Karriere-News

Ihre gewählten Filter:

VdW Bayern bestätigt Doppelspitze

Hans Maier (links) und Andreas Pritschet sind als Verbandsdirektoren des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen bestätigt worden.

Hans Maier (links) und Andreas Pritschet sind als Verbandsdirektoren des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen bestätigt worden.

Quelle: VdW Bayern

Köpfe 23.05.2024
Hans Maier und Andreas Pritschet bleiben an der Spitze des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen. ... 

Hans Maier und Andreas Pritschet bleiben an der Spitze des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen.

Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) hat die Verträge mit den Führungskräften Hans Maier und Andreas Pritschet verlängert. Der Verbandsrat bestellte die seit Juli 2020 amtierende Doppelspitze erneut zu Verbandsdirektoren.

Maier leitet beim VdW Bayern das Ressort Interessenvertretung und Dienstleistungen und ist seit 2006 Verbandsdirektor und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VdW Bayern. Andreas Pritschet ist für die Wirtschaftsprüfung und die prüfungsnahe Beratung zuständig sowie Vorstandsvorsitzender der verbandseigenen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Bavaria Treu. Verbandsdirektor wurde er erstmals 2020.

Ende 2023 gründete der Verband zudem mit der Bavaria Legal eine eigene Rechtsanwaltsgesellschaft mit dem Schwerpunkt Immobilien- und Wohnungswirtschaft. Seit Anfang dieses Jahres unterstützt die VdW Bayern Digital Solutions Unternehmen bei der digitalen Transformation.

Der VdW Bayern vertritt 504 sozial orientierte bayerische Wohnungsunternehmen. Darunter sind 356 Wohnungsgenossenschaften und 110 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 550.000 Wohnungen.

Alexander Heintze

Vier Leinemann-Partner gründen eigene Kanzleien

Köpfe 16.05.2024
Mit Marc Hilgers, Jarl-Hendrik Kues, Stephan Kaminsky und Henrik Nonhoff verlassen vier Partner Leinemann Partner Rechtsanwälte. Sie gründen eigene Kanzleien an den Standorten Frankfurt, ... 

Mit Marc Hilgers, Jarl-Hendrik Kues, Stephan Kaminsky und Henrik Nonhoff verlassen vier Partner Leinemann Partner Rechtsanwälte. Sie gründen eigene Kanzleien an den Standorten Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf.

Die drei Gesellschafter Marc Hilgers, Jarl-Hendrik Kues und Stephan Kaminsky verlassen Leinemann Partner Rechtsanwälte und eröffnen im Juli eine eigene Kanzlei unter dem Namen c.r.p. law. Das Team soll aus 20 Mitgliedern bestehen, darunter die Anwälte aus den ehemaligen Leinemann-Büros in Frankfurt und München. Einen weiteren Standort eröffnet die Kanzlei in Berlin. Leinemann selbst plant in Frankfurt bis Ende des Jahres wieder eine eigene Präsenz aufzubauen. Für den Standort Berlin konnte die Kanzlei bereits Till Fischer und Oleksiy Melnikov als Neuzugänge gewinnen.

Außerdem eröffnet der ehemalige Düsseldorfer Partner Henrik Nonhoff zusammen mit vier Anwälten aus dem dortigen Leinemann-Büro seine eigene Kanzlei Conventum, die ebenfalls im Juli eröffnen soll. Alle ehemaligen Leinemann-Partner behalten ihre Beratungsschwerpunkte zu Real Estate, Baurecht und Vergaberecht bei.

Janina Stadel

Tina Siebenhaar wechselt zur Kanzlei Mayer Brown

Tina Siebenhaar.

Tina Siebenhaar.

Quelle: BCLP – Bryan Cave Leighton Paisner LLP

Köpfe 25.04.2024
Am Standort Frankfurt baut die Kanzlei Mayer Brown ihr Notariat und ihre Immobilienrechtspraxis aus. Dafür holt sie Tina Siebenhaar und Christine Koziczinski. ... 

Am Standort Frankfurt baut die Kanzlei Mayer Brown ihr Notariat und ihre Immobilienrechtspraxis aus. Dafür holt sie Tina Siebenhaar und Christine Koziczinski.

Zum 1. Juli wechselt Tina Siebenhaar zusammen mit Of Counsel Dr. Christine Koziczinski von Bryan Cave Leighton Paisner (BCLP) zur Anwaltskanzlei Mayer Brown. Am Standort Frankfurt werden sie mit einem Team die Real Estate Praxis und das Notariat erweitern, wobei Siebenhaar Partnerin wird. Sie ist spezialisiert auf die Beratung von Investoren, Banken, Versicherungs- und Immobilienunternehmen bei Projektentwicklungen und Immobilientransaktionen und bringt Expertise zu Planungsrecht und Bauprojekten mit. Bei BLCP leitete Siebenhaar zuletzt die deutsche Real Estate Praxis, als Notarin wird sie bei Mayer Brown das Notarteam führen. 

