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AviaRent Invest holt Hannes Ressel in den Vorstand

Köpfe04.07.2019
Anke Pipke

Die beliebtesten Arbeitgeber: 2. CBRE

Mike Schrottke, Head of Human Resources bei CBRE in Deutschland.

Mike Schrottke, Head of Human Resources bei CBRE in Deutschland.

Quelle: CBRE

Karriere04.07.2019
Nun kennen wir sie, die zehn beliebtesten Wunscharbeitgeber der befragten Studierenden. Doch für wen wird der Wunsch Wirklichkeit? Die Unternehmen verraten uns, wie der Einstieg bei ihnen ... 

Nun kennen wir sie, die zehn beliebtesten Wunscharbeitgeber der befragten Studierenden. Doch für wen wird der Wunsch Wirklichkeit? Die Unternehmen verraten uns, wie der Einstieg bei ihnen funktionieren kann, welche Stellen sie bieten und was die Absolventen später erwartet. Ein Praktikum oder ein Werkstudentenjob zum gegenseitigen Kennenlernen ist bei allen schon mal ein guter Anfang. Dann klappt es später vielleicht auch mit einem Direkteinstieg.

Der börsennotierte US-Konzern mit insgesamt rund 90.000 Mitarbeitern versteht sich als der Welt größter Gewerbeimmobiliendienstleister. Rund 1.700 Leute arbeiten in Deutschland. Jeder Geschäftsbereich - oder wie es offiziell heißt: jede Business Line - ist praktisch ein eigenes kleines Unternehmen. Als da wären: Advisory & Transaction Services, Capital Markets, Building Consultancy & Project Management, Digital Advisory, Global Workspace Solutions, Valuation Advisory Services, Property Management. ""Wir bieten umfassende Immobiliendienstleistungen an - und haben deshalb auch für Absolventen und Studenten eine breite Palette an Jobs", wirbt Mike Schrottke, Head of Human Resources. Auch regional haben Hochschulabsolventen die Wahl. Sie können bei CBRE in allen sieben deutschen Niederlassungen starten: Frankfurt, Berlin, München, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und Hamburg.

Was Abschlüsse angeht, ist CBRE nicht wählerisch: Das Unternehmen beschäftigt hierzulande Menschen mit 120 verschiedenen Abschlüssen. Des Englischen mächtig zu sein, ist dafür in einem US-Konzern mit Kundschaft aus aller Herren Länder eine Grundvoraussetzung - allein schon, um sich in den eigenen Business Lines zurechtzufinden.

In diesem Jahr stellte CBRE ungefähr 80 bis 90 Berufseinsteiger, duale Studenten, Praktikanten und Werkstudenten sowie Azubis und Schüler ein oder sucht noch nach passenden Köpfen. Neben dem Direkteinstieg bietet CBRE auch ein Traineeprogramm an - genauer: zwei verschiedene.

Eines davon richtet sich speziell an Absolventen, die sich für den Bereich Building Consultancy interessieren. Das andere ist generalistischer Natur und setzt sich meist aus den Bausteinen Capital Markets und Bewertung sowie einem dritten Bereich, z.B. Hotel, zusammen. In puncto duales Studium arbeitet CBRE mit der HWR Berlin (Bachelor Immobilienwirtschaft) und der IUBH (BWL, Fachrichtung Immobilienmanagement) zusammen.

Harald Thomeczek

Die beliebtesten Arbeitgeber: 8. CUSHMAN & WAKEFIELD

Yvo Postleb, Managing Director Germany/ Head of Germany.

Yvo Postleb, Managing Director Germany/ Head of Germany.

Quelle: Cushman & Wakefield

Karriere04.07.2019
Nun kennen wir sie, die zehn beliebtesten Wunscharbeitgeber der befragten Studierenden. Doch für wen wird der Wunsch Wirklichkeit? Die Unternehmen verraten uns, wie der Einstieg bei ihnen ... 

Nun kennen wir sie, die zehn beliebtesten Wunscharbeitgeber der befragten Studierenden. Doch für wen wird der Wunsch Wirklichkeit? Die Unternehmen verraten uns, wie der Einstieg bei ihnen funktionieren kann, welche Stellen sie bieten und was die Absolventen später erwartet. Ein Praktikum oder ein Werkstudentenjob zum gegenseitigen Kennenlernen ist bei allen schon mal ein guter Anfang. Dann klappt es später vielleicht auch mit einem Direkteinstieg.

