Karriere-News

Ihre gewählten Filter:

Das waren die meistgeklickten Personalia 2019

JLL-Deutschlandchef Timo Tschammler (rechts), hier neben seinem Noch-Vorgesetzten Guy Grainger, CEO Emea von JLL, nimmt sich im Frühling und Sommer 2020 eine Auszeit.

JLL-Deutschlandchef Timo Tschammler (rechts), hier neben seinem Noch-Vorgesetzten Guy Grainger, CEO Emea von JLL, nimmt sich im Frühling und Sommer 2020 eine Auszeit.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Gerda Gericke

Köpfe 31.12.2019
Gleich mehrfach ist JLL 2019 unter den zehn meistgelesenen Personalmeldungen des Jahres vertreten. Wobei Ihre absolute Topmeldung des Jahres aus dem Ressort Job & Karriere – "Was ist ... 

Gleich mehrfach ist JLL 2019 unter den zehn meistgelesenen Personalmeldungen des Jahres vertreten. Wobei Ihre absolute Topmeldung des Jahres aus dem Ressort Job & Karriere – "Was ist nur los bei JLL?", unsere Titelstory in IZ 49/2019 – ein wahres Sammelsurium an Personalwechseln ist und Antworten auf die Frage gibt, weshalb sich das Personalkarussell bei JLL seit einiger Zeit hierzulande auffallend kräftig dreht.

Die Ursachenforschung der Immobilien Zeitung führte zu Gründen wie mangelnder Wertschätzung, Streit um Boni, einer Titelflut, einengenden Strukturen und einem abtrünnigen Großkunden. Vor allem so mancher Makler und die eine oder andere Führungskraft fühlte sich offenbar in letzter Zeit bei JLL übergangen und suchte das Weite. Die Konkurrenz, die ihre Reihen nicht zuletzt in den Bereichen Capital Markets und Büro- oder Logistikvermietung etc. verdichtet, freute sich und griff dankbar zu.

Der personelle Aderlass erreichte im Laufe der Recherche auch das deutsche Management Board von JLL: Der scheidende Deutschlandchef Timo Tschammler reichte seine Kündigung ebenso ein wie Personalchefin Izabela Danner. Für beide hatte JLL bis Mitte Dezember 2019 noch keinen Ersatz gefunden. Dabei geht das neue deutsche Operations Board, das zusammen mit einem sogenannten Strategy Board das bisherige Management Board ersetzen wird, offiziell schon zum Jahreswechsel an den Start. "Wer führt die Firma ab Januar?", fragen sich Mitarbeiter. Immerhin: Tschammlers Garden Leave beginnt erst im April. Danner dagegen geht schon zum Jahresende 2019 von Bord.

Im Exklusivinterview mit der Immobilien Zeitung zeigt sich Guy Grainger, CEO für die Emea-Region bei JLL, enttäuscht über die vielen Abgänge - und schaltet auf Angriff: "Unsere Wettbewerber haben ihre Personalkapazitäten in Bereichen, die besondere Beachtung in der Öffentlichkeit erfahren - z.B. Capital Markets und Leasing -, ausgebaut. Trotzdem sind wir enttäuscht über die Zahl von Abgängen. Im nächsten Jahr wird sich das Blatt wenden."

Trauriger Anlass für die meistgelesene Meldung ohne JLL-Bezug

Der Anlass für die meistgeklickte IZ-Onlinemeldung aus dem Jobs-Ressort ohne JLL-Bezug ist ein trauriger: der Tod des Frankfurter Star-Architekten Magnus Kaminiarz. Kaminiarz verstarb im April im Alter von 54 Jahren. Über sein Vermögen lief da ein Insolvenzverfahren. Der gebürtige Bremer machte mit Projekten wie dem Grand Tower, Deutschlands höchstem Wohnturm, oder dem begrünten Hochhaus Eden von sich reden. Im Frühjahr 2019 wurde jedoch bekannt, dass sein Büro am Wiesenhüttenplatz in eine finanzielle Schieflage geraten war.

Marc Drießen tokenisiert Immobilieninvestments

Eine Entdeckung der ganz anderen Art machte vergangenes Jahr offenbar auch Marc Drießen. Drießen, der zumindest der Immobilienfondsgemeinde als Geschäftsführer von Hansainvest oder als Vorstand von Hesse Newman ein Begriff ist, entdeckte die Blockchain für sich und gründete die Gesellschaft Bloxxter mit Sitz in der Schweiz. Der Geschäftszweck: das Tokenisieren von Immobilieninvestments. Wie Drießen der IZ im Interview verriet, will er mit Bloxxter im Januar 2020 das erste tokenisierte Immobilienprodukt in Form eines Genussrechts auf den Markt bringen.

