Aysel Torocuoglu steigt zur Geschäftsführerin von TSIM auf

Köpfe 17.01.2020
Tishman Speyer Investment Management (TSIM) hat eine Nachfolge für Frank Schäfer gefunden, der zu Peakside Capital gewechselt ist. Aysel Torocuoglu bildet nun neben Nils Skornicka die ... 

Tishman Speyer Investment Management (TSIM) hat eine Nachfolge für Frank Schäfer gefunden, der zu Peakside Capital gewechselt ist. Aysel Torocuoglu bildet nun neben Nils Skornicka die Geschäftsführung. Zu ihrem Verantwortungsbereich gehören die Themen Risikomanagement und Operations. Die 45-Jährige ist im Oktober 2018 zu Tishman Speyer in Deutschland gestoßen, damals bereits als Director Riskmanagement and Operations. Zu ihren früheren beruflichen Stationen zählen Savills Investment Management und Schroder Property Kapitalgesellschaft.

TSIM will sein institutionelles Geschäft ausbauen. "Seit der Gründung der TSIM als Kapitalverwaltungsgesellschaft 2018 haben wir für institutionelle Mandate rund 640 Mio. Euro in zentrale Lagen investiert", erläutert Geschäftsführer Skornicka. "Wir planen die weitere Expansion in Deutschland und den wichtigsten europäischen Märkten."

Anke Pipke

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Amandus Samsøe Sattler übernimmt DGNB-Präsidentenamt

Köpfe 21.09.2020
Seit 2015 gehört der Architekt Amandus Samsøe Sattler dem DGNB-Präsidium an, nun hat ihn das zehnköpfige Gremium zum Präsidenten gewählt. Er folgt auf Prof. Alexander Rudolphi und übernimmt ... 

Seit 2015 gehört der Architekt Amandus Samsøe Sattler dem DGNB-Präsidium an, nun hat ihn das zehnköpfige Gremium zum Präsidenten gewählt. Er folgt auf Prof. Alexander Rudolphi und übernimmt das Amt vorerst bis zur nächsten Mitgliederversammlung Mitte 2021.

Rudolphi war insgesamt acht Jahre lang Präsident - in zwei Etappen: als Gründungspräsident im ersten Vereinsjahr 2007 sowie seit 2013. Doch auch wenn er das Präsidentenamt nun abgibt, ist Rudolphi mit seiner Arbeit unter der Fahne der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) noch längst nicht fertig. "Die DGNB befindet sich seit vielen Jahren auf einem sehr guten Weg. Die Kernforderungen des Bewertungs- und Zertifizierungssystems sind heute richtiger und aktueller denn je", sagt Rudolphi. "Gleichzeitig bin ich zunehmend ungeduldig, dass es politisch und im Markt nicht schnell genug die notwendigen Fortschritte gibt. Hier möche ich mich in Zukunft noch stärker für unsere gemeinsamen Ziele einsetzen. Dafür wünsche ich mir mehr Freiräume - sowohl zeitlich als auch inhaltlich." Rudolphi wird also demnächst öfter im politischen Berlin und im noch recht DGNB-schwachen Nordosten Deutschlands anzutreffen sein.

Kein gravierender Kurswechsel zu erwarten

Samsøe Sattler, Gründer und Geschäftsführer des Münchner Büros Allmann Sattler Wappner Architekten, gibt derweil zu erkennen, dass er Rudolphis Kurs weitestgehend einhalten will. "Ich schätze die Zusammenarbeit mit der DGNB-Geschäftsstelle als sehr wertvoll ein und möchte den in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg der DGNB weiter fortsetzen", sagt er. Er will derweil den Fokus darauf legen, das Thema Nachhaltigkeit noch stärker bei Architekten, Ingenieuren und Bauherren aus der Immobilienwirtschaft bewusst zu machen.

Neben Samsøe Sattler und Rudolphi zählen zum DGNB-Präsidium außerdem Barbara Ettinger-Brinckmann (Bundesarchitektenkammer), Martin Haas (haascookzemmrich - Studio 500), Hermann Horster (BNP Paribas Real Estate), Prof. Anett-Maud Joppien (TU Darmstadt), Prof. Anke Karmann-Woessner (Stadt Karlsruhe), Dr.-Ing. Peter Mösle (Drees & Sommer), Prof. Matthias Rudolph (Transsolar) und Prof. Josef Steretzeder (Lindner).

Anke Pipke