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Firmen kämpfen stärker um die Sterne

Mitarbeiter drehen manchmal den Spieß um und bewerten ihren Chef im Internet. Wer wie viele Sterne kassiert, interessiert vor allem Bewerber.

Mitarbeiter drehen manchmal den Spieß um und bewerten ihren Chef im Internet. Wer wie viele Sterne kassiert, interessiert vor allem Bewerber.

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Karriere30.08.2018
Fünf Sterne für einen beliebten Chef, einen für die Work-Life-Balance: Arbeitgeberbewertungen wie diese werden in der Branche zunehmend wichtig. Facility-Manager Wisag und das ... 

Fünf Sterne für einen beliebten Chef, einen für die Work-Life-Balance: Arbeitgeberbewertungen wie diese werden in der Branche zunehmend wichtig. Facility-Manager Wisag und das Wohnungsunternehmen GAG Immobilien reagieren auf diesen Trend, indem sie ihre Profile beim Portal kununu beobachten und pflegen. Patrizia hält indes wenig davon.

Urlauber bewerten online schon seit langem ihren Hotelaufenthalt, Laien-Gourmets die Frittenbude um die Ecke. Es ist inzwischen gang und gäbe, Sterne für die Qualität von Dienstleistungen und Angeboten zu vergeben. Selbst der Bereich, der jeden Arbeitnehmer tagtäglich betrifft, ist davor nicht sicher: das Arbeitsumfeld. Ist der Chef kompetent? Wie ist das Arbeitsklima? Welche Vorteile bietet mir der Job? kununu nennt sich die bekannteste Plattform für solche Bewertungen. Das heißt "unbeschriebenes Blatt" auf Suaheli. "Es steht für alle Unternehmen, die bisher noch nicht auf kununu bewertet wurden - sie alle sind in unseren Augen unbeschriebene Blätter", teilt die Wiener Firma mit, deren Plattform seit 5. Juni 2007 online ist. Dahinter steckt Xing, das in Deutschland bekannte Onlinenetzwerk für zumeist geschäftliche Kontakte. Es ist das Mutterunternehmen von kununu.

Wie für Bewertungsportale üblich, vergeben die User auch auf kununu online und für alle Profilbesucher sichtbar jeweils bis zu fünf Sterne in verschiedenen Kategorien: Die Arbeitsatmosphäre, das Vorgesetztenverhalten, der Kollegenzusammenhalt, Karriere, Gehalt und Umweltbewusstsein sind nur ein paar davon auf der langen Liste. In Freitextfeldern erläutern aktive Mitarbeiter zudem mitunter Details z.B. zum internen Umgang mit Unstimmigkeiten, ehemalige Kollegen lassen sich häufig über den Grund ihres Abgangs aus, Praktikanten berichten von Kopierern und Frankiermaschinen, Werkstudenten davon, wie sie an ihrem ersten kleinen Projekt teilhaben durften. Sowohl Lob als auch Kritik werden unter dem Deckmäntelchen der weitreichenden Anonymität verteilt. Die Teilnahme ist für die Bewertenden kostenlos.

Mehr als 740.000 bewertete Unternehmen zählt kununu angeblich auf seinem Portal, aus der Immobilienbranche, zu der auch ausdrücklich das Facility-Management gehöre, stammten mehr als 2.800 Unternehmensauftritte. Die Profile sind allerdings häufig kaum aussagekräftig. Eine einzige Bewertung eines Beschäftigten reicht schon aus, damit ein Unternehmensauftritt automatisch erstellt wird. Unterschiedliche Schreibweisen, verschiedene Standorte - und schon existieren zu einem Unternehmen mehrere Profile. Die jeweilige Seite ist dann wenig ansehnlich - mit grauen Platzhaltern für Fotos und leeren Stellen, wo sonst das Firmenporträt stehen würde, sowie die erste Bewertung, die unter Umständen nur aus Sternen besteht.

Ungleich farbenfroher und professioneller wirkt dagegen die Seite des Facility-Managers Wisag. Die Zeiten des Profilwildwuchses sind vorüber. Im Mai 2017 hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, die Vielzahl seiner Auftritte, die automatisch für jede Dienstleistungssparte und mehrere Standorte erstellt worden sind, zu einer einzigen "Visitenkarte" zu bündeln und diese aktiv zu gestalten. Wisag hatte dazu mit kununu Kontakt aufgenommen.