Koziczinski, die mit ihr zusammen bei Mayer Brown einsteigt, ist spezialisiert auf Gesellschafts- und Immobilienrecht, Joint Ventures und grenzüberschreitende Transaktionen und Restrukturierungen. In Frankfurt sitzt ihre Notariatspraxis, die M&A und Immobilientransaktionen sowie gesellschaftsrechtliche Dienstleistungen für Industrie- und Immobilieninvestoren umfasst.
Die Leitung der deutschen Real Estate Praxis von BCLP wird nach Siebenhaars Abschied Christian Lonquich übernehmen. Er ist seit September 2022 Partner der Kanzlei und darüber hinaus Dozent an der Berlin School of Economics an Law.
Janina Stadel

ESG-Experte Christoph Strelczyk wechselt zur Kanzlei Huth Dietrich Hahn

Dr. Christoph Strelczyk.

Dr. Christoph Strelczyk.

Quelle: Huth Dietrich Hahn Rechtsanwälte PartG mbB, Urheber: Yannik Willing

Köpfe 23.04.2024
Die Hamburger Kanzlei Huth Dietrich Hahn stößt mit dem neuen Partner Christoph Strelczyk in die Beratungsgefilde rund um Nachhaltigkeitsregulatorik vor. Strelczyk kommt von GSK Stockmann, ... 

Die Hamburger Kanzlei Huth Dietrich Hahn stößt mit dem neuen Partner Christoph Strelczyk in die Beratungsgefilde rund um Nachhaltigkeitsregulatorik vor. Strelczyk kommt von GSK Stockmann, wo er u.a. die Initiatoren des ersten deutschen Artikel-9-Logistikimmobilienfonds beriet.

Die Corporate- und Immobilienkanzlei Huth Dietrich Hahn hat den ESG-Spezialisten Christoph Strelczyk in ihre Partner-Reihen aufgenommen. Der 44-Jährige wechselt von GSK Stockmann zu der Hamburger Boutique. Für GSK Stockmann wirkte Strelczyk mehr als zwölf Jahre lang. Neben dem Immobilienwirtschaftsrecht kümmert sich Strelczyk um Fragen rund um ESG und Nachhaltigkeitsregulatorik. Dieses Beratungsstandbein hatte er bei GSK nach eigenen Angaben maßgeblich aufgebaut. So habe er im Sommer 2023 die Initiatoren des ersten deutschen Artikel-9-Immobilienfonds, der auf Logistikneubauten zielt, beraten. Neben institutionellen Investoren und Bestandshaltern gehören Projektentwickler sowie Family Offices – also die Vermögensverwaltungen gut betuchter Familien – zu seinen Mandanten.

Bei Huth Dietrich Hahn trifft Neu-Partner Strelczyk im Immobilienwirtschaftsrecht auf ein Team aus fünf Partnern und zwei Associates. Die Kanzlei ihrerseits erweitert mit ihm ihr Beratungsprofil um den Bereich ESG/Nachhaltigkeit. Sie gehe damit einen weiteren Schritt bei ihrer „Strategie, neben ihren traditionellen Stärken im Gesellschaftsrecht bzw. M&A, zunehmend auch regulatorische Rechtsgebiete abzudecken“, teilt die Hamburger Boutique mit. So hatte die Kanzlei mit Malte Passarge im Jahr 2020 einen Compliance-Spezialisten geholt. Huth Dietrich Hahn zählt insbesondere vermögende Privatleute und inhabergeführte Firmen bzw. Family Offices zu ihren Kunden.

Harald Thomeczek

Wiener Staatsanwälte ermitteln gegen René Benko

René Benko ist ins Visier der Strafverfolger geraten.

René Benko ist ins Visier der Strafverfolger geraten.

Quelle: Imago, Urheber: photonews.at

Köpfe 17.04.2024
Die Wiener Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Signa-Gründer René Benko persönlich aufgenommen. Eine Bank will bei einer Kreditverlängerung im vergangenen Jahr von Benko mit ... 

Die Wiener Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Signa-Gründer René Benko persönlich aufgenommen. Eine Bank will bei einer Kreditverlängerung im vergangenen Jahr von Benko mit Blick auf die finanzielle Situation der Signa-Gruppe hinters Licht geführt worden sein. Nach Informationen der Immobilien Zeitung handelt es sich um die österreichische Schelhammer Capital Bank.

„Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen René Benko, eine Signa-Gesellschaft sowie eine weitere Person wegen Betrugs aufgrund des mutmaßlichen Vortäuschens der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Signa-Gruppe und ihrer Zahlungswilligkeit bei der Verlängerung eines Bankkredits eingeleitet“, teilte die Wiener WKSta am frühen Montagabend mit. Die Justizbehörde bestätigte damit Medienberichte, wonach Benko selbst als Beschuldigter bei den Betrugsvorwürfen geführt wird.

