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Die Wirtschaft braucht mehr Gründerinnen

Gründerinnen und Gründer sind der Motor der Immobilienwirtschaft.

Gründerinnen und Gründer sind der Motor der Immobilienwirtschaft.

Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Vectors

Karriere 29.02.2024
Die Wirtschaft braucht innovative Geschäftsideen, die Impulse und Lösungsansätze liefern, um ihr Fortbestehen und Wachstum zu sichern. Und Menschen, die sich zutrauen, sie umzusetzen: ... 

Die Wirtschaft braucht innovative Geschäftsideen, die Impulse und Lösungsansätze liefern, um ihr Fortbestehen und Wachstum zu sichern. Und Menschen, die sich zutrauen, sie umzusetzen: Gründer:innen. In der Immobilienbranche sind Frauen als Unternehmensgründer unterrepräsentiert – und damit auch ihre Perspektiven.

Der Immobilienbranche fehlen die Gründerinnen. Von rund 22.600 Firmen, die 2023 im Wirtschaftszweig entstanden sind, gehen weniger als 7% auf die Initiativen von Frauen zurück. Das zeigt eine Analyse des Wirtschaftsinformationsdiensts Databyte, der sich die im Handelsregister eingetragenen Neugründungen genauer angeschaut hat. Den geringsten Anteil machen die Gründerinnen mit 5,05% in der Sparte Architektur- und Ingenieurbüros aus, den höchsten bei Immobilienverwaltungen. Doch auch dort kommen sie lediglich auf rund 8%. Branchenübergreifend werden laut dem Länderbericht Deutschland des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) mit 35% immerhin etwas mehr als als Drittel aller Unternehmen von Frauen gegründet.

Die Databyte-Analyse deckt sich mit den Erfahrungen, die Christine van Tübbergen in ihrem Netzwerk macht. Sie führt gemeinsam mit ihrem Mann als Unternehmerin das Maklerhaus Immo-VT, begleitet als Mentorin zudem junge Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit in unterschiedlichen Branchen. Die größte Zurückhaltung von Gründerinnen nimmt sie in der Immobilienwirtschaft wahr und erkennt hinter dem zögerlichen Verhalten häufig ein starkes Sicherheitsbedürfnis. "Frauen sehen bei großen Vorhaben wie einer Gründung immer zuerst das Risiko, Männer hingegen die Chance", bemerkt sie in Gesprächen mit Branchenakteuren in spe immer wieder.

Dabei bringe doch eine Kombination aus beiden Mentalitäten eine Firma voran. "Männer bringen im Anfangseifer viel Mut mit, Frauen durchdenken alles sehr genau. Diese Herangehensweisen ergänzen sich gut", sagt van Tübbergen.

Der GEM zeigt, dass durch den geringen Anteil von Gründerinnen Nachteile für den Gesamtmarkt entstehen. Die Studienautoren argumentieren aus betriebswirtschaftlicher Sicht damit, dass Ideen von Frauen es nicht zur Umsetzung schaffen und ihre Perspektiven dadurch nicht gesehen werden können. Aus volkswirtschaftlicher Sicht gingen zudem Fachkräfte als Ressource verloren, wenn Frauen nicht in die leitenden Positionen kommen, in denen sie gebraucht werden.

"Chefposten sollten immer mit den Besten besetzt werden", findet Alexandra Czerner. Bei ihrem Karrierestart als Architektin in einem großen Büro stellte sie fest, dass rund 50% ihrer Kollegen weiblich waren, "aber ein Aufstieg in die Partnerriege war für sie aussichtslos", erinnert sie sich. Dabei hatten viele ihrer Kolleginnen gute Ideen, wie Städte durch Gebäude lebens- und wohnenswerter gestaltet werden können. "Die meisten männlichen Vorgesetzten hielten aber an bewährten Konzepten fest, für die das Büro seit Jahren stand." Dabei habe sie von männlichen Kollegen immer wieder zu hören bekommen, "Gefühle und Wohlbefinden kann man nicht bauen". Aber das stimme nicht: "Man braucht nur Empathie und Mut, etwas Neues auszuprobieren. Letzteres fehlt vielen Frauen leider zu oft im richtigen Moment."

