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REaL und EBS bieten interdisziplinären Austausch für Masterstudenten an

Karriere 23.09.2022
Im Master-Studiengang Real Estate arbeitet das Real Estate Management Institute (REMI) der EBS Universität mit dem Verein Real Estate and Leadership Foundation (REaL) zusammen. Im dritten ... 

Im Master-Studiengang Real Estate arbeitet das Real Estate Management Institute (REMI) der EBS Universität mit dem Verein Real Estate and Leadership Foundation (REaL) zusammen. Im dritten Semester soll so ein interdisziplinärer Austausch geschaffen werden.

Nach einem Pilotprojekt im Wintersemester 2021/2022 setzen REaL und REMI das gemeinsame Programm Interdisciplinary Track fort. Das Programm wird in Hamburg durchgeführt und als drittes Semester im Rahmen des Master-Studiengangs Real Estate angeboten. REaL bildet dabei ein Scharnier zwischen Wissenschaft und Praxis.

Das Programm besteht aus mehreren Modulen, die Themen wie Architecture & Building Technologies, Buildung Sustainability, ESG und Digital Transformation in the Real Estate Industry behandeln. Der Schwerpunkt soll in diesem Jahr zum einen auf hierarchie- und disziplinübergreifenden Leadershipansätzen für die Optimierung bei der Umsetzung von ESG-Kriterien und zum anderen auf der interdisziplinären Analyse von Lösungsoptionen für eine nachhaltige Innenstadtentwicklung liegen. Darüber hinaus können Studierende am REaL Practice Partnership Programme teilnehmen, das sie mit Mitgliedern und des Vereins in Form einer Werkstudententätigkeit zusammenbringt.
Janina Stadel

Verwalter setzen auf Auszubildende

Karriere 08.09.2022
Im Kampf gegen den Fachkräftemangel bei Verwaltern hat das VDIV-Branchenbarometer 2022 mehrere Trends erkannt. Zum einen werden mehr Auszubildende eingestellt, zum anderen investieren Unternehmen ... 

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel bei Verwaltern hat das VDIV-Branchenbarometer 2022 mehrere Trends erkannt. Zum einen werden mehr Auszubildende eingestellt, zum anderen investieren Unternehmen hohe Budgets in die Weiterbildung ihrer bestehenden Mitarbeiter.

Um den anhaltenden Fachkräftemangel langfristig auszugleichen, fördern Unternehmen aus der Immobilienverwaltung ihre Nachwuchskräfte. Das geht aus dem Branchenbarometer 2022 des Verbands der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV Deutschland) hervor. Für die Erhebung befragt der Verband jährlich bis zu 1.000 Verwaltungen deutschlandweit über einen Online-Fragebogen (siehe "GEG-Novelle überzeugt Verwalter nicht").

Bei den Antworten zeigte sich 2022 im Vergleich zur Vorjahresbefragung, dass viele Unternehmen die Zahl ihrer Ausbildungsplätze aufgestockt haben. Im Schnitt kamen alle befragten Verwalter-Unternehmen auf 17,7 beschäftigte Mitarbeiter, von denen im Mittel knapp zehn unmittelbar mit Verwaltertätigkeiten beschäftigt waren. Zum Vergleichszeitpunkt im Vorjahr waren es noch durchschnittlich elf Mitarbeiter pro Unternehmen. Gleichzeitig ist die Zahl der Auszubildenden gestiegen. Im Schnitt beschäftigten die Unternehmen 2,9 Auszubildende. Im Vorjahr waren es noch 2,4. Diese Zahlen unterbrechen den Trend der Vorjahre, in denen sich ein Abbau von Stellen erkennen ließ, die ausschließlich Verwaltertätigkeiten umfassten. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl könnte laut den Autoren der Studie jedoch wieder abreißen, wenn sich digitale Methoden für standardisierte Verwaltung mehr durchsetzen.

Weil die Anwerbung neuer Mitarbeiter zunehmend schwerer wird, setzen die Verwalterunternehmen zudem auf Fort- und Weiterbildungen. Zum ersten Mal fragte der VDIV bei seiner branchenweiten Umfrage gezielt nach den Budgets, die die Unternehmen im kommenden Jahr in Fort- und Weiterbildungen ihrer Mitarbeiter investieren wollen. Im Schnitt gaben die Befragten an, mehr als 1.300 Euro pro Mitarbeiter bereitzustellen.

