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Vonovia holt Jürgen Fenk und Matthias Hünlein in den Aufsichtsrat

Köpfe 03.05.2022

Deutsche Wohnen versüßte Michael Zahn den Abschied mit 7,3 Mio. Euro

Michael Zahn, Ex-CEO von Deutsche Wohnen.

Michael Zahn, Ex-CEO von Deutsche Wohnen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs

Köpfe 01.04.2022
Michael Zahn hat für seinen Abschied von Deutsche Wohnen (DW) nach der Übernahme durch Vonovia eine Abfindung von 7,3 Mio. Euro bekommen. Insgesamt verdiente der Ex-CEO von DW im ... 

Michael Zahn hat für seinen Abschied von Deutsche Wohnen (DW) nach der Übernahme durch Vonovia eine Abfindung von 7,3 Mio. Euro bekommen. Insgesamt verdiente der Ex-CEO von DW im vergangenen Jahr 18,3 Mio. Euro.

Zahn hatte noch zwei Jahre Vertrag, sein Kontrakt hatte eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023. In den Vorstand von Vonovia wollte er am Ende nicht wie ursprünglich vorgesehen einziehen. Ihm war die Rolle des Vize-CEO unter Rolf Buch angedacht.

Zahns Gesamtgehalt für 2021 enthält neben der Abfindung im Wesentlichen eine Grundvergütung über 1,15 Mio. Euro, kurz- und langfristige Boni in Höhe von ca. 9,5 Mio. Euro sowie eine Sonderzahlung „zum Ausgleich vergütungsverzerrender Effekte“, die der Aufsichtsrat mit ihm und den anderen Vorstandsmitgliedern für den – später gekippten – Berliner Mietendeckel beschlossen hatte.

Henrik Thomsen erhielt eine Abfindung über 3,56 Mio. Euro

Zahns früherer Vorstandskollege Henrik Thomsen (Chief Development Officer) – der ebenfalls die Option gezogen hatte, seinen Vertrag im Falle eines Kontrollwechsels zu beenden – erhielt im Januar eine Abfindung über 3,56 Mio. Euro. Im selben Monat wechselte er in den Vorstand der DW-Beteiligung Quarterback Immobilien. Thomsens Gesamtvergütung für 2021 belief sich auf 2,74 Mio. Euro.

DW wird nach der Übernahme durch Vonovia im Oktober künftig in der Konzernbilanz der Bochumer konsolidiert. Im letzten Jahr der Eigenständigkeit verdiente DW nach Steuern 919 Mio. Euro, ca. ein Drittel weniger als im Jahr davor (1,55 Mrd. Euro). Diesen Rückgang führt das Unternehmen auf geringere Verkäufe, Firmenwertabschreibungen, Zeitwertanpassungen von Wandelschuldverschreibungen und transaktionsbedingte Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Vonovia-Übernahme zurück.

Harald Thomeczek

Vonovia will Jürgen Fenk und Matthias Hünlein in den Aufsichtsrat holen

Köpfe 25.01.2022
Nach dem Zusammenschluss mit Deutsche Wohnen besetzt Vonovia zwei von zwölf Mandaten im Aufsichtsrat um. In der Hauptversammlung sollen Jürgen Fenk und Matthias Hünlein vorgeschlagen werden.  ... 

Nach dem Zusammenschluss mit Deutsche Wohnen besetzt Vonovia zwei von zwölf Mandaten im Aufsichtsrat um. In der Hauptversammlung sollen Jürgen Fenk und Matthias Hünlein vorgeschlagen werden.

In der Hauptversammlung von Vonovia, die für den 29. April geplant ist, sollen Jürgen Fenk und Matthias Hünlein zu Mitgliedern des Aufsichtsrates gewählt werden. Hintergrund der Umbesetzung im Gremium ist eine Grundsatzvereinbarung, die beim Zusammenschluss von Vonovia und Deutsche Wohnen im Mai 2021 getroffen wurde. Burkhard Ulrich Drescher und Prof. Dr. Klaus Rauscher werden ihre Mandate im Aufsichtsrat zum 29. April niederlegen.

Fenk und Hünlein waren beide bis Ende 2021 Mitglieder im Aufsichtsrat von Deutsche Wohnen, Hünlein hatte den Vorsitz inne. Er verantwortet seit November 2005 als Managing Director die Kundenbeziehungen und die Kapitalbeschaffung in Deutschland und Europa für Tishman Speyer Properties Deutschland. Fenk ist seit März 2021 CEO bei Primonial REIM, Paris.

Gremium mit zwölf Mitgliedern

Aktuell besteht der Vonovia-Aufsichtsrat aus zwölf Mitgliedern. Den Vorsitz hat Jürgen Fitschen, stellvertretender Vorsitzender ist Edgar Ernst. Nach dem Ausscheiden von Drescher und Rauscher behalten Vitus Eckert, Dr. Florian Funck, Dr. Ute Geipel-Faber, Daniel Just, Hildegard Müller, Dr. Ariane Reinhart, Clara-Christina Streit und Christian Ulbrich ihre Mandate im Aufsichtsrat bei.