Weil sie ihre eigenen Visionen umsetzen wollte, startete Czerner in den 1990er Jahren in die Selbstständigkeit und legte den Grundstein für das heutige Büro Czerner Göttsch Architekten. Das leitet sie nach einigen Jahren der Wachstumsphase inzwischen zusammen mit einem Partner. "Doch der Anfang war eine harte Zeit. Bis zu 80 Stunden pro Woche habe ich gearbeitet, am Zeichentisch in meiner Küche", erinnert sie sich.

In genau dieser Bereitschaft, sich auf lange Arbeitstage einzulassen, liegt für Czerner der Schlüssel zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Nur so könnten sich Gründer einen Bekanntheitsgrad erarbeiten, der zu Aufträgen verhilft.

Der GEM zeigt, dass nur 40% der Frauen eine Gründung direkt in Vollzeit angehen, bei den Männern sind es hingegen 65%. Gleichzeitig gründen Frauen wesentlich häufiger im Alleingang, während Männer sich zu Gründerteams zusammenschließen und ihren potenziellen Arbeitseinsatz so vergrößern. Dabei ist es in den meisten Fällen nicht das fehlende Engagement, das die Gründerinnen zeitlich ausbremst, sondern der Wunsch nach finanzieller Sicherheit. Durch eine parallellaufende Festanstellung wollen sie sich vor geringem und schwankenden Einkommen in der Anfangszeit schützen und sicherstellen, dass genügend Startkapital vorhanden ist.

Das trifft auf die Immobilienbranche besonders zu. Denn wer in Gebäude investiert, muss schon zu Beginn einen hohen finanziellen Einsatz erbringen. Mehr als die Hälfte der Gründer:innen holen sich dafür Unterstützung, Frauen meistens von Businessangels. Zwar sammeln Männer nicht wesentlich häufiger Startkapital ein als Frauen, doch laut dem Deutschen Start-up-Monitor 2023 im Durchschnitt rund neunmal höhere Beträge.

Schnell an genug Geld für technische Ausstattung, Büromieten oder erste Mitarbeitergehälter zu kommen, sei in Deutschland in den vergangenen Jahren zunehmend schwerer geworden, weiß Birgit Rahn-Werner. Sie hat mit ihrer Indevise Group schon in mehrere Start-ups investiert und achtet vor allem auf plausible Businesspläne. Doch nicht nur die nackten Zahlen für eine mögliche Skalierung sind für sie entscheidend, um den Erfolg einer Geschäftsidee vorauszusagen. "Ich schaue mir die Gründer genau an und achte auf heterogene Teams hinter den Geschäftsideen", betont sie. Gerade beim Start brauche es sowohl einen Business-Orientierten als auch einen Innovationstreiber.

Die Vielfalt der Gründerpersönlichkeiten und ihre Herangehensweisen spielen somit eine wichtige Rolle, um Investoren und spätere Kunden zu überzeugen. Also genau das, was ein Mix aus Männern und Frauen bieten kann. Der Background kann dabei gern unterschiedlich sein. "Es kommen Leute mit Start-up-Ideen in die Branche, die erst einmal gar nichts mit Immobilien zu tun haben. Diese Ideen können aber für den Markt weiterentwickelt, und passend auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden", beschreibt Rahn-Werner ihre Erfahrungen.

Die Offenheit, sich auf dieses Abenteuer einzulassen, beobachtet die Investorin bei jungen Gründern egal welchen Geschlechts. "Sie bringen Mut mit, wenn sie für ihre Ideen brennen, und sind bereit, diese weiterzudenken", sagt sie. Tatsächlich zeigen die GEM-Ergebnisse, dass der Anteil von Jungunternehmern, die sich direkt nach dem Hochschulabschluss selbstständig machen, zunimmt. 15% aller deutschen Gründer waren im vergangenen Jahr zwischen 18 und 24 Jahre alt und hatten die Familienplanung noch vor sich. Die Altersgruppe bildete den größten Anteil der Gründer.

