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ZIA fordert Update der Arbeitsstättenverordnung

Karriere 14.04.2020
Das Coronavirus hat sich als Katalysator einer ausdifferenzierten Arbeitskultur entpuppt. Ganze Konzerne sind ins Homeoffice umgezogen. Jeder zweite Berufstätige arbeitet Umfragen zufolge aktuell ... 

Das Coronavirus hat sich als Katalysator einer ausdifferenzierten Arbeitskultur entpuppt. Ganze Konzerne sind ins Homeoffice umgezogen. Jeder zweite Berufstätige arbeitet Umfragen zufolge aktuell zumindest teilweise von zuhause. Grund genug für den ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, eine Novellierung der Arbeitsstättenverordnung ins Gespräch zu bringen.

Die starren Vorgaben bei u.a. der Beschaffenheit von Arbeitsplätzen und die Rechtsunsicherheit beim mobilen Arbeiten müssten beseitigt werden, fordert der Immobilienverband von der Politik. Büroflächen bräuchten heutzutage flexiblere Rahmenbedingungen, und auch für das Homeoffice und Remote Working - also ortsungebundenes Arbeiten, egal wo - würden ebenfalls flexiblere Auflagen benötigt. Last but not least bedürften auch die Bereiche Datenschutz und Versicherungsfragen eine pragmatische Ausgestaltung.

"Insbesondere mit Blick auf die Zeit nach der Pandemie geht es jetzt darum, unseren Bürobestand an die neuen Bedarfe anzupassen, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir sollten die Chance jetzt nutzen, den Wandel der Arbeitswelten aktiv mit voranzutreiben", sagt Andreas Wende, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Büroimmobilien.

Harald Thomeczek