GWW findet den ersten von zwei gesuchten Geschäftsführern

Köpfe 12.12.2018
Die kommunale Wiesbadener Wohnungsgesellschaft GWW hat einen der beiden gesuchten Nachfolger für die Geschäftsführung gefunden. Der für technische Themen zuständige Geschäftsführer Hermann ... 

Die kommunale Wiesbadener Wohnungsgesellschaft GWW hat einen der beiden gesuchten Nachfolger für die Geschäftsführung gefunden. Der für technische Themen zuständige Geschäftsführer Hermann Kremer, der zum 30. Juni 2019 in Rente geht, wird von Thomas Keller ersetzt. Der 50-jährige Keller tritt schon zum Jahreswechsel in die Geschäftsführung ein, so dass die GWW und ihre Schwester GeWeGe ein halbes Jahr lang wieder von einer Doppelspitze geführt werden - mindestens: Denn bis dahin soll endlich auch ein Nachfolger für den schon im Frühjahr 2018 abgewanderten kaufmännischen Geschäftsführer Stefan Storz gefunden sein. Mit Keller rückt quasi ein Eigengewächs an die GWW-Spitze: Der Architekt kam 2005 ins Unternehmen, hat heute Prokura und ist schon seit ein paar Jahren Bereichsleiter des Geschäftsfelds Bau/Technik. Die GWW pflegt einen Bestand von ca. 13.000 Wohnungen im Wiesbadener Stadtgebiet.

Harald Thomeczek

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Cornelia Thaler soll Willkie an die Marktspitze führen

Köpfe 24.01.2020
Das Geheimnis um die berufliche Zukunft der Immobilienrechtlerin Cornelia Thaler ist gelüftet. Die 53-Jährige, die acht Jahre lang die Immobilienpraxis von Clifford Chance leitete, firmiert seit ... 

Das Geheimnis um die berufliche Zukunft der Immobilienrechtlerin Cornelia Thaler ist gelüftet. Die 53-Jährige, die acht Jahre lang die Immobilienpraxis von Clifford Chance leitete, firmiert seit gestern (23. Januar 2020) bei der internationalen Anwaltskanzlei Willkie Farr & Gallagher in Frankfurt als Partnerin.

Ihre Partnerschaft bei Clifford Chance hatte Thaler Ende 2019 beendet. Bei Willkie fügt sie sich in eine ganze Reihe von Neuzugängen mit Immobilienwissen in den letzten anderthalb Jahren ein: So kam Dr. Ralf Defren (Immobilienfinanzierung) letzten Sommer als Partner von Hengeler Mueller zu Willkie. Der Immobilienrechtler Dr. Moritz Vettermann, der als Counsel firmiert, stieß Ende 2018 von Morgan, Lewis & Bockius dazu. Und Dr. Markus Lauer, der sich u.a. mit Deals rund um Wohnimmobilienunternehmen auskennt, wird noch von Herbert Smith Freehills zu Willkie wechseln.

"Wir zielen ganz klar auf die Marktspitze"

Mit Thaler an Bord formuliert Georg Linde, geschäftführender Partner von Willkie in Frankfurt, ein klares Ziel: "Gemeinsam werden wir auch im Bereich Immobilientransaktionen einschließlich Finanzierung eine neue Dimension erreichen und zielen ganz klar auf die Marktspitze. Wir wollen, wie in unseren anderen Bereichen, die anspruchsvollsten und für unsere Mandanten wichtigsten Transaktionen beraten."

Transaktionen mit deutschem Immobilienbezug gab es bei Willkie schon in der Vergangenheit. So beriet die Kanzlei beim Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt und fädelte außerdem den Verkauf zweier Kaufhof-Immobilien in Köln (Hohe Straße) und Düsseldorf (Carsch-Haus) ein. Auch den Investmentmanager Patrizia und die auf Wohnungen fokussierte Domicil Real Estate Group zählt Willkie zum Kundenkreis.

Mit Thalers Abgang bei Clifford Chance schloss sich ein langes Kapitel. Sie fing schon 1994 dort an. Partnerin wurde sie um die Jahrtausendwende. Die Leitung des Praxisbereichs Real Estate übernahm sie 2011.

Harald Thomeczek