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Timo Tschammler führt neues Board von Quo Vadis

Timo Tschammler wird künftig das neue Board des Quo Vadis führen. Schon beim aktuellen Quo Vadis hatte er heute einen Auftritt als Moderator.

Timo Tschammler wird künftig das neue Board des Quo Vadis führen. Schon beim aktuellen Quo Vadis hatte er heute einen Auftritt als Moderator.

Quelle: Heuer Dialog, Urheber: Johannes Haas

Karriere 04.05.2021
Der Veranstalter Heuer Dialog greift künftig im Rahmen des Jahreskongresses Quo Vadis auf ein neu zusammengesetztes Board aus namhaften Vertretern der Immobilienbranche zurück. In erster ... 

Der Veranstalter Heuer Dialog greift künftig im Rahmen des Jahreskongresses Quo Vadis auf ein neu zusammengesetztes Board aus namhaften Vertretern der Immobilienbranche zurück. In erster Reihe des Unterstützerkreises steht Timo Tschammler, Managing Partner von Twain Towers. Er wird zudem von Karsten Trompetter die Rolle des Moderators übernehmen.

Zu dem frisch gekürten Board gehören außerdem Maria Teresa Dreo, Vorstand bei Berlin Hyp, Annette Kröger, Mitglied der Geschäftsführung von Allianz Real Estate Germany, Nikolas Samios, Co-Founder und Managing Partner von Proptech1 Management, sowie Anke Tsitouras, Vorstand von Landmarken.

Gleichzeitig verabschiedet sich der Gründungsbeirat im Rahmen der gerade stattfindenden 31. Auflage des Quo Vadis aus seiner aktiven Rolle. An seiner Spitze stand Karsten Trompetter, darüber hinaus zählten Jürgen Engel, Ulrich Höller, Dr. Jochen Keysberg, Dr. Andreas Muschter, Dr. Hans Volkert Volckens und Kurt Zech dazu. Der Gründungsbeirat blickt auf ein zehnjähriges Engagement zurück.

"Das Board wird jünger und weiblicher und zudem mit dem ausgewiesenen Proptech-Fachmann und ESG-Verfechter Nikolas Samios digitaler", resümiert Tschammler. Das Quintett wird Heuer Dialog zufolge erstmals bei Quo Vadis Unplugged, dem Präsenztreffen am 1. Oktober in Berlin, auftreten. Der Gründungsbeirat wird ihnen weiterhin mit Rat zur Seite stehen.

Anke Pipke

Gabriele Volz verlässt Commerz Real wieder

Köpfe 22.04.2021
Commerz Real muss erneut einen Wechsel an der Unternehmensspitze verkraften. Nach gerade mal vier Monaten verlässt Vorstandsvorsitzende Gabriele Volz den Asset-Manager schon wieder. Ihr ... 

Commerz Real muss erneut einen Wechsel an der Unternehmensspitze verkraften. Nach gerade mal vier Monaten verlässt Vorstandsvorsitzende Gabriele Volz den Asset-Manager schon wieder. Ihr Nachfolger steht bereit: Vorstand Henning Koch.

Commerz Real kommt bei der Besetzung seines Vorstands einfach nicht zur Ruhe. Vergangene Woche hat sich Vorsitzende Gabriele Volz mit dem Aufsichtsrat darauf geeinigt, ihren Vertrag zum 30. April 2021 enden zu lassen. Sie hatte erst zu Jahresbeginn, von Wealthcap kommend, den Posten angetreten. Doch offensichtlich traten schon sehr zügig Probleme auf. "Grund der Trennung sind unterschiedliche Auffassungen über die Führung und künftige strategische Ausrichtung der Commerz Real", teilt das Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden mit. Die Aufsichtsratsvorsitzende Sabine Schmittroth bedauert den Weggang von Volz.