Für Cushman & Wakefield (C&W) arbeiten in Deutschland 350 Leute. Im Durchschnitt sind sie 35 Jahre alt. Die Geschlechterverteilung über alle Fachbereiche liegt bei 46% Frauen und 54% Männern. Wie beim Zweitplatzierten CBRE sollten Absolventen auch bei C&W über ziemlich gute Englischkenntnisse verfügen: Zu seinen Kerndienstleistungen zählt der in den USA beheimatete Konzern u.a.: Property-, Facility- und Projektmanagement, Office Agency, Capital Markets, Global Occupier Services, Project and Development Services, Tenant Representation, Valuation and Advisory sowie Asset Services. In Deutschland unterhält das Unternehmen sechs Niederlassungen in Frankfurt, Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf und Leipzig, wobei nicht jede Dienstleistung überall angeboten wird (in Düsseldorf z.B. noch kein Investment). Die größten Bereiche sind Bürovermietung (75 Mitarbeiter) und Investment (55 Leute). Etwa zwei Drittel der deutschen Belegschaft sind Akademiker.

In diesem Jahr will C&W um die 35 Einstellungen im Bereich Hochschulabsolventen vornehmen. Stellen für akademische Berufseinsteiger sind noch in diesen Fachbereichen zu besetzen: Valuation & Advisory/Berlin und Frankfurt; Office Agency/Düsseldorf und Frankfurt; Capital Markets Group/Frankfurt; Research/Hamburg; Project and Development Services/Frankfurt; Asset Services/Frankfurt. "Auf den Abschluss kommt es nicht so stark an", sagt Deutschland-Chef Yvo Postleb. In sein Beuteschema passen z.B. Immobilienwirtschaft, Wirtschaftswissenschaften, Finance, Bauingenieurwesen, Architektur, Jura oder dergleichen. Ein Traineeprogramm hat C&W in Deutschland "auf der To-do-Liste", wie er sagt. Die Zahl der Praktikanten und Werkstudenten, die im laufenden Jahr eingestellt werden, gibt das Unternehmen mit rund 40 an.

Harald Thomeczek

Momeni holt sich Verstärkung bei Development Partner

Momeni zeigt Flagge. So geschehen auf dem IZ-Karriereforum, einer Jobmesse für die Immobilienwirtschaft.

Momeni zeigt Flagge. So geschehen auf dem IZ-Karriereforum, einer Jobmesse für die Immobilienwirtschaft.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Melanie Bauer

Köpfe11.06.2019
Die Momeni-Gruppe präsentiert drei neue Köpfe. Zwei davon waren vorher für den Düsseldorfer Projektentwickler Development Partner im Einsatz. ... 

Die Momeni-Gruppe präsentiert drei neue Köpfe. Zwei davon waren vorher für den Düsseldorfer Projektentwickler Development Partner im Einsatz.

Der Reihe nach: Maike Müller hat als Director bei Momeni Projektentwicklung in Düsseldorf angeheuert. Laut ihrem LinkedIn-Profil arbeitete sie vorher nicht weniger als elfeinhalb Jahre für Development Partner. Zuletzt firmierte sie dort als Geschäftsführerin Projekte. Bei Momeni hat sie den Hut im Rheinland auf.

Neu bei Momeni, genauer: Momeni Investment Management, ist ebenfalls Gunter Köhnlein. Und auch Köhnlein trug vorher bei Development Partner den Titel Geschäftsführer Projekte. Für seinen neuen Arbeitgeber wirkt er nun als Associate Director Asset Management.

Neuzugang Nummer drei ist Tim Oertling. Er ist als Associate Director Letting in der Gesellschaft Momeni Real Estate Management für die Vermietung des Momeni-Portfolios zuständig. Vorher kümmerte er sich viele Jahre bei der Warburg-Gruppe als Teamleiter ebenfalls um die Vermietung des Portfoliobestands.

Befördert werden Marcella Billand und Oliver Klamt. Billand steigt im Fondsmanagement zur Associate Director auf, Klamt zum Associate Director im Construction Management. Beide sind schon seit mehreren Jahren bei Momeni.

