Karriere-News

German Facility Management Association

Karriere 19.05.2022
Die German Facility Management Association (Gefma) wurde 1989 in Stuttgart gegründet, um das Facility-Management (FM) als Branche zu positionieren und seine Trendthemen zu stärken. Dafür ... 

Die German Facility Management Association (Gefma) wurde 1989 in Stuttgart gegründet, um das Facility-Management (FM) als Branche zu positionieren und seine Trendthemen zu stärken. Dafür vernetzen sich Akteure der Branche, wobei die meisten in Form von Firmenmitgliedschaften beitreten.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt die Gefma auf mehr als 1.000 Mitglieder. Neben Arbeitskreisen gibt es innerhalb des Verbands auch sogenannte Junior Lounges für Studenten, Berufseinsteiger und Young Professionals. Sie dienen als regionale Anlaufstellen, um Kontakte in die Branche zu knüpfen und bei Treffen oder digitalen Veranstaltungen über Ideen und Erfahrungen zu sprechen. Zudem bietet das Netzwerk seinen Mitgliedern Zugang zu vielen Gefma-Richtlinien, die die internen Fachkreise erarbeiten, um die Branche durch Standards zu professionalisieren. Außerdem haben die Mitglieder die Möglichkeit sich mit Ansprechpartnern zu vernetzen, wenn sie Unterstützung bei Abschluss- oder Projektarbeiten oder Infos zu Standards für wissenschaftliche Arbeiten brauchen.

Besonders beliebt bei den jungen Mitgliedern ist in dem Netzwerk die eigene kostenlose Stellenbörse, die Karriere- und Aufstiegschancen bei Mitgliedsunternehmen aus ganz Deutschland zeigt.

Janina Stadel

Gefma zertifiziert drei FM-Studiengänge

Karriere 28.02.2022
Um Studenten eine Orientierung bei der Wahl ihrer Studiengänge zu geben, zeichnet der Verband Gefma Hochschulangebote im Bereich Facility-Management aus, die seinen Qualitätsansprüchen ... 

Um Studenten eine Orientierung bei der Wahl ihrer Studiengänge zu geben, zeichnet der Verband Gefma Hochschulangebote im Bereich Facility-Management aus, die seinen Qualitätsansprüchen entsprechen. Im Februar erhielten drei Bachelorstudiengänge das Zertifikat.

Der Arbeitskreis Bildung und Wissen der German Facility Management Association (Gefma) hat drei Studiengänge nach Gefma 610 zertifiziert. Die Richtlinie beschreibt, dass die Hochschulstudiengänge sowohl formal als auch inhaltlich den Qualitätsanforderungen des Verbands entsprechen, und soll Studenten eine Sicherheit bei der Wahl ihrer Aus- und Weiterbildung geben.

An der Frankfurt University of Applied Sciences wurden die beiden Präsenzstudiengänge "Real Estate und Facility Management" mit dem Abschluss Bachelor of Sciences und "Real Estate und Integrale Gebäudetechnik" mit dem Abschluss Bachelor of Engineering ausgezeichnet. Die IU Internationale Hochschule Erfurt erhielt das Zertifikat für den Bachelor of Arts-Studiengang "Facility Management“, der berufsbegleitend als Fernstudium angeboten wird. Absolventen der Studiengänge haben die Möglichkeit, ein Zertifikat als "Facility Manager Gefma" zu beantragen.

Janina Stadel

Tobias Burkhart

Tobias Burkhart

Tobias Burkhart

Karriere 27.05.2021
Student/Praktikant, Technische Universität Kaiserslautern/Robert BoschGeboren 1995. Kontakt: linkedin.com/in/tobias-burkhart-b18ab9145WerdegangHard FM Ventia Australia, Royal North Shore Hospital ... 

Student/Praktikant, Technische Universität Kaiserslautern/Robert Bosch

Geboren 1995. Kontakt: linkedin.com/in/tobias-burkhart-b18ab9145

Werdegang

Hard FM Ventia Australia, Royal North Shore Hospital Sydney. HiWi TUK Immobilienökonomie. Werkstudent Archibus, Facility IT. Projektresearch für Gefma CAFM Trendreport. Werkstudent TUK HA 5 Bau-Technik-Energie. Aktuell noch Student B.Sc. Facility -Management TUK.

Top-Projekte

Einführung Reinigungsmanagementmodul bei einem der größten europäischen Versicherer in der Schweiz. Mitwirkung bei erster Marktanalyse im DACH-Raum zu BIM im Gebäudebetrieb. Research für Gefma CAFM Trendreport 2019.

Ziele

Zunächst einmal werde ich mein Bachelor- und Master-Studium des Immobilien- und Facility-Management und Technik an der TU Kaiserslautern abschließen. Mein übergeordnetes Ziel im Berufsleben ist es, ein Problemlöser zu sein. Deshalb will ich selbst auf einem sehr hohen (informations-)technischen Niveau bleiben, denn hier werden viele Probleme des (Immobilien-)Alltags gelöst.