Der Chefsessel bleibt allerdings warm. Denn Henning Koch übernimmt Volz' Platz zum 1. Mai - und damit nicht nur den Vorstandsvorsitz von Commerz Real, sondern auch den Vorsitz in der Geschäftsführung der Commerz Real Investmentgesellschaft.

Koch, selbst erst seit einem Jahr Mitglied des Vorstands, kümmerte sich bislang um das Gebiet Transactions und das Asset-Management. Das ist schon lange das Steckenpferd des 43-Jährigen. Im Jahr 2017 stieß er als Global Head of Transactions zur Commerz Real. Damals lagen elf Jahre bei Credit Suisse hinter ihm. Dort war er seit 2013 als Head of Acquisition & Sales Europe tätig. Internationale Transaktionsgeschäfte und Immobilienanlageprodukte prägten seinen Berufsalltag.

Mehr Kontrolle durch die Commerzbank

Künftig dürfte Koch stärker noch als Volz Berührungspunkte zur Konzernmutter Commerzbank haben. Denn ihr Vorstandschef Manfred Knof ist in den Aufsichtsrat der Fondstochter eingezogen. Seine Wahl "unterstreicht deutlich die Bedeutung der Commerz Real für den Commerzbank-Konzern", formuliert es Aufsichtsratschefin Schmittroth.

Mit dem Weggang von Gabriele Volz schmilzt die Besetzung des Commerz-Real-Vorstands auf zwei Personen: Neben Henning Koch hält Dirk Schuster die Stellung, und das seit 2016. Doch sie sollen nicht alleine bleiben. Im Moment liefen bereits Gespräche für eine Erweiterung des Vorstands, teilt Commerz Real auf Anfrage der Immobilien Zeitung mit. Auch ein künftiger Vorstand mit vier Personen sei nicht ausgeschlossen.

Ein Quartett im Vorstand, das gab es zuletzt bei Commerz Real etwa vor einem Jahr. Damals agierten noch CEO Andreas Muschter, Sandra Scholz, Johannes Anschott und Dirk Schuster in diesem Gremium. Muschter verließ das Unternehmen vor rund einem Jahr, Scholz Ende 2020 und Anschott erst vor kurzem, Ende März.

Anke Pipke

Commerz Real: Gabriele Volz geht, Henning Koch übernimmt

Henning Koch.

Henning Koch.

Quelle: Commerz Real

Köpfe 16.04.2021
Commerz Real muss erneut einen Wechsel an der Unternehmensspitze verkraften. Nach gerade mal vier Monaten, die sie offiziell im Amt verbracht hat, verlässt Vorstandsvorsitzende Gabriele ... 

Commerz Real muss erneut einen Wechsel an der Unternehmensspitze verkraften. Nach gerade mal vier Monaten, die sie offiziell im Amt verbracht hat, verlässt Vorstandsvorsitzende Gabriele Volz den Asset-Manager wieder. Ihr Nachfolger steht schon bereit: Vorstand Henning Koch (43) rückt nach.

Commerz Real kommt bei der Besetzung seines Vorstands einfach nicht zur Ruhe. Nun hat sich Gabriele Volz am gestrigen Donnerstag mit dem Aufsichtsrat darauf geeinigt, ihren Vertrag bereits zum 30. April 2021 enden zu lassen. "Grund der Trennung sind unterschiedliche Auffassungen über die Führung und künftige strategische Ausrichtung der Commerz Real", teilt das Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden mit. Die Aufsichtsratsvorsitzende Sabine Schmittroth bedauert den Weggang von Volz.

Koch kommt aus dem internationalen Transaction-Geschäft

Der Chefsessel bleibt allerdings warm. Denn Henning Koch übernimmt Volz' Platz zum 1. Mai - und damit nicht nur den Vorstandsvorsitz von Commerz Real, sondern auch den Vorsitz in der Geschäftsführung der Commerz Real Investmentgesellschaft.

