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Cube Real Estate setzt zwei neue Bereichsleiter ein

Britta Welmans.

Britta Welmans.

Quelle: Cube Real Estate, Urheber: Stefan Gatzke

Köpfe18.11.2019
Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate stockt sein Team weiter personell auf. Britta Welmans und Thorsten Näbig stoßen als Bereichsleiter hinzu, die an Geschäftsführer Tilman ... 

Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate stockt sein Team weiter personell auf. Britta Welmans und Thorsten Näbig stoßen als Bereichsleiter hinzu, die an Geschäftsführer Tilman Gartmeier berichten. Welmans fokussiert sich auf die Segmente Finanzen, Recht und Risiko. Sie ist von Baton Immobilien, wo sie ein gutes Jahr lang als Interimsmanagerin fungierte, zu Cube Real Estate gewechselt. Zuvor war die Volljuristin von 2013 bis 2018 stellvertretende Bereichsleiterin Recht bei der Vivawest Wohnen in Gelsenkirchen.

Näbig, der künftig den Bereich Controlling leitet, scheint derweil weniger vertraut mit der Immobilienwirtschaft. Sein früherer Arbeitgeber ist der Medizintechnik-Konzern DentsplySirona. Dort war er als Group Controller tätig. Von 2003 bis 2010 verdiente Näbig sein Geld beim Automobilzulieferer Proseat, zuletzt als Regional Controller Central Europe.

Darüber hinaus wird das Team von Cube Real Estate durch Jerome Schwittau unterstützt, der im Business Development unter Teamleiterin Fatos Karakuyu seine berufliche Laufbahn beginnt. Der 26-Jährige hält den Master of Arts, den er an der Hochschule Fresenius Köln erworben hat.

Anke Pipke

Cube Real Estate baut Eigenbestand auf und Team aus

Susanne Heinz.

Susanne Heinz.

Quelle: Cube Real Estate, Urheber: Stefan Gatzke

Köpfe12.11.2019
Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate baut seine Bereiche Projektentwicklung und Asset Management personell aus. Der Personalaufbau geschieht nicht ohne Grund. ... 

Der Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate baut seine Bereiche Projektentwicklung und Asset Management personell aus. Der Personalaufbau geschieht nicht ohne Grund.

Susanne Heinz besetzt künftig den Posten der Teamleiterin in der Projektentwicklung und nimmt mehrere Projekte unter ihre Fittiche. Die Architektin war zuvor Projektleiterin u.a. für Gerchgroup und PDI Property Development Investors (heute 6B47 Germany).

Britta Heißenberg stößt derweil als Senior Projektleiterin zum 2019 neu organisierten Team Asset-Management hinzu. Sie kümmert sich um den Gewerbeimmobilienbestand von Cube Real Estate. Heißenbergs früherer Arbeitgeber war Axa Investment Managers Germany.

Sowohl Heinz als auch Heißenberg berichten an Pierre Seidt, Bereichsleiter in der Projektentwicklung. Cube Real Estate hat nach eigenen Angaben derzeit ein Projektvolumen von 150 Mio. Euro im Bau, plus 250 Mio. Euro an Service-Development-Mandaten. "Zeitgleich bauen wir einen eigenen Bestand an Gewerbeimmobilien auf", sagt Cube-Geschäftsführer Tilman Gartmeier und begründet damit den personellen Zuwachs. Das Cube-Team umfasst etwa 50 Mitarbeiter.

Anke Pipke

Cube macht Marieke Mantel zur Chefin der Verwaltungstochter

Marieke Mantel.

Marieke Mantel.

Urheber: Tilman Schenk

Köpfe20.06.2018

Drei Immo-Start-ups für Förderung ausgewählt

Karriere15.05.2015
ImmobilienScout24 hat zum vierten Mal Start-up-Unternehmen für sein Förderprogramm You is now ausgewählt: Eine Bauprojekt-Datenbank, eine digitale Hausverwaltung und eine Zweitschlüssel-App ... 

ImmobilienScout24 hat zum vierten Mal Start-up-Unternehmen für sein Förderprogramm You is now ausgewählt: Eine Bauprojekt-Datenbank, eine digitale Hausverwaltung und eine Zweitschlüssel-App überzeugten die Jury.

