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Alpha IC holt zwei weitere Valteq-Köpfe

Markus Messerschmidt.

Markus Messerschmidt.

Alpha Immobilien Consulting GmbH

Köpfe 01.12.2017
Das Beratungsunternehmen Alpha Immobilien Consulting (Alpha IC) aus Bamberg freut sich über zwei weitere Zugänge aus den Reihen von CBRE Preuss Valteq: Matthias Domke und Markus Messerschmidt. ... 

Das Beratungsunternehmen Alpha Immobilien Consulting (Alpha IC) aus Bamberg freut sich über zwei weitere Zugänge aus den Reihen von CBRE Preuss Valteq: Matthias Domke und Markus Messerschmidt. Der Phyhsiker Domke arbeitete seit Ende 2013 bei der CBRE-Tochter Valteq bzw. der Anfang dieses Jahres neu formierten CBRE Preuss Valteq; er war als Director am Münchner Standort tätig. Bei Alpha IC firmiert er jetzt als Senior Projektmanager und kümmert sich um Themen wie technisches Monitoring, Inbetriebnahmemanagement, Energieaudits oder Energieversorgungskonzepte. Sein neuer und alter Kollege Messerschmidt arbeitete schon seit 2003 bei Valteq und deren Nachfolgeunternehmen, zuletzt als Senior Director. Der diplomierte Maschinenbauer wird wie Domke von München aus für Alpha IC wirken, schwerpunktmäßig in der Facility-Management- und der Organisationsberatung. Domke (Jahrgang 1966) hat am 1. November 2017 bei Alpha IC angefangen, Messerschmidt (Baujahr 1962) am 1. Dezember.

Im Oktober war bereits Richard Weller als zweiter Geschäftsführer bei Alpha IC an Bord gegangen, zuvor Senior Director, Prokurist und Head of Facility Management Consulting bei CBRE Preuss Valteq. Auch er hatte schon für Valteq und Makon, eine der Valteq-Vorgängergesellschaften, gearbeitet.

Harald Thomeczek

Cima: Mario Mensing tritt kürzer

Mario Mensing.

Mario Mensing.

Quelle: cima

Köpfe 23.11.2017
Die Beratungsgesellschaft für Einzelhandels- und Standortentwicklung Cima aus München wird künftig nur noch von einem einzigen Geschäftsführer geführt. Mario Mensing (51) zieht sich ... 

Die Beratungsgesellschaft für Einzelhandels- und Standortentwicklung Cima aus München wird künftig nur noch von einem einzigen Geschäftsführer geführt. Mario Mensing (51) zieht sich nach zwanzig Jahren als Geschäftsführer aus dem operativen Geschäft zurück und verlegt sich auf eine beratende Funktion.

In einer Branche, die sich durch hohe Innovationsraten und Wettbewerbsintensität auszeichne, müsse die Führung des Unternehmens anhaltenden Anforderungen hoher körperlicher Leistungsfähigkeit gerecht werden. Dies sei Mensing mit seiner langjährigen rheumatischen Erkrankung schwerer gefallen und so habe er zusammen mit allen anderen Verantwortlichen die Veränderungen eingeleitet, begründet die Cima Mensings Rückzug aus der Führungsebene.

Roland Wölfel (55) ist damit jetzt alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens. Unterstützt werde Wölfel durch die anderen sieben Mitglieder des Cima-Partnerkreises, so Stefan Urbanski, bei der Cima für Medien bzw. Kommunikation zuständig. Diese sieben Herren bilden zusammen den Geschäftsleitungskreis im Sinne eines begleitenden Beirats. Zu diesem Kreis gehören namentlich Uwe Mantik, Martin Kremming, Christian Hörmann, Jürgen Lein, Dr. Wolfgang Haensch, Michael Seidel (53) und Achim Gebhardt (40). Die beiden Letztgenannten, ihres Zeichens langjährige Projektleiter im Unternehmen, gehören der Partnergesellschaft erst seit Neuestem an. Die Cima ist mehrheitlich im Besitz leitender Mitarbeiter.

Harald Thomeczek

Mädels, auf zum Bau!

Alina Pelzer (vorne links) ist die erste Frau, die bei Schneider Bau einen Bauberuf erlernt. Die anderen Frauen sind eine angehende Bauzeichnerin (hockend) und eine Ausbilderin. Hintere Reihe, ganz links: Personalleiter Partenheimer.

Alina Pelzer (vorne links) ist die erste Frau, die bei Schneider Bau einen Bauberuf erlernt. Die anderen Frauen sind eine angehende Bauzeichnerin (hockend) und eine Ausbilderin. Hintere Reihe, ganz links: Personalleiter Partenheimer.

