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Axel Vespermann wechselt von JLL zu Universal-Investment

Axel Vespermann.

Axel Vespermann.

Quelle: Universal-Investment

Köpfe05.12.2019
Der bisherige Leiter der Frankfurter Niederlassung von JLL, Axel Vespermann, wechselt zur Service-KVG Universal-Investment. Nachdem er seinen Vertrag bei JLL gekündigt hat, fängt Vespermann zum ... 

Der bisherige Leiter der Frankfurter Niederlassung von JLL, Axel Vespermann, wechselt zur Service-KVG Universal-Investment. Nachdem er seinen Vertrag bei JLL gekündigt hat, fängt Vespermann zum 1. Januar 2020 bei Universal-Investment (UI) an.

Harald Thomeczek

Ferdinand Rock ist jetzt auf eigene Faust unterwegs

Ferdinand Rock auf der Expo Real 2015, damals noch in Diensten von JLL.

Ferdinand Rock auf der Expo Real 2015, damals noch in Diensten von JLL.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Frank Boxler

Köpfe22.11.2019
Ferdinand Rock, lange Jahre Leiter der Münchner Niederlassung von JLL und zuletzt für Investa Development tätig, hat sich selbstständig gemacht. ... 

Ferdinand Rock, lange Jahre Leiter der Münchner Niederlassung von JLL und zuletzt für Investa Development tätig, hat sich selbstständig gemacht.

Rock hat Investa vergangenen Monat verlassen und führt jetzt die Geschäfte einer Firma, in deren Namen sein eigener anklingt: Real Estate 5 Rocks GmbH mit Sitz in München. Diese Wendung kommt etwas überraschend: Bei Investa Real Estate hatte er erst Anfang 2018 die Geschäftsführung des Developmentbereichs übernommen.

Der Geschäftszweck seiner neuen Firma ist laut Handelsregister die Verwaltung eigenen Vermögens und Erbringung aller Tätigkeiten eines Immobilienmaklers. Das passt: Rock war über 20 Jahre als Makler im Transaktionsgeschäft aktiv, die meiste Zeit davon bei JLL. Zwischendurch wirkte er drei Jahre für CBRE. Die Leitung der Münchner JLL-Niederlassung gab er im Oktober 2017 ab.

Investa heuerte Rock seinerzeit als Teil einer dreiköpfigen Geschäftsleitung der damals neu gegründeten Gesellschaft Investa Development an. In dieser Einheit bündelte Investa das Projektentwicklungsgeschäft. Die damals kommunizierte Mission von Rock und seinen Mitstreitern: "die Neupositionierung und dynamische Weiterentwicklung" des Developmentgeschäfts.

Alexander Heintze,Harald Thomeczek

"Viele haben den Schuss noch nicht gehört"

Die leeren Stühle lassen es erahnen: Das Interesse der Immobilienbranche an Nachhaltigkeit im weitesten Sinne ist ausbaufähig.

Die leeren Stühle lassen es erahnen: Das Interesse der Immobilienbranche an Nachhaltigkeit im weitesten Sinne ist ausbaufähig.

Quelle: ICG

Karriere20.11.2019
Kein Immobilienunternehmen kann es sich heute noch leisten, auf Nachhaltigkeit zu pfeifen. Weil die Gewinne in der Immobilienbranche aber weiter sprudeln, tun viele so, als gingen sie ... 

Kein Immobilienunternehmen kann es sich heute noch leisten, auf Nachhaltigkeit zu pfeifen. Weil die Gewinne in der Immobilienbranche aber weiter sprudeln, tun viele so, als gingen sie Themen wie Klimawandel oder gesellschaftliche Verantwortung nichts an. Wem das zu weit weg ist, kann damit anfangen, Boni nach und nach auszuzahlen. So wird es für Mitarbeiter wichtiger, dass Kunden dauerhafte Freude an ihren Leistungen haben.

Das ist die Botschaft des Instituts für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG). Das ICG stellte in der vergangenen Woche in Berlin eine Publikation mit dem Titel "Nachhaltige Management- und Kompensationssysteme" vor. Untertitel: "Ein innovativer Praktiker-Leitfaden für die Immobilienwirtschaft". Dem Aufruf zur Teilnahme an der Vorstellung des Leitfadens waren jedoch weit weniger Unternehmen gefolgt als erwartet - irgendwie symptomatisch für die Resonanz, die das - weit gefasste - Thema Nachhaltigkeit in weiten Teilen der Immobilenbranche im Moment noch erfährt: "Viele haben den Schuss noch nicht gehört", sagte Werner Knips, Partner bei der Personalberatung Heidrick & Struggles und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ICG, der Immobilien Zeitung.