Etwa 270.000 Aufrufe zählt kununu seit Wisags erster Profilerstellung Mitte 2008. Im Juli 2018 gab es 6.525 Zugriffe. Die Weiterempfehlungsrate, also der Anteil der Arbeitnehmerbewertungen aus den vergangenen 24 Monaten, die Wisag (inkl. all seiner Sparten) weiterempfohlen haben, liegt bei 73%.

Das Engagement Wisags bei kununu kommt nicht von ungefähr. "kununu wird für die Bewerber wichtiger", sagt Personalreferentin Sina Kratzer. "Sie informieren sich im Vorfeld online über den potenziellen Arbeitgeber." Und dann werden in den Vorstellungsgesprächen Dinge angesprochen, die in einer kununu-Bewertung von einem unbekannten Mitarbeiter thematisiert worden sind.

Ein Team aus dem Personalbereich, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit hat das Wisag-Profil vor gut einem Jahr überarbeitet. Eine besondere Herausforderung dabei war, damit möglichst viele Zielgruppen anzusprechen. "Wir haben eine große Bandbreite an Jobs", betont Kratzer. "Sie reicht vom ungelernten Hilfsarbeiter bis zum Ingenieur." So vielfältig sind denn auch die Personen, die Wisag abbildet: Flughafen-Mitarbeiter, Manager, Auszubildende. "Wir produzieren ja nicht, wir sind ein Dienstleister", kommentiert Tamara Schreiber, Teamleiterin Unternehmenskommunikation, die menschelnde Komponente. "Das sind echte Mitarbeiter."

Wisag ist inzwischen von mehr als 700 Mitarbeitern, 60 Bewerbern und 15 Azubis bewertet worden. Jedes Mal, wenn eine neue Bewertung hinzukommt, wird Wisag darüber per Mail in Kenntnis gesetzt. Hin und wieder, vor allem bei besonders guten oder kritischen Kommentaren sowie ausführlichen Bewertungen reagiert Wisag. "Wir bemühen uns, möglichst zeitnah zu antworten", erläutert Kratzer. "Wenn wir allerdings etwas aufwendiger recherchieren müssen, kann es etwas länger dauern." Fachliche Fragen oder sehr zielgerichtete Kritik werden an die Geschäftsbereiche weitergeleitet. Zudem fließen die kununu-Kommentare in das vierteljährliche Reporting an die verschiedenen Dienstleistungssparten ein.

Wisag will sich mit dem Profil nach innen und außen als offener Arbeitgeber präsentieren, der sich gerne der Bewertung durch seine Mitarbeiter stellt. Dafür macht er auch aktiv Werbung. "Nach den Bewerbungsgesprächen geben wir Kärtchen aus mit der Bitte zur Bewertung", sagt Kratzer. Zu anderen Gelegenheiten wird mündlich darum gebeten, Sterne zu vergeben.

Für Jörg Fleischer, Pressesprecher der GAG Immobilien in Köln, ist kununu eine Ergänzung zu den Mitarbeiterbefragungen in dem Wohnungsunternehmen. Die Bewertungen seien eine Art Werbung, die sowohl für bestehende als auch künftige Mitarbeiter wichtig sei.

Das Wohnungsunternehmen ist seit April 2018 mit einem professionellen Auftritt auf kununu aktiv. Mit dem eigenen, bezahlten Profil könnten sie besser und schneller auf Kommentare reagieren, erklärt Fleischer. Insgesamt kommt die GAG inzwischen auf etwa 13.000 Zugriffe seit Anfang 2013, im zuletzt erfassten Juli 2018 waren es 325. Der Rekord fand im April 2018 mit 1.410 Zugriffen statt, als die GAG im Intranet auf das aufgehübschte Profil aufmerksam gemacht hatte.