Momeni hisst sein Fähnchen in Frankfurt

Momeni hat einiges vor: In einer Mitteilung kündigt das Unternehmnen "die Realisierung zahlreicher neuer Developments in den wichtigsten deutschen Städten" ebenso an wie den "Ausbau des institutionellen Geschäfts mit der Auflage weiterer Fondsprodukte und die Übernahme weiterer Managementmandate für externe Kunden". In Frankfurt will die Firma aus Hamburg Anfang 2020 eine Niederlassung aufmachen.

Harald Thomeczek

Den Master könnt ihr später immer noch machen

Gestatten, wir sind der begehrte Nachwuchs!

Gestatten, wir sind der begehrte Nachwuchs!

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Sell

Karriere06.06.2019
Soll ich den Master dranhängen oder gleich in die Praxis durchstarten? Diese Frage stellen sich Bachelorstudenten immer öfter. Auf dem IZ-Karriereforum gaben Arbeitgeber aus der ... 

Soll ich den Master dranhängen oder gleich in die Praxis durchstarten? Diese Frage stellen sich Bachelorstudenten immer öfter. Auf dem IZ-Karriereforum gaben Arbeitgeber aus der Immobilienbranche Antworten.

Rund 300 Bewerber hatten den Weg auf den Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität gefunden. Auf der von der Immobilien Zeitung und Heuer Dialog veranstalteten Jobmesse für die Immobilienwirtschaft trafen sie auf 46 Arbeitgeber aus der Branche und zehn Hochschulen. Die überwiegende Mehrheit der Besucher studiert noch, etwa jeder Fünfte gehörte zur Gruppe der Absolventen und Berufstätigen. Die meisten waren gekommen, um einen Job für nach dem Studium klarzumachen. Hauptmotiv Nummer zwei: einen Praktikumsplatz ergattern.

Der eine oder die andere schloss am Samstag persönlich Bekanntschaft mit Thomas Beyerle, dem Chefresearcher von Catella. Beyerle notierte zwar "weniger Standbesuche insgesamt, dafür aber 100%iges Erscheinen". Die Bewerber hätten "definitiv einen höheren Wissensstand" gehabt - mit dem Ergebnis, "dass man sofort auf die Position und die Rahmenparameter kam".

"Nicht die Masse macht's, sondern die Klasse!", fand Personalberater Olaf Kenneweg. "Auch wenn leider viele Studierende der Meinung sind, sie hätten den Besuch in Frankfurt nicht nötig - und viele Professoren sie in dieser Meinung vollkommen unverständlicherweise auch noch bestärken! -, sind die Bewerber, die den Aufwand mit Anreise und Übernachtung auf sich nehmen, beratungsinteressiert und aufgeschlossen."

Nicht gescheut hatten den Aufwand u.a. zwei Studentinnen von der HAWK in Holzminden. Die beiden jungen Damen (22 und 26 Jahre alt) studieren im 4. Semester Immobilienmanagement und sind auf der Suche nach einem Platz für ein Pflichtpraktikum im 6. Semester. Sie waren extra um fünf Uhr in der Früh aufgestanden, um den Zug von Hannover nach Frankfurt zu erwischen.

Angetan waren die jungen Frauen aus dem Norden davon, dass die Aussteller sich "auf Augenhöhe mit uns unterhalten". Am wichtigsten sind den beiden nicht etwa Kohle und Karriere, sondern "dass das Team passt" und "wie die Führungskräfte mit den Mitarbeitern umgehen". Die Ältere der beiden HAWK-Studentinnen ist gelernte Immobilienkauffrau. In diesem Job wurde sie nicht glücklich: "Das ist damals am Team gescheitert."

Die Kohle nicht in den Vordergrund zu stellen, muss man sich aber auch leisten können. Wo ohnehin vielerorten gutes Geld verdient wird, muss niemand die Wahl des Arbeitgebers allzu sehr vom Gehalt abhängig machen. Was sie wert sind, wissen die Studenten allerdings ziemlich genau (oder glauben es zumindest): 55.000 Euro zum Einstieg sollen es schon sein - mindestens, diktierte ein 25-Jähriger, der Baumanagement an der Hochschule Karlsruhe im Master studiert und insgesamt vier Praktika bzw. zwei Werkstudentenjobs vorweisen kann, dem IZ-Redakteur in den Notizblock.