Nicht zuletzt, so Rahn-Werner, helfe die Vielzahl an hochspezialisierten Studiengängen der jungen Generation, sich auf die Aufgaben und Widrigkeiten des Unternehmerseins vorzubereiten. Fast jeder zweite Gründer mit akademischem Abschluss greift bei konkreten Gründungsvorhaben auf spezielle Hilfsangebote von Hochschulen zurück. Gegenüber dem Deutschen Start-up-Monitor gaben rund drei Viertel von ihnen an, von der Unterstützung profitiert zu haben. Wer aus einer Unternehmerfamilie stammt, holt sich Hilfe hingegen meist im direkten Umfeld. Dabei prägt in Deutschland das unternehmerische Handeln von Eltern und Großeltern mehr Gründer als im internationalen Vergleich, was die GEM-Autoren auf die Vielzahl an mittelständischen Unternehmen hierzulande zurückführen.

Die häufigsten Motivationen zur Selbstständigkeit entstehen jedoch weder an den Hochschulen noch im familiären Kreis. Bei den Meisten ist es das Bestreben nach Unabhängigkeit, das sie antreibt. Während Männer deshalb oft vom Wunsch nach einem finanz- und wachstumsstarken Unternehmen beflügelt werden, konzentrieren sich viele Gründerinnen auf ihre Freiheiten als eigene Chefin. Dazu gehören neben den Inhalten ihrer Arbeit, die sie selbst anhand ihrer Werte festlegen und weiterentwickeln möchten, auch selbstbestimmte Arbeitszeiten, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten sollen.



Janina Stadel

"Ich bin Gründerin, weil ich Verantwortung übernehme"

Kirsten Dahler.

Kirsten Dahler.

Quelle: Dahler

Karriere 29.02.2024
Kirsten Dahler führt seit 30 Jahren zusammen mit ihrem Mann das Maklerhaus Dahler. Es ist mit fast 500 Mitarbeitern deutschlandweit vertreten. ... 

Kirsten Dahler führt seit 30 Jahren zusammen mit ihrem Mann das Maklerhaus Dahler. Es ist mit fast 500 Mitarbeitern deutschlandweit vertreten.

Erst vor wenigen Monaten feierte Kirsten Dahler rundes Firmenjubiläum des Maklerhauses Dahler, das sie von Hamburg aus mit ihrem Ehemann vor 30 Jahren aufgebaut hat. An den Start, an einem damals für sie noch unbekannten Standort, erinnert sie sich gut. "Anfangs haben wir alles selbst gemacht: jede Besichtigung, jede Auftragsakquisition und jeden Notartermin. Von Anfang an waren wir besonders umtriebig. Wir mussten ein Netzwerk aufbauen, wollten Veranstaltungen besuchen und keinen Anruf verpassen."

Nach und nach gab es Mitarbeiter:innen, die diese Aufgaben zum Teil übernehmen konnten, und Dahler rutschte in eine andere Rolle: die der Kommunikatorin, die alle Fäden zusammenhält. Denn für das Unternehmen sind inzwischen rund 470 Mitarbeiter an 84 Standorten tätig. Einen großen Wachstumsschub gab es ab 2000, als ein Lizenzsystem eingeführt wurde. Gelernt habe Dahler seitdem vor allem, Verantwortung zu übernehmen. "Nicht nur gegenüber dem Finanzamt, sondern vor allem gegenüber den Mitarbeitern. Man muss ihnen Sicherheit geben und ehrlich mit ihnen umgehen." Dabei sei es egal, ob es in der Gründungsphase nur drei sind oder später mehrere Hundert. Das gelte besonders während Krisenzeiten. "Uns wurde mal das komplette Team am Standort Düsseldorf abgeworben. In solchen Momenten muss man für ein Gefühl von Sicherheit für alle anderen Mitarbeiter sorgen", nennt sie ein konkretes Beispiel. Aber auch während der Corona-Pandemie haben sich ihre meisten Gedanken um die Zukunft ihrer Angestellten gedreht.

