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Patrizia baut rund 10% der Stellen ab

Messeauftritt von Patrizia bei der Mipim 2022.

Messeauftritt von Patrizia bei der Mipim 2022.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thomas Porten

Karriere 22.12.2023
Im Zuge eines Programms zur Kosteneinsparung hat der Investmentmanager Patrizia rund 10% der Stellen gestrichen. Die Maßnahme ist inzwischen abgeschlossen. ... 

Im Zuge eines Programms zur Kosteneinsparung hat der Investmentmanager Patrizia rund 10% der Stellen gestrichen. Die Maßnahme ist inzwischen abgeschlossen.

Wie im November angekündigt, hat der Augsburger Investmentmanager Patrizia zum Jahresende Stellen abgebaut. Das bestätigt ein Sprecher des Unternehmens auf Nachfrage. Die Maßnahme umfasse rund 10% der Stellen und betreffe alle Geschäftsbereiche. Der Abbau sei inzwischen abgeschlossen, die meisten Einsparungen konnten dadurch erzielt werden, dass offene Stellen nicht nachbesetzt werden. Der eigentliche Personalabbau habe so deutlich unter der angegeben 10%-Marke gelegen. Betroffe Mitarbeiter habe das Unternehmen „voll unterstützt“.

Im Sommer gab Patrizia gegenüber der Immobilien Zeitung an, etwa 1.000 Mitarbeiter an allen Standorten zu beschäftigen. Zuletzt wurden beim Unternehmen zum Jahresende 2022 Stellen reduziert. Damals in einem Umfang im mittleren einstelligen Prozentbereich in ausgewählten Funktionen.

Als Grund für die aktuelle Stellenreduzierung gibt das Unternehmen an, sich auf ein grundlegend verändertes Marktumfeld im kommenden Jahr vorbereiten zu wollen. „Wie bereits im November erklärt, erwarten wir eine deutlich langsamere und längere wirtschaftliche Erholung“, sagt der Unternehmenssprecher. „Mit Blick auf diese längere Erholungsphase und marktbedingte Unsicherheiten in 2024 haben wir ein gezieltes Kosteneinsparungsprogramm eingeleitet und sind damit widerstandsfähiger gegen mögliche künftige Marktturbulenzen.“

Janina Stadel

Frauenanteil in Vorständen bleibt bei Immobilienfirmen gering

Karriere 18.10.2023
Drei börsennotierte Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft haben es auf die grüne Liste der Allbright Stiftung geschafft. Sie haben im Vorstand einen Frauenanteil von mindestens 40%. ... 

Drei börsennotierte Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft haben es auf die grüne Liste der Allbright Stiftung geschafft. Sie haben im Vorstand einen Frauenanteil von mindestens 40%.

Die Allbright Stiftung hat den Frauenanteil der Vorstände der 160 in DAX, MDAX und SDAX notierten Unternehmen untersucht und die Ergebnisse in drei Listen festgehalten, die anzeigen, wie gut durchmischt die Geschlechter in den Führungsriegen sind. Auf die grüne Liste schafften es branchenübergreifend ingesamt 16 Unternehmen, deren Frauenanteil im Vorstand bei mindestens 40% liegt. Darunter findet sich der Vermögensverwalter DWS Group, die auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Hamborner Reit und das Wohnungsunternehmen TAG Immobilien, wobei die Vorstände von Hamborner Reit und TAG je nur aus zwei Personen bestehen.

Unter den 78 Unternehmen aus allen Branchen auf der gelben Liste, die mindestens eine Frau im Vorstand haben, stammen vier aus der Bau- und Immobilienwirtschaft, nämlich das Wohnungsunternehmen LEG Immobilien, der Baukonzern Hochtief, der Gewerbeimmobilieninvestor Aroundtown und das Wohnimmobilienunternehmen Grand City Properties.

66 Unternehmen führt die Allbright Stiftung auf einer roten Liste. Sie hatten zum Zeitpunkt der Auswertung im September keine Frau im Vorstand. Dazu zählt das Wohnungsunternehmen Vonovia. Helene von Roeder hatte kurz vor dem Stichtag im Sommer ihre Position als Chief Transformation Officer aufgegeben. Seit Oktober ist mit Ruth Werhahn jedoch wieder eine Vorstandsposition mit einer weiblichen Chief Human Ressources besetzt. Ebenfalls ohne Frau waren laut der Allbright Studie im September die Vorstände der Deutschen Pfandbriefbank und des Augsburger Investmentmanagers Patrizia.

Janina Stadel

Philipp Schaper

Der Zeichnung seiner Traumimmobilie gibt Philipp Schaper den Titel „Haus am Ende des Regenbogens“.

Der Zeichnung seiner Traumimmobilie gibt Philipp Schaper den Titel „Haus am Ende des Regenbogens“.

Karriere 27.07.2023
In Hamburg aufgewachsen, fand Philipp Schaper über Freunde in London seinen Weg in die Immobilienwirtschaft. Dort absolvierte er sein Studium. Zum Berufseinstieg kehrte er nach Deutschland ... 

