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Willkommen im Job, aber bitte bleiben Sie zuhause!

Das erste Kennenlernen im neuen Job findet zurzeit oft per Videocall statt.

Das erste Kennenlernen im neuen Job findet zurzeit oft per Videocall statt.

Quelle: imago images, Urheber: Panthermedia

Karriere 09.04.2020
Stellen Sie sich vor, Sie fangen einen Job neu an und niemand ist im Büro. Selbst der Chef sitzt an seinem Schreibtisch zuhause. Die Corona-Krise bringt auch ungewöhnliche Wege des ... 

Stellen Sie sich vor, Sie fangen einen Job neu an und niemand ist im Büro. Selbst der Chef sitzt an seinem Schreibtisch zuhause. Die Corona-Krise bringt auch ungewöhnliche Wege des Onboardings mit sich. Zahlreiche Unternehmen heißen ihre Neuankömmlinge derzeit digital willkommen. Damit das gelingt, kommt es nicht nur auf die Technik an.

Ein erster Tag im neuen Büro ist in aller Regel schon aufregend genug. Viele unbekannte Gesichter, zu denen man sich jeweils den Namen, Funktion und Aufgabengebiet merken will - und spätestens ab Nummer zehn versagt. Doch einen Namen merkt sich der Neuankömmling immer: den des allwissenden Sitznachbarn, der auf fast jede Frage eine Antwort kennt. Doch was tun, wenn genau dieser Sitznachbar im Homeoffice arbeitet? Wenn auch sonst keiner im Büro sitzt, selbst der Chef nicht, sondern am heimischen Arbeitsplatz? Zahlreiche Unternehmen haben in solchen Fällen ihr Onboarding auf eine Einarbeitung auf Distanz umgestellt. "Es funktioniert bislang recht gut", lässt beispielsweise Makler Comfort wissen. Doch Jochen Zeeh, Geschäftsführer von ImmoTiss care, und Oliver Zirn, Geschäftsführer der Tochter Trasenix, schränken ein: "Ideal ist das aber sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer sicher nicht."

Wenn der Lieferbote klingelt, geht's los

Den Startschuss in den neuen Karriereabschnitt gibt in Zeiten des allgemeinen Arbeitens im Homeoffice nicht etwa der Chef. Das obliegt nun dem klingelnden Lieferboten, den Unternehmen wie WiredScore, Drooms, Cube Real Estate oder P3 Logistic Parks beauftragt haben, die Gerätschaften für den Arbeitsalltag zu überbringen. Meist sind das Laptops, manchmal auch zusätzlich Smartphones, die schon mit der Firmensoftware bestückt sind. Die Passwörter dazu vergeben die Firmen per Videocall, Anruf oder per Post.

Jetzt noch anschalten und: Willkommen im Unternehmen! Es ist nicht der Gang über die Flure, die Atmosphäre offener Türen und der Duft aus dem Kaffeevollautomaten, die die Neuzugänge als erstes erfahren. Jetzt ist es häufig der Kontakt zur IT, die per Fernzugriff den Geräten den letzten Schliff gibt und grundlegend in die Funktionen einweist.

Erst danach ist der Weg frei zu den Kollegen und dem Vorgesetzten. Datenraumanbieter Drooms geht zunächst ganz dezent vor. "Wir stellen grundsätzlich alle neuen Kollegen mit einem kurzen Steckbrief und einem Bild in unserem Intranet vor", erzählt Meike Thai, Vice President Human Resources bei Drooms. Eine nächste Stufe zündet WiredScore, indem es zunächst Einzelgespräche im Videocall mit den jeweiligen Teammitgliedern stattfinden lässt. "Dort werden die neuen Mitarbeiter willkommen geheißen und man lernt sich untereinander kennen", sagt Sebastian Kohts, Geschäftsführer von WiredScore Deutschland. "Außerdem werden neue Kollegen in unserem ,Global Call? der ganzen Firma vorgestellt, sodass jeder im Unternehmen den Neuzugang zu Gesicht bekommt." Bei Instone Real Estate werden die neuen Kollegen digital durch den unmittelbaren Vorgesetzten eingearbeitet, und dann geht es los: "Unsere unterschiedlichen Teams haben sich zu digitalen Arbeitsgruppen mit regelmäßigen Meetings organisiert, neue Kollegen kommen dann unmittelbar in diese Gruppen dazu", sagt Andreas Gräf, COO der Instone Real Estate Group.

