Torsten Knapmeyer rückt in den Deka-Vorstand auf

Köpfe 05.12.2019
Torsten Knapmeyer steigt in den Vorstand der DekaBank auf - und verlässt dafür die Geschäftsführung von Deka Immobilien. Knapmeyer schlüpft zum 1. Januar 2020 als Generalbevollmächtigter in ... 

Torsten Knapmeyer steigt in den Vorstand der DekaBank auf - und verlässt dafür die Geschäftsführung von Deka Immobilien. Knapmeyer schlüpft zum 1. Januar 2020 als Generalbevollmächtigter in die Rolle des Vertriebschefs. In der Geschäftsführung von Deka Immobilien verantwortet er bisher als einer von vier Geschäftsführern das Immobilienfondsmanagement. Sein Nachfolger steht offiziell noch nicht fest.

Harald Thomeczek

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Finanzminister Schäfer ist tot

Köpfe 02.04.2020
Hessen. Finanzminister Thomas Schäfer ist verstorben. Er war für die Immobilienbranche ein wichtiger Verhandlungspartner. ... 

Hessen. Finanzminister Thomas Schäfer ist verstorben. Er war für die Immobilienbranche ein wichtiger Verhandlungspartner.

Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (54, CDU) ist vergangenen Samstag tot an einer ICE-Bahnstrecke bei Hochheim aufgefunden worden. Das berichtet das Polizeipräsidium Westhessen, das derzeit von einem Freitod ausgeht. "Wir sind alle geschockt und können es kaum glauben, dass Thomas Schäfer so plötzlich und unerwartet zu Tode gekommen ist", kommentiert der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) den Todesfall. Er vermutet, dass Schäfer "Sorgen erdrückt haben". Sorgen wegen der Corona-Krise und der Frage, wie sich die hohen Erwartungen der Bevölkerung an Finanzhilfen erfüllen lassen.

Unter Schäfers Regie wurden große Transaktionen von Landesimmobilien abgewickelt. Dazu gehörte z.B. 2018 der Verkauf des Polizeipräsidiums Frankfurt für rund 212,5 Mio. Euro an die Gerchgroup. Die Höhe des Kaufpreises brachte ihm damals Kritik des Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef (SPD) ein, der befürchtete, dass daraus nur hochpreisiges Wohnen resultiere. Schäfer brachte 2019 einen möglichen teilweisen Rückkauf von Gebäuden aus dem Leo-Paket ins Spiel und trieb gesetzliche Maßnahmen gegen Share-Deals, die er als Steuertrickserei verurteilte, maßgeblich voran. Seit längerer Zeit war er als potenzieller Nachfolger Bouffiers gehandelt worden.

Lars Wiederhold