Warum soll es uns in fünf oder zehn Jahren noch geben?

Dabei gäbe es für alle Immobilienunternehmen der Gründe genug, sich schon heute zu hinterfragen, wie in der brandaktuellen Publikation nachzulesen ist: Klimawandel (Fridays for Future), gesellschaftliche Verantwortung (Mietendeckel, Enteigungsdebatte), Handelskrieg zwischen den USA und China. Unternehmen und Unternehmern, die ihr Geschäftsmodell auf nachhaltigere Beine stellen wollen, rät Knips: "Wichtig ist, dass Eigentümer und Management sich darüber klarwerden: Warum soll es uns in fünf oder zehn Jahren noch geben? Was ist unser Beitrag für die Gesellschaft, unsere Mitarbeiter und Shareholder? Diese Fragen haben sich bisher wenige Unternehmen gestellt."

Der Immobilienbranche geht es einfach (noch) zu gut

Frank Billand, früher Investmentchef von Union Investment Real Estate und zusammen mit Knips Leiter der Arbeitsgruppe Nachhaltige Management- und Kompensationssysteme beim ICG, hat eine Erklärung für dieses Phänomen parat: "Die Immobilienbranche ist seit zehn Jahren in Partylaune. Welche Branche hat noch so ein Umfeld wie wir dank des Niedrigzinses der EZB? Fast jeder kann hier tolle Geschäfte machen."

Als Best-Practice-Beispiele in Sachen Klimaschutz oder nachhaltige Bonifizierung traten auf der Veranstaltung in Berlin der börsennotierte französische Shoppingcenterkonzern Unibail-Rodamco-Westfield und die Hamburger Investmentgesellschaft Aquila Capital auf. Michaela Maria Eder von Grafenstein, Executive Board Member von Aquila Capital, erläuterte z.B., wie sie die Denke "Ich mache jetzt den Deal und nach mir die Sintflut" aus den Köpfen ihrer Kollegen fernhält.

Einfach mal die Boni strecken

Damit der Aquila-Kunde, sprich: Investor, möglichst lange Freude z.B. an der von Aquila errichteten Logistikimmobilie oder Wohnanlage hat, streckt das Unternehmen die Auszahlung von Boni auf bis zu fünf Jahre. Denn, so die Logik dahinter, die (pekuniären) Interessen des Mitarbeiters an diejenigen des Anlegers zu binden, erhöhe die Wahrscheinlichkeit, Letzteren nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft glücklich zu machen.

Den kompletten Artikel zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der Immobilien Zeitung, die morgen erscheint.

Harald Thomeczek

Marcus Kraft verlässt aamundo, Maik Rissel kommt

Köpfe19.11.2019
Marcus Kraft, vergangenen Herbst als geschäftsführender Gesellschafter zur damals neu gegründeten aamundo Fund Management gekommen, hat den in Frankfurt ansässigen Mezzaninegeber aus ... 

Marcus Kraft, vergangenen Herbst als geschäftsführender Gesellschafter zur damals neu gegründeten aamundo Fund Management gekommen, hat den in Frankfurt ansässigen Mezzaninegeber aus familiären Gründen zum 31. Oktober 2019 verlassen. Kraft will in Zukunft aus München heraus eigenen unternehmerischen Aktivitäten nachgehen, wie aamundo mitteilt. Vor seinem aamundo-Engagement war er Geschäftsführer der BVT Unternehmensgruppe in München und Vorstand beim Wohnimmobilienspezialisten ZBI.

Krafts Nachfolger heißt Maik Rissel. Er ist aktuell Leiter Immobilien Management beim Hamburger Family-Office Marcard, Stein & Co. Spätestens zum 1. April 2020 soll er seine Arbeit in der Geschäftsführung von aamundo Fund Management aufnehmen und eine aamundo-Niederlassung in Hamburg aufbauen.

Bernhard Berg, bislang im Vorstand der aamundo Holding für den Commercial-Bereich zuständig, steigt schon jetzt zusätzlich in die Geschäftsführung des Fondsmanagers ein. Er wird aamundo Fund Management nicht nur vorübergehend führen, sondern bleibt dem Mezzaninespezialisten auch nach der Ankunft von Rissel erhalten, so dass dieser künftig von einer Doppelspitze geführt wird.

