Karriere-News

Oliver Kasties ist neuer CEO von Yuma

Köpfe 03.12.2020
Nach einem kurzen Abstecher zu I Live Hospitality Services zieht es den früheren Geschäftsführer der Corestate-Tochter Upartments erneut zu neuen Ufern. Oliver Kasties ist seit Anfang des ... 

Nach einem kurzen Abstecher zu I Live Hospitality Services zieht es den früheren Geschäftsführer der Corestate-Tochter Upartments erneut zu neuen Ufern. Oliver Kasties ist seit Anfang des Monats Geschäftsführer des Serviced-Apartment-Anbieters Yuma, der zum Investmenthaus immero Real Estate gehört.

Das Investmenthaus immero Real Estate Group mit Sitz in Fulda hat den Geschäftsführerposten seiner hauseigenen Serviced-Apartments-Marke Yuma mit Oliver Kasties besetzt. Der Betriebswirt für Fremdenverkehrswirtschaft bringt einschlägige Branchenkenntnisse mit, schließlich war Kasties zuletzt von Mai dieses Jahres bis zu seinem Wechsel zu Yuma als Head of Operations von i Live Hospitality Services sowie zuvor seit Anfang 2018 als Managing Director bei der Corestate-Tochter Upartments Real Estate tätig. Unter dem Upartments-Dach laufen die Serviced-Apartments-Marken Youniq, Joyn und Linked Living.

Gemeinsam mit dem Führungsteam der immero-Gruppe soll Kasties jetzt die relativ neue Marke Yuma aufbauen und die angestrebte Expansion in Gang bringen. Der Startschuss für die geplante Kette wurde von Yuma bereits vor rund einem Jahr abgegeben. "Im Fokus liegen A-, B- und C-Standorte sowie Hochschul- und Universitätsstädte", hieß es damals. Die entsprechenden Immobilien sollen von immero ausfindig gemacht und entwickelt werden. Sie sollen auch im Betrieb im Bestand des Unternehmens gehalten werden.

Robin Göckes

Corona ist Sand im Jobgetriebe

Alexandre Grellier 2019 auf der Mipim im französischen Cannes. Die Immobilienmesse in ihrem gewohnten Format fiel dieses Jahr dem Virus zum Opfer.

Alexandre Grellier 2019 auf der Mipim im französischen Cannes. Die Immobilienmesse in ihrem gewohnten Format fiel dieses Jahr dem Virus zum Opfer.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler

Karriere 30.03.2020
Die Geschäfte mit deutschen Immobilien und der Jobmarkt für Immobilienprofis liefen seit Jahren Hand in Hand auf Hochtouren. Das Coronavirus hat dem Treiben zumindest kurzfristig einen ... 

Die Geschäfte mit deutschen Immobilien und der Jobmarkt für Immobilienprofis liefen seit Jahren Hand in Hand auf Hochtouren. Das Coronavirus hat dem Treiben zumindest kurzfristig einen Dämpfer verpasst. Arbeitgeber aus der Immobilienbranche können Stellen nicht mehr so schnell besetzen wie gewünscht oder beschränken ihre Recruiting-Bemühungen mitunter auf das Nötigste.

Der Datenraumanbieter Drooms schaut im Moment genau hin: Welche freien Stellen müssen jetzt wirklich besetzt werden, welche nicht? "Aktuell beschränken wir uns auf Positionen, die unser Kernbusiness vorantreiben. Dazu gehören vor allem neue Mitarbeiter für unseren Entwicklungsbereich", sagt Alexandre Grellier, CEO und Mitgründer von Drooms, mit Blick auf laufende Einstellungsverfahren.

Eine Verschlechterung der Auftragslage verzeichnet der Chef von 150 Mitarbeitern - von denen die meisten im Frankfurter Headquarter arbeiten, wenn sie nicht Corona-bedingt im Homeoffice sitzen - bisher nicht. Neue Jobs will Grellier daher auch weiterhin ausschreiben - allerdings, siehe oben, nur "relevante", sprich: in erster Linie im Bereich Entwicklung.

Jobs mit "niedrigerer Priorität" zurückgestellt

Das Proptech WiredScore, das in Deutschland elf Mitarbeiter und global 90 Leute beschäftigt, geht ähnlich vor wie Drooms. Aktuell schreibt zwar auch WiredScore weiterhin Stellen aus - aber eben auch nur solche, "die essenziell für unser Kerngeschäft sind bzw. schon vor der Corona-Krise mit höchster Priorität gesucht wurden", wie Geschäftsführer Sebastian Kohts erklärt. Bei allen anderen Positionen mit einer "niedrigeren Priorität" würden momentan alle Einstellungsverfahren zurückgestellt. Das weitere Vorgehen werde alle zwei Wochen neu evaluiert, so Kohts. WiredScore zertifiziert Gebäude in puncto digitale Infrastruktur.