Angermann muss Hamburger Stammkräfte ziehen lassen

Schlechte Nachrichten sorgten in einem anderen Fall für viele Klicks: Das Maklerhaus Angermann strukturierte notgedrungen seine Hamburger Bürovermietungsabteilung um. Die beiden langjährigen Kollegen Artur Kraft und Frank Kerstan verließen das Unternehmen nach 16 bzw. 17 Jahren im Hause Angermann zur Jahresmitte. Wo Stammkräfte ein Unternehmen verlassen, ergeben sich Chancen für nachrückende Nachwuchskräfte: Angermann beförderte den Hamburger Makler Dennis Riepenhausen, immerhin schon seit zehn Jahren im Unternehmen, zum Direktor und Pia Baguhn, seit 2012 dabei, zu seiner Stellvertreterin.

Uli Höller wagt einen Neuanfang

Auch Ulrich Höller verändert sich beruflich. Höller steigt Anfang 2020 beim Projektentwickler ABG-Gruppe in den Sattel. Er hat dem geschäftsführenden ABG-Hauptgesellschafter und Unternehmenslenker Walter Wübben Anteile abgekauft und nimmt auch operativ die Zügel in die Hand. Höller, der Branche gut bekannt von seinen Engangements bei DIC Asset und GEG German Estate Group, ist Mitte 50. Einige prominente Projektentwickler, die in den vergangenen zwei Jahren zur ABG gewechselt waren, haben das Unternehmen schon wieder verlassen.

JLL verliert den nächsten Logistikteamleiter

Auf Platz sechs der zehn meistgelesenen Meldungen auf IZ.de steht wieder eine News mit JLL-Bezug: Marc Snehotta (41), lange Jahre Teamleiter Logistikvermietung in Frankfurt, verlässt JLL zum Jahreswechsel Richtung CBRE. Beim Wettbewerber wird Snehotta Teamleader Industrial & Logistics Frankfurt und Head of Business Development Industrial & Logistics.

Bei JLL reiht sich Snehotta in eine ganze Serie aus Industrial-Abgängen in den vergangenen ein, zwei Jahren ein: Nicht weniger als sechs Teamleader im Bereich Logistikvermietung bzw. -investment und der Head of Industrial Investment Germany haben sich in letzter Zeit verflüchtigt. Snehottas Nachfolger bei JLL ist schon seit Dezember Roman Zurek (35), ein Kollege aus dem Frankfurter Industrial-Agency-Team.

TLG-Großaktionär drückt Personalentscheidungen durch

Auf großes Interesse stieß auch das Treiben des TLG-Großaktionärs Amir Dayan bzw. seiner Ouram Holding. Der israelische Investor setzte sich mit seinem Bestreben, den Aufsichtsrat von TLG Immobilien zu kontrollieren, durch. Seit der Hauptversammlung im Mai 2019 stellt das Ouram-Lager die klare Mehrheit der Aufsichtsratsmitglieder. Das neu zusammengesetzte Kontrollgremium traf prompt eine nicht ganz unwichtige weitere Personalentscheidung: Es installierte über der bis dato amtierenden Doppelspitze aus Jürgen Overath (COO) und Gerald Klinck (CFO) einen CEO in Gestalt von Barak Bar-Hen. Und damit nicht genug der Volten: Unter neuer Führung wollte TLG erst die ungleich größere Gewerbe-AG Aroundtown schlucken, ehe Aroundtown ein Angebot für TLG machte. Die Eckpunkte für eine Fusion stehen schon mal.

Barbara Knoflach und BNP trennen sich

Dass Frauen auch in der Immobilienbranche nicht eben häufig auf Führungspositionen in Erscheinung treten, spiegelt sich auch in unseren Top-Ten-Personalia des Jahres 2019. Die zweite hochrangige Dame, die hier nach JLL-Personalerin Izabela Danner auftaucht, ist Barbara Knoflach. "Deputy Chief Executive Officer" und "Global Head of Investment Management" stand auf Knoflachs Visitenkarte von BNP Paribas Real Estate Investment Management. Im Frühsommer 2019 trennten sich die Wege der erfahrenen Immobilienfondsfrau und des französischen Investmentmanagers. Knoflachs Nachfolgerin Nathalie Charles von AXA Investment Management Real Assets kam am 1. Juli 2019 aus den Startlöchern. Charles soll das verwaltete Anlagevermögen von BNP Paribas Reim bis 2020 von 29 Mrd. auf 34 Mrd. Euro ausbauen helfen. Knoflach schaffte in den vier Jahren ihrer Amtszeit ein Wachstum von 22 Mrd. auf besagte 29 Mrd. Euro.