Koch, selbst erst seit einem Jahr Mitglied des Commerz-Real-Vorstands, kümmerte sich bislang um das Teilgebiet Transactions und das Asset-Management. Im Jahr 2017 stieß er als Global Head of Transactions zur Commerz Real. Damals lagen elf Jahre bei Credit Suisse hinter ihm. Dort war er seit 2013 als Head of Acquisition & Sales Europe tätig. Internationale Transaktionsgeschäfte und Immobilienanlageprodukte prägten seinen Berufsalltag.

Mehr Kontrolle durch die Commerzbank

Künftig dürfte Koch in seinem täglichen Geschäftstreiben stärker noch als Volz Berührungspunkte zur Konzernmutter Commerzbank haben. Denn ihr Vorstandschef Manfred Knof ist in den Aufsichtsrat der Immobilienfonds-Tochter eingezogen.

Mit dem Weggang von Gabriele Volz schmilzt die Besetzung des Commerz-Real-Vorstands auf zwei Personen: Neben Henning Koch hält Dirk Schuster die Stellung, und das seit 2016. Im Moment liefen bereits Gespräche für eine Erweiterung des Vorstands, teilt Commerz Real auf Anfrage der Immobilien Zeitung mit. Auch eine Erweiterung auf vier Personen sei nicht ausgeschlossen. Damit wäre man wieder auf dem Niveau, als noch Andreas Muschter, Sandra Scholz, Johannes Anschott und Dirk Schuster den Vorstand bildeten. Das war zuletzt vor gut einem Jahr so, inzwischen sind drei Mitglieder nicht mehr an Bord.

Anke Pipke

Sandra Scholz verabschiedet sich von Commerz Real

Sandra Scholz.

Sandra Scholz.

Quelle: Commerz Real, Urheber: Christof Mattes

Köpfe 25.01.2021
Und das nächste Vorstandsmitglied verlässt Commerz Real. Nach Andreas Muschter Mitte 2020 und Johannes Anschott, der seinen Weggang für Ende März angekündigt hat, ist es nun auch ... 

Und das nächste Vorstandsmitglied verlässt Commerz Real. Nach Andreas Muschter Mitte 2020 und Johannes Anschott, der seinen Weggang für Ende März angekündigt hat, ist es nun auch Sandra Scholz, die dem Asset-Manager ebenfalls Adieu sagt. Mit dem Abschied in wenigen Tagen endet ihre etwa 20-jährige Dienstzeit im Konzern.

Sandra Scholz ist ein bekanntes Gesicht von Commerz Real. Künftig wird sie allerdings unter anderer Flagge tätig sein. Denn sie verlässt den Asset-Manager Ende des Monats "auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen", teilt das Unternehmen mit.

In ihrer Rolle als Vorstandsmitglied kümmerte sich Scholz seit 2017 um die Themen Human Resources, Communications und Marketing, Compliance, Recht sowie das Investoren- und Anlegermanagement. Das Employer Branding und Aspekte wie Nachhaltigkeit und der digitale Wandel innerhalb des Unternehmens gehörten zu ihren Schwerpunkten. Scholz gehört seit etwa 20 Jahren zum Commerzbank-Konzern, seit 2012 zu Commerz Real.

Dirk Schuster übernimmt Scholz' Themen

Ihre Vorstandsressorts übernimmt nun zunächst Dirk Schuster. Zu seinem Aufgabengebiet zählen dann Finance, Risikomanagement und Corporate Functions. Vorstandsvorsitzende Gabriele Volz widmet sich dem Portfoliomanagement und dem Vertrieb. Vorstandsmitglied Henning Koch kümmert sich ums Asset- und Investmentmanagement. Und Johannes Anschott ist wie angekündigt auf dem Sprung zur BayernLB. Ob es für Sandra Scholz einen Nachfolger geben wird, stehe noch nicht fest, erklärt ein Unternehmenssprecher.

Commerz Real verfügt somit über ein fachlich erfahrenes, aber in diesem Zusammenspiel noch junges Vorstandsteam. CEO Volz ist erst seit Jahresbeginn 2021 offiziell im Amt, Koch ist Anfang 2020 in das Gremium dazugestoßen, Dirk Schuster, der Dienstälteste in diesem Gremium, seit Mitte 2016.