Die Spanne der genannten Beträge unterschied sich dabei stark in Abhängigkeit zur Unternehmensgröße. Bei großen Unternehmen mit mehr als 3.000 Verwaltungseinheiten waren es im Schnitt 2.241 Euro, Kleinst- und Kleinverwaltungen mit weniger als 400 Einheiten gaben einen Durchschnittsbetrag von 969 Euro an, also etwas weniger als die Hälfte. Als mögliche Erklärung für diese große Spanne sehen die Autoren der VDIV-Studie die Annahme, dass große Unternehmen sich bemühen, Mitarbeiter verschiedener Fachrichtungen weiterzuentwickeln.

Ein weiterer Trend, der im Branchenbarometer des Verbands auf den Fachkräftemangel zurückgeführt wird, ist das Abstoßen von unrentablen Gemeinschaften. Dadurch sollen bestehende Mitarbeiter entlastet werden. Von allen befragten Unternehmen bundesweit gaben nur 12,1% an, sich aktiv zu bemühen, neue Gemeinschaften zu akquirieren.

Janina Stadel

IVD fordert Fristverlängerung für die Zertifizierung von WEG-Verwaltern

Schon jetzt bereiten sich viele Verwalter auf die IHK-Prüfung Ende des Jahres vor.

Schon jetzt bereiten sich viele Verwalter auf die IHK-Prüfung Ende des Jahres vor.

Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Robert Kneschke

Karriere 31.08.2022
Damit sich interessierte WEG-Verwalter ausreichend auf die IHK-Prüfung zur Zertifizierung vorbereiten können, setzt sich der Verband IVD für eine längere Frist ein. Nur so könnten die ... 

Damit sich interessierte WEG-Verwalter ausreichend auf die IHK-Prüfung zur Zertifizierung vorbereiten können, setzt sich der Verband IVD für eine längere Frist ein. Nur so könnten die gewünschten Prüfungen zeitnah zum Stichtag abgelegt werden.

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) setzt sich für eine Verlängerung der Frist für die Zertifizierung von WEG-Verwaltern ein. Konkret schlägt der Verband vor, den Termin um ein Jahr auf den 1. Dezember 2023 zu verlegen und begründet den Vorschlag in einer schriftlichen Verbändeanhörung damit, dass die Verwalter mehr Zeit für die Prüfungsorganisation brauchen. 

WEG-Verwalter brauchen mehr Zeit

Laut einer aktuellen Umfrage des IVD haben mehr als die Hälfte aller WEG-Verwalter vor, sich zeitnah zertifizieren zu lassen. Dafür sei jedoch mehr Vorlauf für die Prüfungsvorbereitung und -organisation von Prüfungsterminen durch die Industrie- und Handelskammern notwendig, sagt Markus Jugan, Vizepräsident und Vorsitzender des Bundesfachausschusses Immobilienverwalter beim IVD. 

In der Umfrage zum Interesse an einer Prüfung gab nur rund ein Drittel der Teilnehmer an, die Zertifizierung nicht, oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchlaufen zu wollen. Die meisten gaben als Anlass dieser Entscheidung Altersgründe an, oder nannten einen zu hohen Aufwand für eine zu geringe Zahl an Wohnungseigentumsgemeinschaften, für die sie tätig sind. 


Janina Stadel

Thomas Glatte wird Vorstandschef bei Familienheim Rhein-Neckar

Köpfe 05.08.2022
Thomas Glatte (52) ist zum Vorstandsvorsitzenden der Familienheim Rhein-Neckar ernannt worden. Er ersetzt in dieser Funktion Malte Kirsch (54), der sein Mandat nach drei Jahren auf eigenen Wunsch ... 

Thomas Glatte (52) ist zum Vorstandsvorsitzenden der Familienheim Rhein-Neckar ernannt worden. Er ersetzt in dieser Funktion Malte Kirsch (54), der sein Mandat nach drei Jahren auf eigenen Wunsch niedergelegt hat. Außerdem ergänzt Gerald Krebs (47) den Vorstand.

Das Führungstrio bilden nun Glatte, Krebs und Florian Grabarek. Zusätzlich stellen Glatte und Krebs in Personalunion den Vorstand der Familienheim-Tochtergesellschaft SEG. Glatte übernimmt außerdem die Geschäftsführung der Wohnbau Lützen, der Treureal und der FF-Planen und Bauen und wird Co-Geschäftsführer bei IRN Immobilienservices Rhein-Neckar, der Treubau Verwaltung und der HSE Haustechnik.

Glatte kommt von BASF, wo er seit 2008 das Immobilien- und Facility-Management verantwortete. Außerdem ist er seit drei Jahren Professor für Immobilienwirtschaft an der Hochschule Fresenius in Heidelberg. Krebs war 17 Jahre lang – bis 2019 – bei Heidelbergcement beschäftigt, davon elf Jahre als Finanzvorstand. Danach stieg er als CFO bei der Bausoftwarefirma N1 Trading ein.

Monika Leykam