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Dr. Sasse holt bald die Töchter in den Vorstand

Eberhard Sasse zieht sich aus dem Vorstand des Familienunternehmens zurück. Die Töchter Laura (2.v.l.) und Clara Sasse rücken nach. Mit ihrer Mutter Christine Sasse (r.) und Katja Böhmer ist die Führungsebene komplett.

Eberhard Sasse zieht sich aus dem Vorstand des Familienunternehmens zurück. Die Töchter Laura (2.v.l.) und Clara Sasse rücken nach. Mit ihrer Mutter Christine Sasse (r.) und Katja Böhmer ist die Führungsebene komplett.

Quelle: Dr. Sasse AG

Köpfe 08.03.2021
Die Unternehmensgruppe Dr. Sasse kündigt einen Führungs- und Generationenwechsel an: Die Töchter des Firmengründers Eberhard Sasse sollen zum Jahreswechsel 2021/2022 in den Vorstand ... 

Die Unternehmensgruppe Dr. Sasse kündigt einen Führungs- und Generationenwechsel an: Die Töchter des Firmengründers Eberhard Sasse sollen zum Jahreswechsel 2021/2022 in den Vorstand aufrücken. Sasse selbst wird sich zumindest aus diesem Gremium zurückziehen. Damit stehen in Zukunft vier Frauen an der Spitze des Facility-Managers.

Laura und Clara Sasse bilden eine Doppelspitze - die kaufmännische Steuerung des Unternehmens liegt bei Laura, der Vertrieb bei Clara Sasse. Neben den Schwestern ist ihre Mutter Christine Sasse im Vorstand aktiv. Sie verantwortet nach wie vor den Bereich Human Ressources/Organisation des Dienstleisters mit Sitz in München. Katja Böhmer, die vierte im Bunde, übernimmt die Sparte Operations. Mit dem Einstieg seiner Töchter in den Vorstand zieht sich Eberhard Sasse aus dem operativen Geschäft des Familienunternehmens zurück. Zum Jahreswechsel 2021/2022 möchte der 69-jährige Aufsichtsratsvorsitzender werden. Derzeit bekleidet Reinhard Dörfler dieses Amt.

Die 31-jährige Laura Sasse arbeitet bereits seit sieben Jahren bei dem Facility-Manager und ist derzeit Chief Digital Officer. Sie hat Betriebswirtschaft studiert und an der Katholischen Universität Eichstätt im Bereich Nachhaltigkeit promoviert. "Sie steht für die digitale und nachhaltige Ausrichtung der Gruppe", teilt das Unternehmen mit. Ihre Schwester Clara (28) hat Organisationspsychologie studiert und ist bei Dr. Sasse im Vertrieb tätig. Darüber hinaus strebt sie derzeit einen MBA in Family Entrepreneurship an der privaten Zeppelin Universität in Friedrichshafen an. Vorher war sie vier Jahre bei EY aktiv, "davon zwei Jahre als strategische Assistentin der CEO von Emeia".

Vorstands-Quartett leitet Unternehmen mit 6.550 Mitarbeitern

Die Diplom-Ingenieurin Katja Böhmer steht seit 2002 auf der Gehaltsliste von Dr. Sasse und war dort in unterschiedlichen Positionen tätig. Seit mehr als zehn Jahren steuert sie als Chief Operations Officer das operative Geschäft der Gruppe. Mit den vier Frauen im Vorstand will Dr. Sasse auch ein Zeichen für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Beruf setzen. "Wir sind fest überzeugt von den Vorteilen gemischter Teams und fördern diese Kultur in unserem Unternehmen", betont Christine Sasse.

Eberhard Sasse hat das Familienunternehmen 1976 gegründet, mittlerweile beschäftigt es rund 6.550 Mitarbeiter. 2019 erwirtschaftete es einen Umsatz von 250 Mio. Euro. Aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie sei der Betrag 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 5% zurückgegangen, so das Unternehmen, das trotzdem mit schwarzen Zahlen rechnet. Auf der Lünendonk-Liste, die Facility-Manager mit dem höchsten Inlandsumsatz in Deutschland aufzeigt, belegte die Gruppe Dr. Sasse im vergangenen Jahr Platz 21.

Katja Bühren

Martin Wagner ergänzt Geschäftsführung von GGM

Martin Wagner.

Martin Wagner.

