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FM-Anbieter werben um Quereinsteiger aus der Autoindustrie

Karriere 25.09.2020
In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen ... 

In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus oder hoffen darauf, dass etliche Mitarbeiter freiwillig gehen. Große Facility-Management-Anbieter wollen sich diesen Aderlass zunutze machen und technische Fachkräfte für sich gewinnen.

In einer Kampagne werfen zwölf FM-Firmen über die Initiative Die Möglichmacher die Fangnetze nach Technikern und Monteuren aus der Autoindustrie aus, die vom Personalabbau betroffen sind. Wie der Umstieg auf einen "sicheren Job im FM" funktioniert, macht den Anlagenmechanikern, Elektronikern oder Mechatronikern ein Crashtest-Dummy in einem Spot vor. Auf einer neuen Landingpage auf der Möglichmacher-Webseite finden Interessierte zudem Kontaktdaten von Personalern der beteiligten Unternehmen und Informationen zu Jobperspektiven in der FM-Branche.

"Für qualifizierte Techniker sind die Chancen in unserem Wirtschaftszweig mehr als vielversprechend", verspricht Christine Sasse, Vorsitzende des HR-Kreises der Möglichmacher und Vorstand beim Münchener FM-Dienstleister Dr. Sasse. "Spannende Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Maßnahmen zum Klimaschutz gehören bei den Möglichmachern längst zum Alltag - da sind gute Fachkräfte gefragt. Auch Quereinsteiger, die engagiert bei der Sache sind und etwas bewegen möchten, haben in unserer Branche beste Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz."

Zu dem 26-sekündigen Spot "Umsteigen auf einen sicheren Job" geht es hier lang.

Die neue Landingpage mit den Kontakten zu den Personalern der 12 FM-Firmen aus der Möglichmacher-Initiative schaut so aus.

Harald Thomeczek

Gehälter: Zufriedenheit von Vonovia-Mitarbeitern lässt nach

Karriere 10.02.2017
Unter allen Dax-30-Unternehmen sind die Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft Vonovia am wenigsten zufrieden mit ihrem Gehalt. Das sagt jedenfalls der Gehaltszufriedenheitsindex aus, den Kununu ... 

Unter allen Dax-30-Unternehmen sind die Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft Vonovia am wenigsten zufrieden mit ihrem Gehalt. Das sagt jedenfalls der Gehaltszufriedenheitsindex aus, den Kununu für FAZ.net erstellt hat. Dafür hat die Arbeitgeberbewertungsplattform insgesamt 8.921 (freiwillig abgegebene) Gehaltsbewertungen von Mitarbeitern der 30 Dax-Konzerne aus dem Jahr 2016 analysiert. Das Ergebnis: Auf einer Skala von eins (für sehr unzufrieden) bis fünf (sehr zufrieden) schneidet Vonovia mit einer durchschnittlichen Gehaltszufriedenheit von 3,13 Zählern auf den ersten Blick gar nicht so schlecht ab. Allein: Der diesjährige Durchschnitt aller Arbeitgeber liegt bei 3,85 Punkten. Und im 30er-Ranking teilt sich Vonovia mit diesem Wert den letzten Platz mit dem Medizintechnikunternehmen Fresenius. Besonders fair empfinden ihre Bezahlung die Angestellten von Volkswagen (4,48), dicht gefolgt von den Mitarbeitern von SAP (4,47) und Beiersdorf (4,42).

Auffällig bei Vonovia ist, dass der größte deutsche Wohnungsvermieter bei der gleichen Auswertung im Vorjahr noch mit 3,64 Zählern (Durchschnitt 2015: 3,91) deutlich besser abgeschnitten hatte und damals im Index immerhin Rang 22 belegte. Stärker verschlechtert als Vonovia hat sich 2016 nur der Baustoffkonzern Heidelberg Cement mit einem Rückgang von 4,50 auf 3,92 Punkte und einem Fall von Rang zwei auf Position 13.

Harald Thomeczek