Quelle: Schneider Bau

Karriere 16.11.2017
Baufirmen klagen über Probleme bei der Besetzung von (Lehr-) Stellen. Die Frauenanteile unter gewerblichen Arbeitnehmern, Angestellten und Azubis haben sich in den letzten zehn Jahren ... 

Baufirmen klagen über Probleme bei der Besetzung von (Lehr-) Stellen. Die Frauenanteile unter gewerblichen Arbeitnehmern, Angestellten und Azubis haben sich in den letzten zehn Jahren trotzdem kaum merklich erhöht. Schneider Bau aus Merxheim gilt als eines der wenigen Unternehmen, die sich besonders um weibliche (Nachwuchs-) Fachkräfte bemühen.

Der Mittelständler aus Rheinland-Pfalz hat es mit einem Best-Practice-Beispiel in die aktuelle Handlungsempfehlung "Potentiale von Frauen für die Bauwirtschaft besser erschließen und nutzen" der Forschungseinrichtung RKW Kompetenzzentrum geschafft. Die Antwort von Martin Partenheimer, Personal- und Marketingleiter von Schneider Bau, auf die Frage, wie das Familienunternehmen das angestellt hat, ist so simpel wie ernüchternd: "Wir schließen Frauen als Bewerber nicht aus." Das fängt für ihn schon bei der Bildsprache in Anzeigen oder auf Messeständen an: "Wir bilden nicht nur männliche Personen ab. Man muss schon zeigen, dass man offen für Frauen ist."

Rund 220 Menschen beschäftigt Schneider Bau. Diese verteilen sich ziemlich genau je hälftig auf den gewerblichen Bereich und auf Angestellte. Von den Angestellten sind ca. 40% Frauen. Diese sind nicht nur als Büro- oder Immobilienkauffrauen bei Schneider Bau tätig. Auch in technischen Berufen - Bauzeichnerin, Architektin, Projektentwicklerin oder Bauingenieurin - sind sie anzutreffen. Vier von aktuell fünf dualen Studenten des Bauingenieurwesens, die Schneider Bau selbst ausbildet, sind Frauen. Bauzeichnerinnen und solche, die es werden wollen, gibt es aktuell sieben an der Zahl bei Schneider Bau.

Nun sind Frauen in technischen Jobs keine Seltenheit mehr. Von den Bauzeichner-Azubis, die seit diesem Jahr in die Lehre gehen, ist z.B. fast jeder zweite eine Frau. "Sicher ist Schneider Bau von den Zahlen her kein besonders herausragendes Beispiel", so Tanja Leis, eine der beiden Autorinnen der Handlungsempfehlung. "Schneider Bau fördert jedoch den Fachkräfte-Nachwuchs - und hier besonders Frauen - und entwickelt diesen weiter: durch die Übernahme anspruchsvollerer Aufgaben, in verantwortungsvollere Positionen."

Ein gutes Beispiel für diese Förderung findet sich in der Handlungsempfehlung: Natascha Spreitzer (23). Spreitzer hat nach der Realschule eine Ausbildung zur Bauzeichnerin bei Schneider Bau gemacht und bildet sich jetzt berufsbegleitend zur Bautechnikerin weiter. "Sie ist eine aufstrebende junge Frau, die ihren Karriereweg zielstrebig verfolgt. Hier wird sie vom Unternehmen besonders unterstützt - Stichwort: Work-Life-Balance. Ihr werden als Berufspendlerin zwei Heimarbeitstage ermöglicht, und auf ihre berufsbegleitende Qualifizierung wird besonders Rücksicht genommen. Es ist ein sehr gutes Beispiel, wie Karriere auf dem Bau ohne Studium möglich sein kann", findet Leis.

Direkt auf den Baustellen trifft man Frauen kaum an: Ungefähr nur jeder hundertste gewerbliche Arbeitnehmer bzw. Azubi in der deutschen Bauwirtschaft ist eine Frau. Auch bei Schneider Bau findet man keine einzige Vertreterin des vermeintlich schwachen Geschlechts unter den gewerblichen Arbeitnehmern. Immerhin: Seit einigen Monaten erlernt Alina Pelzer dort das Maurerhandwerk. Sie ist damit die erste Auszubildende in der Geschichte der Baufirma, die dort einen Handwerkerberuf erlernt. Dabei hat die junge Frau Abi und will später Architektur oder Bauingenieurwesen studieren. "Ich will meinen Berufswunsch auf jeden Fall verwirklichen. Aber vorher will ich das Handwerk von der Pike auf lernen, um später zu wissen, wovon ich spreche", sagt Pelzer.