Viel Rein und Raus bei Aviarent

Ziemlich viele Immobilienfrauen tauchen in der Meldung auf Platz neun auf: "Aviarent verzeichnet mehrere Neuzugänge auf Führungsebenen". So avancierte Yenna Haack zu Jahresbeginn zum Vorstandsmitglied bei AviaRent Invest und verstärkte zusammen mit Sascia Hauke die Geschäftsführung von AviaFund Solution Services. Neu in die Geschäftsführung von AviaRent Capital Management zog der Jurist Harald Strelen ein. Von Bord gingen derweil Ende 2018 AviaRent-Invest-Gründer und CEO Dan-David Golla sowie Vorstandsmitglied und Chief Investment Officer Susan Winter. Beide haben sich dem Vernehmen nach jeweils mit eigenen Unternehmen selbstständig gemacht. Aviarent Invest ist der deutsche Ableger der luxemburgischen Fondsgesellschaft AviaRent Capital Management.

Adlers Abflug macht den Weg frei für Bohle

Auch Gunther Adler (SPD) machte den Weg frei für eine Frau. Der Ex-Baustaatssekretär, der nicht nur unter Horst Seehofer (CSU), sondern auch unter der ehemaligen Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) aktiv war, trat im März den Posten als Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der bundeseigenen Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen an. Seit April kümmert sich Anne Katrin Bohle, zuletzt Abteilungsleiterin Stadtentwicklung und Denkmalpflege im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, für Seehofer um die Wohnungspolitik des Bundes.

Adlers Abflug überraschte nicht: Im Herbst 2018 war er von Seehofer in den Ruhestand geschickt worden, weil er Platz für Hans-Georg Maaßen machen sollte, der als Verfassungsschutzchef nicht mehr tragbar war. Der Rauswurf blieb dem in der Branche sehr geschätzten Staatssekretär zwar erspart, die Vorkommnisse dürften seine Entscheidung für den Jobwechsel jedoch beflügelt haben.

Harald Thomeczek

Witte Projektmanagement baut die Führungsebene um

Köpfe 17.12.2019
Witte Projektmanagement verteilt die Führungsarbeit künftig auf mehrere Schultern. Annette Kwee, Andreas Dimke und Christian Schoening steigen zu Jahresbeginn auf und übernehmen teils Aufgaben, ... 

Witte Projektmanagement verteilt die Führungsarbeit künftig auf mehrere Schultern. Annette Kwee, Andreas Dimke und Christian Schoening steigen zu Jahresbeginn auf und übernehmen teils Aufgaben, die vorher noch auf der To-do-Liste der Geschäftsführer Hendrik Dusny und Sascha Thran standen.

Witte Projektmanagement legt künftig einen besonderen Fokus auf die Geschäftsleitung. Aus diesem Grund geben die beiden Geschäftsführer Hendrik Dusny und Sascha Thran zu Jahresbeginn 2020 ihre Nebenjobs als Niederlassungsleiter in Berlin bzw. Hamburg ab. In Berlin übernimmt Annette Kwee (40) die Niederlassungsleitung, in Hamburg tritt Andreas Dimke (40) in die erste Reihe.

Kwee ist seit 2009 bei Witte beschäftigt, u.a. steuerte sie in Düsseldorf das Refurbishment des Dreischeibenhauses und seit 2017 ein weiteres Großprojekt in Berlin. Dimke ist seit 2013 bei Witte an Bord. Zu seinen bisherigen Aufgaben als Senior-Projektleiter zählte u.a. die Steuerung des Hamburger Projekts Springer Quartier.

In die Geschäftsleitung wird derweil Christian Schoening (40) aufgenommen. Er steht dem Hamburger Team zudem als Prokurist zur Seite. Schoening kam 2012 zu Witte nach Hamburg. In seiner Vita als Senior-Projektleiter findet sich u.a. das aktuelle Neubauprojekt für Euler Hermes und Airbus in Hamburg-Bahrenfeld.

Dusny und Thran, entlastet von den Aufgaben eines Niederlassungsleiters, sollen sich fortan zusammen mit Marco Witte, geschäftsführender Gesellschafter, verstärkt um die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens kümmern.

Das 1994 gegründete Unternehmen Witte Projektmanagement ist nicht nur am Hauptsitz Berlin präsent. Es unterhält auch Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, München und Frankfurt und greift auf insgesamt etwa 100 Mitarbeiter zurück.

Anke Pipke

Architektonischer Eigensinn hat Tradition bei Patzschkes

Trotz unterschiedlicher Frisur unschwer als eineiige Zwillinge zu erkennen: Jürgen (links) und Rüdiger Patzschke, hier mit Rüdigers Sohn Robert (rechts) und Jürgens Sohn Till-Jonathan.

Trotz unterschiedlicher Frisur unschwer als eineiige Zwillinge zu erkennen: Jürgen (links) und Rüdiger Patzschke, hier mit Rüdigers Sohn Robert (rechts) und Jürgens Sohn Till-Jonathan.