Quelle: OFB Projektentwicklung GmbH

Köpfe 18.02.2021
Lars Wiederhold

Facility-Manager werben um Autobauer

Die FM-Branche will Mitarbeiter aus der Autoindustrie gewinnen.

Die FM-Branche will Mitarbeiter aus der Autoindustrie gewinnen.

Quelle: imago images, Urheber: Star-Media

Karriere 15.10.2020
Die FM-Initiative Möglichmacher wagt bei der Personalrekrutierung einen Blick über den Tellerrand. Was sie dort sieht: Fachkräfte aus der Autoindustrie, die einen Job suchen und passende ... 

Die FM-Initiative Möglichmacher wagt bei der Personalrekrutierung einen Blick über den Tellerrand. Was sie dort sieht: Fachkräfte aus der Autoindustrie, die einen Job suchen und passende Qualifikationen fürs Facility-Management mitbringen.

Die nachlassende Nachfrage nach Autos und jetzt auch noch die Corona-Krise treiben den Verantwortlichen bei Daimler, Volkswagen, Opel & Co. sowie der gesamten Zuliefererbranche die Sorgenfalten ins Gesicht. Teils stehen bereits betriebsbedingte Kündigungen im Raum.

Die Möglichmacher, eine Initiative bestehend aus zwölf Unternehmen aus dem Facility-Management (FM), beobachten die Entwicklung sehr aufmerksam. Denn vor allem technische Fachkräfte wie Anlagenmechaniker, Elektroniker oder Mechatroniker, die sich unter Umständen von den Autofirmen lösen, könnten gut und gerne in ihrem Segment andocken. "Im gesamten Spektrum des technischen und des industriellen FM" wären Einsätze denkbar, stellt die Initiative in Aussicht. "Also etwa in zwei Dritteln des Markts, auf dem wir aktiv sind." Interessant seien auch Beschäftigte mit IT-Erfahrung, "weil diese bei unseren Dienstleistungen immer stärker gefragt ist".

Um die Qualifikationen der Autobauer auf das FM anwenden zu können, gehörten im Rahmen der halbjährigen Einarbeitung Umschulungs- und Weiterbildungsprogramme ohnehin dazu, erklären die Möglichmacher. Sie seien es seit jeher gewohnt, mit Um- und Quereinsteigern umzugehen.

Von wie vielen potenziellen Fachkräften aus der Autoindustrie fürs FM die Rede ist, können auch die Spezialisten nur schätzen. Die Möglichmacher kommen dabei auf etwa 10.000 bis 15.000 Mitarbeiter mit passender Qualifikation und Motivation, die fürs FM eingesetzt werden könnten - theoretisch. Denn auch andere Branchen buhlen um sie. Um sich in diesem Wettbewerb zu positionieren, haben die FMler eine Kampagne gestartet. Infos gibt es online auf der Seite: mach-moeglich.de/umsteigen.

Anke Pipke

FM-Anbieter werben um Quereinsteiger aus der Autoindustrie

Karriere 25.09.2020
In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen ... 

In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus oder hoffen darauf, dass etliche Mitarbeiter freiwillig gehen. Große Facility-Management-Anbieter wollen sich diesen Aderlass zunutze machen und technische Fachkräfte für sich gewinnen.

In einer Kampagne werfen zwölf FM-Firmen über die Initiative Die Möglichmacher die Fangnetze nach Technikern und Monteuren aus der Autoindustrie aus, die vom Personalabbau betroffen sind. Wie der Umstieg auf einen "sicheren Job im FM" funktioniert, macht den Anlagenmechanikern, Elektronikern oder Mechatronikern ein Crashtest-Dummy in einem Spot vor. Auf einer neuen Landingpage auf der Möglichmacher-Webseite finden Interessierte zudem Kontaktdaten von Personalern der beteiligten Unternehmen und Informationen zu Jobperspektiven in der FM-Branche.

"Für qualifizierte Techniker sind die Chancen in unserem Wirtschaftszweig mehr als vielversprechend", verspricht Christine Sasse, Vorsitzende des HR-Kreises der Möglichmacher und Vorstand beim Münchener FM-Dienstleister Dr. Sasse. "Spannende Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Maßnahmen zum Klimaschutz gehören bei den Möglichmachern längst zum Alltag - da sind gute Fachkräfte gefragt. Auch Quereinsteiger, die engagiert bei der Sache sind und etwas bewegen möchten, haben in unserer Branche beste Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz."