Laut dem österreichischen Radiosender Ö1 geht es um einen 25-Mio.-Euro-Kredit an eine Signa-Gesellschaft, der vergangenen Sommer ausgelaufen wäre. Das weder von der WKSta noch von Ö1 namentlich genannte Kreditinstitut verlängerte das Darlehen, fühlt sich im Nachhinein aber über die damalige wirtschaftliche Situation der Signa-Gruppe getäuscht und stellte eine Verdachtsanzeige gegen Benko.

Bank erhebt Vorwurf der faktischen Geschäftsführung

Laut dem Anwalt der Bank, Johannes Zink, führte Benko selbst die Finanzierungsverhandlungen für die Kreditprolongation – obwohl er bei Signa längst kein operatives Amt mehr bekleidete. Zink sprach im Ö1-Sender von faktischer Geschäftsführung. Ein Vorwurf, der Benko zum wiederholten Male gemacht wird. „Es besteht nach Ansicht meiner Mandanten der Anschein, dass René Benko als faktischer Geschäftsführer selbst für die Signa-Gruppe tätig geworden ist, selbst Finanzierungsgespräche geführt hat und auch selbst Korrespondenz mit den Banken geführt hat“, sagte Zink im Radio.

Nach Informationen der Immobilien Zeitung (IZ) handelt es sich bei der Bank, die die jetzigen Ermittlungen ins Rollen gebracht hat, um die österreichische Privatbank Schelhammer Capital Bank. Diese taucht auf der Ende 2023 von der Bild-Zeitung geleakten Gläubigerliste der großen Signa-Gesellschaften tatsächlich mit einer Summe von knapp unter 25 Mio. Euro auf – das passt zu der in den österreichischen Medien genannten Zahl. „Die Schelhammer hatte einen 2023 auslaufenden Kredit über 25 Mio. Euro als Corporate Loan an eine Entity der Signa Holding gegeben”, bestätigt ein Kenner der Materie der IZ. Darlehensnehmer soll eine Gesellschaft mit dem Namen Signa Holding (Sub) Financing AT gewesen sein. Bei dem Darlehen habe es sich demzufolge nicht um eine Immobilienfinanzierung gehandelt.

Die österreichische Wirtschaftszeitung Der Standard schreibt, dass es sich laut ihr vorliegenden Unterlagen um ein sogenanntes Wertpapier-Lombard-Geschäft gedreht habe. Ein Lombardkredit ist ein Darlehen, bei dem Wertpapiere als Sicherheit dienen (und nicht etwa eine Immobilie). Laut Standard bestand die Besicherung im den in Rede stehenden Fall darin, dass die als Kreditnehmerin auftretende Signa-Gesellschaft Aktien an die Bank verpfändete. Der Standard nennt den betreffenden Finanzierer nicht namentlich. Nach IZ-Recherchen geht es dabei um die Schelhammer Capital Bank.

Die Bank, die Benko angezeigt hat, soll die kompletten 25 Mio. Euro inzwischen abgeschrieben haben, wie Der Standard und auch das österreichische Medium Kleine Zeitung berichten. Laut dem gestern Nacht veröffentlichten Artikel der Kleinen Zeitung handelt es sich „bei dem Institut, das die Sachverhaltsdarstellung eingebracht hat, um die gut kapitalisierte Schelhammer Capital Bank aus der Grawe-Bankengruppe“. Die Schelhammer Capital Bank und die Grave-Bankengruppe wollten die Informationen der IZ zur Causa Benko unter Verweis auf das Bankgeheimnis weder bestätigen noch dementieren. Benkos österreichischer Anwalt Norbert Wess wies die Betrugsvorwürfe gegen seinen Mandanten laut den Medienberichten zurück.

Rund um Signa wird weiter ermittelt
Nachdem sich die Münchner Staatsanwaltschaft bereits wegen des Verdachts der Geldwäsche mit Signa beschäftigt, wird nun auch aus Wien heraus wegen Betrugsverdachts ermittelt. Eine Rolle spielt dabei der Staatsfonds Saudi-Arabiens. Gleichzeitig versucht René Benko, das Vermögen seiner Familie zu schützen.
Auch die Staatsanwaltschaft München I beschäftigt sich mit Vorwürfen gegen Verantwortliche der Signa-Gruppe. Sie bestätigte der IZ, dass „seit Ende letzten Jahres Geldwäscheverdachtsanzeigen eingegangen sind, die wie üblich zur Eintragung eines Verfahrens geführt haben“. „Dabei wird selbstverständlich der Sachverhalt umfassend in rechtlicher Hinsicht, also auch im Hinblick auf mögliche sonstige Straftaten, geprüft.“ Und bei der Wiener WKSta laufen bereits Ermittlungen gegen Geschäftsführer einer Signa-Projektgesellschaft. Der Verdacht lautet hier auf „schweren Betrug im Zusammenhang mit einer Kapitalbeschaffungsmaßnahme“. Nach IZ-Informationen geht es in beiden Fällen um die Doppel-Projektentwicklung Corbinian/altes Hertie-Kaufhaus zwischen Münchener Hauptbahnhof und Stachus.
 

Harald Thomeczek