Motivation als MAT

Mit den MATs finde ich Lösungen für die Fragen der Nachhaltigkeit, Digitalisierung und des bezahlbaren Wohnraums. Wir erarbeiten Visionen und setzen diese in präzise geplante Strategien um. Somit geben wir die richtigen Impulse, stoßen bahnbrechende Veränderungen an und gehen als Vorbilder voraus in die Zukunft der Immobilienwirtschaft.

Ethische Grundsätze

Verantwortung, ehrliche professionelle Zusammenarbeit, Mut, Integrität und Entschlossenheit stehen im Vordergrund. Mein Grundsatz ist es, das Team auf ein Level anzuheben, auf dem die gesamte Energie und das ganze Wissen genutzt werden. Denn dann wird es zum besten Team und das ist mein Anspruch.

Netzwerke und Mitgliedschaften

Ifma. Gefma. Bauingenieur-Fachschaften-Konferenz. Gründungsbüro TU KL.

Sonstiges

1. Platz Ifma WWP Ignite Student Challenge Amsterdam.

Thomas Porten

Das sind die Kandidaten für den Gefma-Vorstand

Köpfe 10.10.2019
Die Mitgliederversammlung des FM-Branchenverbands Gefma wählt im November in Darmstadt den neuen Vorstand. Nun wurden dazu Details bekannt. Nachdem sich der langjährige Vorsitzende Otto Kajetan ... 

Die Mitgliederversammlung des FM-Branchenverbands Gefma wählt im November in Darmstadt den neuen Vorstand. Nun wurden dazu Details bekannt. Nachdem sich der langjährige Vorsitzende Otto Kajetan Weixler nicht zur Wiederwahl stellen wird, bietet Martin Schenk als amtierendes Vorstandsmitglied an, den Posten zu übernehmen. Weixler ist im Juli 2019 bei Apleona vom Management Board in den Aufsichtsrat gewechselt. Schenk ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Strabag Property and Facility Services.

Neu für den Gefma-Vorstand kandidieren werden Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Stiftung, und Robin Petersen, Geschäftsführer und COO bei Apleona. Zur Wiederwahl stellen sich Markus Lehmann, Studiendekan Smart Building Engineering and Management bei der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Beatriz Soria León, Head of Division bei der Europäischen Zentralbank, Michael May, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, und Rainer Vollmer, Geschäftsführer von RGM Facility Management. Oliver Vellage wird den Gefma-Vorstand verlassen, aber dem Verband weiterhin seinen u.a. bei Sodexo erworbenen Erfahrungsschatz zum Workplace-Management zur Verfügung stellen.

Lars Wiederhold

Fridays for Future könnte dem FM helfen

"Sei Teil der Lösung, nicht der Verschmutzung." Als FM-Mitarbeiter könnten die jungen Leute selbst aktiv werden.

"Sei Teil der Lösung, nicht der Verschmutzung." Als FM-Mitarbeiter könnten die jungen Leute selbst aktiv werden.

Quelle: Pixabay.com, Urheber: Goran Horvat

Karriere 01.08.2019
Die Firmen im Facility-Management (FM) sollten sich bei ihrem Engagement um Nachwuchskräfte stärker um Schulabgänger und Abiturienten kümmern, sagt Markus Lehmann, Vorstand im Verband ... 

Die Firmen im Facility-Management (FM) sollten sich bei ihrem Engagement um Nachwuchskräfte stärker um Schulabgänger und Abiturienten kümmern, sagt Markus Lehmann, Vorstand im Verband Gefma und dort Leiter des Arbeitskreises Bildung und Wissen. Er hat auch schon Ideen für thematische Ansätze.

Immobilien Zeitung: Die Unternehmen aus dem FM bemühen sich im Kampf gegen den Fachkräftemangel verstärkt um den Führungsnachwuchs. Wo sehen Sie konkret Handlungsbedarf?

Markus Lehmann: Die Unternehmen tun recht viel, um sich für Studierende attraktiv zu machen. Sie nehmen Lehraufträge wahr, sponsern Förderpreise, laden in ihre Zentralen ein und veranstalten Events. Damit sprechen sie junge Leute an, die sich bereits mit der Wahl ihres Studiengangs für das Thema FM entschieden haben. Was jedoch noch ausbaufähig ist, ist das Engagement um Schulabgänger und Abiturienten, die bislang mit FM noch nicht viel anfangen können. In dieser Zielgruppe kämpft die Branche vielmehr immer noch mit dem Hausmeister-image.

IZ: Woran liegt das?