Zwei Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit und Martin Barnett, Teamleiter Personalbetreuung, haben den GAG-Auftritt mit Bildern, einem Unternehmensfilm und Informationen zur Firma aufgewertet. Um die alltägliche Pflege kümmert sich Barnett. Er reagiert fleißig auf eingehende Bewertungen, bedankt sich und lädt Kritiker zum vertrauensvollen Gespräch. "Bis jetzt hat aber noch keiner ein solches Gesprächsangebot genutzt", berichtet Fleischer. Derzeit sind die lobenden Worte klar in der Mehrheit. Die Weiterempfehlungsrate liegt bei 79%, die Bewertungen von 37 Mitarbeitern ergibt eine durchschnittliche Bewertung von vier von fünf möglichen Sternen.

Während Wisag und die GAG Zeit und Geld in die Pflege ihres kununu-Profils investieren, gibt es zahlreiche Firmen, die sich deutlich weniger für ihre Präsentation auf dem Bewertungsportal interessieren. Dazu zählen auch solche Branchenschwergewichte wie der Investmentmanager Patrizia. Wer "Patrizia" unter den Firmennamen auf kununu sucht, stößt gleich auf mehrere Treffer. Neben dem mit 400 Zugriffen im Juli 2018 populärsten Profil zu Patrizia Immobilien gibt es noch jeweils eines für Patrizia Deutschland in Augsburg, Patrizia Deutschland in München, Patrizia Wohnen und Patrizia GrundInvest. Keines davon ist professionell aufgesetzt, es gibt weder Bilder noch konkrete Unternehmensinformationen. Die letzten Arbeitgeberkommentare auf Patrizia Immobilien stammen aus dem Jahr 2016.

Das wenig motivierende Profil ist nicht das einzige, was den User stutzen lässt. Die Weiterempfehlungsrate von Arbeitnehmern liegt gerade mal bei 14%. Patrizia reagiert dennoch gelassen. "Bislang haben wir darauf verzichtet, unsere Mitarbeiter darauf anzusprechen, Arbeitgeberbewertungsportale zu nutzen", teilt der Fondsinitiator dazu mit. "Bei Patrizia setzen wir auf den direkten Dialog zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und bieten hierzu intern viele Austauschformate an. Das direkte Feedback unserer Mitarbeit ist uns sehr wichtig."

Das äußerst zurückhaltende Verhalten von Patrizia kann angesichts der zunehmenden Bedeutung von Bewertungsportalen negative Folgen für die Reputation des Unternehmens haben. Christian Scherg, Geschäftsführer der Revolvermänner GmbH und Experte für Online-Reputation, rät dazu, das eigene Profil zumindest zu beobachten und bei negativen Tendenzen zufriedene Mitarbeiter zu ermuntern, online Sterne regnen zu lassen. Den Rest seiner Zeit sollte ein Unternehmen allerdings Scherg zufolge lieber in seine eigene Webseite stecken. Dort könne sich die Firma unabhängig von den Vorgaben eines Portals so darstellen, wie es ihr am besten passt - und sie liefert sich nicht anonymen Bewertungen aus.

Eine Firma hat nur drei von fünf Sternen. Ist sie deswegen ein schlechtes Unternehmen? Worauf Bewerber bei der Einschätzung eines interessanten Profils achten und wie Arbeitgeber auf schlechte Bewertungen reagieren sollten, ist Thema in der nächste Woche erscheinenden IZ 36.

Anke Pipke

Büronutzer wollen nur tageweise im Homeoffice arbeiten

Arbeitnehmer schätzen zwar das Homeoffice, wollen dafür aber ihren festen Büroarbeitsplatz nicht gänzlich aufgeben.

Arbeitnehmer schätzen zwar das Homeoffice, wollen dafür aber ihren festen Büroarbeitsplatz nicht gänzlich aufgeben.

Quelle: Pixabay.com, Urheber: Unsplash

Karriere20.04.2017
Die Wünsche und Anforderungen der Büroarbeitskräfte an ihren Arbeitsplatz sind konservativer als erwartet. Wie eine Studie von Catella zeigt, sind keine modernen und flexiblen ... 

Die Wünsche und Anforderungen der Büroarbeitskräfte an ihren Arbeitsplatz sind konservativer als erwartet. Wie eine Studie von Catella zeigt, sind keine modernen und flexiblen Arbeitswelten gefragt, sondern eher klassische Büros, bei denen man auch mal die Tür schließen kann. Dennoch ist den Nutzern die soziale Interaktion am Arbeitsplatz besonders wichtig. Das ist auch daran zu erkennen, dass sie zwar gerne im Homeoffice arbeiten wollen, aber eben nicht nur dort.