Anke Pipke

2020: Das waren die meistgelesenen Personalien

2020 war die gesammte Palette an personellen Veränderungen vertreten.

2020 war die gesammte Palette an personellen Veränderungen vertreten.

Quelle: Pixabay, Urheber: Gerd Altmann

Köpfe 31.12.2020
Wer kam? Wer ging? Im Jahr 2020 war die gesamte Palette an personellen Veränderungen vertreten. Doch welche Nachrichten haben das Leserinteresse geweckt und haben es in die Top Ten ... 

Wer kam? Wer ging? Im Jahr 2020 war die gesamte Palette an personellen Veränderungen vertreten. Doch welche Nachrichten haben das Leserinteresse geweckt und haben es in die Top Ten geschafft? Mit dabei: Avison Young, JLL und ECE.

Der Anlass ist ein trauriger, weswegen gleich zwei Meldungen auf den ersten Plätzen der meistgelesenen Personalien stehen: Der Tod von Kai Richter (52), Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter von 12.18., und der von Wisag-Geschäftsführer Ralf Hempel (59). Richter führte seit 2013 zusammen mit Jörg Lindner 12.18. Investment Management, das sich auf touristisch geprägte Immobilien mit Potenzial fokussiert. Schon Jahre zuvor haben die beiden gemeinsam an Plänen zum Ausbau des Nürburgrings in der Eifel gearbeitet. Richter ist nach kurzer und schwerer Erkrankung gestorben. Plötzlich und unerwartet war auch der Tod von Ralf Hempel. Der Wisag-Geschäftsführer war mehr als ein Vierteljahrhundert für den Facility-Manager tätig. Darüber hinaus galt er viele Jahre als eines der Gesichter der Brancheninitiative Die Möglichmacher und damit der gesamten FM-Branche.

Platz vier: Rosskur bei Avison Young

Eine ganz andere Meldung stieß ebenfalls auf großes Interesse. Der SPD-Vizechef Kevin Kühnert hatte am Rande des Branchentreffs Quo Vadis mitgeteilt, dass er für den Bereich Immobilien, Bauen und Wohnen im SPD-Vorstand zuständig sei. Die Aufgaben hatte er gerade einige Tage vor dem Immobilienkongress übernommen.

Auf Platz vier der zehn meistgelesenen Personalmeldungen steht die Rosskur bei Avison Young. Im Sommer hatte das Maklerhaus die Belegschaft um etwa 15% reduziert. Mit dem Schnitt habe das Unternehmen auf die durch die Corona-Krise ausgelösten Veränderungen am Markt reagiert, erklärte Deutschlandchef Udo Stöckl seinerseits dazu.

Das Mittelfeld der Klickcharts dominieren ferner JLL-Personalien. Es sind die Nachwehen aus dem Vorjahr, die sich in 2020 auswirkten. Zur Erinnerung: 2019 gab es eine ganze Serie von personellen Abgängen bei JLL. Noch Anfang dieses Jahres verließ ein Investmentteam das Unternehmen, um bei Eastdil Secured anzuheuern. Im Frühjahr war schließlich die Nachfolge von Timo Tschammler, der alle Ämter mit Wirkung zum 31. März 2020 niederlegte, geklärt. Mit Sabine Eckhardt übernahm eine Branchenfremde den Chefposten. Sie hatte bisher nicht in der Immobilien- sondern der Medienbranche Karriere gemacht. Eckhardt übernahm nicht nur die Verantwortung für das Deutschlandgeschäft, sondern auch für Zentraleuropa.

Die Ankündigung, dass ECE sich zum 1. Januar 2021 neu aufstellt, erhielt ebenfalls viel Aufmerksamkeit. Danach wird das Unternehmen seine unterschiedlichen Geschäftsbereiche zukünftig als eigenständige Gesellschaften führen.