In Hamburg aufgewachsen, fand Philipp Schaper über Freunde in London seinen Weg in die Immobilienwirtschaft. Dort absolvierte er sein Studium. Zum Berufseinstieg kehrte er nach Deutschland zurück und begann seine Karriere bei LaSalle Investment Management in München. Es folgten Stationen bei Fortress Investment und IVG Immobilien, ehe er im September 2015 zu Patrizia wechselte. Dort ist er seit 2022 CEO European Real Estate. Sein beruflicher und privater Lebensmittelpunkt liegt in München. Um am Marathon des Sables teilzunehmen, ist der passionierte Ausdauersportler aber auch schon nach Marokko gereist. Zur Stärkung wirft er gerne einmal den Grill an und brutzelt für sich, Freunde und die Familie.

Wo wohnen Sie zurzeit?

Meine Frau und ich sind große Altbaufans und lieben schlichtes Design. Wir bewohnen eine Altbau-Etagenwohnung zur Miete im Stadtteil Nymphenburg in München.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

Mein Lieblingsplatz ist auf dem Sofa, weil ich da am besten entspannen kann und den Großteil meiner Zeit mit Lesen beziehungsweise Recherche verbringe.

Haben Sie bei dieser Immobilie oder einer anderen beim Bau schon einmal selbst mit Hand angelegt? Wenn ja: wie genau und wie häufig?

Ja, ich bin praktisch veranlagt und genieße kreatives Schaffen. Insbesondere mit meinen Schwiegereltern habe ich bereits diverse Bau- und Renovierungstätigkeiten unternommen.

Was muss die perfekte Wohnung unbedingt haben?

Schöne Holzfenster, hohe Decken, im Idealfall historischen Parkettboden und einen Garten.

Wo möchten Sie im Alter gerne wohnen?

Diese Frage ist bei uns noch nicht geklärt. Meine Frau kommt aus Köln und ich aus Hamburg. Da unsere Kinder in München aufwachsen, mussten wir noch keinen gemeinsamen Nenner finden.

Wann, wo und womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Mein erstes Geld habe ich bei Rewe mit dem Auffüllen von Regalen verdient. Danach folgten Zivildienst und meine Ausbildung. Während meines Studiums in London habe ich komplett nebenher gearbeitet.

Was wären Sie heute gerne, wenn nicht Immobilienprofi?

Wahrscheinlich etwas künstlerisch kreatives wie Designer oder Koch.

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Mein Einstieg in die Branche war ansatzweise familiär bedingt, da sich mein Vater mit Immobilien beschäftigt hat. Freunde von mir in London waren aber schließlich ausschlaggebend. Als ich von einem verlängerten Wochenende bei ihnen nach Hause kam, hatte ich den Entschluss gefasst, auch in dieser Richtung Fuß fassen zu wollen.

Was stört Sie in der Immobilienbranche (am meisten)?

Es gibt viele Trittbrettfahrer und Glücksritter in der Branche, mit denen man häufig in einen Topf geworfen wird.

Und was finden Sie besonders gut?

Die Branche insgesamt ist unheimlich vielschichtig und bietet eine unglaublich kreative Kombination aus Recht, Finanzen und Architektur.

Baulöwe, Miethai, Heuschrecke: Leute, die mit Immobilien Geld verdienen (wollen), haben nicht immer den besten Ruf. Zurecht?

Nein, nicht zurecht, aber schwarze Schafe gibt es überall.

Warum würden Sie jungen Leuten raten, den Weg in die Immobilienwirtschaft einzuschlagen?

Weil der Sektor ein unheimlich breites Feld zum Ausleben der eigenen Interessen und Stärken eröffnet.

Was braucht es nach Ihrer Einschätzung, um es in Ihrem Job zu etwas zu bringen?

Spaß an der Sache in Kombination mit einem gewissen Ehrgeiz, Dinge zu erreichen und zu bewegen, um sich entsprechend weiterzuentwickeln.

Homeoffice, Büro oder mobil in der Bahn? Wo arbeiten Sie am häufigsten, wo am liebsten und warum?

Ich bin viel unterwegs, mobiles Arbeiten ist an der Tagesordnung. Aber ich bin ein absoluter Fan vom Austausch mit Kollegen im Büro.

Wie feiern Sie Ihre Erfolge?

In der Regel gerne mit einem guten Essen und einer guten Flasche Wein im Kreis von Kollegen und Freunden.

Und wie gehen Sie mit Misserfolgen um?

Ich akzeptiere sie und versuche, sie schnell hinter mir zu lassen, um sie in Zukunft zu vermeiden und nach vorne zu schauen.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Das Ensemble um den Westhafen Tower in Frankfurt von Schneider + Schumacher.

Und welches Gebäude in Deutschland würden Sie gerne abreißen und warum?

