Karriere-News

IZ-Stipendium: Umzug, Koordination und Matheauffrischung (2)

Karriere27.11.2019
So, nun ist es endlich so weit. Nach einem umfangreichen Bewerbungsprozess innerhalb der letzten Monate beginnt in einer Woche mein Studium an der HSBA im Herzen Hamburgs. Bis dahin gilt es noch ... 

So, nun ist es endlich so weit. Nach einem umfangreichen Bewerbungsprozess innerhalb der letzten Monate beginnt in einer Woche mein Studium an der HSBA im Herzen Hamburgs. Bis dahin gilt es noch einiges zu erledigen. Nicht nur der Umzug von Basel nach Hamburg steht vor der Tür, auch das von der HSBA empfohlene Auffrischen von Mathe- und Statistikkenntnissen muss noch erfolgen.

Durch meine Tätigkeit in der Schweiz konnte ich allerdings den entsprechenden Vorbereitungskurs an der HSBA nicht wahrnehmen. Ich hoffe dennoch, dass mir hier meine Kenntnisse aus meinem sehr ingenieurtechnisch orientierten Bachelorstudium weiterhelfen werden.

Zudem sind noch Bewerbungsgespräche für eine Werkstudententätigkeit für die kommende Woche geplant. Die HSBA bietet dazu das sogenannte „REaL Practice Partnership Programme" an. Dabei wird meine Bewerbung durch die HSBA an Förderunternehmen des Studiengangs weitergeleitet. Ziel des Programms ist es, den Studierenden Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Immobilienwirtschaft zu ermöglichen, weshalb die Tätigkeiten zeitlich auf drei bis sechs Monate befristet werden/sind. Aus meiner Sicht ist dieses Programm ein großer Mehrwert des Studiengangs, da ich einen guten Überblick über mögliche Berufsfelder erhalten darf. Zusätzlich bietet mir dieses Projekt die Möglichkeit, eine Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Berufstätigkeit aufgrund von eigenen Erfahrungen zu treffen.

Katharina Gerdes ist Preisträgerin des 2019 erstmalig ausgeschriebenen IZ-Stipendiums (Katharina Gerdes erhält erstes IZ-Stipendium) und berichtet künftig in regelmäßigen Abständen über ihr Studium in Hamburg an der HSBA.

Ihren ersten Beitrag finden Sie hier: IZ-Stipendium: Wer ist unsere Gewinnerin? (1)

Mirko Tinz

IZ-Stipendium: Wer ist unsere Gewinnerin? (1)

Karriere15.11.2019
Hallo liebe Leserinnen und Leser,mein Name ist Katharina Gerdes. Ich komme gebürtig aus dem beschaulichen Cloppenburg und werde im November 26 Jahre alt. Seit Oktober habe ich das Glück, mit ... 


Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Katharina Gerdes. Ich komme gebürtig aus dem beschaulichen Cloppenburg und werde im November 26 Jahre alt. Seit Oktober habe ich das Glück, mit Unterstützung der Immobilien Zeitung, mein Masterstudium an der Hamburg School of Business Administration (HSBA) zu verwirklichen.

Nach meiner Ausbildung zur Bauzeichnerin in einem Vechtaer Architekturbüro habe ich ein duales Studium im Bereich Bau- und Immobilienmanagement an der hochschule 21 in Buxtehude absolviert, welches ich im Frühjahr 2018 mit dem Bachelor of Engineering abgeschlossen habe. Danach zog es mich für eine freiwillige Tätigkeit ins ferne Südafrika. Im Anschluss daran habe ich ein Praktikum bei einer Unternehmensberatung in Basel (CH) durchlaufen, um internationale Erfahrungen in der Immobilienwirtschaft zu sammeln.

Mit dem Masterstudium „Real Estate & Leadership" an der HSBA freue ich mich auf zwei spannende Jahre, in denen ich einen ganzheitlichen Einblick in die internationale Immobilienwirtschaft erhalten darf. In dieser Zeit werde ich mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, spannende Eindrücke meines Studiums teilen und Sie damit an meinen alltäglichen Erfahrungen teilhaben lassen.


Katharina Gerdes erhält erstes IZ-Stipendium

Katharina Gerdes (die Dame mit dem Blumenstrauß) macht mit Unterstützung der IZ ihren Master.

Katharina Gerdes (die Dame mit dem Blumenstrauß) macht mit Unterstützung der IZ ihren Master.

Quelle: HSBA, Urheberin: Jana Tolle

Karriere24.10.2019

REaL soll Praxis- und Forschungslücke schließen

Gruppenfoto zum Start: Heinemann, Samuels, Kutscher, Kämpf-Dern, Moderatorin Lucia Brauburger und Müller (v.l.)

Gruppenfoto zum Start: Heinemann, Samuels, Kutscher, Kämpf-Dern, Moderatorin Lucia Brauburger und Müller (v.l.)

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Karriere15.02.2018
Der Masterstudiengang Real Estate & Leadership an der Hamburger HSBA soll die Praxislücke staatlicher Immobilienstudiengänge schließen und die Forschungslücke bei Themen der ... 