Quelle: Patzschke Architekten; Urheber: Waldemar Salesski

Karriere 04.10.2019
Als die Zwillingsbrüder Rüdiger und Jürgen Patzschke vor 50 Jahren ihr Büro gründeten, hatten sie sich einer Architektur jenseits des damaligen Mainstreams verschrieben. Statt glatter ... 

Als die Zwillingsbrüder Rüdiger und Jürgen Patzschke vor 50 Jahren ihr Büro gründeten, hatten sie sich einer Architektur jenseits des damaligen Mainstreams verschrieben. Statt glatter Rasterfassaden schufen sie Häuser im klassischen Stil. Damit ernteten sie bei Architekturkritikern reichlich Häme. Das galt vor allem für ihr bis heute bekanntestes Bauwerk, das Hotel Adlon Kempinski in Berlin. Die Zwillinge blieben ihrem Stil treu und ihr Büro, das inzwischen mehrere ihrer Kinder fortführen, läuft heute besser denn je. Die Immobilien Zeitung sprach mit den 80-jährigen Brüdern und Rüdiger Patzschkes Sohn Robert über ihre Karriere, architektonischen Eigensinn und das Glück, damit nicht allein zu sein.

Immobilien Zeitung: Das Hotel Adlon ist Ihr bekanntestes und zugleich umstrittenstes Bauwerk. Wie kamen Sie zu dem Auftrag?

Rüdiger Patzschke: Otto Walterspiel von Kempinski suchte damals nach Architekten für den Neubau des Adlons. Er wollte keine Replik, aber ein Gebäude, das in der Anmutung an das alte Adlon erinnert. Bevor er auf uns zukam, hatte er sich schon die Ideen mehrerer namhafter Büros angesehen und durch die Bank Entwürfe mit Lochfassaden und wenig repräsentativen Eingängen erhalten. Wir lieferten ihm drei Entwürfe, von denen einer genauso gebaut worden ist, wie wir ihn gezeichnet haben.

IZ: Sie haben mit der Hand gezeichnet?

Jürgen Patzschke: Ja, das machen wir in der Entwurfsphase bis heute so. Eine Fassade bekommt einen ganz anderen Charakter, wenn man mit der Hand zeichnet und nicht einfach ein Raster in einen Computer eingibt.

IZ: Für das im traditionellen Stil gebaute Adlon sind Sie von Architekturkritikern sehr angefeindet worden. Wie hat sich das ausgewirkt?

Jürgen Patzschke: Wir haben viel Honorar für das Adlon bekommen, aber danach gab es erst einmal fünf Jahre lang keine Aufträge.

IZ: Und wie haben Sie weitergemacht?

Rüdiger Patzschke: Unbeirrt. Wir waren Überzeugungstäter. Wir wollten nicht teilhaben an einer Architektur, die eine Stadt unpersönlich und unbewohnbar macht.

IZ: Woher kam diese Überzeugung?

Jürgen Patzschke: Als wir als junge Menschen mitbekommen haben, dass der Stuck von den Fassaden der Gründerzeithäuser abgeschlagen worden ist, waren wir entsetzt. Wir empfanden es als eine Art architektonische Bücherverbrennung. Da sind Kulturen abgeschlagen worden!

Rüdiger Patzschke: Im Studium war das Bauhaus das Maß aller Dinge, so als hätte es zuvor keine Architektur gegeben. Und in der Stadtplanung herrschte das Denken vor, dass man Arbeiten und Wohnen trennen müsse. Wir fanden es dagegen wunderschön, in einem Wohnviertel in Zehlendorf zu arbeiten, wo wir bis heute unser Büro haben. Dass man die historische europäische Stadt als positiv empfinden konnte, diese Gedankengänge gab es damals nicht. Heute fahren alle Leute gerne in alte Städte und die Menschen leben am liebsten in intakten historischen Stadtvierteln.

IZ: Wie haben Sie es geschafft, sich gegen die damals vorherrschende Architekturauffassung durchzusetzen?

Rüdiger Patzschke: Hermann Hesse hat einen wunderbaren Aufsatz über Eigensinn verfasst, in dem es darum geht, sich von den Erwartungen des Umfelds freizumachen und seinen eigenen Sinn zu entdecken und dazu zu stehen. Für uns war es leichter, unseren Eigensinn zu verteidigen, weil wir zu zweit waren und sind. Der doppelte Eigensinn hat uns sehr geholfen.

Jürgen Patzschke: Wer allein ist und eine Architektur durchsetzen will, die vom Mainstream abweicht, der hat schlechtere Karten als zwei, die sich den Rücken stärken. Allein hätten wir nicht gegen den ganzen Architekturkult der Moderne bestehen können.