Unterrepräsentiert sind Frauen in der deutschen Baubranche nicht nur direkt auf dem Bau: Laut der Studie "Frauen im Top-Management im deutschen Mittelstand" (März 2017) von EY ist der Frauenanteil in der obersten Führungsebene mit 14% auf dem Bau so gering wie in fast keiner anderen Branche. Und die Frage "Ist es für Sie schwierig, genügend qualifizierte Frauen für Ihr Unternehmen zu gewinnen?", beantworten in der Bauwirtschaft mehr Unternehmen mit "Ja" (39%) als in jeder anderen Branche.

"Viele Bauunternehmen vernachlässigen 50% des Bewerberpotenzials", glaubt Partenheimer. Wohl auch deshalb hat so manches Unternehmen Schwierigkeiten, Lehrstellen zu besetzen, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie unlängst konstatierte. Dies habe nicht nur daran gelegen, dass keine geeigneten Bewerbungen eingingen - mitunter habe sich niemand auf einen freien Ausbildungsplatz beworben.

Manche Unternehmen greifen daher auf eher ungewöhnliche Mittel zurück. So hat sich Herzog-Bau aus dem thüringischen Tüttleben das Programm zur "Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa" des Bundesarbeitsministeriums zunutze gemacht. Die Firma gewann im Rahmen dieses Programms eine 26-jährige Bulgarin für eine Ausbildung zur Stahl- und Betonbauerin.

Auch Stellen für studierte und erfahrene Köpfe sind kein Selbstläufer: "Eine Anzeige für einen Abrechner im Tiefbau ist seit fünf Monaten online: Bislang haben wir keine einzige qualifizierte Bewerbung erhalten", erzählt Partenheimer. "Es dauert lange, Stellen gut zu besetzen. Und unsere Leute werden immer wieder auf einen Wechsel angesprochen." Schneider Bau fahre daher "eine bedürfnisorientierte Personalpolitik": "Eine junge Mutter z.B., die aus der Elternzeit zurückgekommen ist und noch nicht weiß, wie viele Stunden sie schafft, arbeitet jetzt in einem Stundenmodell."

Harald Thomeczek

Kleine Firma, teurer Wagen

Karriere 16.11.2017
Immobilienfirmen mit weniger als 100 Mitarbeitern sponsern Führungskräften teurere Dienstwagen als größere Unternehmen. ... 

Immobilienfirmen mit weniger als 100 Mitarbeitern sponsern Führungskräften teurere Dienstwagen als größere Unternehmen.

Laut der Vergütungsstudie "Führungskräfte und Spezialisten in der Immobilienwirtschaft 2017/2018" von Compensation Partner und dem Magazin Immobilienwirtschaft lassen sich kleinere Firmen einen Dienstwagen für eine Führungskraft im Schnitt 55.078 Euro (Neupreis) kosten. In Unternehmen mit 101 bis zu 1.000 Leuten müssen sich Beschäftigte auf leitenden Positionen durchschnittlich mit einem Firmenwagen im Wert von 45.952 Euro zufriedengeben. Selbst Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern lassen sich Firmenwagen nicht mehr kosten als kleine Häuser, sondern im Schnitt sogar ein bisschen weniger (54.676 Euro). Auffällig ist an den ermittelten Zahlen außerdem, dass Prämien für Führungskräfte in mittelgroßen Betrieben mit 17.908 Euro spürbar kleiner ausfallen als in kleineren Betrieben mit gut 20.921 Euro. "Führungskräfte in kleinen Unternehmen übernehmen öfter eine direktere Verantwortung für die Unternehmensentwicklung als in mittelgroßen Betrieben und erhalten aufgrund dessen eine höhere Prämie", sagt Tim Böger, Geschäftsführer der Vergütungsberatung.

Die Wahrscheinlichkeit, in den Genuss solcher Leistungen zu kommen, steigt jedoch mit der Unternehmensgröße: So bekommen bei den mittelgroßen Betrieben jeweils etwa zwei von drei Führungskräften eine Prämie bzw. einen Dienstwagen. In den großen Unternehmen sind es sogar ca. jeweils drei Viertel. Bei den kleineren Häusern sehen dagegen nur 39% eine Prämie, und über einen Firmenwagen können sich hier auch nur relativ geringe 57% freuen.

Harald Thomeczek

Private Fachhochschule ISM bringt Immo-Master nach Hamburg

Karriere 16.11.2017
Die private Fachhochschule International School of Management (ISM) bringt ihren 2016 in München gestarteten Studiengang Real Estate Management auch nach Hamburg. Die Studenten sollen die gesamte ... 