Lehmann: Die jungen Leute sind zu wenig informiert über das, was FM überhaupt ist und welche Fülle an anspruchsvollen Aufgaben dahintersteckt. Solange sie das nicht wissen, kann man sie auch nicht für FM begeistern. Das hängt mit der zunehmenden Orientierung der jungen Generation an schnellen schlagwortartigen Informationen zusammen. Und wenn einem dann der Reinigungs- und Handwerkerservice als "Facility-Management"-Unternehmen begegnet, entsteht ungerechtfertigt ein falsches Image, nicht zuletzt im Internet.

IZ: Wen sehen Sie in der Pflicht, diese Wissenslücke zu schließen?

Lehmann: Da sind außer den Hochschulen selbst vor allem die Unternehmen gefragt. Sie können z.B. neben einem Auftritt in den sozialen Medien verstärkt an die Schulen oder in die Arbeitsagenturen gehen und dort die Multiplikatoren über die Berufsbilder im FM informieren. Und in einwöchigen Schülerpraktika könnten sie den Jugendlichen Einblicke in den Berufsalltag gewähren. Darüber hinaus müsste sich die Branche über die Medien besser präsentieren. In Berichten und Rankings über die Branchen der Zukunft vermisse ich das Facility-Management. Die Werbung fürs FM ist eine Aufgabe, bei der man die gesamte Gesellschaft im Blick haben muss.

IZ: Wenn man Jugendliche anspricht, braucht man meist griffige Themen. Was würden Sie da in den Vordergrund stellen?

Lehmann: In diesen Zeiten gibt es genügend Themen aus dem FM, die gerade die Jugend interessieren. Nehmen wir allein die Bewegung Fridays for Future. Da geht es um Nachhaltigkeit, ein Kernthema des FM. Als Mitarbeiter im FM können die Jungen und Mädchen später ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, selbst aktiv werden - und das auf vielfältige Weise. Es geht um die Effizienzsteigerung, nicht nur auf den Energieverbrauch bezogen, sondern z.B. auch hinsichtlich der Nutzung von Flächen. Darüber hinaus untersucht eine mit einem Gefma-Förderpreis 2019 ausgezeichnete Arbeit das Thema Sustainability im Food-Service. Die zentrale Frage dabei war, wie bei Produktion und Konsum vermieden werden kann, dass zu viele Lebensmittel entsorgt werden müssen - ohne Einbußen bei der Qualität des Services.

IZ: Gibt es noch mehr Ansätze - für weniger umweltinteressierte Jugendliche? Die soll es ja auch noch geben.

Lehmann: Ein weiteres wichtiges Thema ist die Digitalisierung. Da sind Stichwörter wie Smart Building, Smart Home und E-Mobilität zu nennen - allesamt spannende Felder, die sich noch entwickeln. Gerade da bedarf es junger Fachkräfte, die sich mit den IT-Anwendungen und dem Einsatz von Netzwerken auskennen. Und ein weiteres interessantes Arbeitsfeld des FM ist nicht zu vernachlässigen: das Workplace-Management. Wie sieht der Arbeitsplatz von Morgen aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich auch viele junge Leute. Mitarbeiter im FM arbeiten an Antworten.

IZ: Die Vermarktung des FM dürfte schwierig werden, solange kein eigener Ausbildungsberuf besteht. Sie arbeiten daran, einen solchen zu installieren. Wie ist der aktuelle Stand?

Lehmann: Die Verbände und Kammern der Einzelgewerke, die zum Facility-Management gehören, sind noch immer skeptisch. Sie fürchten, ein Allrounder könnte ihren Markt gefährden. Dagegen kämpfen wir noch mit starken Argumenten. Und wir sind gerade dabei, unter den Nutzern weitere Mitstreiter zu finden. Das können Großunternehmen wie die Bahn, Industrieunternehmen oder auch Kommunen sein. Bis es den ersten Ausbildungsgang gibt, könnte es noch etwa drei Jahre dauern. Bei dem Thema braucht man viel Geduld.

IZ: Sie bleiben optimistisch?

Lehmann: Ja, eine ähnliche Situation hatten wir auch bei der Etablierung der ersten FM-Studiengänge. Dabei ging es darum, einen übergreifend kompetenten Facility-Manager z.B. in den Feldern Recht, BWL, IT und Technik auszubilden. Dennoch braucht ein Unternehmen immer noch die Spezialisten, also Juristen, BWLer, Informatiker usw. Der Facility-Manager behält derweil den Überblick und kennt die Zusammenhänge. So ist das auch bei der geplanten beruflichen Ausbildung. Der Absolvent kann zum Beispiel im Gebäudebetrieb oder beim Um- und Ausbau einer Immobilie die Aufgaben priorisieren und beim Zusammenspiel der Gewerke aktiv mitwirken und koordinieren.

IZ: Und welchen Namen soll der Ausbildungsgang haben?

Lehmann: Das wissen wir noch nicht. Wir brauchen eine Bezeichnung, die auch bei den Jugendlichen gut ankommt.

IZ: Vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen stellte Anke Pipke.

Anke Pipke