Robert Patzschke: In der modernen Architektur wird immer alles intellektualisiert. Stadträume und Lebensräume zu erhalten und zu schaffen, das ist das, was uns wichtig ist. Wir haben in Berlin-Mitte um die 30 Gebäude errichtet, an denen die meisten Leute vorbeilaufen, ohne sie bewusst wahrzunehmen, weil sie sich nicht in den Vordergrund drängen. Aber sie fühlen sich wohl, weil wir bei unserer Architektur auf Elemente zugreifen, die sich bewährt haben und daraus eine eigene Schöpfung kreieren.

IZ: Stört es Sie nicht, wenn Architekturkritiker lästern?

Robert Patzschke: Nein. Es ist viel wichtiger, wie die Architektur auf die Menschen wirkt. Jeder Mensch hat ein Gefühl, eine Assoziation oder ein Erlebnis, wenn er irgendwo entlangläuft. Und deshalb ist jeder Mensch ein berechtigter Architekturkritiker.

Jürgen Patzschke: Neotraditionalisten wie wir reflektieren am besten, was die Menschen wollen. Sie wollen einen Wiedererkennungseffekt und ein Wohlgefühl. Wir haben von Anfang an so gebaut, wie wir es für richtig hielten, und haben uns nicht dem Zeitgeist unterworfen. Bei Umfragen lagen wir immer weit vorn, auch wenn Architekturkritiker anderer Meinung waren.

Rüdiger Patzschke: Inzwischen gibt es Untersuchungen über die Wirkung monotoner, großflächiger Fassaden auf die Psyche (siehe "Diese Architektur tut nicht gut", IZ 33/2018, Seite 1).

Das Institut für Wohn- und Arbeitspsychologie hat beispielsweise empirisch bewiesen, dass solche Fassaden die Menschen stressen, während kleinteilig strukturierte, abwechslungsreich gestaltete Fassaden sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Das ist natürlich eine tolle Bestätigung für uns. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Architekten, die sich rückbesinnen. Manche von ihnen bauen traditioneller als wir. Und inzwischen haben wir Entwickler wie Bauwert oder Diamona & Harnisch gefunden, die unsere Auffassung von Architektur teilen.

IZ: Wie sind Sie beiden eigentlich zu ihrem Beruf gekommen? Wollten Sie schon immer Architekten werden?

Jürgen Patzschke: Nein, als Kinder wollten wir Förster werden (lacht). Während des Zweiten Weltkriegs war unsere Mutter mit uns und unserem älteren Bruder in der Uckermark evakuiert, weil es in Berlin zu gefährlich war. Wir sind in Joachimstal eingeschult worden und haben dort, so schlimm das klingt, die sonnigste Zeit unserer Kindheit verbracht. Da war Wasser und Wald, wir suchten Maikäfer und fuhren mit dem Leiterwagen zur Schule.

Rüdiger Patzschke: Bei einem unserer Streifzüge landeten wir vor einem Anwesen, das uns sehr beeindruckte. Dort trafen wir auf den Förster, der uns das Haus zeigte und so tat, als ob es seines wäre. Wir dachten, Förster muss ein toller Beruf sein: Man kann immer im Wald sein und in einem so schönen Haus wohnen. Später erfuhren wir, dass es sich bei dem Haus um Carinhall, den Landsitz von Reichsmarschall Hermann Göring gehandelt hatte. Den Förster redete uns unsere Mutter übrigens genauso aus wie den Wunsch, Landschaftsgärtner zu werden: "Wenn die Zeiten schlecht sind, werden in Parks Radieschen und Kohlrabi gepflanzt", sagte sie.

IZ: Haben Sie schlechte Zeiten erlebt?

Jürgen Patzschke: Ja, wir haben sehr schlechte Zeiten erlebt. Als die Ostfront näherrückte, machte sich unsere Mutter mit uns auf den Weg nach Berlin. Dort erst begriffen wir das Elend des Krieges. Das Haus, in dem wir gewohnt hatten, war zerstört, unser Vater tot und unsere Mutter wusste nicht, wie sie uns satt bekommen sollte. Wir bettelten damals in der Nachbarschaft um Kartoffelschalen, aus denen unsere Mutter eine Art Puffer machte, damit wir was zu essen hatten.

IZ: Wie kamen Sie dann zur Architektur?

Rüdiger Patzschke: Das lag ziemlich nah, schon unser Vater und unser Großvater waren Architekten.

IZ: Was war das erste größere Projekt, das Sie gemeinsam gebaut haben?

Jürgen Patzschke: Das war ein Einkaufzentrum mit Restaurants, Boutiquen und einem Theater in Bahia Feliz auf Gran Canaria. 1969, das Jahr, in dem wir unser gemeinsames Büro angemeldet haben, begannen die Planungen. Statt mit Spiegelglasscheiben wie sie damals Mode waren, haben wir das Ganze im Stil eines Bazars mit Rundbögen, weiß getünchten Mauern, Kolonnaden und einem zentralen Platz gebaut. Diese Anlage ist gut angekommen und blüht bis heute. Das war für uns sehr selbstbewusstseinsfördernd!

