Star-Architekt Magnus Kaminiarz ist tot

Magnus Kaminiarz 2018 im Gespräch mit der Immobilien Zeitung.

Magnus Kaminiarz 2018 im Gespräch mit der Immobilien Zeitung.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Köpfe06.06.2019
Der bekannte Frankfurter Architekt Magnus Kaminiarz ist Anfang April im Alter von 54 Jahren verstorben. Über sein Vermögen läuft ein Insolvenzverfahren. ... 

Der bekannte Frankfurter Architekt Magnus Kaminiarz ist Anfang April im Alter von 54 Jahren verstorben. Über sein Vermögen läuft ein Insolvenzverfahren.

Der gebürtige Bremer Magnus Kaminiarz zählte mit Projekten wie dem Grand Tower, Deutschlands höchstem Wohnturm, oder dem begrünten Hochhaus Eden zu den bekanntesten Frankfurter Architekten. Er vertrat seine Ansichten zur Frankfurter Stadtplanung deutlich und wünschte sich z.B. mehr Mut bei Nachverdichtung und Hochhausplanung.

Im Gespräch erschien der frühere Büropartner des ebenfalls in Frankfurt ansässigen Architekten Jo. Franzke als visionärer und charismatischer Lebemann. Kaminiarz brannte für seinen Beruf und stellte auch hohe Anforderungen an seine Mitarbeiter.

Im Frühjahr wurde dann jedoch bekannt, dass sein Büro am Wiesenhüttenplatz in die finanzielle Schieflage geraten war. Nach seinem Tod Anfang April wird das Regelinsolvenzverfahren nun als Nachlassinsolvenzverfahren am Insolvenzgericht Frankfurt fortgesetzt.

Lars Wiederhold

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Helaba Invest: Trautmann und Lingner verlängern nicht

Köpfe19.07.2019
Zwei Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft Helaba Invest verlängern ihre im kommenden Jahr auslaufenden Verträge nicht. ... 

Zwei Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft Helaba Invest verlängern ihre im kommenden Jahr auslaufenden Verträge nicht.

Zum einen wird sich Uwe Trautmann (60), der Vorsitzende der Geschäftsführung, zum 31. August 2020 in den Ruhestand verabschieden. In Trautmanns Fußstapfen treten soll Dr. Hans-Ulrich Templin (55), der aktuell als Geschäftsführer das Asset-Management für liquide Assetklassen verantwortet.

"Mehr Zeit für meine Familie"

Auch Ulrich Lingner (61) wird die Geschäftsführung von Helaba Invest verlassen. Er scheidet zum 31. März 2020 aus, ebenfalls auf eigenen Wunsch sowie aus Gründen der persönlichen Lebensplanung, teilt die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) mit. "Ich plane, der Branche in beratender Funktion weiterhin verbunden zu bleiben, beabsichtige aber den privaten Lebensbereich stärker in den Fokus zu rücken, um mehr Zeit für meine Familie zu haben", sagt Lingner. Er kam Anfang 2012 zur Helaba-Tochter und baute die Bereiche Immobilien und Alternative Investments neu auf.

Damit bleiben der Kapitalanlagegesellschaft nur zwei der aktuell vier Geschäftsführer erhalten. Außer dem künftigen Vorsitzenden Templin ist das Dr. Christian Popp (60). Für ihn ändert sich nichts: Er ist auch in Zukunft für die Fondsadministration und das Masterfondsgeschäft zuständig.

Harald Thomeczek