Aus rund 80 Bewerbungen hat ImmobilienScout24 die drei Start-up-Unternehmen für sein Förderprogramm You is now ausgewählt. 2010 ins Leben gerufen, geht das Programm nun in die vierte Förderrunde. Das Rennen machte u.a. die globale Online-Datenbank für neue Bauprojekte - Building Radar (www.buildingradar.com). Ihr Angebot dürfte besonders für Unternehmen von Interesse sein, die Dienstleistungen rund um den Neubau oder die Instandhaltung von Gebäuden anbieten. Die Datenrecherche für das Übersichtsportal mit mehr als 500.000 Gebäuden erfolgt über satellitengestützte Such-Algorithmen, Machine Learning und Data Mining.

An Immobilienverwalter und Wohnungsunternehmen richtet sich die Kundenportallösung Casavi (www.casavi.de). Das Portal soll eine effizientere Kommunikation mit Wohnungseigentümern, Mietern und Dienstleistern ermöglichen. Mitteilungen, Termine und Dokumente können darüber geteilt sowie Dienstleistungen angeboten werden.

Zweitschlüssel für Wohnräume können mit der App MyKeys24 (www.mykeys24.com) auf Basis von Handyfotos bestellt werden. Eine digitale Sicherheitskopie des physischen Schlüssels wird mit der App erstellt. Die Kopie dient bei Verlust des Originals dann als Vorlage für den Nachschlüssel.

Die drei jungen Unternehmen werden nun drei Monate lang von ImmobilienScout24 und dem Founder Institute dabei unterstützt, ihre Geschäftsideen weiterzuentwickeln. Dafür werden sie mit Mentoren zusammengebracht und erhalten 15.000 Euro Fördergeld. Am Ende der Förderphase präsentieren sich die Start-up-Unternehmen mit ihrem Geschäftsmodell Investoren aus dem In- und Ausland.

Deutschland ist im weltweiten Vergleich kein Gründerland, wie der Global Entrepreneurship Monitor von 2014 zeigt. Was die Gründungsaktivitäten der Gesamtbevölkerung angeht, liegt Deutschland nur auf Rang 27 von insgesamt 29 innovationsgetriebenen Ländern. Dabei wird der Anteil an Gründern im Alter von 18 bis 64 Jahren gemessen, deren Unternehmen seit maximal 42 Monaten existieren. Die höchsten Gründungsaktivitäten gibt es demnach in Katar, Trinidad und Tobago sowie den Vereinigten Staaten.

Dennoch ist die Selbstständigkeit eine Option für junge Immobilienstudenten: 5% der rund 446 Teilnehmer an der Umfrage zur IZ-Joboffensive 2014 würden gern selbstständig tätig sein. Damit entsprechen sie genau dem Durchschnitt der deutschen Bevölkerung - denn der liegt bei 5,3%.

Wer das Angestelltendasein bevorzugt, für den könnten Start-up-Unternehmen dennoch interessant sein: Denn 2013 schafften Neugründungen 203.000 Vollzeitarbeitsplätze für Angestellte, heißt es im KfW-Gründungsmonitor 2014. Start-up-Unternehmen, die nicht älter als zehn Jahre sind, beschäftigen durchschnittlich sogar 14,5 Mitarbeiter - ohne die Gründer mitzuzählen, wie der Deutsche Start-up-Monitor 2014 des Bundesverbands Deutsche Startups dokumentiert hat. Und 82% der teilnehmenden Gründer planten weitere Einstellungen.

Für wen sich Gründen in der Immobilienbranche lohnt, können die Teilnehmer des IZ-Karriereforums drei Gründer fragen: Projektentwickler Tilman Gartmeier (student cube), Makler Sven Gruber (Immoraum) sowie Projektentwickler und Investor Markus Wiedenmann (Art-Invest) geben Tipps und beantworten die Frage, welche Fähigkeiten ein erfolgreicher Unternehmer braucht.

Das IZ-Karriereforum, die Jobmesse für die Immobilienwirtschaft, findet am Samstag, den 20. Juni 2015 auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. 29 Unternehmen präsentieren sich dort den Studenten und Berufseinsteigern. Die Eintrittskarten kosten 39 Euro. Anmeldeschluss ist am 7. Juni 2015. Informationen: www.iz-jobs.de/karriereforum

Sonja Smalian

Sechstägiger Crashkurs für Gründer

Jeder 20. Immobilienstudent würde sich nach seinem Abschluss gerne selbstständig machen, zeigt die Umfrage zur IZ-Joboffensive aus dem vergangenen Jahr.

Jeder 20. Immobilienstudent würde sich nach seinem Abschluss gerne selbstständig machen, zeigt die Umfrage zur IZ-Joboffensive aus dem vergangenen Jahr.

Bild: contrastwerkstatt/Fotolia.com

Karriere22.01.2015
Hochschulen fördern immer öfter gezielt durch spezielle Angebote auch angehende Gründer. Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht bietet ihr Innovations- und Entrepreneurship-Modul nun ... 