Variable Arbeitsplätze stoßen bei den Büronutzern bislang noch auf wenig Gegenliebe. 75% der im Rahmen der Studie "Der Arbeitsplatz der Zukunft" von Catella befragten Frauen und 69% der Männer erwarten vielmehr, dass ihnen von ihrem Arbeitgeber ein fester Büroarbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird. Die Nutzer favorisieren zudem klassische Einzel- und Kleinraumbüros gegenüber dezentralen und informellen Arbeitsmethoden, die keine zugewiesenen Schreibtische mehr vorsehen.

Flexible Arbeitszeitmodelle stellen in den Unternehmen der meisten Befragten mittlerweile keine Besonderheit mehr dar. Favorisiert wird von den Beschäftigten dabei das Modell Homeoffice gefolgt von Gleitzeit und Arbeitszeitkonten. Das Homeoffice punktet bei den Befragten allerdings nur dann, wenn sie ihre Tätigkeit nicht komplett nach Hause verlagern müssen. 70% von ihnen wünscht sich die Option, nach Bedarf im Homeoffice arbeiten zu können. Davon wiederum 83% möchten aber nur ein bis zwei Tage in der Woche von zu Hause aus arbeiten.

Obwohl die technischen Mittel für das Homeoffice überwiegend gegeben sind, fühlen sich viele Nutzer davon überfordert. Häufig passt aus Sicht der Nutzer das Homeoffice auch nicht zur bestehenden Firmenkultur. Die Studienverfasser sehen in diesem Zusammenhang einen Mehrbedarf an Kommunikation, um diese Probleme auf kostengünstige Weise zu lösen. Sie gehen zwar davon aus, dass der Wunsch nach dem Homeoffice bei den Berufstätigen noch weiter zunimmt, das bedeute aber nicht, dass der klassische Büroarbeitsplatz überflüssig wird. Für 81% der Befragten bedeutet Arbeit die soziale Interaktion mit den Kollegen am Arbeitsplatz. Die pragmatische Aussage, dass die Arbeit nur Mittel zum Zweck sei, teilen im Vergleich nur 63%. Als Zwang empfinden ihre Beschäftigung nur 10%.

Die soziale Interaktion betrifft nicht nur den konkreten Arbeitsplatz, sondern auch die Firmenadresse. Für die Befragten habe es einen hohen Stellenwert, dass sie an einem zentralen Ort wie z.B. in einer Innenstadt arbeiten, erklärt Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. Die meisten Umfrageteilnehmer würden sogar 23 Minuten mehr Pendelzeit in Kauf nehmen, um an einem innerstädtischen Arbeitsort tätig sein zu können. Davon sollten sich auch Investoren beim Ankauf von Immobilien leiten lassen. "Die Möglichkeiten der Digitalisierung haben im Büroalltag gerade nicht zu einer Entmaterialisierung des traditionellen Arbeitens geführt", fasst Beyerle zusammen. Skeptisch sind die Büronutzer gegenüber Sensortechnik, die verschiedene biometrische Daten aufzeichnet, damit auf deren Basis der Arbeitsplatz individuell an sie angepasst werden kann. Nur 38% der Befragten akzeptieren derartige Systeme. Als Grund der Ablehnung nennen sie datenschutzrechtliche Bedenken. Insgesamt gehen sie aber mehrheitlich davon aus, dass der Technologieeinsatz in den kommenden fünf Jahren zunehmen wird.

Bei der Untersuchung geht Catella auch auf die Eigenarten der verschiedenen Generationen ein. Dabei zeigt sich, dass Arbeitskräfte, die zwischen 1981 und 2000 geboren sind (Millennials), auch während der Arbeitszeit einen gewissen Unterhaltungswert erwarten. Mit der aktuellen Arbeitsplatzgestaltung sind viele unzufrieden. 42% der Millennials geben an, dass ihnen ihr Arbeitsplatz keine Gelegenheit zum konzentrierten Arbeiten bietet. Viele wünschen sich deshalb einen Raum, dessen Tür sie schließen können. Bei der Generation X (1965-1980) nennen nur 33% das Konzentrationsproblem. Insgesamt würden 25% der Befragten gerne etwas an ihren bestehenden Arbeitsbedingungen ändern. Das gilt z.B. für Faktoren wie die Lautstärke, Beleuchtung und Temperatur im Büro. 20% bezeichnen ihren Arbeitsplatz gar als körperlich und psychisch gesundheitsschädigend.