Um den sehr hilfreichen Sitznachbarn etwas ersetzen zu können, ist es von Vorteil, wenn Unternehmen auf bereits bewährte Mentoren-Programme zurückgreifen können - so wie beim Projektentwickler Cube Real Estate. "Das bedeutet, neue Kolleginnen und Kollegen haben einen festen Mentor im Unternehmen, der ihnen mit Rat, Tat und stets einem offenen Ohr für alle Fragen zur Verfügung steht", erklärt Geschäftsführer Tilman Gartmeier. Natürlich alles per Videocall.

Bei der Helaba heißt das Pendant Helaba Connect. Dabei können sich die neuen Kollegen einen Mentor an ihrem jeweiligen Standort auswählen. Der Austausch finde normalerweise via regelmäßiger Treffen - oder in den aktuellen Zeiten via individuellem Videochat - statt, lässt die Bank ausrichten.

Als "Buddy-Programm" bezeichnet derweil P3 Logistic Parks seine Begleitung der Neuzugänge. "Damit stellen wir jedem Mitarbeiter eine Kontaktperson aus dem Führungsteam an die Seite, die sich mindestens einmal im Monat per Telefon persönlich nach dem Wohlergehen des Mitarbeiters erkundigt", sagt Sönke Kewitz, Geschäftsführer P3 Logistic Parks Deutschland.

Um aufkommende Fragen und Probleme in den ersten Tagen des Arbeitsalltags schnell klären zu können, hat sich z.B. beim Maklerhaus JLL und WiredScore die Technik als sehr hilfreich erwiesen, die Bildschirmansichten teilen zu können. So können erfahrene Kollegen gleich einen Blick auf den Screen des anderen werfen und weiterhelfen.

Darüber hinaus weist Wencke Leyens-Wiedau, Team Leader Talent Acquisition Northern Europe bei JLL, darauf hin, dass "alle Richtlinien und Prozesse schriftlich online abrufbar" sind. Das macht es autodidaktisch veranlagten Mitarbeitern einfacher, selbst Lösungen zu finden.

In eine ähnliche Richtung zielen zudem E-Learning-Plattformen wie die der Helaba, auf der beispielsweise "wichtige Bank- und compliancespezifische Inhalte vermittelt werden". Auch Drooms arbeitet mit seiner Academy und weiteren Schulungsinstrumenten, die es dem Neuzugang ermöglichen, auf digitalem Wege fachlich im Unternehmen Fuß zu fassen.

Seinen Einstand kann der Newcomer übrigens auch sehr gern digital feiern, dagegen haben die Kollegen sicher nichts. Sowohl P3 Logistic Parks als auch Cube Real Estate berichten von einem freitagnachmittäglichen Ausklang der Woche, den die Mitarbeiter in lockerer Videocall-Runde feiern. "In Spitzenzeiten sind über 30 Mitarbeiter im entspannten und kommunikativen Videochat", erzählt Cube-Geschäftsführer Gartmeier. "So stärken wir auch digital das gute Gefühl, ein wertvoller Teil der Cube-Familie zu sein." Doch Gartmeier ergänzt: "Ich glaube, wirklich alle freuen sich auf ein Wiedersehen im Büro, mit ,echten Menschen´ und einem geregelten Büroalltag, abseits von Videokonferenzen und rein digitalem Arbeiten - so fortschrittlich das auch alles klingen mag."

Anke Pipke

Bernd Hütter wechselt in die Chefetage von Cube Real Estate

Bernd Hütter hat ab April die Finanzen von Cube Real Estate im Blick.

Bernd Hütter hat ab April die Finanzen von Cube Real Estate im Blick.

Quelle: Cube Real Estate, Urheber: Stefan Gatzke

Köpfe 17.03.2020
Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate hat einen zusätzlichen Chefposten in der Geschäftsführung eingerichtet. Bernd Hütter, früher Leiter des Immobilienkundengeschäfts ... 

Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate hat einen zusätzlichen Chefposten in der Geschäftsführung eingerichtet. Bernd Hütter, früher Leiter des Immobilienkundengeschäfts der DZ Bank, wird sich ab dem 1. April bei Cube um den Unternehmensbereich Finanzen kümmern.