Harald Thomeczek

Martin Koll betritt die Welt der Gewerbeimmobilien

Martin Koll.

Martin Koll.

Quelle: WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH

Köpfe18.11.2019
Der Kölner Bauträger WvM Immobilien + Projektentwicklung muss Geschäftsführer Martin Koll ziehen lassen. Der 56-Jährige wechselt laut einer Mitteilung von WvM zu Pareto, dem Projektentwickler ... 

Der Kölner Bauträger WvM Immobilien + Projektentwicklung muss Geschäftsführer Martin Koll ziehen lassen. Der 56-Jährige wechselt laut einer Mitteilung von WvM zu Pareto, dem Projektentwickler der Kreissparkasse Köln.

Aber erst im kommenden Jahr: Bis Ende März 2020 lebt er seine Schaffenskraft noch bei WvM aus. Wenn er den Wohnungsentwickler verlässt, wird er sechs Jahre dort tätig gewesen sein: Seit April 2014 kümmert sich Koll bei seinem Nocharbeitgeber um Personal, Finanzen und Controlling, organisatorische Themen, EDV, Marketing und Vertrieb. Während er in seinem Berufsleben bisher vor allem mit Wohnimmobilien zu tun hatte, werden Kolls Gedanken als kaufmännischer Geschäftsführer von Pareto künftig um die Baulandentwicklung und die Entstehung von Gewerbeimmobilien kreisen.

"Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen"

"Mit dem neuen Job öffnet sich ein neues Segment für mich, welches ich noch nicht kenne", räumt Koll ein. "Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen", entschuldigt er sich regelrecht bei seinen Kollegen. Doch der Reiz des Neuen habe gewonnen: "Ich freue mich darauf, regionale Bauvorhaben - unter anderem in meiner Heimatstadt Bergisch Gladbach - betreuen zu dürfen."

Wer kommt, wer geht?

Ob die Geschäftsführung von WvM mit Kolls Abgang auf zwei Köpfe schrumpfen wird - nämlich die von Wolfgang von Moers, seines Zeichens geschäftsführender Gesellschafter, und Michael Königs (Geschäftsführer) - oder ein Ersatz in den Startlöchern steht, geht aus der Mitteilung von WvM nicht hervor. Ebensowenig, ob Koll bei Pareto einen der beiden vorhandenen Geschäftsführer - Heinz-Jürgen Rodehüser und Thomas Köppinger - ablöst oder nächsten Frühling als Dritter im Bunde an Bord geht. Anfragen bei den beiden Unternehmen blieben bis dato unbeantwortet.

Harald Thomeczek

Cube Real Estate baut Eigenbestand auf und Team aus

Susanne Heinz.

Susanne Heinz.

Quelle: Cube Real Estate, Urheber: Stefan Gatzke

Köpfe12.11.2019
Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate baut seine Bereiche Projektentwicklung und Asset Management personell aus. Der Personalaufbau geschieht nicht ohne Grund. ... 

Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate baut seine Bereiche Projektentwicklung und Asset Management personell aus. Der Personalaufbau geschieht nicht ohne Grund.

Susanne Heinz besetzt künftig den Posten der Teamleiterin in der Projektentwicklung und nimmt mehrere Projekte unter ihre Fittiche. Die Architektin war zuvor Projektleiterin u.a. für Gerchgroup und PDI Property Development Investors (heute 6B47 Germany).

Britta Heißenberg stößt derweil als Senior Projektleiterin zum 2019 neu organisierten Team Asset-Management hinzu. Sie kümmert sich um den Gewerbeimmobilienbestand von Cube Real Estate. Heißenbergs früherer Arbeitgeber war Axa Investment Managers Germany.

Sowohl Heinz als auch Heißenberg berichten an Pierre Seidt, Bereichsleiter in der Projektentwicklung. Cube Real Estate hat nach eigenen Angaben derzeit ein Projektvolumen von 150 Mio. Euro im Bau, plus 250 Mio. Euro an Service-Development-Mandaten. "Zeitgleich bauen wir einen eigenen Bestand an Gewerbeimmobilien auf", sagt Cube-Geschäftsführer Tilman Gartmeier und begründet damit den personellen Zuwachs. Das Cube-Team umfasst etwa 50 Mitarbeiter.

Anke Pipke