Allthings-Gründer Stefan Zanetti zieht sich als CEO zurück

Der neue und der alte Chef: Eric Aplyn (links) und Stefan Zanetti.

Der neue und der alte Chef: Eric Aplyn (links) und Stefan Zanetti.

Quelle: Allthings Technologies AG

Köpfe 29.06.2020
Das Schweizer Proptech Allthings bekommt einen neuen CEO: Eric Aplyn. Gründer Stefan Zanetti zieht sich nach sieben Jahren als CEO in den Verwaltungsrat zurück. ... 

Das Schweizer Proptech Allthings bekommt einen neuen CEO: Eric Aplyn. Gründer Stefan Zanetti zieht sich nach sieben Jahren als CEO in den Verwaltungsrat zurück.

Aplyn ist seit drei Jahren im Unternehmen. Er war bisher Chief Product Officer.

Mit dem CEO-Wechsel will Allthings einen neuen Fokus gesetzt haben: auf die hundertprozentige Abdeckung aller Mieterinteraktionen über die eigene Plattform, und zwar unabhängig vom Kanal. Egal, ob Mieteranfragen per App, E-Mail oder Telefon eintreffen, künftig sollen Property-Manager keine weiteren Kommunikationskanäle mehr neben der Mieterplattform bespielen müssen.

Vor einem halben Jahr hatte die Firma mit einer Personalkürzung auf ein verlangsamtes Wachstum reagiert.

Harald Thomeczek

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DQuadrat: Gregor Thomas ist Geschäftsführer Nummer vier

Köpfe 10.08.2020
Der Projektentwickler DQuadrat Real Estate aus Ludwigsburg zählt seit Juli 2020 vier Geschäftsführer an der Unternehmensspitze: Gregor Thomas (52) hat sich zu Dr. Albert Dürr, Hans Schmid und ... 

Der Projektentwickler DQuadrat Real Estate aus Ludwigsburg zählt seit Juli 2020 vier Geschäftsführer an der Unternehmensspitze: Gregor Thomas (52) hat sich zu Dr. Albert Dürr, Hans Schmid und Oliver Wilm gesellt.

Thomas übernimmt vor allem Aufgaben von Wilm. Letzterer ist im März dieses Jahres in die Geschäftsführung der Wolff & Müller Holding (W&M) aufgerückt und hat seine operative Tätigkeit bei dem Ludwigsburger Projektentwickler darum heruntergefahren. Das Unternehmen DQuadrat ist mit der W&M-Gruppe verbunden.

Thomas ist von Haus aus Jurist. Er bringt Führungserfahrung im Immobilien-, Grundstücks- und Projektmanagement mit. So war er viele Jahre für die Kaufland Stiftung tätig und hat dort Aufbau- und Expansionsvorhaben im In- und Ausland geleitet, zuletzt als Geschäftsführer bei Kaufland Australien. Von Mitte 2019 bis Mitte 2020 war er sein eigener Chef und beriet Start-ups.

Mit DQuadrat will Thomas u.a. Wohnungen bauen, etwa in modularer Bauweise, und der neuen Hotelmarke Das Schlafwerk bei der Expansion helfen. Ein erstes Haus der Budgetmarke für Langzeitgäste entsteht derzeit in Korntal-Münchingen bei Stuttgart, geplant sind bis zu 15 Standorte in Metropolregionen. Die Häuser werden von der Tochtergesellschaft DQuadrat Living betrieben.

Harald Thomeczek

Boris Pauli und Michael Qamar verlassen Corestate

Köpfe 06.08.2020
Boris Pauli und Michael Qamar werden dem Investmentmanager Corestate Capital den Rücken kehren. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen haben Pauli und Qamar, die sich vom Züricher Büro von ... 

Boris Pauli und Michael Qamar werden dem Investmentmanager Corestate Capital den Rücken kehren. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen haben Pauli und Qamar, die sich vom Züricher Büro von Corestate aus um superreiche Kunden in der Schweiz kümmern, ihre Kündigung eingereicht.

Pauli firmiert als Head Family Office/UHNWI Client Relations, Qamar ist als Executive Director für Equity Raising & Investor Relations zuständig. Noch sollen beide bei Corestate arbeiten. Der Investmentmanager wollte die Kündigungen weder bestätigen noch dementieren.

Nur so viel: "Grundsätzlich waren alle personellen Veränderungen und Stellenanpassungen in den vergangenen Monaten Teil natürlicher Personalfluktuation", sagte ein Corestate-Sprecher auf Anfrage der Immobilien Zeitung. "Unsere Mitarbeiterzahlen haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben bewegt. Auch im ersten Halbjahr 2020 haben wir weiterhin eine signifikante Zahl von Mitarbeitern eingestellt, auch im Rahmen von Akquisitionen, beispielsweise von Stam Europe im ersten Quartal 2020. Im Zusammenhang mit unserer Akquisitionsstrategie und damit verbundener Integration und der Hebung von Synergien kommt es immer auch zu Stellenanpassungen."

Ende 2019 zählte Corestate 753 Mitarbeiter. Eine aktuelle Zahl wird das Unternehmen kommenden Dienstag publizieren, im Rahmen der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen. Dann könnte Corestate möglicherweise auch eine aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr 2020 abgeben. Die ursprüngliche Prognose hatte Corestate Ende April kassiert - nur vier Wochen, nachdem es den Ausblick trotz Corona-Krise zunächst noch bestätigt hatte. Mit der Abgabe einer neuen Prognose hatte sich der Investmentmanager bis dato zurückhalten.

Harald Thomeczek