Der Masterstudiengang Real Estate & Leadership an der Hamburger HSBA soll die Praxislücke staatlicher Immobilienstudiengänge schließen und die Forschungslücke bei Themen der Immobilienwirtschaft verkleinern. Die Studierenden sollen interdisziplinär denken lernen. Eine Million Euro Fördermittel haben Sponsoren zugesagt.

Gute Mitarbeiter sind Wettbewerbsfaktor Nummer 1", erklärt Uve Samuels, Geschäftsführer der Hamburg School of Business Administration (HSBA). Das wissen alle bei der Vorstellung des neuen Masterstudiengangs Real Estate & Leadership Anwesenden und das treibt sie an. Auch in der Immobilienwirtschaft tobt der war of talents.

Und die 14 Studierenden, die seit Beginn des Wintersemesters 2017/2018 die Erstlinge des neuen Studiengangs an der HSBA sind, werden den Mangel an Nachwuchsfachkräften nicht umgehend umfassend befriedigen. Aber die Mitglieder und Förderer des im Februar 2015 in Hamburg gegründeten gemeinnützigen Vereins Real Estate and Leadership Foundation (REaL) hoffen schon, dass ihr Engagement mit Zusagen der Absolventen ab 2020 belohnt wird.

"Wir brauchen Leute, die interdisziplinär arbeiten können und Leadership-Kompetenzen mitbringen, um Projekte zum Erfolg zu bringen", fasst Reinhard Kutscher, Union Investment Real Estate und REaL-Vorstand, Erwartung und Anspruch zusammen. Der Verein will Wissenschaft, Forschung und Bildung zu interdisziplinären, schnittstellenübergreifenden und Leadership-Themen der Immobilienwirtschaft fördern.

Und auch die Studierenden freuen sich über die fördernden Schwergewichte der Branche. "Die Attraktivität der Förderer spielt schon eine Rolle", erklärt Annika Barkmann. "So bekomme ich gleich den praktischen Bezug." Sie hat bereits einen Bachelor of Engineering Bau- und Immobilienmanagement von der Hochschule 21 in Buxtehude in der Tasche und wird als Teilzeitstudentin von ihrem Arbeitgeber Garbe Industrial Real Estate unterstützt.

Um den Blick über den eigenen Fachhorizont zu heben, wird bei Aufnahme der Studierenden auf eine Mischung ihrer Basisqualifikation geachtet. "Die Struktur der Bewerber spiegelt etwa die der aufgenommenen Studierenden wider", erläutert Immo Schmidt-Jortzig, stellvertretender Geschäftsführer der HSBA. "40% sind BWLer, jeweils 30% Architekten/Stadtplaner sowie Bauingenieure."

REaL hat die Akkreditierung des Studiengangs angeschoben und die Einrichtung von drei Professuren unterstützt. Eine Million Euro wurden dazu bis dato von den Förderern zugesagt. Die finanzielle Unterstützung erlaubt zudem die Reduzierung der Studiengebühren - jährlich 22.000 Euro - für ausgewählte Studierende. Studiengangsleiter Nikolas Müller stellt jedoch klar: "Die Unternehmen können sich nicht einkaufen und mitbestimmen. Aber sie können sich mit Fragestellungen einbringen."

Und das tun sie, indem Mitarbeiter als Dozenten ihre Erfahrungen teilen und Praxisbezug schaffen. Wie Philipp Goltermann, Drees & Sommer. "Schon die Gründer von Drees & Sommer waren in der Hochschulausbildung engagiert, weil die staatliche Ausbildung zu wenig Praxisbezug schafft. Diese Lücke wollen wir schließen." Dem dienen auch Mentorenprogramme, Praktika und Projekte bei und mit den Mitgliedern sowie Förderern. "Aber es geht nicht nur um die Vermittlung von Erfahrungswissen", betont Müller. "Einzigartig ist der starke Fokus auf Forschung. Wir haben Dozenten zur Vermittlung einer wissenschaftlichen Problemlösungskompetenz."

Die Forschungsqualifikation sei auch bei der Entscheidung für Müller wichtig gewesen, unterstreicht Annette Kämpf-Dern, Initiatorin und Vorstand der Foundation sowie Professorin an der Bauhaus Universität Weimar. "Die Fragestellungen, die von den Unternehmen eingebracht werden, können auch in der Forschung weitergetrieben werden." Es gebe höchstens 20 Immobilienprofessuren deutschlandweit im Bereich Forschung, aber viele Themen. "Zum Beispiel die Entwicklung der Arbeitswelten. Wie prägen Räume die Produktivität? Die großen Unternehmen probieren da gerade rum. Vielleicht investieren hier gerade alle falsch. Das wäre wenig nachhaltig."

Und nachhaltig und zukunftsgerichtet sollen die vermittelten Kompetenzen sein. "Union Investment hängt Nachhaltigkeit sehr hoch und fordert uns bei den Immobilien, die wir für sie entwickeln", beschreibt Robert Heinemann, ECE Projektmanagement, den Druck aus der Branche. "Organisation, Koordination und Kooperation" nennt Müller als "Leadership-Skills". Thematisch dreht sich viel um Digitalisierung - auch im Kontext mit Themen wie Urban Planning, etwa um den Klimawandel bei Stadtplanung und Immobilienentwicklung zu antizipieren.

Friedhelm Feldhaus