Nicht nur die Finanzen soll Hütter bei Cube im Blick und Griff haben. Er verantwortet auch das Geschäft der operativen Tochtergesellschaften und der Standortgesellschaften. Letzteres baut Cube derzeit aus. Neben dem Hauptsitz in Leverkusen unterhält der Projektentwickler bereits einen Standort in Hamburg, zur Jahresmitte soll ein weiterer im Rhein-Main-Gebiet und im kommenden Jahr in Süddeutschland folgen.

Bankbetriebswirt Hütter greift auf 20 Jahre Berufserfahrung in der Finanzwirtschaft und im Immobiliengeschäft zurück. Zuletzt stand sein Schreibtisch in einem Geschäftsführerbüro von Dornieden Generalbau. Dorthin war er nach elf Jahren im Immobilienfinanzierungsgeschäft der DZ Bank gewechselt.

Hütter trifft in der Cube-Geschäftsführung auf Unternehmensgründer Tilman Gartmeier (verantwortlich für Strategie, An- und Verkauf sowie Organisatorisches) und Thore Marenbach (verantwortlich für die kaufmännische und technische Projektentwicklung).

Anke Pipke

Leverkusener Entwickler Cube hisst seine Flagge in Hamburg

Christian Scheuerl.

Christian Scheuerl.

Quelle: Cube Real Estate, Urheber: Stefan Gatzke

Köpfe 05.02.2020
"Hamburg ist die zweitgrößte Stadt der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt." Logisch, dass der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate, dessen jüngste Pressemitteilung mit genau ... 

"Hamburg ist die zweitgrößte Stadt der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt." Logisch, dass der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate, dessen jüngste Pressemitteilung mit genau diesen Worten beginnt, da nicht fehlen darf: Das bis dato im Rheinland und dem Rhein-Main-Gebiet aktive Unternehmen hat just am heutigen Tage eine Dependance im hohen Norden eröffnet.

Geleitet wird das neue Hamburger Büro von einem Hamburger Juristen: Christian Scheuerl. Cube entwickelt voll möblierte Kleinstwohnungen für Studenten und Berufstätige, Scheuerl war vorher rund fünf Jahre Geschäftsführer bei MPC Real Estate Development, einem anderen Entwickler von Kleinstwohnungen. Bei der Frankfurter Cube-Projektentwicklung Ruby 923 z.B. sind die Apartments im Schnitt ca. 22 qm groß.

Im Norden hat es Cube vor allem, aber nicht nur auf die Metropolregion Hamburg abgesehen. Auch Bremen, Hannover und Kiel sind von Interesse, und selbst jenseits der genannten Großstädte möchte Cube in Niedersachsen und Schleswig-Holstein tätig werden.

Das aktuelle Projektvolumen beziffert Cube auf ca. 1,2 Mrd. Euro. Wachsen soll diese Zahl nicht nur durch die Expansion in den Norden. Auch im Rhein-Main-Gebiet wollen die Leverkusener durch eine weitere Regionalgesellschaft in Frankfurt zulegen.

Harald Thomeczek

Cube Real Estate setzt zwei neue Bereichsleiter ein

Britta Welmans.

Britta Welmans.

Quelle: Cube Real Estate, Urheber: Stefan Gatzke

Köpfe 18.11.2019
Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate stockt sein Team weiter personell auf. Britta Welmans und Thorsten Näbig stoßen als Bereichsleiter hinzu, die an Geschäftsführer Tilman ... 

Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate stockt sein Team weiter personell auf. Britta Welmans und Thorsten Näbig stoßen als Bereichsleiter hinzu, die an Geschäftsführer Tilman Gartmeier berichten. Welmans fokussiert sich auf die Segmente Finanzen, Recht und Risiko. Sie ist von Baton Immobilien, wo sie ein gutes Jahr lang als Interimsmanagerin fungierte, zu Cube Real Estate gewechselt. Zuvor war die Volljuristin von 2013 bis 2018 stellvertretende Bereichsleiterin Recht bei der Vivawest Wohnen in Gelsenkirchen.

Näbig, der künftig den Bereich Controlling leitet, scheint derweil weniger vertraut mit der Immobilienwirtschaft. Sein früherer Arbeitgeber ist der Medizintechnik-Konzern DentsplySirona. Dort war er als Group Controller tätig. Von 2003 bis 2010 verdiente Näbig sein Geld beim Automobilzulieferer Proseat, zuletzt als Regional Controller Central Europe.

