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Cornelia Thaler soll Willkie an die Marktspitze führen

Köpfe 24.01.2020
Das Geheimnis um die berufliche Zukunft der Immobilienrechtlerin Cornelia Thaler ist gelüftet. Die 53-Jährige, die acht Jahre lang die Immobilienpraxis von Clifford Chance leitete, firmiert seit ... 

Das Geheimnis um die berufliche Zukunft der Immobilienrechtlerin Cornelia Thaler ist gelüftet. Die 53-Jährige, die acht Jahre lang die Immobilienpraxis von Clifford Chance leitete, firmiert seit gestern (23. Januar 2020) bei der internationalen Anwaltskanzlei Willkie Farr & Gallagher in Frankfurt als Partnerin.

Ihre Partnerschaft bei Clifford Chance hatte Thaler Ende 2019 beendet. Bei Willkie fügt sie sich in eine ganze Reihe von Neuzugängen mit Immobilienwissen in den letzten anderthalb Jahren ein: So kam Dr. Ralf Defren (Immobilienfinanzierung) letzten Sommer als Partner von Hengeler Mueller zu Willkie. Der Immobilienrechtler Dr. Moritz Vettermann, der als Counsel firmiert, stieß Ende 2018 von Morgan, Lewis & Bockius dazu. Und Dr. Markus Lauer, der sich u.a. mit Deals rund um Wohnimmobilienunternehmen auskennt, wird noch von Herbert Smith Freehills zu Willkie wechseln.

"Wir zielen ganz klar auf die Marktspitze"

Mit Thaler an Bord formuliert Georg Linde, geschäftführender Partner von Willkie in Frankfurt, ein klares Ziel: "Gemeinsam werden wir auch im Bereich Immobilientransaktionen einschließlich Finanzierung eine neue Dimension erreichen und zielen ganz klar auf die Marktspitze. Wir wollen, wie in unseren anderen Bereichen, die anspruchsvollsten und für unsere Mandanten wichtigsten Transaktionen beraten."

Transaktionen mit deutschem Immobilienbezug gab es bei Willkie schon in der Vergangenheit. So beriet die Kanzlei beim Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt und fädelte außerdem den Verkauf zweier Kaufhof-Immobilien in Köln (Hohe Straße) und Düsseldorf (Carsch-Haus) ein. Auch den Investmentmanager Patrizia und die auf Wohnungen fokussierte Domicil Real Estate Group zählt Willkie zum Kundenkreis.

Mit Thalers Abgang bei Clifford Chance schloss sich ein langes Kapitel. Sie fing schon 1994 dort an. Partnerin wurde sie um die Jahrtausendwende. Die Leitung des Praxisbereichs Real Estate übernahm sie 2011.

Harald Thomeczek

Eurocastle ist Belfry und Truss los

Karriere 13.09.2016
Eurocastle Investment hat zwei Portfolios mit deutschen Einzelhandelsimmobilien verkauft. Die beiden Pakete, die auf die Namen Belfry und Truss hören, beinhalten zusammen 67 Immobilien mit ... 

Eurocastle Investment hat zwei Portfolios mit deutschen Einzelhandelsimmobilien verkauft. Die beiden Pakete, die auf die Namen Belfry und Truss hören, beinhalten zusammen 67 Immobilien mit 134.000 qm. Wie der in Amsterdam börsennotierte geschlossene Fonds mit Sitz auf Guernsey meldet, spült der Verkauf der beiden Portfolios nicht mehr als 2,3 Mio. Euro in die Kassen. Der Grund: Der sogenannte Nettovermögenswert der Immobilien war inzwischen niedriger (laut Halbjahresbericht 2016: 84,1 Mio. Euro bzw. 44,1 Mio. Euro) als die Verbindlichkeiten, die auf den Portfolios lasten (87,2 Mio. Euro bzw. 53 Mio. Euro). Die LTVs (Beleihungsausläufe) wurden auf 106% bzw. 129% beziffert.

Käufer der beiden Portfolios ist der kanadische Immobilieninvestor Slate Asset Management (Slate). Avison Young beriet Slate auf der kaufmännischen Seite, Goodwin Procter auf der rechtlichen. KPMG unterstützte Slate beim Steuerrecht und der Akquisitionsstruktur. Die Verkäuferseite wurde von Savills und Clifford Chance beraten. Als Kandidat für den Erwerb der 67 Supermärkte aus dem Truss- und dem Belfry-Portfolio war im vergangenen Jahr Patrizia gehandelt worden. Patrizia hatte bereits Anfang 2015 ein Portfolio mit 107 Supermärkten von Eurocastle gekauft.

Harald Thomeczek

Bues wird Geschäftsführer bei Dienstleister Leverton

Micha-Manuel Bues.

Micha-Manuel Bues.

Bild: Micha-Manuel Bues

Köpfe 23.05.2016