Die private Fachhochschule International School of Management (ISM) bringt ihren 2016 in München gestarteten Studiengang Real Estate Management auch nach Hamburg. Die Studenten sollen die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft kennenlernen.

Im Wintersemester 2018/2019 soll der Studiengang in Hamburg starten. Das viersemestrige Vollzeitstudium schließt mit dem Master of Science ab. Das Studium kostet 6.380 Euro pro Semester; hinzu kommen Gebühren für die Master-Thesis (1.200 Euro) im vierten Semester und Immatrikulationsgebühren in Höhe von 600 Euro. Dafür sollen die Studenten, so das Versprechen der Studiengangsmacher von ISM und Ernst & Young Real Estate, die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft kennenlernen: Auf dem Lehrplan stehen Projektentwicklung, Bewertung, Immobilienrecht, Investment und Finanzierung, M&A, Vermarktung und die gesamte Managemenpalette vom Facitility- über das Property- bis zum Asset-Management. Last but not least wird auch Grundlagenwissen in Bauwirtschaft vermittelt.

Außerdem sollen die Studenten in den Genuss eines hohen Praxisbezugs kommen: So sind verschiedene Praxisprojekte mit Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft und eine zwölfwöchige Praxisphase (Pflichtpraktia) in das Studium integriert. Auch der internationale Touch fehlt nicht: Auf dem Programm steht ein Auslandssemester an einer Partnerhochschule; ein zweiter, internationaler Abschluss an einer Partnerhochschule ist möglich. Der Studiengang ist von der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert.

Harald Thomeczek

Bau-Führungskräfte fahren oft Firmenwagen - aber günstige

Karriere 09.11.2017
In der Baubranche sind Dienstwagen am meisten verbreitet. Laut dem aktuellen "Firmenwagenmonitor 2017" der Vergütungsanalysten von Compensation Partner fährt ungefähr jede vierte Führungskraft ... 

In der Baubranche sind Dienstwagen am meisten verbreitet. Laut dem aktuellen "Firmenwagenmonitor 2017" der Vergütungsanalysten von Compensation Partner fährt ungefähr jede vierte Führungskraft (25,7%) in der Bauwirtschaft einen Firmenwagen. Die vielen Außeneinsätze bzw. die Beaufsichtigung von Baustellen machen's möglich. Am zweithäufigsten kommen der Analyse zufolge Führungskräfte aus dem Großhandel (24,2%) sowie der Konsum- und Gebrauchsgüterbranche (21,6%) in den Genuss eines vom Arbeitgeber gesponserten Fahrzeugs. Im Schnitt liegt der Anteil der mit einem Firmenwagen ausgestatteten Führungsfiguren nur bei 11,6%.

Und jetzt die schlechte Nachricht für leitende Beschäftigte in der Bauwirtschaft: Im Schnitt blättern die Brötchengeber 39.469 Euro (Listenpreis) für einen Dienstwagen hin. Arbeitgeber aus der Baubranche sind da vergleichsweise knauserig: Sie geben durchschnittlich nur 34.547 Euro aus. Damit liegt der Bau unter allen 21 untersuchten Branchen auf dem vorletzten Platz: In 19 der 20 anderen Branchen fahren Führungskräfte teurere Autos auf Kosten ihrer Firma. Nur soziale Einrichtungen knausern noch mehr (26.461 Euro). Die teuersten Firmenwagen fahren Beschäftigte von Computern- und Hardwareherstellern (47.979 Euro).

Dieses Gefälle mag mit den unterschiedlichen Einkommenshöhen in den verschiedenen Branchen zu erklären sein: Laut Studie wächst der durchschnittliche Bruttolistenpreis des gesponserten Fahrzeugs nämlich mit dem Bruttojahreseinkommen.

Harald Thomeczek

Kleinere Firmen sponsern die teuersten Dienstwagen

Mit der Unternehmensgröße steigt die Wahrscheinlichkeit, einen Firmenwagen zu fahren.

Mit der Unternehmensgröße steigt die Wahrscheinlichkeit, einen Firmenwagen zu fahren.

Quelle: fotolia.com, Urheber: FotolEdhar

Karriere 06.11.2017
Mit der Anzahl der Mitarbeiter wächst zwar die Wahrscheinlichkeit, dass Arbeitgeber aus der Immobilienbranche ihren Führungskräften den Job mit einem Firmenwagen versüßen. Die ... 