IZ: Sie haben auch in vielen anderen Ländern gebaut, vor allem in Indien. Wie kam es zu diesen Projekten?

Jürgen Patzschke: Das war eigentlich ein Zufall. Mitte der 60er hatte ich vor, von Istanbul aus nach Abu Simbel zu reisen, um beim Wiederaufbau der Tempel mitzuarbeiten, die für den Bau des Assuan-Staudamms abgetragen worden waren. Doch ich kam zu spät in Istanbul an. Zurück nach Hause fahren wollte ich aber auch nicht, nachdem ich groß getönt hatte, ich mache beim Abu Simbel mit, also reiste ich weiter Richtung Indien.

IZ: Sie sind dort länger geblieben?

Jürgen Patzschke: Nein, aber wir haben zusammen mit unseren Familien viel Zeit dort verbracht und waren fast jedes Weihnachten in unserem ehemaligen Plantagenhaus im heutigen Goa. Einige unserer engsten Freunde sind Inder, das sind wunderbare Menschen.

Robert Patzschke: Ich war mit 17 für ein Jahr auf einem Internat in Indien und dort der einzige Nicht-Inder. Auch ich liebe das Land und die Menschen. Frisch vermählt und gleich nach dem Studium bin ich dann 2005 zusammen mit meiner Frau nach Indien aufgebrochen, um eine Dependance unseres Büros aufzubauen. Wir haben fast zehn Jahre in Indien gelebt.

IZ: Sie haben mittlerweile gemeinsam mit den Söhnen Robert und Till-Jonathan und ihren Partnern Michael Mohn und Christoph Schwebel nicht nur zwei Ateliers mit zusammen etwa 60 Mitarbeitern in Berlin und eine Dependance in Indien, sondern auch in Paris. Wie kam es dazu?

Jürgen Patzschke: Meine Tochter Tatjana lebt in Paris und betreibt dort ein kleines Büro. Auch mein Sohn Till-Jonathan ist Architekt und arbeitet in dem Berliner Atelier in der Pfalzburger Straße. Und mein Jüngster Thaddäus tritt ebenfalls in unsere Fußstapfen. Neben seinem Masterstudium arbeitet er in unserem Atelier am Bahnhof Grunewald.

IZ: Das klingt so, als könnte es das Büro von Patzschke & Partner Architekten auch in den nächsten 50 Jahren noch geben! Meine Herren, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führt Martina Vetter.

Martina Vetter

Strabag RE mit zwei neuen Köpfen fürs Servicegeschäft

Tom Huber (links) und Christian Skerka.

Tom Huber (links) und Christian Skerka.

Quelle: Strabag Real Estate GmbH

Köpfe 02.09.2019
Der Projektentwickler Strabag Real Estate (Strabag RE) hat zwei neue neue Leute für den Geschäftsbereich Development Services - also Projektentwicklung als Dienstleistung für Dritte - ... 

Der Projektentwickler Strabag Real Estate (Strabag RE) hat zwei neue neue Leute für den Geschäftsbereich Development Services - also Projektentwicklung als Dienstleistung für Dritte - eingestellt. Die beiden Neuen heißen Christian Skerka (45) und Tom Huber (ebenfalls 45) und sind seit dem 1. August bzw. Anfang September 2019 an Bord.

Architekt Skerka war vorher rund dreieinhalb Jahre bei CA Immo in der Projektentwicklung tätig und hatte dabei in mehreren Projektgesellschaften Prokura. Ingenieur Huber hat die letzten 18 Jahre bei Astoc Architects and Planners verbracht. Dort fing er schon 2002. Später ließ er sich zum Projektentwickler weiterbilden - und verantwortete zuletzt Masterpläne und städtebauliche Konzepte für Großprojekte wie den Flughafen Berlin Brandenburg oder die Nachnutzung des Deutsche-Welle-Areals in Köln.

Das Development-Services-Team von Strabag RE hat inklusive der beiden Neuzugänge sechs Gesichter. Das Unternehmen bietet seit knapp zwei Jahren Projektentwicklung als Dienstleistung für Grundstücks- bzw. Bestandsimmobilieneigentümer an.

Harald Thomeczek

Wohnungen für Jobnomaden vom Ex-Nomaden

Bitte recht freundlich: Benjamin und Sahra Oeckl vor Großstadtkulisse.

Bitte recht freundlich: Benjamin und Sahra Oeckl vor Großstadtkulisse.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Harald Thomeczek

Karriere 22.08.2019
"Mein Werdegang wäre ohne temporäres Wohnen nicht möglich", sagt Benjamin Oeckl. Der 35-jährige Münchner hat als Partner einer Firma für Interior Design Wohntürme in Dubai und Villen ... 

