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Dreso startet eigenes ESG-Immobilienfondsgeschäft

Dreso-Vorstandssprecher Steffen Szeidl will mit Real Blue ESG-Fonds für Institutionelle auflegen.

Dreso-Vorstandssprecher Steffen Szeidl will mit Real Blue ESG-Fonds für Institutionelle auflegen.

Quelle: Drees & Sommer SE, Urheber: Leif-Hendrik Piechowski

Karriere 27.07.2021
Der Berater und Baudienstleister Drees & Sommer (Dreso), Stuttgart, will zukünftig auch selbst Immobilienfonds anbieten. Dafür wurde eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ... 

Der Berater und Baudienstleister Drees & Sommer (Dreso), Stuttgart, will zukünftig auch selbst Immobilienfonds anbieten. Dafür wurde eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) mit den Ex-Vorständen der Stuttgarter AIF Partner AG aufgesetzt.

Mit der Fondsgesellschaft Real Blue wolle Dreso seinen institutionellen Kunden eine "unabhängige Plattform und spannende Alternative im Bereich nachhaltige Kapitalanlagestrategien in Immobilien" bieten, sagt Dreso-Vorstandssprecher Steffen Szeidl. Die Genehmigung der Finanzaufsicht BaFin hat Real Blue bereits erhalten.

Als Geschäftsführer wurden die beiden Dreso-Associate-Partner Robert Göötz und Michael Eisenmann bestellt. Beide bildeten bis Anfang 2020 den Vorstand der ebenfalls in Stuttgart ansässigen AIF Kapitalverwaltungs-AG: Göötz als Vorsitzender und verantwortlich für Risikomanagement, Eisenmann für Konzeption und Portfoliomanagement. Ihre Fondsexpertise wird nun mit der Nachhaltigkeitskompetenz der Berater und Projektmamager von Dreso kombiniert.

Seniorenwohnen macht den Anfang

Für Real Blue sollen sie sich auf Fonds nach Artikel 8 (ESG Integration) und 9 (ESG Impact) der Offenlegungsverordnung konzentrieren. "Das Kerngeschäft runden wir mit einem nachhaltigen Asset-Management zur Bestandsoptimierung, auch für Altbestände, ab", so Göötz. Gestartet wird mit seniorengerechtem Wohnen. Das Konzept sieht den Aufbau eines offenen Spezialfonds mit einem Immmobilienportfolio im Wert von 200 Mio. Euro vor. In Vorbereitung/Planung sind außerdem Strategien in den Bereichen klassisches Wohnen und Logistik.

Monika Leykam

Projektentwickler Assiduus will ab 2022 auch Fonds auflegen

Karriere 07.07.2021

Schäfer und Skornicka sind die Chefs der Tishman-KVG

Köpfe 21.09.2018
Harald Thomeczek

Doric-KVG: Tanja Kisselbach rückt in Geschäftsführung auf

Tanja Kisselbach.

Tanja Kisselbach.

Bild: Doric

Köpfe 26.01.2016

Bergmann führt Geschäfte der Patrizia WohnInvest

Peret Bergmann.

Peret Bergmann.

Bild: Patrizia

Köpfe 17.09.2014
Peret Bergmann, 42, ist neuer Geschäftsführer der Patrizia WohnInvest Kapitalanlagegesellschaft (KAG). Er rückt damit an die Seite von Sven Olaf Eggers und Peter Willisch. Bergmann war zuletzt ... 

Peret Bergmann, 42, ist neuer Geschäftsführer der Patrizia WohnInvest Kapitalanlagegesellschaft (KAG). Er rückt damit an die Seite von Sven Olaf Eggers und Peter Willisch. Bergmann war zuletzt als Generalbevollmächtigter bei White Label, Schwielowsee (Brandenburg), mit der Gründung einer Master-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) befasst, ließ die Pläne dann aber fallen. Davor war der studierte Rechtsanwalt bei Bouwfonds Investment Management tätig. Bei der Patrizia WohnInvest soll Bergmann unter anderem das Geschäftsfeld Service-KVG ausbauen. Bislang haben die Augsburger von der Finanzaufsicht BaFin noch keine KVG-Zulassung erhalten. Bereits im Februar hatte das Unternehmen einen entsprechenden Antrag gestellt.

Die 2007 gegründete Patrizia WohnInvest managt derzeit sieben Immobilien-Spezialfonds mit einem Investitionsvolumen von mehr als 2 Mrd. Euro. Neben der Patrizia GewerbeInvest KAG und den diversen Plattformen im europäischen Ausland bildet die Sparte WohnInvest unter anderem das Geschäftsfeld Administration ab. Das heißt, die Gesellschaften übernehmen für die bestehenden und künftigen Fonds die Bereiche Gutachterbetreuung, kaufmännische Verwaltung, Outsourcing Controlling, Rechnungswesen, Reporting und Risikomanagement.

Bernhard Bomke

Martin K. Müller wechselt von der LBB zur DekaBank

Martin K. Müller.

Martin K. Müller.

Bild: DekaBank

Köpfe 28.01.2013
Martin K. Müller (51) ist in den Vorstand der DekaBank, Frankfurt am Main, berufen worden. Er wird das neu geschaffene Vorstandsdezernat für Finanz- und Betriebsfunktionen (CFO/COO) ... 

Martin K. Müller (51) ist in den Vorstand der DekaBank, Frankfurt am Main, berufen worden. Er wird das neu geschaffene Vorstandsdezernat für Finanz- und Betriebsfunktionen (CFO/COO) voraussichtlich zum 1. April dieses Jahres übernehmen. Müller ist seit 2005 Mitglied im Vorstand der LBB Landesbank Berlin und dort für die Ressorts Risiko und Controlling, S Servicepartner sowie Kredit und Risikobetreuung verantwortlich.

Bei der DekaBank wird Müller die Zuständigkeit für Treasury und Finanzen von Dr. Matthias Danne übernehmen, der für diesen Bereich neben seiner Tätigkeit als Vorstand für das Geschäftsfeld Asset-Management Immobilien und Kredit zuständig war. Dr. h.c. Friedrich Oelrich wird sich künftig als Risikovorstand (CRO) auf das Risikocontrolling und Risikoüberwachungsaufgaben konzentrieren. Den Aufgabenbereich Betriebsfunktionen (COO) gibt er dann an Müller ab. Weitere Mitglieder im DekaBank-Vorstand neben Danne und Oelrich sind Michael Rüdiger (Vorsitzender), Oliver Behrens (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Georg Stocker (Marketing- und Vertrieb).

Hintergrund für die Neuordnung im Vorstand sind die verschärften Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht an die organisatorische Verankerung des Risikocontrolling, die von den großen Kreditinstituten ab 2014 beachtet werden müssen.

Müller soll auch die Identifikation der künftig von der LBB zur DekaBank wechselnden Mitarbeiter mit dem Bankhaus erhöhen. Beide Bankhäuser bündeln derzeit das kundenorientierte Kapitalmarktgeschäft und das Asset-Management unter dem Dach der DekaBank. Die entsprechenden Beschlüsse hierzu sollen im Sommer 2013 gefasst werden.

Sonja Smalian