"Es macht zurzeit keinen Sinn, neue Jobs auszuschreiben"

Ungleich kleiner als Drooms oder WiredScore ist das Beratungsunternehmen ImmoTiss care. Zusammen mit seiner Tochter Trasenix kommt die auf Sozialimmobilien spezialisierte Firma auf ein Dutzend Mitarbeiter. Da will jede Neueinstellung besonders gut überlegt sein. Vielleicht auch deshalb sagen Jochen Zeeh, Geschäftsführer von ImmoTiss care, und Oliver Zirn, der die Geschäfte von Trasenix führt: "Solange der weitere Verlauf der Krise und insbesondere des Shutdowns nicht abzusehen ist, macht es aus unserer Sicht keinen Sinn, neue Jobs auszuschreiben." Der Auftragseingang der nächsten Wochen und Monate sei schließlich kaum abzuschätzen.

Die Zuversicht hat Zeeh und Zirn nicht verlassen: Sie gehen davon aus, dass es sich bei dem herrschenden Ausnahmezustand "um einen überschaubaren Zeitraum von mehreren Wochen, maximal wenigen Monaten handelt, und danach die Dynamik am Markt für Healthcare-Immobilien zurückkehrt" - und damit die Arbeit für sie und ihre Mitstreiter.

"Die Pandemie verändert unsere Personalstrategie nicht"

Während andere mehr oder minder kräftig auf die Personalbremse treten, sieht die Hamburger Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft Quest Investment Partners aktuell keinen Grund für Zurückhaltung. "Die Corona-Pandemie veranlasst uns derzeit nicht, unsere Personalstrategie zu ändern. Wir haben viel zu tun und aktuell sechs interessante Stellen zu besetzen. Wir werden dafür unverändert geeignete Kandidaten rekrutieren", sagt Theja Geyer, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens mit aktuell 40 Beschäftigten.

"Der persönliche Kontakt bleibt maßgeblich" ...

Tobias Drasch aus der Geschäftsleitung des Handelsimmobilienentwicklers Ratisbona mit ca. 130 Mitarbeitern macht auf ein ganz praktisches Problem aufmerksam, das zurzeit so ziemlich alle Unternehmen haben dürften, wie offensiv oder defensiv sie auch unterwegs sein mögen. Ratisbona schreibe zwar "grundsätzlich weiterhin" Stellen aus und führe auch unverändert "erste" telefonische Gespräche, so Drasch. Von persönlichen Vorstellungsgesprächen sehe das Unternehmen aktuell aber "natürlich" ab.

"Daher gestaltet sich der Bewerbungsprozess derzeit länger als üblich", konstatiert Drasch. Denn allein nach Ferngesprächen stellen die Entscheider bei Ratisbona keine neue Kollegen ein: "Der persönliche Kontakt und Eindruck ist für uns weiterhin maßgeblich."

... darum ziehen sich Besetzungen zurzeit länger hin

Ähnliches lässt Ludwig von Busse, Co-Gründer und Geschäftsführer von Simplifa, verlauten: "Wir arbeiten derzeit bei Simplifa weiter nach Plan und stellen unverändert neue Mitarbeiter ein, die wir für die Umsetzung unserer Projekte dringend benötigen. Wir setzen beim Kennenlernen von potentiellen Mitarbeitern weiterhin auf das persönliche Gespräch, daher kann sich der Einstellungsprozess aufgrund der jetzigen Beschränkungen länger gestalten." Das im Bereich Aufzugsmanagement tätige Proptech zählt aktuell 40 Mitarbeiter.

Harald Thomeczek

Curata verpflichtet Andreas Sielemann von Immac

Andreas Sielemann.

Andreas Sielemann.

Quelle: Curata-Gruppe

Köpfe 27.05.2019

DC Values macht in Lagerhallen

Sonja Ebeling.

Sonja Ebeling.

Quelle: DC Values

Karriere 19.03.2019
Der Hamburger Investmentmanager DC Values hat diesen Monat in Frankfurt eine Tochter bekommen: DC Values Industrial. Geführt wird die neue Gesellschaft von Sonja Ebeling (43) als ... 

Der Hamburger Investmentmanager DC Values hat diesen Monat in Frankfurt eine Tochter bekommen: DC Values Industrial. Geführt wird die neue Gesellschaft von Sonja Ebeling (43) als geschäftsführende Gesellschafterin.

Die Tochter hat es auf Logistik- und Leichtindustrieimmobilien in deutschen Landen abgesehen. Das Ziel ist es, dieses Jahr den ersten Spezialfonds aufzulegen sowie Eigenkapital und die ersten Gebäude für dieses Vehikel einzusammeln. Bislang gab es jedoch nur Gespräche mit potenziellen Anlegern und Immobilieneigentümern, weshalb das Unternehmen auch noch keine Details zum geplanten Fondsvolumen und dergleichen kommuniziert.

DC Values betritt mit der Industrial-Tochter Neuland: Bis dato sah das Beuteschema praktisch ausschließlich innerstädtische Handelsimmobilien vor.

Ebeling, die die Logistikpläne in die Tat umsetzen soll, bringt einige Erfahrung mit dieser Assetklasse mit. Die letzten sieben Jahre war sie Head of Investment Management bei Garbe Industrial Real Estate. Davor arbeitete sie fünfeinhalb Jahre bei Schroder Property Investment Management. Zunächst verantwortete sie innerhalb der hauseigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft das Asset-Management für Spezialfonds verschiedener Assetklassen, dann war sie für das Asset-Management des europäischen Logistikimmobilienfonds zuständig.

Harald Thomeczek