass während des Kennenlernens auf der Messe vor allem organisatorische Fragen zu Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten gestellt werden. Etwa 20 bis 25 nachhaltige Kontakte zu Interessierten sollen dabei entstehen, sodass im Nachgang der Veranstaltung über Telefonate genauer geschaut werden kann, wer tatsächlich für eine Stelle infrage kommt.

Mit einem ähnlichen Zulauf am Stand rechnet auch Savills. "Beim Karriereforum offene Positionen für Nachwuchskräfte werden in der Regel im Nachgang zu mindestens 80 Prozent besetzt", berichtet Jeanette Bußmann, Head of Talent Acquisition Germany, von den Messeerfahrungen aus den vergangenen Jahren. Von insgesamt zwölf studentischen Jobs sind in diesem Jahr zwar schon acht vergeben, doch bei dem Karriereforum in Frankfurt hat das Unternehmen zwei Stellen für einen Direkteinstieg im Gepäck. Beide spielen sich im Property-Management ab. Diesen Geschäftsbereich baut Savills neben den Sparten Facility-Management und Workplace Consulting seit etwa drei Jahren gezielt weiter aus. "Zudem planen wir zukünftige Positionen in den Bereichen Valuation, Corporate Finance, Agency und Financial Planning & Analysis", sagt Bußmann.

Sie und ihre Kollegen, die auf Messen als Ansprechpartner bereit stehen, sind auch auf kritische Gespräche mit den jungen Interessenten vorbereitet. "Wir gehen von Fragen zum aktuellen wirtschaftlichen Umfeld und der Wachstumsstrategie des Unternehmens im schwierigen Markt aus", sagt sie. Als Antwort halten die Savills-Mitarbeiter unter anderem Informationen zu den internationalen Aktivitäten des Unternehmens vor und verweisen auf die Unterschiede je nach Assetklasse. "Dementsprechend stellen wir hauptsächlich Kolleginnen und Kollegen in Bereichen ein, die derzeit viele Anfragen beziehungsweise eine große Pipeline haben und in denen wir mit positiven Ergebnissen rechnen", erklärt Bußmann.

Selbstverständlich schauen die Arbeitgeber ebenfalls genau hin, welche Nachwuchskräfte sie im Nachgang noch einmal kontaktieren. So sucht Savills vorzugsweise nach Absolventen von betriebswirtschaftlichen und technischen Studiengängen. "Aber vor allem muss die Person zu Savills und unserer Unternehmenskultur passen. Denn ein wichtiger Aspekt für uns ist der persönliche Match", betont Bußmann.

Um den Pool an passenden Kandidaten zu erweitern, sieht sich CBRE nicht nur unter Hochschulabsolventen um. "Seit 2022 haben wir unser Engagement verstärkt, insbesondere Talente mit abgeschlossener Ausbildung zu gewinnen", erklärt Personalchef Schrottke. "Hierfür haben wir innerhalb unseres People Teams eine spezielle Position geschaffen, die sich ausschließlich mit der Rekrutierung und Integration dieser Fachkräfte beschäftigt." Für Schrottke spiegelt diese Strategie das Bestreben des Unternehmens wider, ein "umfassendes und inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Entwicklung und das Wachstum aller Mitarbeiter fördert". Derzeit seien im Unternehmen Mitarbeiter mit rund 120 verschiedenen Ausbildungs- und Karrierewegen beschäftigt. "Wir schätzen Quereinsteiger ebenfalls sehr, da sie durch ihre einzigartigen Perspektiven und Erfahrungen dazu beitragen, unsere Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern und zu erweitern", ergänzt er. Außerdem wolle das Unternehmen in der kommenden Zeit den Standort Stuttgart ausbauen. "Hier erweitern wir unser Angebot über den Bereich Building Consultary hinaus", kündigt er an.

Konkret bedeutet das, dass weitere Geschäftsfelder am Standort bedient werden sollen, wodurch absehbar weiteres Personal notwendig wird. Das Asset-Management zählt dabei schon länger zu den größeren Geschäftsfelder des Unternehmens. Das kommt den Nachwuchskräften bei ihrer Jobsuche zugute: In der Arbeitsmarktumfrage gaben immerhin 8,6% der Befragten an, sich für diese Sparte beim Berufseinstieg zu interessieren. Sie landet unter den beliebtesten Tätigkeitsfeldern auf dem dritten Platz, direkt nach der Projektsteuerung (12,6%) und der Projektentwicklung (13,8%).

Das IZ-Karriereforum 2024 findet am 8. Juni an der Goethe-Universität in Frankfurt statt.

Janina Stadel

Alexander von Erdély wird Vorstandssprecher der Bima

Alexander von Erdély.

Alexander von Erdély.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Sell

Köpfe 29.05.2024
Nachdem Ex-CEO Alexander von Erdély CBRE verlassen hat, wird er ab Herbst Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Dort löst er Christoph Krupp ab. ... 

Nachdem Ex-CEO Alexander von Erdély CBRE verlassen hat, wird er ab Herbst Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Dort löst er Christoph Krupp ab.

Prof. Dr.-Ing. Alexander von Erdély übernimmt zum 1. Oktober die Rolle des Vorstandssprechers bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Die zentrale Immobiliendienstleisterin des Bundes erwirtschaftet mit rund 7.000 Mitarbeitern jährlich 5 Mrd. Euro als Eigentümerin und Vermieterin von circa 40.000 Gebäuden und 38.000 Wohnungen.

Aus von Erdélys Sicht zählt sie damit zu einer der größten Immobilieneigentümerinnen Deutschlands und erfüllt eine wichtige Aufgabe im Immobilienbereich des Bundes. „Als Vorstandssprecher Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung mitzugestalten, ist eine neue und große Herausforderung, auf die ich mit großer Motivation und Freude blicke“, sagt der 55-Jährige. Bisher hat Christoph Krupp die Position seit Oktober 2018 inne. Er geht Ende Juni in den Ruhestand. Weitere Mitglieder des Vorstands bleiben Holger Hentschel und Paul Johannes Fietz.

Von Erdély war von 2016 bis Dezember 2023 CEO des Immobiliendienstleisters CBRE. Diese Rolle hat im April Kai Mende übernommen. Zudem leitete von Erdély die CBRE-Schwestern Workspace Solutions für Facility Management und Trammel Crow für Projektentwicklungen. Zudem war er Mitglied des CBRE Boards Continental Europe, im globalen Enterprise Leadership Council und im Aufsichtsrat der französischen Schwester CBRE France. Seine Position in dem Unternehmen hat im April Kai Mende übernommen.

Von Erdély stieg 2007 als Managing Director bei CBRE ein. Frühere berufliche Stationen hatte er bei Ernst & Young Real Estate als Direktor und Niederlassungsleiter, als Projektmanager bei Weidleplan Projektmanagement und bei Drees & Sommer. Von Erdély verfügt über eine Professur an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin und engagiert sich im Präsidium des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) und der ZIA-Akademie sowie beim Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG). Ferner ist er Mitglied des Kuratoriums und des wissenschaftlichen Beirates des Frankfurt School Real Estate Institutes sowie im Quo-Vadis-Board. 

Janina Stadel