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Grüne wollen Läden mit Einkaufsgutscheinen päppeln

Karriere 26.04.2020
Die Grünen wollen u.a. den vom politisch verordneten Shutdown gebeutelten Einzelhandel mit einer kräftigen Konjunkturspritze aufpäppeln. Der Partei schwebt ein 250-Euro-Gutschein für jeden ... 

Die Grünen wollen u.a. den vom politisch verordneten Shutdown gebeutelten Einzelhandel mit einer kräftigen Konjunkturspritze aufpäppeln. Der Partei schwebt ein 250-Euro-Gutschein für jeden Bürger vor, der ausschließlich in zwangsweise geschlossenen Betrieben eingelöst werden kann.

Die grünern Bundestagsabgeordneten, deren Feder dieses Konzept entsprungen ist, wollen eine "gigantische Pleitewelle" sowie "verödete Innenstädte" verhindern. Ausdrücklich zum Kreis der Hilfsempfänger zählen die Abgeordneten nicht allein vorübergehend oder immer noch geschlossene Läden, sondern auch stationäre Dienstleister wie Friseure sowie Gastronomen und Hoteliers, die bis dato noch nicht einmal eine Lockerungsperspektive aufgezeigt bekommen haben.

Explizit von der Einlösung der sogenannten "Kauf-vor-Ort-Gutscheine" ausgenommen sind laut dem Konzept Supermärkte, Drogerien und Baumärkte sowie der Onlinehandel um Amazon & Co. Diese waren schließlich nicht nur nicht von der Krise betroffen, sondern profitierten im Gegenteil eher noch von den Schließungen anderer Einzelhändler.

Kosten von über 20 Mrd. Euro

Ausnahmslos jeder Bundesbürger - also auch Kinder - soll einen Gutschein erhalten. Die Kosten addieren sich so auf ca. 20 Mrd. Euro. Diese Zahl nennen die Grünen selbst. Finanziert werden sollen die Gutscheine durch Kreditaufnahme und nicht etwa durch Einsparungen an anderer Stelle. Nur so könnten die Gutscheine eine Konjunkturwirkung entfalten.

Ausgegeben werden sollen die Gutscheine erst, sobald es die epidemiologische Lage zulässt, erklären die Grünen-Abgeordneten - ohne einen zumindest ungefähren Zeitpunkt zu nennen, wann dies der Fall sein könnte. Die Bundesregierung solle die Einführung jedoch jetzt schon vorbereiten. Wenn es soweit ist, sollen ausgegebene Gutscheine ein Jahr lang gültig sein.

Die Idee des Kauf-vor-Ort-Gutscheins lässt sich in einem Konzeptpapier nachlesen, das u.a. Anton Hofreiter, den Co-Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Partei, als Urheber nennt.

Harald Thomeczek

Savills verstärkt die Centervermietung mit Thomas Stonjeck

Köpfe 03.01.2020
Thomas Stonjeck hat zu Jahresbeginn das Pferd gewechselt. Zuvor war er als Associate Director mit CBRE im Segment Asset-Management unterwegs, nun hat er auf das Vermietungsgeschäft in ... 

Thomas Stonjeck hat zu Jahresbeginn das Pferd gewechselt. Zuvor war er als Associate Director mit CBRE im Segment Asset-Management unterwegs, nun hat er auf das Vermietungsgeschäft in Shoppingcentern bei Savills umgesattelt. Die Entwicklung des im Sommer 2019 geschlossenen Joint Ventures mit der ILG Gruppe gehört künftig zu den Hauptaufgaben des 56-Jährigen, der nun den Titel Director Shopping-Center-Leasing trägt. Sein Schreibtisch steht in Stuttgart, von dort aus agiert er deutschlandweit.

Der studierte Centermanager kennt sich in dem Metier aus. Bei SCC Shopping Center Consulting begann er seine berufliche Laufbahn als Projektentwickler. Es folgte die Position als Leiter Immobilienmanagement bei der Stuttgarter Flughafengesellschaft, 2010 machte sich Stonjeck als Berater in der Shoppingcenter-Szene selbstständig.

Anke Pipke