Anders als dieser 25-Jährige überlegen sich viele Studenten das mit dem Master inzwischen zweimal: "Der Anteil von Bachelorstudierenden, welche die Frage stellten: ‚Soll ich jetzt den Master machen?‘, ist steil nach oben gegangen", konstatierte Beyerle, der in Biberach lehrt. "Das begegnet mir auch bei ‚meinem‘ Jahrgang an der Hochschule Biberach: jetzt Geld verdienen, Master später machen ..."

Bachelorstudenten der HfWU Nürtingen-Geislingen bezifferten das Verhältnis derjenigen Kommilitonen, die lieber direkt in die Praxis durchstarten wollen, zu denjenigen, die der HfWU länger erhalten bleiben, auf "fifty-fifty". Die Firmen suchen schließlich "händeringend nach Praktikanten, Werkstudenten, Personal".

Janina Rohmann, HR Business Partner bei Cushman & Wakefield (C&W), und ihre Kollegen haben ähnliche Erfahrungen gemacht: "Wir erhalten für die Einsteigerpositionen auffällig viele Bachelorbewerbungen." Am Messestand wurden zwar durchaus genügend Masterstudenten gesichtet, "bei den Kandidaten, die sich bei uns bewerben, sind allerdings einige dabei, die nach dem Abschluss ihres Bachelorstudiums erst praktische Erfahrungen sammeln wollen, bevor sie mit dem Masterstudium anfangen", berichtete Rohmann.

Fast wortgleich äußerte sich Holger Matheis, im Vorstand von Beos u.a. fürs Personal zuständig. "Es gibt tatsächlich mehr Bewerbungen von Bachelorabsolventen." Zwei Jahre arbeiten und dann on the job den Master nachmachen, z.B. über den Weiterbildungsstudiengang Real Estate Management an der TU Berlin oder an der Irebs, damit kann sich auch Matheis anfreunden. "Im Moment hat man die Möglichkeit dazu." Vor ein paar Jahren, so ergab Matheis' Blick in den Rückspiegel, waren die Unternehmen in der Tendenz eher auf "fertige Master mit Praktika" aus. Heute sei ein Berufseinstieg schon nach dem Bachelorabschluss, zumindest fürs Erste, weithin akzeptiert.

Manche Unternehmen werben geradezu dafür, so früh wie möglich in der Praxis durchzustarten: "In der heutigen Konjunkturlage gucken wir nicht auf Bachelor oder Master", formulierte trocken René Richter, Geschäftsführer von Kondor Wessels. "Entscheidender ist die Motivation der Bewerber, auf den Unis werden die Studenten ohnehin eher schlecht auf den konkreten Beruf vorbereitet." Die Folge: "Egal, ob Master oder Bachelor, alle müssen erstmal durch ein Einführungsprogramm. Der Aufwand ist also gleich groß." Und wenn der Mitarbeiter später einen Master berufsbegleitend machen möchte, "schauen wir gemeinsam, wie wir das umsetzen können". Das ist dann auch für die Mitarbeiterbindung förderlich.

"Wichtig für uns ist, dass das Mindset und die Persönlichkeit des Bewerbers zu uns passen - mit oder ohne Master", findet auch Bernd Lönner, Vorstandsmitglied bei Real I.S. "Frühzeitig in den Job einzusteigen und Erfahrung direkt in der Praxis zu sammeln, ist sicherlich kein Nachteil. Wer dann noch einen Master draufsatteln möchte, der kann das ja immer noch tun, auch berufsbegleitend."

Dass Bachelorabsolventen diese zweite Chance durchaus nutzen, war an den Ständen der Hochschulen zu vernehmen. Diese wussten von steigenden Teilnehmerzahlen in ihren Masterangeboten oder gar von ausgebuchten Masterstudiengängen zu berichten. "Für die große Mehrheit der von mir beratenen Bewerber war es selbstverständlich, nach dem Bachelor noch den Master zu absolvieren", bilanzierte Karriereberater Olaf Kenneweg. Die Frage ist also weniger: Master, ja oder nein? Sondern eher: Master, gleich oder später?

Anke Pipke,Harald Thomeczek