"Mein Werdegang wäre ohne temporäres Wohnen nicht möglich", sagt Benjamin Oeckl. Der 35-jährige Münchner hat als Partner einer Firma für Interior Design Wohntürme in Dubai und Villen in Indien eingerichtet. Doch auch Nomaden kehren irgendwann heim, gründen eine Familie. Heute kreiert Oeckl mit seiner Mutter unter dem Namen BelForm in deutschen Großstädten möblierte Apartments - für Jobnomaden.

Mit seinem jungenhaften Erscheinungsbild - drahtige Figur, sportliches Outfit, weiße Sneaker - wirkt Benjamin Oeckl eher wie ein Student in höheren Semestern denn wie ein weitgereister Immobilienprofi. Dabei hat er acht Jahre im Ausland verbracht und bringt einige unternehmerische Erfahrung auf die Waage: In London studierte er Wirtschaftswissenschaften. In Luxemburg tat er seine ersten beruflichen Schritten im Finanzsektor. In Dubai baute er mit einem Geschäftspartner, mit dem er in London studiert hatte, eine Firma für Innenarchitektur auf und richtete Wohnungen in Wolkenkratzern ein. Obwohl kein gelernter Innenarchitekt, hatte Oeckl die Verantwortung fürs Design.

Als es seinen Geschäftspartner der Liebe wegen nach Indien zog - die Firma hatte auch Projekte in Ahmedabad, Delhi und Mumbai, Villen und große Etagenwohnungen -, kehrte Oeckl heim. Er gründete eine Familie und wurde sesshaft. Heute stattet der Vater zweier kleiner Töchter in deutschen Großstädten temporäre Wohnungen aus, u.a. für Studenten und Jobnomaden mit und ohne Familie. Wer, wenn nicht er, argumentiert Oeckl, sollte schließlich wissen, wie es sich anfühlt, wenn es einen fürs Studium oder den Job in die Fremde verschlägt. Und wie eine gut eingerichtete Wohnung den Gast Wurzeln schlagen lässt.

Die klassische Kaskade aus "Abi, Uni, Familie - das war nix für mich", erinnert sich Oeckl. Seine Eltern "empfahlen" ein Studium im Ausland, als er mit der Schule fertig war, erzählt seine Mutter Sahra Oeckl. Zur Debatte stand u.a. China. Doch der große Sprung blieb zunächst aus: Oeckl Junior begann ein BWL-Studium in seiner Heimatstadt München. Länger als ein Jahr hielt er es an der Ludwig-Maximilians-Universität jedoch nicht aus: In die Vorlesungen quetschten sich "teilweise 1.000 Zuhörer. Da musste man oft hinten stehen."

Im zweiten Anlauf verließ "Benni", wie ihn seine Mutter nennt, das vertraute Terrain: Er ging nach London, nahm an der University of Westminister ein Wirtschaftsstudum mit dem Schwerpunkt Marketing and Finance auf. Anonymer Massenbetrieb ade. "Hey, schön, dass du da bist!", sagten seine Dozenten jetzt gefühlt zu ihm.

Oeckl weiß, was er will. Im Restaurant geht er mit dem Kellner die Zutatenliste eines vegetarischen Gerichts durch und sortiert alles aus, was nicht auf seinem persönlichen veganen Speiseplan steht. "Das schmeckt dann doch nicht", sorgt sich der verunsicherte Kellner. "Doch, das wird schon schmecken", beruhigt ihn Oeckl und wischt alle Zweifel mit einem breiten Lächeln vom Tisch.

Oeckl ist auch ein höflicher Mensch. Als er von seiner Zeit in Dubai erzählt, klinkt sich irgendwann Mutter Sahra ein und schildert für ihn sein "Sozialleben" im Wüstenstaat. Der Sohn lässt sie gewähren. Selbst sagt er über diese Zeit in seinem Leben: "Amis, Europäer, Menschen aus dem Nahen Osten und Israelis treffen sich in Dubai zum Arbeiten. Diese Stadt saugt alles aus einem raus. Jeder versucht, das Maximum aus sich rauszuholen."

So schön und erfüllend die Jahre im Ausland auch waren: "Irgendwann kam der Punkt, wo ich meine Freunde, meine Familie, das Leben in Deutschland insgesamt einfach vermisste. Ich wollte wieder zurück nach München. Acht Jahre im Ausland waren genug. Besonders Dubai und Indien sind sehr anders als unsere europäische Lebensweise."