Hochschulen fördern immer öfter gezielt durch spezielle Angebote auch angehende Gründer. Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht bietet ihr Innovations- und Entrepreneurship-Modul nun erstmals auch als Kompaktstudium für Externe an.

Innovation und Entrepreneurship für die Immobilienwirtschaft heißt das sechstägige Kompaktstudium, das die EBS nun zum ersten Mal auch für Externe anbietet. Die Teilnehmer lernen, wie sie strukturiert Innovationen generieren können und wie ein Businessplan erstellt und verteidigt wird. Außerdem wird ein Blick auf die bestehenden Franchisekonzepte geworfen. "Die Immobilienwirtschaft ist Unternehmertum pur", sagt Prof. Dr. Nico B. Rottke, der lange Jahre das Real Estate Management Institute (Remi) an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht geleitet hat. Das Kompaktstudium richtet sich an angehende Gründer, aber auch an so genannte Intrapreneure, die angestellt in Unternehmen wie Unternehmer agieren.

Unternehmertum oder Kreativität könne eine Hochschule nicht lehren, weiß Rottke. Aber sie kann zeigen, mit welchen Methoden beispielsweise Ideen strukturiert generiert werden und typische Fehler vermieden werden können. Oder welche Wege von der Idee zur Umsetzung genommen werden müssen und wie ein Investorengespräch vorbereitet werden sollte, damit sich die Studenten nicht eine blutige Nase holen. "Wir sorgen dafür, dass sie bei der Umsetzung ganz, ganz klar sind", sagt Rottke, der auch künftig mehrere Tage pro Jahr an der Hochschule lehren wird.

Seit 2012 bietet die Hochschule ein Themenmodul für Gründer innerhalb des Bachelorstudiums an. Auch für Masterstudenten gibt es im Projektentwicklungskurs ein vergleichbares Angebot. Im vergangenen Jahr fand das Angebot besonders großen Zulauf: 50 Bachelorstudenten nahmen an den Kursen teil, berichtet Rottke. In Fünfergruppen erarbeiteten die Studenten Konzepte, fassten ihre Geschäftsideen auf einer Seite zusammen und übten den so genannten elevator pitch - eine mündliche Kurzpräsentation der Geschäftsidee - in dreiminütigen Filmaufnahmen. Am Kursende galt es eine Jury von Investoren zu überzeugen. Manch ein Student sicherte sich so seine Finanzierung: Tilman Gartmeier machte sich mit seinem Kommilitonen Marius Kalow selbstständig und ging in die Projektentwicklung.

Rottkes Wunsch wäre es, dass die Hochschule den besten Leuten eine Finanzierung vermittelt. Im Gespräch sei auch die Einrichtung eines Inkubators, also eines Gründerzentrums. Nicht für jede Hochschule sei ein solches Angebot vonnöten, sagt Rottke. Doch zur EBS passe es, denn vor allem Kinder aus Unternehmerfamilien besuchten die Hochschule.

Doch auch viele andere Hochschulen haben inzwischen besondere Angebote für Gründer entwickelt. Mehr als 4.400 außer- und innercurriculare Veranstaltungen gab es 2013, wie die Umfrage des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft unter 254 Hochschulen zeigt. Der Stifterverband bemisst die Gründerförderung der Hochschulen und erstellt daraus ein Ranking. Auf den vorderen Plätzen finden sich regelmäßig Hochschulen mit immobilienwirtschaftlichen Studienangeboten, wie das Gründungsradar 2013 zeigt, das im November 2014 erschienen ist.

In der Kategorie große Hochschulen sind z.B. die TU München, das Karlsruher Institut für Technologie, die TU Berlin oder die TU Darmstadt aufgeführt. Bei den mittelgroßen Hochschulen mit 5.001 bis 15.000 Studierenden schlagen sich u.a. die TU Kaiserslautern, die Hochschule Anhalt, die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie die Hochschule Mittweida gut. Die FH Mainz und die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen und die Bauhaus-Universität Weimar sind im Ranking der kleinen Hochschulen vertreten.

Dass die Hochschulen damit einen Bedarf decken, zeigen die Zahlen des Gründungsradars: 1.755 Gründungen gab es im vergangenen Jahr insgesamt. Auch unter den Immobilienstudenten gibt es ein Gründungsinteresse, wie die Umfrage zur IZ-Joboffensive 2014 zeigt: 5% der rund 446 befragten Studenten können sich nach dem Studium eine Selbstständigkeit vorstellen.

Sonja Smalian