Überraschend wichtig ist den Nutzern auch die Nachhaltigkeit ihres Gebäudes. Über alle Generationen hinweg ist das der meistgenannte Punkt bei der Frage nach dem optimalen Bürogebäude. Daneben legen die Nutzer Wert auf eine gute Aussicht und sind auch einer Firmenkantine gegenüber nicht abgeneigt. Eher unbedeutend ist für sie, ob das Gebäude über Ladestationen für Elektrofahrzeuge verfügt. Die Studienverfasser führen dies aber nicht auf ein mangelndes Umweltbewusstsein zurück, sondern darauf, dass die meisten Befragten gar nicht mit dem Pkw zur Arbeit fahren. Entsprechend wichtig ist ihnen auch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Während die Anforderungen an den Arbeitsplatz aber im stetigen Wandel seien, komme die konkrete Umsetzung neuer Konzepte nicht hinterher. Oft liegt das an den damit verbundenen Kosten oder dem Verwaltungsaufwand. "Nicht alles, was technisch möglich erscheint, kann und sollte auch umgesetzt werden", sagt Beyerle. Doch Unternehmen, denen es gelinge, diesen technisch-kostenintensiven Spagat zu bewerkstelligen, seien später die Gewinner der "Zeitenwende von der physischen zur digitalen Ära". Für die Studie wertete Catella Antworten von 185 Personen verschiedener Altersgruppen aus, die in Büros arbeiten und aus der Immobilienbranche stammen.

Lars Wiederhold

Wie sieht der Arbeitsmarkt 2015 aus?

Karriere26.02.2015
Die Umfrage der Immobilien Zeitung (IZ) zu Einstiegschancen und -gehältern in der Immobilienwirtschaft beginnt. An der IZ-Joboffensive können sich Immobilienunternehmen und Studenten beteiligen. ... 

Die Umfrage der Immobilien Zeitung (IZ) zu Einstiegschancen und -gehältern in der Immobilienwirtschaft beginnt. An der IZ-Joboffensive können sich Immobilienunternehmen und Studenten beteiligen.

Rund 35.000 Euro verdienten Berufseinsteiger in der Immobilienwirtschaft 2014. Doch die Studenten erträumten sich mehr: Sie hätten am liebsten 44.825 Euro bekommen. Das sind nur zwei Ergebnisse der Umfrage zur IZ-Joboffensive aus dem vergangenen Jahr. Sie bietet Studenten, Absolventen und Unternehmen Orientierung beim intransparenten Berufseinstieg und liefert Antworten auf viele Fragen: Was für Vergütungen sollten Unternehmen aufrufen, um konkurrenzfähig zu sein? Welche Branchensegmente suchen besonders viele Mitarbeiter und mit welchen Qualifikationen punkten Bewerber im Vorstellungsgespräch? Seit 2001 führt die IZ die Gehalts- und Arbeitsmarktuntersuchung durch. Um einen Überblick über die Besonderheiten des immobilienwirtschaftlichen Arbeitsmarkts zu geben, ist die IZ auf die Mithilfe von dessen Akteuren angewiesen: Studenten und Arbeitgeber. Beide sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Ihr Engagement wird mit Gewinnen im Gesamtwert von 58.000 Euro belohnt. Unterstützt wird die IZ-Joboffensive von der Aareal Bank Group, Bernd Heuer & Partner Human Resources, BNP Paribas Real Estate, CBRE, Commerz Real, Corpus Sireo, ECE, Kaufland, Messe München/Expo Real, Patrizia Immobilien und RGM.