Inzwischen denkt die Unternehmerin über eine passende Nachfolgeregelung nach, um die Zukunft ihrer Firma zu sichern. "Ab einem gewissen Alter passt man ja nicht mehr in ein junges Team", gibt sie zu. Im November hat deshalb Florian Freytag-Gross die CEO-Rolle bei Dahler angetreten und führt das Unternehmen seitdem mit dem Ehepaar gemeinsam. "So soll ein fließender Übergang sichergestellt werden, für den Moment, in dem wir uns komplett zurückziehen."

Wann genau dieser kommen wird, stehe aber noch nicht fest. "Gerade hier in Hamburg sind mein Mann und ich noch immer die Gesichter des Unternehmens. Dass die Menschen einen kennen, gerade weil man etwas geschafft hat, tut dem eigenen Selbstwertgefühl gut." Angst vor dem Gründen habe Dahler nie gehabt, auch wenn zu Beginn das Geld noch knapp war. "Hätte es nicht geklappt, wären mein Mann und ich wieder in ein Angestelltenverhältnis gewechselt." Als Maklerin war sie nämlich auch vorher schon tätig.

Die Wirtschaft braucht mehr Gründerinnen
Die Wirtschaft braucht innovative Geschäftsideen, die Impulse und Lösungsansätze liefern, um ihr Fortbestehen und Wachstum zu sichern. Und Menschen, die sich zutrauen, sie umzusetzen: Gründer:innen. In der Immobilienbranche sind Frauen als Unternehmensgründer unterrepräsentiert – und damit auch ihre Perspektiven.
Janina Stadel

Kirsten Dahler

In ihrer Freizeit ist Kirsten Dahler oft sportlich unterwegs.

In ihrer Freizeit ist Kirsten Dahler oft sportlich unterwegs.

Karriere 23.11.2023
Ihren Berufseinstieg hatte Kirsten Dahler, die eigentlich Grundschullehrerin werden wollte, mit einer kaufmännischen Ausbildung bei Meyerdierks Immobilien. Seit 30 Jahren leitet sie ... 

Ihren Berufseinstieg hatte Kirsten Dahler, die eigentlich Grundschullehrerin werden wollte, mit einer kaufmännischen Ausbildung bei Meyerdierks Immobilien. Seit 30 Jahren leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann Björn das Maklerhaus Dahler & Company. Wenn die Mutter von drei erwachsenen Söhnen nicht gerade Wohnimmobilien in bevorzugten Lagen an ihre Kunden vermittelt, verbringt sie den Großteil ihrer Freizeit draußen, etwa beim Golf, bei Waldspaziergängen, im Garten oder auf der Skipiste. In ihrer Heimatregion Hamburg schätzt sie Abende mit Kulturprogramm, auf Reisen in fremde Städte und Länder geht sie am liebsten essen.

Wo wohnen Sie zurzeit?

In einem Reetdachensemble in Buchholz, circa 35 Kilometer von Hamburg-City entfernt in Stadtrandlage und mit Blick ins Grüne und aus dem Küchenfenster auf eine Pferdeweide.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

Lieblingsplatz ist in der Lounge auf der Terrasse, weil der Blick auf Gebäude und ins Grüne so schön ist.

Haben Sie bei dieser Immobilie beim Bau schon einmal selbst mit Hand angelegt?

Nicht wirklich, nur gesagt, wie ich es gern haben würde.

Wie und wo möchten Sie im Alter gerne wohnen?

Da, wo ich wohne, fühle ich mich sehr wohl. Ich würde nur gern in der kalten Jahreszeit immer die Möglichkeit haben in sonnige Gefilde zu reisen, gern auch mal etwas länger.

Was muss das perfekte Haus unbedingt haben?

Gute Belichtung der Wohn- und Schlafräume, einen Kamin, eine geräumige Küche - am liebsten eine Wohnküche, einen Außenplatz mit schönem Blick und Sonne. Ein Traum wäre noch Wasserblick und eine Sauna.

Wann, wo und womit haben Sie zum ersten Mal Geld verdient?

Mit Babysitten und Nachhilfe, einem Ferienjob im Urlaubsort in einem Geschenkartikelladen und auf Flohmärkten.

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Durch einen Geschäftskontakt meines Vaters in Oldenburg. Eigentlich wollte ich Grundschullehrerin werden oder Touristik studieren.