Mit der Anzahl der Mitarbeiter wächst zwar die Wahrscheinlichkeit, dass Arbeitgeber aus der Immobilienbranche ihren Führungskräften den Job mit einem Firmenwagen versüßen. Die teuersten Dienstwagen fahren aber Führungsfiguren aus kleineren Unternehmen.

Drei von vier Führungskräften in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern fahren einen Firmenwagen. Der Neupreis der Firmenkarossen liegt im Schnitt bei knapp 54.700 Euro. Dies geht aus der aktuellen Vergütungsstudie "Führungskräfte und Spezialisten in der Immobilienwirtschaft 2017/2018" der Vergütungsberatung Compensation Partner und des Branchenmagazins Immobilienwirtschaft hervor.

Führungskräfte in mittelgroßen Betrieben fahren günstigere Firmenwagen und erhalten kleinere Prämien

Mit der Zahl der Mitarbeiter wächst der Wert der vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Firmenwagen allerdings nicht: Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern lassen sich Geschäftswagen für Führungskräfte durchschnittlich sogar ein kleines bisschen mehr kosten als die viel größeren Unternehmen (ca. 55.100 Euro). Und in Häusern mit 101 bis 1.000 Köpfen müssen sich Führungsfiguren im Schnitt sogar mit deutlich günstigeren Firmenwagen zufrieden geben (knapp 46.000 Euro).

Auffällig ist außerdem, dass Prämien für Führungskräfte in mittelgroßen Betrieben mit ca. 17.900 Euro spürbar kleiner ausfallen als in kleineren Betrieben mit gut 20.900 Euro. "Führungskräfte in kleinen Unternehmen übernehmen öfters eine direktere Verantwortung für die Unternehmensentwicklung als in mittelgroßen Betrieben und erhalten aufgrund dessen eine höhere Prämie", sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Führungskräfte in kleineren Firmen kommen seltener in den Genuss eines Dienstwagens und einer Prämie

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit, überhaupt in den Genuss eines Firmenwagens oder einer Prämie zu kommen, mit der Unternehmensgröße steigt: So erhalten bei den mittelgroßen Betrieben jeweils etwa zwei von drei Führungskräften solche Leistungen, die über das Grundgehalt hinausgehen. In den großen Unternehmen mit mehr als 1.000 Leuten sind es sogar jeweils drei Viertel, und die Prämien sind hier mit durchschnittlich ca. 24.900 Euro auch mit Abstand am höchsten. Bei den kleineren Häusern sehen dagegen nur 39% der Mitarbeiter auf leitenden Positionen eine Prämie, und über einen Firmenwagen können sich hier auch nur relativ geringe 57% freuen.

So viel verdienen kaufmännische Leiter, Niederlassungsleiter und Asset-Manager

Zu Grundgehältern von Führungs- und Fachkräften in der Immobilienwirtschaft gibt die Studie von Compensation Partner natürlich auch Auskunft. Im Durchschnitt am besten verdienen demnach kaufmännische Leiter: Sie erhalten rund 109.900 Euro im Jahr. Der Median liegt jedoch nur bei ca. 75.100 Euro, sprich: Die eine Hälfte der kaufmännischen Leiter verdient weniger als das, die andere Hälfte mehr.

Niederlassungsleiter und Asset-Manager verdienen knapp 108.000 Euro bzw. 106.200 Euro - wohlgemerkt: durchschnittlich. Denn zieht man den Median zu Rate, zeigt sich: 50% der Niederlassungsleiter erhalten Jahresgehälter von mehr als 96.600 Euro, und bei den Asset-Managern landet die obere Hälfte sogar im sechsstelligen Bereich. Dass der Unterschied zwischen Durchschnittswert und Median bei den kaufmännischen Leitern viel größer ist als bei den anderen beiden Positionen, deutet darauf hin, dass die Streuung der Gehälter hier besonders groß ist.

Bauleiter verdienen in großen Unternehmen mehr

Bauleiter schneiden in großen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern deutlich besser ab als in kleineren Betrieben mit bis zu 100 Leuten: Während sie hier im Median ein jährliches Grundgehalt von gut 61.700 Euro bekommen, liegt der entsprechende Wert in den großen Häusern bei knapp 72.600 Euro.

Für die aktuelle Gehaltsanalyse hat Compensation Partner exakt 5.249 Datensätze gesammelt. So haben 21 Unternehmen aus der Immobilienbranche zwischen Mai und August 2017 431 Datensätze beigesteuert und durch Direktbefragungen von Fach- und Führungskräften zwischen September 2016 und August 2017 wurden weitere 4.818 Datensätze zusammengetragen.

Harald Thomeczek