Assetando-Geschäftsführer Andreas Ludwig geht eigene Wege

Andreas Ludwig.

Andreas Ludwig.

Quelle: Mirado Real Estate GmbH

Köpfe 13.01.2020
Assetando-Geschäftsführer Andreas Ludwig hat sich selbstständig gemacht und den Investment- und Asset-Manager Mirado Real Estate, Hamburg, gegründet. Der 53-Jährige firmiert als ... 

Assetando-Geschäftsführer Andreas Ludwig hat sich selbstständig gemacht und den Investment- und Asset-Manager Mirado Real Estate, Hamburg, gegründet. Der 53-Jährige firmiert als geschäftsführender Gesellschafter und ist bisher einziger Mirado-Mitarbeiter. Allein auf weiter Flur ist Ludwig aber beileibe nicht.

Zum Jahreswechsel hat Ludwig die alleinige Geschäftsführung von Mirado übernommen. Alleingesellschafter ist er aktuell außerdem.

Ludwig weiß jedoch nach eigener Aussage einen starken Partner an seiner Seite: eine Unternehmensgruppe mit Sitz in Berlin, die in Deutschland "eine knappe Milliarde under Management" hat, verteilt auf die Assetklassen Gewerbe, Shopping und Light Industrial. Der Partner hat "einen ordentlichen zweistelligen Millionenbetrag an Eigenkapital" für diesjährige Investments mit Ludwigs Mirado "reserviert". Das 40-köpfige Berliner Managementteam des Partners steht Ludwig außerdem zur Verfügung.

Angebote für Wohnungen in London auf dem Tisch

Im angelaufenen Jahr wollen Ludwig & Co. für ca. 100 Mio. Euro in Deutschland und dem Ausland für den eigenen Bestand einkaufen. Ludwig hat sich schon auf Deutschlandtour begeben und prüft außerdem "intensiv" Angebote für Wohnen in London, wo es im Zuge des Brexits "attraktive Discounts zu erzielen" gebe, wie er sagt. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf dem deutschen Markt, im Ausland soll nur "selektiv" investiert werden.

Bei Assetando war Ludwig zuletzt als Mitglied der Geschäftsführung für das Transaktions- und das Investmentmanagement zuständig. Vorher leitete er für die Immobilieneinheit der Hamburger Ernst-Russ-Gruppe die Düsseldorfer Niederlassung.

Harald Thomeczek

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Wolfgang Finke beobachtet für Centrum den Büromarkt

Köpfe 10.07.2020
Die Düsseldorfer Centrum Gruppe will mit Neuzugang Wolfgang Finke auf dem bundesweiten Büromarkt weiter Fuß fassen. Sie hat sich den ehemaligen Investmentexperten von JLL als Chefeinkäufer an ... 

Die Düsseldorfer Centrum Gruppe will mit Neuzugang Wolfgang Finke auf dem bundesweiten Büromarkt weiter Fuß fassen. Sie hat sich den ehemaligen Investmentexperten von JLL als Chefeinkäufer an Bord geholt.

Wolfgang Finke hat sich bekanntlich von JLL und dessen National Investment Team sowie der Leitung des Düsseldorfer Büroinvestment-Teams verabschiedet. Begrüßen durften ihn zum 1. Juli dann die Kollegen der Centrum Gruppe. Dort hat der 57-Jährige als Chefeinkäufer die Aufgabe, seinen neuen Arbeitgeber auf dem bundesweiten Büromarkt weiter zu etablieren.

Die Centrum Gruppe ist bekannt für die Entwicklung von Geschäftshäusern in 1a-Lagen. Vor zwei Jahren folgte dann der erste Schritt gen Büromarkt in Berlin. Im Herbst 2019 erwarb Centrum zudem das Palais Cecilienallee 4 in Düsseldorf, in diesem Frühjahr folgte ein Bürohaus am Düsseldorfer Yachthafen. Künftig soll sich der Fokus auch auf Standorte in Frankfurt, München und Hamburg erweitern. "Premium-Büroflächen an Top-Standorten werden auch in Zukunft stark nachgefragt werden, unabhängig von den aktuellen Marktgeschehnissen", ist Finke überzeugt.

Dass Centrum mit ehemaligem JLL-Personal aus dem Bürosegment zusammenarbeitet, ist nicht neu. Schon bei der Besetzung der Berliner Büroleitung im Frühjahr vergangenen Jahres bediente sich Centrum mit Wilfried Jaeger im dortigen JLL-Büroinvestmentteam.

Anke Pipke

Deutsche Hypo: Christian Veit beerbt Sabine Barthauer

Köpfe 09.07.2020
Der Nachfolger für Sabine Barthauer im Vorstand der Nord/LB-Tochter Deutsche Hypo steht fest: Christian Veit wird zum 1. September seine Position antreten. Er kennt sich bestens im Konzern aus. ... 

Der Nachfolger für Sabine Barthauer im Vorstand der Nord/LB-Tochter Deutsche Hypo steht fest: Christian Veit wird zum 1. September seine Position antreten. Er kennt sich bestens im Konzern aus.

Sabine Barthauer wird bekanntlich den Vorstand des Immobilienfinanzierers Deutschen Hypo verlassen. Der 49-jährige Christian Veit wird den Platz neben dem weiteren Vorstandsmitglied Andreas Rehfus einnehmen. Die beiden teilen sich die Arbeit insofern auf, dass Veit die Marktfolgebereiche der Bank und Rehfus das Marktressort der Deutschen Hypo verantwortet.

Veit fährt seit 1997 unter der Flagge des Nord/LB-Konzerns. Besonders mit Bankenfusionen kennt er sich aus: 2015 legte er luxemburgische Tochterbanken zur Nord/LB Luxembourg Covered Bond Bank zusammen. Und Ende August 2017 erfolgte die Integration der Bremer Landesbank, deren Vorstandsvorsitzender er seit Ende 2016 war, in die Nord/LB. Anschließend wurde er Regionalvorstand für Bremen und Oldenburg sowie Leiter des Sparkassen-Verbundgeschäfts der Nord/LB. Seit Februar 2020 hat er den Posten des Co-Leiters des Transformationsprogramms Nord/LB 2024.

Schon seit langem gibt es Überlegungen, welche Position die Deutsche Hypo im Nord/LB-Konzern in der weiteren Zukunft einnehmen kann. Soll sie im Konzern aufgehen oder bleibt sie als Tochtergesellschaft bestehen? Eine Entscheidung dazu sollte im nächsten Jahr fallen, sagte Konzernchef Thomas Bürkle bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2019 im März.

Anke Pipke