In der Zeit der Nachhaltigkeit plädiere ich generell für Umnutzung oder Modernisierung und nicht für den Abriss.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Unordnung, Unehrlichkeit und Unzuverlässigkeit - gilt privat wie beruflich.

Für welches private Vergnügen haben Sie zu wenig Zeit?

Ausgedehntes Reisen. Entfernte Winkel und Kulturen der Erde warten noch darauf, erkundet zu werden.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was?

Einen Roadtrip mit der Familie von Spanien via Frankreich und Italien zurück nach München.

Gibt es etwas im Ausland, was Sie in Deutschland vermissen?

Manchmal die amerikanische Leichtigkeit des Seins und echte Hochgeschwindigkeitszüge.

Wo oder wie können Sie sich besonders gut entspannen oder abschalten?

Einerseits beim Sport. Andererseits bin ich ein leidenschaftlicher Griller und kann mich tagelang mit der Vorbereitung von Menüs, dem Einkaufen von Zutaten und der entsprechenden Zubereitung beschäftigen.

Wie gehen Sie am liebsten aus? Und in welcher konkreten Location kann man Sie öfter mal antreffen?

Ich bin leidenschaftlicher Restaurantbesucher. Ein Highlight meiner letzten Besuche war das Restaurant "Jan" in München – sehr zu empfehlen.

Und mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie dort gerne einmal einen Abend verbringen? Warum?

Matthew David McConaughey – ich bin fest überzeugt wir hätte gemeinsam Spaß im Austausch über Passion und Lebensfreude. Zur Not trinken wir ein paar Martinis.

Verraten Sie uns auch noch Ihr Lieblingsgericht?

Alles, was vom Grill kommen kann, egal ob Fisch, Fleisch oder Gemüse.

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplett ausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

Ich wähle Erinnerungen und keine Dinge und reise First Class um die Welt.

Mit wem würden Sie gerne mal für einen Tag das Leben tauschen?

Mit meiner Frau – ich könnte das Leben aus den Augen einer Frau betrachten und könnte besser beurteilen, wie angenehm anstrengend ich wirklich bin.

Verraten Sie uns noch Ihren Lieblingssong?

Natürlich die Band Real Estate mit dem Song "Darling".

Die Fragen stellte Janina Stadel.

Janina Stadel

Gefragte Arbeitgeber - Platz 9: Patrizia

Sabine Schillinger-Köhne, Head of HR Germany.

Sabine Schillinger-Köhne, Head of HR Germany.

Quelle: Patrizia SE

Karriere 13.07.2023

MAT: Michael Schüsser

Karriere 25.05.2023
Projektentwickler/Projektleiter bei Ratisbona Handelsimmobilien. Geboren 1995. ... 

Projektentwickler/Projektleiter bei Ratisbona Handelsimmobilien. Geboren 1995.

Werdegang

Werkstudent bei Immobilienverwaltung Riebeling, Praktikum bei Patrizia im Bereich Akquise, Werkstudent bei Götz Management Holding, Werkstudent bei Ratisbona, Junior-Projektleiter bei Ratisbona, Projektentwickler bei Ratisbona.

Top-Projekte

Edeka-Markt in Haimhausen/Baurechtschaffung, Abschluss des ersten Green-Lease-Mietvertrags mit Edeka Südbayern, Projektleitung, Implementierung eines Analyse-Tools: Entwicklung eines neuen, datenbasierten Akquise-Tools mithilfe eines GIS-Systems, deutschlandweiter Roll-out der so entstandenen Ansätze, Erster Ankauf (Lidl-Markt in Bayern): Koordinierung interner Abteilungen und externer Partner im Rahmen der Due Diligence, Entwicklung der Ankaufsstrategie.

Ziele

Entwicklung von zukunftsorientierten und nachhaltigen Immobilien, Förderung von Umbauten/Revitalisierungen das heißt Abriss vermeiden, falls möglich, Weiterentwicklung – fachlich und persönlich, Aufbau/Ausbau eines starken Netzwerks, Übernahme von Personalverantwortung.

Motivation als MAT

Ich bin als MAT geeignet, weil ich hochmotiviert bin, mich mit den anderen MATs laufend zu den aktuell sehr dynamischen und spannenden Entwicklungen am Markt auszutauschen: Baukostenentwicklungen, Einschätzungen zur Entwicklung von Verkaufsfaktoren etc. Nachhaltigkeit treiben, Austausch zu C2C und modularem Bauen, Potenziale im Bau von Handelsimmobilien aufzeigen, generell mittels möglichst kontinuierlichem und offenem Austausch der Intransparenz des deutschen Immobilienmarkts entgegenwirken.

Ethische Grundsätze

Fair – verlässlich – echt: Gegenüber Geschäftspartner/Freunden immer mit offenen Karten zu spielen, um als allseits verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden.

Netzwerke und Engagements

ZIA-Ausschuss Logistikimmobilien, Irebs Community of Real Estate.

Kontakt:

Immobilien Zeitung