Was braucht man Ihrer Einschätzung nach, um es in Ihrem Job zu etwas zu bringen?

Kommunikationsvermögen, wahres Interesse an Menschen, organisatorische Fähigkeiten, Resilienz, Disziplin, Fleiß und betriebswirtschaftliche Kenntnisse.

Wie feiern Sie Ihre Erfolge?

Ich freue mich.

Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?

Ich ärgere mich, habe aber gelernt, dass das Zurückschauen nichts bringt. Somit überlege ich sofort, wie es weitergehen kann und sich der Misserfolg nicht wiederholt.

Was stört Sie in der Immobilienbranche?

Das Standing der Branche in Deutschland, insbesondere bei dem Maklergeschäft und die Volatilität.

Und was finden Sie besonders gut?

Das Produkt.

Sie würden jungen Leuten raten, den Weg in die Immobilienwirtschaft einzuschlagen, weil...

... es ein Beruf ist, der nie langweilig wird, viel Marktknow-how und Wissen erfordert, mit einem interessanten Produkt zu tun hat, welches jeden interessiert und Netzwerkarbeit belohnt wird.

Leute, die mit Immobilien Geld verdienen, haben nicht immer den besten Ruf. Zurecht?

Der Immobilienmakler-Beruf leidet seit jeher unter einem schlechten Ruf, was auch auf fehlende Standards und damit oftmals mangelnde Professionalität zurückzuführen ist. Nur durch stetige Weiterbildung, höchste Servicequalität und Transparenz ist es möglich, gute, nachhaltige und vertrauensvolle Kundenbeziehungen aufzubauen. Unser Ziel ist es einen Sachkundenachweis zu etablieren, um feste Standards in der Branche zu gewährleisten. Es ist uns ein Anliegen, zum positiven Wandel des Berufs in der Öffentlichkeit beizutragen.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Faul- und Sturheit, gilt für beides.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Nein, ich mag alle Immobilien mit schönen Blickbeziehungen und richtiger Sonnenausrichtung, am liebsten mit Wasserblick.

Und welches Gebäude in Deutschland würden Sie gerne abreißen und warum?

In Westerland das Hochhaus an der Promenade, weil es nicht zu der Insel passt. Außerdem alle Parkhäuser, weil ich finde, dass das Parken unterirdisch stattfinden kann.

Für welche private Vergnügen haben Sie zu wenig Zeit?

Golf, Lesen, Klavierspielen und Reisen.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was …?

Tolle Gespräche mit meinem Mann.

Wie können Sie sich besonders gut entspannen?

Durch Bewegung. Und zwar am liebsten in der Natur.

Homeoffice, Büro oder mobil in der Bahn? Wo arbeiten Sie am häufigsten, wo am liebsten und warum?

Am liebsten im Büro, weil ich da nichts anderes machen kann, Homeoffice nur, damit ich Zeit für die Anfahrt spare.

Wie gehen Sie am liebsten aus?

In Hamburg am liebsten mit Kulturprogramm. In anderen Städten und Ländern gehe ich gern Essen, um Zeit für Gespräche mit meinen Liebsten zu haben und mich verwöhnen zu lassen.

Verraten Sie uns auch noch Ihr Lieblingsgericht?

Spaghetti Arrabiata.

Mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie gerne einmal einen Abend verbringen?

Ich habe gar nicht unbedingt den Wunsch, mit einer großen Persönlichkeit den Abend zu verbringen. Vielleicht würde es mich reizen, Frauenpersönlichkeiten wie Angela Merkel, Michelle Obama oder Ursula von der Leyen, zu sprechen.

Und mit wem würden Sie gerne mal für einen Tag das Leben tauschen?

Mit einem Kind, um die Unbeschwertheit zu spüren.

Gibt es etwas im Ausland, was Sie in Deutschland vermissen?

Die Sonne und den blauen Himmel während der tristen Wintertage in Hamburg.

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplett ausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

Ich würde ein E-Bike kaufen, eine Südamerikareise machen und den Rest an „Hand in Händchen spenden“- die Kinderhilfsinitiative von Dahler & Company.

Die Fragen stellte Janina Stadel.

Immobilien Zeitung