Jan Bettink im Aufsichtsrat der Swiss Life KVG

Jan Bettink.

Jan Bettink.

Bild: Berlin Hyp/Die Hoffotografen

Köpfe 19.12.2016
Jan Bettink, Ex-Vorstandschef der Berlin Hyp und langjähriger Präsident des Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp), hat eine neue Aufgabe. Der 62-Jährige sitzt im Aufsichtsrat der Ende ... 

Jan Bettink, Ex-Vorstandschef der Berlin Hyp und langjähriger Präsident des Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp), hat eine neue Aufgabe. Der 62-Jährige sitzt im Aufsichtsrat der Ende November 2016 gestarteten Swiss Life Kapitalverwaltungsgesellschaft. Er ist dort der einzige Aufseher, der nicht von dem Schweizer Vermögensverwalter oder seiner deutschen Tochter Corpus Sireo kommt. Die anderen Mitglieder des Kontrollgremiums sind nämlich wie folgt: Stefan Mächler als Vorsitzender (CIO der Swiss Life Group), Bernhard Berg als stellvertretender Vorsitzender (CEO von Corpus Sireo), Ralph Günther (Vorsitzender des Aufsichtsrats von Corpus Sireo), Hermann Inglin (COO von Swiss Life Asset Managers) und Dr. Bernd Wieberneit (CFO von Corpus Sireo).

Den Vorstandsvorsitz bei der Berlin Hyp hat Bettink zum 1. Oktober 2016 an Sascha Klaus (zuvor Hypothekenbank Frankfurt bzw. Eurohypo) abgegeben. Er hatte den Aufsichtsrat der Bank um die vorzeitige Auflösung seines Vertrags gebeten. Er stand, auf wechselnden Positionen, insgesamt seit 2002 an der Spitze des Berliner Immobilienfinanzierers. Das Präsidentenamt beim vdp, das Bettink seit 2010 inne hatte, reichte er im Juni 2016 nach drei vollen Amtsperioden an Louis Hagen, den Chef der Münchener Hypothekenbank, weiter. Arbeitslos war Bettink seit seinem Abschied von der Berlin Hyp nicht: Er ist weiterhin Vorsitzender des Verwaltungsrats der FMS Wertmanagement, also der Bad Bank der Hypo Real Estate, und Vizepräsident des Zentralen Immobilien Ausschusses.

Harald Thomeczek

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Design Offices: Michael Schmutzer übergibt den Staffelstab

Joachim Gripp (rechts) hat den Staffelstab schon von Design-Offices-Gründer Michael O. Schmutzer übernommen.

Joachim Gripp (rechts) hat den Staffelstab schon von Design-Offices-Gründer Michael O. Schmutzer übernommen.

Quelle: Design Offices

Köpfe 29.05.2020
Michael Schmutzer, Gründer und bisher Chef von Design Offices, tritt in der Corona-Krise vom CEO-Posten zurück. Dr. Joachim Gripp, der bisherige COO des Flexible-Workspace-Anbieters, übernimmt ... 

Michael Schmutzer, Gründer und bisher Chef von Design Offices, tritt in der Corona-Krise vom CEO-Posten zurück. Dr. Joachim Gripp, der bisherige COO des Flexible-Workspace-Anbieters, übernimmt zum 1. Juni 2020 den Staffelstab. CFO Daniel Flüshöh spielt seine bisherige Rolle weiter.

Der neue CEO Gripp will das Unternehmen mit derzeit knapp 40 Standorten "in den nächsten Monaten so aufstellen", dass es u.a. "die Chancen und Herausforderungen der aktuellen Zeit weiterhin gut meistern" kann. Dabei gehe es "neben der Fokussierung auf einen möglichst attraktiven Produktmix an jedem Standort auch um ein effizientes Management unserer Kosten und Investitionen", erklärt Gripp. Coworking- und Flex-Office-Betreiber haben seit dem Lockdown mit erheblichen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen.

Gripp kam Anfang 2019 aus der Gastronomie zu Design Offices. Er war vorher Geschäftsführer bei Maredo, COO bei Vapiano und General Manager bei KFC in Deutschland und den Niederlanden.

Schmutzer nimmt sich großer Corporate-Kunden an

Schmutzer zieht sich als Gesellschafter in den Beirat von Design Offices und will Gripp beratend beistehen. Er will sich in Zukunft mehr mit innovativer Produktentwicklung beschäftigen, sich also u.a. um Betreibermodelle sowie große Corporate-Kunden und mittelständische Unternehmen kümmern. Größere Unternehmen sind bei Coworkinganbietern derzeit besonders beliebt, weil sie abstandsbedingt Teams separieren müssen und dabei auch flexible Büroflächen ins Kalkül ziehen.

Design Offices hatte die Auswirkungen der Corona-Krise früh zu spüren bekommen. Das Unternehmen schickte alle Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Harald Thomeczek