Nach Dubai ging Oeckl vor zehn Jahren mit seiner damaligen Freundin, die er beim Studium in London kennengelernt hatte. Zurück kam er nicht zuletzt wegen seiner heutigen Frau. Sie ist seine Jugendliebe, und der Kontakt zu ihr riss in all den Jahren nie ab. Irgendwann flammte die alte Liebe wieder auf. Auch, weil er seine Herzensdame nicht nach Dubai exportieren konnte, kam er zurück. "Die Liebe zu meiner Frau hat sich vor meiner Rückkehr nach Deutschland angebahnt, konkret wurde sie erst danach."

Heute hat das Paar zwei Kinder. Das eine Töchterchen ist sieben Monate alt, das andere gerade zwei geworden. Die junge Familie lebt in einer Altbauwohnung in Schwabing. In diesem Stadtteil im Münchner Norden sind Benjamim Oeckl und seine Frau auch aufgewachsen. Ihre und seine Eltern sind zu Fuß jeweils in zehn Minuten zu erreichen. Die Nacht vor dem Treffen mit der Immobilien Zeitung war kurz. Anzumerken ist dem Mitdreißiger das nicht: Er macht in jeder Hinsicht einen ausgeschlafenen Eindruck.

Auch die Idee, mit "der Sahra" - wie er seine Mutter nennt - gemeinsame Geschäftssache zu machen, bahnte sich schon an, als Oeckl noch in Dubai lebte. Nägel mit Köpfen machten die Beiden 2013: Sie gründeten BelForm. "Wenn Kinder in das Unternehmen des Vaters einsteigen, ist das gesellschaftlich akzeptiert - bei der Mutter nicht", meint Sahra Oeckl. Die Beziehung zu ihrem Sohn beschreibt sie so: "Die Abnabelung hat früh stattgefunden. Das ist kein matriarchalisches Verhältnis, sondern ein partnerschaftliches." Für geschäftliche Entscheidungen bedeute das: "Wir machen nichts, wenn nicht auch der andere dahinterstehen kann. Manchmal ist es schon schwer, loszulassen, wenn der andere nicht mitgehen kann."

Für die Mitarbeiter, gibt Sahra Oeckl zu, sei es schon "eine "Herausforderung, zwei Chefs zu haben. Sie bekommen mit, wenn Entscheidungen eruiert werden". Oeckls beschäftigen zwölf Festangestellte in München. Die Konzeption und die Ausarbeitung der Designentwürfe überlassen sie ihren Architekten. Zusammen mit selbstständigen Bauleitern in den Projektregionen stattet das Familienunternehmen möblierte Mietwohnungen aus. Zur Zielgruppe gehören Studenten und Young Professionals, Senioren (Residenzen), Pendler und Projektarbeiter, die für eine bestimmte Zeit in die Fremde geschickt werden.

Sahra Oeckl hat die nötigen Kontakte zu Bauträgern und Projektentwicklern, institutionellen Investoren und Family-Offices. Sie managte schon Immobilienportfolios für die eigene Familie und andere Anleger und baute in München ein Beratungs- und Vertriebsunternehmen für Bauträger auf. Als ihre Nische in der Nische temporäres Wohnen haben Oeckls "kuschelige Nester" für Familien und Paare entdeckt, in ihren Augen ein in Deutschland besonders unterversorgter Markt. "Möblierte Wohnungen sind meistens 20 oder 25 m² groß, aber Angebote für Paare und Familien gibt's kaum", beklagt Oeckl. Projektentwickler unterschätzten diese Zielgruppe völlig. Dabei würden, glaubt er, viele Jobnomaden ihren Partner oder ihre Familie am liebsten mitnehmen, wenn sie von ihrem Arbeitgeber vorübergehend an einen anderen Standort beordert werden.

Über 1.000 Wohnungen haben Oeckls schon ausstaffiert. Zurzeit sind sie u.a. im Düsseldorfer Medienhafen zugange. Die 46 Apartments, die Interboden und Competo Capital Partners in ihrem Mixed-Use-Projekt H27 schaffen, werden die Handschrift von BelForm tragen. Auf 20 bis 30 m² alles unterbringen, was der Mensch so zum Leben braucht, ohne ihn zwischen Kleiderschrank, Bett, Couch und Küche einzuquetschen - das ist die Kunst des Microliving-Einrichters. Dafür lassen sich Oeckls was einfallen: Miniklappküchen, Klappbetten oder Podestbetten mit Staufläche.

Benjamin Oeckl behält im Gespann mit seiner Mutter die Wirtschaftlichkeit für die Kunden und die Interessen der Nutzer im Blick: "Ich weiß um die Wünsche von Menschen, die nur mit der Tasche unter dem Arm in einer Stadt ankommen und wie man das in die Inneneinrichtung von Räumen bestmöglich einfließen lässt. Mein Werdegang wäre ohne temporäre Wohnformen gar nicht möglich gewesen."

Harald Thomeczek