Janina Stadel

Konstantina Kanellopoulos und Lars Urbansky teilen sich den CEO-Posten bei Deutsche Wohnen

Köpfe 03.01.2022
Bei Deutsche Wohnen bilden Konstantina Kanellopoulos und Lars Urbansky als CEOs die Doppelspitze. Zudem wechselt Olaf Weber als CFO von Vonovia in den Deutsche-Wohnen-Vorstand. Im Aufsichtsrat ... 

Bei Deutsche Wohnen bilden Konstantina Kanellopoulos und Lars Urbansky als CEOs die Doppelspitze. Zudem wechselt Olaf Weber als CFO von Vonovia in den Deutsche-Wohnen-Vorstand. Im Aufsichtsrat übernimmt Helene von Roeder den Vorsitz.



Nachdem Vonovia über eine Mehrheitsbeteiligung von rund 87% Deutsche Wohnen (DW) verfügt, hat DW Konstantina Kanellopoulos und Lars Urbansky in den Vorstand berufen und zu Co-CEOs ernannt. Sie folgen auf Michael Zahn, der bis zum Jahreswechsel Vorstandsvorsitzender bei DW war. Zudem übernimmt der designierte Vonovia-CFO Olaf Weber den CFO-Posten bei DW, wenn Philip Grosse diesen am 31. März abgibt. Grosse ist zudem seit Januar CFO bei Vonovia.

Kannelopoulos hatte bei Vonovia zuvor den Posten der Generalbevollmächtigten für den Bereich Value-Add inne. Bei DW übernimmt sie im Vorstand die Verantwortung für die technische Infrastruktur, die IT, für Neubau- und Bestandsinvestitionen, Recht und Compliance, Nachhaltigkeit und Public Affairs. Co-CEO Urbansky verantwortet die Bereiche Property Management, Facility Management, Kundeninformation und Strategie, Personal, Investmentmanagement, Integration und Pflege. Er war zuvor COO bei DW. Weber, der bisher bei Vonovia den Bereich Finanzen und Treasury leitete, wird im DW-Vorstand für das Finanzressort zuständig sein. Ab 1. April übernimmt er zudem das Rechungswesen, das Controlling und die Bereiche Investor Relations und Steuern.

Im Aufsichtsrat übernimmt Helene von Roeder den Vorsitz. Sie ist bei Vonovia Vorständin für Digitalisierung und Innovation. Dr. Florian Stetter übernimmt die Stellvertreterrolle. Als weitere Mitglieder wurden Dr. Fabian Heß, Peter Hohlbein, Christoph Schauerte und Simone Schumacher in den Aufsichtsrat gewählt.

Janina Stadel

Michael Zahn will nicht in den Vonovia-Vorstand

Köpfe 13.12.2021
Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Wohnen (DW), wird zum Jahreswechsel doch nicht in den Vorstand der DW-Mutter Vonovia einziehen. Eigentlich war Zahn für den Posten des ... 

Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Wohnen (DW), wird zum Jahreswechsel doch nicht in den Vorstand der DW-Mutter Vonovia einziehen. Eigentlich war Zahn für den Posten des Vize-CEOs vorgesehen.



Zahn habe "sich entschieden, das Angebot des Aufsichtsrates von Vonovia SE, ihn zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden zu bestellen, nicht anzunehmen", teilt Vonovia schlicht mit. Einen Grund kann auch eine Vonovia-Sprecherin auf Nachfrage nicht nennen. 

In einem Statement von DW, das ein paar Stunden nach der Vonovia-Mitteilung verschickt wird, begründet Zahn seine Entscheidung gegen den Vizeposten bei Vonovia so: "In den vergangenen Monaten seit der Entscheidung für den Zusammenschluss ist mir bewusst geworden, dass ich nach 14 Jahren als Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen die Integration nicht so unbefangen und sachlich hätte vorantreiben können, wie es meinen eigenen Anforderungen entspricht." 

Vonovia-Vorstand wächst trotzdem auf fünf Personen

Anders als Zahn hat sich Philip Grosse, der Finanzvorstand von Deutsche Wohnen, entschieden. Er wird nach dem Abschluss der Übernahme wie angekündigt auch zum CFO von Vonovia avancieren. Seine Bestellung ist zum 1. Januar 2022 wirksam. Zeitgleich tritt die bisherige Finanzchefin von Vonovia, Helene von Roeder, von ihrem derzeitigen Posten ab und wechselt auf einen neuen Vorstands-Stuhl: Sie kümmert sich künftig um das Ressort für Digitalisierung und Innovation. Auch diese Rochade war im Zuge der Elefantenhochzeit schon kommuniziert worden. 

Vonovia-Boss Rolf Buch und seine beiden Vorstandskollegen Arnd Fittkau und Daniel Riedl gehören dem Vorstand auch ab dem neuen Jahr in ihren bisherigen Rollen an.
Harald Thomeczek