Tina Maren Below, Elisabeth Michalowski sowie Dr. Andreas Muschter beschließen Top Ten

Auf den beiden letzten Plätzen der Top Ten: Anfang des Jahres taten sich zwei ehemalige Comfort-Mitarbeiterinnen, Tina Maren Below und Elisabeth Michalowski, zusammen und gründeten in Köln die Maklerfirma Tilli City Immobilien.

Dr. Andreas Muschter verließ im Sommer die Commerz Real und ging als Chief Financial Officer zu The Student Hotel, einem niederländischen Entwickler, Betreiber und Investor von Hotels und Coworkingspaces. Vorerst, denn schon im November wurde bekannt, dass der frühere Commerz-Real-Vorstandschef ab Februar 2021 in den Vorstand der Zech-Group wechseln wird.

IZ

Johannes Anschott verlässt Commerz Real für BayernLB

Köpfe 18.12.2020
Im Vorstand von Commerz Real bleibt es lebhaft. Nun gibt der Asset-Manager bekannt, dass Interims-CEO Johannes Anschott im Frühjahr zur BayernLB wechselt. Planmäßig zum Jahresbeginn 2021 wird ... 

Im Vorstand von Commerz Real bleibt es lebhaft. Nun gibt der Asset-Manager bekannt, dass Interims-CEO Johannes Anschott im Frühjahr zur BayernLB wechselt. Planmäßig zum Jahresbeginn 2021 wird zumindest die Ankunft von Gabriele Volz auf dem Vorstandsvorsitz von Commerz Real erwartet.

Hinter der Führungsmannschaft vom Commerz Real liegt ein unruhiges Jahr. Im Frühjahr kam Henning Koch hinzu und übernahm Aufgaben vom Vorstandschef Dr. Andreas Muschter. Dieser gab kurze Zeit später, Mitte 2020 offiziell seinen Weggang bekannt. Recht zügig war klar: Gabriele Volz kommt von Wealthcap und wird den Vorsitz übernehmen - das aber erst zum Jahresbeginn 2021. Für die Zwischenzeit setzte sich Vertriebschef Johannes Anschott im Juni den Hut des CEO auf, den er bald planmäßig an Volz übergibt.

Auf Anschott wartet wieder ein Vorstandsposten

Ende März 2021 packt nun Anschott seine Sachen bei Commerz Real "auf eigenen Wunsch" zusammen und zieht damit voraussichtlich Anfang April bei der BayernLB in München ein. Dort wird er als Vorstand das Firmenkundengeschäft verantworten.

Anschott war seit 2016 im CR-Vorstand und zunächst für Asset Structuring, Financing, Treasury, Infrastruktur und erneuerbare Energien, Mobilienleasing und Vertrieb zuständig. In seine Zeit fällt etwa auch der Start des Klimavest, einem Impact-Fonds für Privatinvestoren, der in Sachwerte anlegt.

Schluss nach 20 Jahren Commerzbank-Kosmos

Aber auch schon vor Commerz Real gehörte Anschott zur Commerzbank-Familie. Seit 2000 war er für die Bank in Frankfurt, Hamburg und London aktiv, etwa als Country Manager United Kingdom und Vorsitzender der Geschäftsleitung für norddeutsche und skandinavische Großkunden.

Anke Pipke

Deswegen wechselt Andreas Muschter zur Zech Group

Köpfe 16.11.2020
Nach nur gut einem halben Jahr als CFO im Dienste des niederländischen Immobilienunternehmens The Student Hotel wechselt der frühere Vorstandschef von Commerz Real, Andreas Muschter, bekanntlich ... 