Teilnehmen können Studenten, die ein immobilienwirtschaftliches Fach studieren und innerhalb der nächsten vier Semester ihren Abschluss machen. Unter allen studentischen Teilnehmern werden 300 Informationspakete (Basis) der IZ und zehn IZ-Premium-Pakete sowie zehn Bücher "English Correspondence and Report Writing for Real Estate Professionals" und 25 Eintrittskarten für die Expo Real 2015 verlost. Die ersten 600 Teilnehmer erhalten zudem den IZ-Karriereführer 2015/16 kostenlos. Der Ratgeber enthält die vollständige Auswertung der Umfrage, viele Arbeitgeberporträts, eine Übersicht über die Weiterbildungs- und Studienangebote sowie eine Fülle von Karrieretipps.

Die Unternehmen erhalten als Dankeschön für ihre Teilnahme ebenfalls den IZ-Karriereführer 2015/16 für die Immobilienwirtschaft. Sie haben zudem die Möglichkeit, sich mit einem Unternehmensporträt in dem Ratgeber und auf der IZ-Karriereseite www.iz-jobs.de zu präsentieren. Ansprechpartnerin hierfür ist Martina Walker (E-Mail: walker@iz.de).

Bis zum 17. April 2015 können Unternehmen und Studenten immobilienwirtschaftlicher Fächer an der Gehalts- und Arbeitsmarktumfrage teilnehmen, und zwar unter www.iz-jobs.de/joboffensive.

Sonja Smalian

Personalprofis beantworten Ihre Frage zur Bewerbung

Welche Fragen haben Sie zum Thema Bewerbung in der Immobilienwirtschaft? Mailen Sie sie an MeineFrage[at]iz.de – zwei Profis beantworten Sie ihnen.

Welche Fragen haben Sie zum Thema Bewerbung in der Immobilienwirtschaft? Mailen Sie sie an MeineFrage[at]iz.de – zwei Profis beantworten Sie ihnen.

Bild: BilderBox.com

Karriere02.06.2014
Schicken Sie uns Ihre Frage zum Thema Bewerbung und gewinnen Sie ein Lehrbuch, um Ihr Immobilien-Englisch zu trainieren. ... 

Schicken Sie uns Ihre Frage zum Thema Bewerbung und gewinnen Sie ein Lehrbuch, um Ihr Immobilien-Englisch zu trainieren.

Bewerbungsratgeber gibt es viele. Allein Amazon listet unter dem Stichwort "Bewerbung schreiben" mehr als 1.000 Titel auf. Doch wem nützen die Millionen Seiten voll gespickt mit Tipps und Tricks, wenn die Zeit zum Lesen fehlt? Wenn es nur eine ganz spezifische Frage gibt, die den Kandidaten umtreibt. Wenn es an dem besonderen Branchenfachwissen fehlt?

Mit Klaus Dettmer-Guttandin und Aileen Schneider werden zwei Personalprofis der Immobilienwirtschaft auf dem IZ-Karriereforum am 14. Juni 2014 "zum Verhör" gebeten. Die beiden stellen sich allen Fragen rund um das Thema Bewerbung und Berufseinstieg. Dettmer-Guttandin ist bei Fraport als Kommunikations- und Führungskräftetrainer tätig und trainiert seit Jahren mit Facility-Management-Studenten das Vorstellungsgespräch. Schneider ist Head of Human Resources bei BNP Paribas Real Estate und hat zuvor schon für Cushman & Wakefield neue Mitarbeiter eingestellt. Die beiden Branchenexperten werden auf der Bühne ad-hoc die zuvor eingesandten oder live gestellten Fragen beantworten. Eine Zusammenfassung Ihrer Tipps können Sie nach dem IZ-Karriereforum auch auf www.iz.de nachlesen.

Schicken Sie uns Ihre Frage bis zum 12. Juni 2014 per E-Mail an MeineFrage@iz.de. Unter allen Einsendungen werden zwei Exemplare des Lehrwerks English Correspondence and Report Writing for Real Estate Professionals im Wert von 39 Euro verlost.

Sonja Smalian

Als Arbeitgeber geehrt

Wurden von der Auszeichnung überrascht: Die beiden Brüder und
geschäftsführenden Gesellschafter von Piepenbrock - Olaf (links) und
Arnulf Piepenbrock.

Wurden von der Auszeichnung überrascht: Die beiden Brüder und geschäftsführenden Gesellschafter von Piepenbrock - Olaf (links) und Arnulf Piepenbrock.

Bild: Piepenbrock

Karriere13.03.2014