Darüber hinaus wird das Team von Cube Real Estate durch Jerome Schwittau unterstützt, der im Business Development unter Teamleiterin Fatos Karakuyu seine berufliche Laufbahn beginnt. Der 26-Jährige hält den Master of Arts, den er an der Hochschule Fresenius Köln erworben hat.

Anke Pipke

Cube Real Estate baut Eigenbestand auf und Team aus

Susanne Heinz.

Susanne Heinz.

Quelle: Cube Real Estate, Urheber: Stefan Gatzke

Köpfe 12.11.2019
Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate baut seine Bereiche Projektentwicklung und Asset Management personell aus. Der Personalaufbau geschieht nicht ohne Grund. ... 

Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate baut seine Bereiche Projektentwicklung und Asset Management personell aus. Der Personalaufbau geschieht nicht ohne Grund.

Susanne Heinz besetzt künftig den Posten der Teamleiterin in der Projektentwicklung und nimmt mehrere Projekte unter ihre Fittiche. Die Architektin war zuvor Projektleiterin u.a. für Gerchgroup und PDI Property Development Investors (heute 6B47 Germany).

Britta Heißenberg stößt derweil als Senior Projektleiterin zum 2019 neu organisierten Team Asset-Management hinzu. Sie kümmert sich um den Gewerbeimmobilienbestand von Cube Real Estate. Heißenbergs früherer Arbeitgeber war Axa Investment Managers Germany.

Sowohl Heinz als auch Heißenberg berichten an Pierre Seidt, Bereichsleiter in der Projektentwicklung. Cube Real Estate hat nach eigenen Angaben derzeit ein Projektvolumen von 150 Mio. Euro im Bau, plus 250 Mio. Euro an Service-Development-Mandaten. "Zeitgleich bauen wir einen eigenen Bestand an Gewerbeimmobilien auf", sagt Cube-Geschäftsführer Tilman Gartmeier und begründet damit den personellen Zuwachs. Das Cube-Team umfasst etwa 50 Mitarbeiter.

Anke Pipke

Kai Backeberg verlässt Cube schon wieder

Kai Backeberg.

Kai Backeberg.

Quelle: Kai Backeberg

Köpfe 28.03.2019
Kai Backeberg, erst Anfang 2018 zu Cube Real Estate gewechselt, verlässt den Projektentwickler schon wieder. Zum 1. März 2019 hat der 42-Jährige bei einer britischen Hotelkette angedockt. ... 

Kai Backeberg, erst Anfang 2018 zu Cube Real Estate gewechselt, verlässt den Projektentwickler schon wieder. Zum 1. März 2019 hat der 42-Jährige bei einer britischen Hotelkette angedockt.

Backeberg steht jetzt in Diensten von Premier Inn Investments, dem deutschen Immobilienarm der Hotelmarke Premier Inn. Sein Job: Construction Director. In dieser neu geschaffenen Rolle steuert er alle Projektentwicklungen in Deutschland, kümmert sich um die Bauabwicklung und das Bauprojektmanagement.

Bei Cube war Backeberg als einer von drei Geschäftsführern u.a. für den Bereich Bau und den Aufbau einer Abteilung für Bautechnik und Erschließung zuständig. Seine vorherigen Stationen: Von 2015 bis 2017 wirkte er als Leiter Bauprojektmanagement bei Cityraum Development, zwischen 2011 und 2015 leitete er den Bereich Grundstücks- und Erschließungsmanagement bei Wilma Wohnen Süd.

Premier Inn betreibt aktuell erst zwei Hotels in Deutschland: eins in Frankfurt und eins in Hamburg. Zwei weitere sollen 2019 eröffnen, beide in München. Das Tempo der Expansion soll zulegen: 35 Standorte mit gut 6.000 Betten in über 15 Großstädten sind nach Unternehmensangaben "gesichert, in der Entwicklung oder im Umbau". Bis Ende 2020 sollen "mindestens 20" Premier-Inn-Hotels eröffnen.

Harald Thomeczek

Cube macht Marieke Mantel zur Chefin der Verwaltungstochter

Marieke Mantel.

Marieke Mantel.

Urheber: Tilman Schenk

Köpfe 20.06.2018