Zu dem 26-sekündigen Spot "Umsteigen auf einen sicheren Job" geht es hier lang.

Die neue Landingpage mit den Kontakten zu den Personalern der 12 FM-Firmen aus der Möglichmacher-Initiative schaut so aus.

Harald Thomeczek

Geschäftsführer Andreas Göppel verlässt noventic

Andreas Göppel.

Andreas Göppel.

Quelle: noventic

Köpfe 25.06.2020

Wisag-Geschäftsführer Ralf Hempel ist tot

Ralf Hempel.

Ralf Hempel.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Köpfe 20.05.2020
Ralf Hempel, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Wisag, ist im Alter von 59 Jahren überraschend verstorben. Er war mehr als ein Vierteljahrhundert für den FM-Dienstleister tätig. ... 

Ralf Hempel, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Wisag, ist im Alter von 59 Jahren überraschend verstorben. Er war mehr als ein Vierteljahrhundert für den FM-Dienstleister tätig.

"Der Schock sitzt tief, und es ist für uns alle unfassbar, dass Ralf Hempel so plötzlich nicht mehr an unserer Seite ist", drückt Michael C. Wisser, Vorstand der Wisag-Gruppe, seine Betroffenheit aus. Hempel sei ein "weitsichtiger Lenker und Stratege" gewesen. "Er hat es auf beeindruckende Weise verstanden, Menschen zusammenzubringen, sie zu begeistern und zu inspirieren", sagt Wisser.

Wisag folgte auf die Bundeswehr

Nach seinem Studium der Elektrotechnik bei der Bundeswehr war Hempel als technischer Leiter bei der Deutschen Luftwaffe beschäftigt. 1993 wechselte er zu Wisag und wurde dort später Geschäftsführer der Wisag Gebäudetechnik Holding und der Wisag Facility Management Holding. 2013 übernahm er den Vorsitz der Geschäftsführung der Wisag Facility Service Holding. Seit Jahren belegte Wisag Platz drei in der Lünendonk-Liste, dem Ranking der größten Facility-Manager hierzulande. 2018 betrug der Umsatz rund 1,12 Mrd. Euro.

Hempel war einer der Möglichmacher

Hempel war viele Jahre eines der Gesichter der Brancheninitiative Die Möglichmacher und damit der gesamten FM-Branche. Er machte sich unter anderem dafür stark, den Mittelstand intensiver als Kundengruppe in den Fokus zu nehmen. Zudem saß er im ehrenamtlichen Aufsichtsrat der Initiative Joblinge für die Region Rhein-Main, die gegen Jugendarbeitslosigkeit kämpft.

Lars Wiederhold

Das sind die Kandidaten für den Gefma-Vorstand

Köpfe 10.10.2019
Die Mitgliederversammlung des FM-Branchenverbands Gefma wählt im November in Darmstadt den neuen Vorstand. Nun wurden dazu Details bekannt. Nachdem sich der langjährige Vorsitzende Otto Kajetan ... 

Die Mitgliederversammlung des FM-Branchenverbands Gefma wählt im November in Darmstadt den neuen Vorstand. Nun wurden dazu Details bekannt. Nachdem sich der langjährige Vorsitzende Otto Kajetan Weixler nicht zur Wiederwahl stellen wird, bietet Martin Schenk als amtierendes Vorstandsmitglied an, den Posten zu übernehmen. Weixler ist im Juli 2019 bei Apleona vom Management Board in den Aufsichtsrat gewechselt. Schenk ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Strabag Property and Facility Services.

Neu für den Gefma-Vorstand kandidieren werden Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Stiftung, und Robin Petersen, Geschäftsführer und COO bei Apleona. Zur Wiederwahl stellen sich Markus Lehmann, Studiendekan Smart Building Engineering and Management bei der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Beatriz Soria León, Head of Division bei der Europäischen Zentralbank, Michael May, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, und Rainer Vollmer, Geschäftsführer von RGM Facility Management. Oliver Vellage wird den Gefma-Vorstand verlassen, aber dem Verband weiterhin seinen u.a. bei Sodexo erworbenen Erfahrungsschatz zum Workplace-Management zur Verfügung stellen.

Lars Wiederhold