The Student Hotel hatte viel vor. Die Expansion in die USA und nach Asien standen in diesem Frühjahr noch im Zukunftsprogramm des Betreibers, Entwicklers und Investors von Hotelimmobilien, studentischem Wohnen und Coworkingspaces mit Sitz in Amsterdam. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, hatten die Niederländer Andreas Muschter, den früheren Vorstandschef des Asset-Managers Commerz Real, als CFO eingekauft. Sie sahen sich gut gerüstet, doch dann kam die Corona-Pandemie und durchkreuzte - wie bei vielen Unternehmen mit Bezug zur Hotellerie - die Pläne. "Sie sind nur aufgeschoben", betont nun Muschter im Gespräch mit der Immobilien Zeitung. Denn die Idee hinter der Expansion mache immernoch Sinn.

Muschter hat ein Strategieprogramm für den Hotelentwickler erarbeitet

Während The Student Hotel auf bessere Zeiten wartet, bearbeite es die etwa zehn internationalen Projekte, die sich gerade in der Pipeline befinden, sukzessive weiter, berichtet Muschter. Dabei gibt es für ihn nur bedingt etwas zu tun. "Wir haben gemeinsam ein Strategieprogramm aufgesetzt", blickt er zurück. Und auch strukturelle Veränderungen seien in seiner Zeit angestoßen worden. Doch für das nun anstehende Business as usual ist er nun wohl doch eine Nummer zu groß für das Unternehmen. Denis Montrelay, sein Stellvertreter, wird Muschters Position bei The Student Hotel übernehmen.

"Es fühlt sich einfach richtig an"

Der Wechsel zu Zech habe sich aus einem Gespräch mit Kurt Zech ergeben, erzählt das designierte Vorstandsmitglied Muschter. "Es ist in Deutschland für mich persönlich die attraktivste und sinnvollste Funktion", freut er sich. Die Zech Group decke alles ab, "was ich bisher beruflich gemacht habe". Und auch die Unternehmenskultur komme ihm sehr entgegen. Zudem seien die Fahrten von der Wiesbadener Heimat nach Bremen schon allein wegen der Corona-Regelungen einfacher als nach Amsterdam. "Es fühlt sich einfach richtig an", fasst Muschter seine Gemütslage zusammen.

Muschter rät, mal die Komfortzone zu verlassen

Die Zeit bei The Student Hotel will der 48-Jährige nicht missen. "Ich kann es jedem nur empfehlen, mal seine Komfortzone zu verlassen." Es sei eine wichtige Erfahrung, nicht immer nur ein junges Unternehmen von außen zu betrachten, sondern auch mittendrin zu sein. Die Zusammenarbeit mit dem sehr internationalen und motivierten Team habe "seinem Horizont sehr gut getan".

Ob Muschter nun auch bei Zech seine Sneaker-Kultur einführen wird, bleibt abzuwarten. Er selbst sagt, er wolle es nicht darauf anlegen.

Anke Pipke

Commerz Real: Maja Procz ist Transaktionschefin für Koch

Köpfe 03.08.2020
Commerz Real präsentiert die Nachfolgerin von Henning Koch: Sie heißt Maja Procz, ist 45 Jahre alt und seit dem 1. August 2020 als Global Head of Transactions bei der Commerzbank-Tochter ... 

Commerz Real präsentiert die Nachfolgerin von Henning Koch: Sie heißt Maja Procz, ist 45 Jahre alt und seit dem 1. August 2020 als Global Head of Transactions bei der Commerzbank-Tochter beschäftigt.

Ihr Vorgänger Koch ist im April in den Vorstand befördert worden. Seither ist er dort unter anderem für Transaktionen und Asset-Management zuständig. Um diese Themen kümmerten sich vorher die beiden abgewanderten Vorstände Andreas Muschter und Roland Holschuh.

Procz zieht künftig die Strippen bei allen Immobiliendeals des Asset- und Fondsmanagers und berichtet direkt an Koch. Sie kommt von Credit Suisse Asset Management. Dort durchlief sie seit 2006 diverse Stationen. Seit 2017 wirkte sie federführend am Aufbau des Geschäftsbereichs Mandates & Advisory Germany mit.

Harald Thomeczek