Karriere News

Männer mögen Makler, Unistudenten Amerikaner

Was Interessantes an der Jobwall gefunden? Das IZ-Karriereforum bietet Absolventen die Chance, Jobs zu finden und Unternehmen kennenzulernen.

Was Interessantes an der Jobwall gefunden? Das IZ-Karriereforum bietet Absolventen die Chance, Jobs zu finden und Unternehmen kennenzulernen.

Bild: IZ/Melanie Bauer

Karriere17.07.2014
Man muss es so sagen: Gleich, ob Damen oder Herren, Uni- oder Fachhochschulstudenten, Bachelor- oder Masterstudium – JLL steht fast immer oben auf der Liste von Nachwuchskräften. Fast immer. ... 

Man muss es so sagen: Gleich, ob Damen oder Herren, Uni- oder Fachhochschulstudenten, Bachelor- oder Masterstudium – JLL steht fast immer oben auf der Liste von Nachwuchskräften. Fast immer. Dahinter aber punkten die Unternehmen unterschiedlich.

Bevor sich angehende Absolventen auf ein Unternehmen festlegen, klopfen sie unter anderem ab, ob die Tätigkeit dort ihren Wünschen entspricht, Karriere gemacht werden kann und das Image gut ist (siehe Grafik „Das Tätigkeitsfeld muss stimmen“). Stimmen die für sie wesentlichen Punkte – wer bevorzugt dann welche Unternehmen? Je nach Geschlecht, Hochschulart und Abschluss gibt es unterschiedliche Unternehmensvorlieben. Mit Blick aufs Geschlecht gilt: Zwar ist man sich bei Rang 1 (JLL) noch völlig einig, für die folgenden zwei Plätze jedoch bleiben die Herren mit CBRE und Corpus Sireo Immobilien vermittelnden Firmen treu, während die Damenwelt zu Patrizia und Drees & Sommer tendiert (siehe Grafik „JLL liegt bei Männern und Frauen vorn“). Auffallend: Banken und ihre Immobiliengesellschaften punkten bei Herren wesentlich stärker als bei Damen. Und anders als in den vergangenen Jahren liegen die Bau- und Dienstleistungskonzerne Bilfinger und vor allem Hochtief in der Gunst von angehenden Absolventinnen weit höher als in der ihrer männlichen Kollegen. Dazu passt, dass mancher Baukonzern um weibliche Kräfte wirbt; Strabag beispielsweise meldete jüngst einen leichten Anstieg des Frauenanteils von 13,4% Ende 2012 auf 13,6% Ende 2013.

Magere Zahlen, Potenzial nach oben – vor allem mit Blick aufs Management: Dort sank der Frauenanteil leicht auf 8,6%. Bei Studenten an Universitäten und Fachhochschulen hat ebenfalls JLL den weitaus größten Stein im Brett. Angehende Absolventen einer Berufsakademie oder Dualen Hochschule, von denen allerdings nur wenige an der IZ-Joboffensive teilnahmen, favorisieren dagegen den Konkurrenten BNPPRE und setzen CBRE auf Platz 2, JLL auf Rang 3. Bei Uni- und Fachhochschulstudenten liegen hinter JLL dicht beieinander, jedoch in unterschiedlicher Reihenfolge, Corpus Sireo, CBRE, Patrizia, Drees & Sommer, Bilfinger und ECE. Erst dann gehen die Vorlieben etwas auseinander: Während Hochtief bei Unistudenten weit hinten rangiert, halten Fachhochschüler dem Baukonzern die Treue. Andersherum sind die in den USA beheimateten Unternehmen Hines, Tishman Speyer und Morgan Stanley von angehenden Uniabsolventen recht hoch gelistet, bei FHlern stehen sie weiter hinten.

Auch abhängig davon, auf welchen Abschluss Studenten hinarbeiten, zeigen sich Unterschiede. Bei Bachelor-Studenten hat JLL einen weit größeren Abstand zum Zweitplatzierten als bei Master-Studenten. Dieser Zweitplatzierte ist beim Nachwuchs mit Bachelor-Ziel Drees & Sommer, bei Master- Machern Corpus Sireo. Auf den folgenden Rängen tauchen hier wie dort im Wesentlichen wieder die Top-10-Unternehmen auf. Die Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers, Ernst & Young und KPMG werden stärker von Bachelor-Absolventen bevorzugt, Banken und ihre Töchter von Mastern in spe. Gut möglich, dass Arbeitgeber punkten können, indem sie Praktika oder gemeinsam mit Hochschulen Duale Studiengänge anbieten. Immerhin nannten 17% der Studenten, die ein Unternehmen auf Platz 1 setzten, als ein entscheidendes Kriterium, es bereits zu kennen.

Christine Rose

"Schnell als Teil des Teams fühlen"

Izabela Danner, Head of Human Resources bei JLL, arbeitet an neuen Einstiegsmöglichkeiten und Karrierepfaden. Offenbar mit Erfolg, denn 2013 verzeichnete JLL die niedrigste Fluktuation seit drei Jahren.

Izabela Danner, Head of Human Resources bei JLL, arbeitet an neuen Einstiegsmöglichkeiten und Karrierepfaden. Offenbar mit Erfolg, denn 2013 verzeichnete JLL die niedrigste Fluktuation seit drei Jahren.

Bild: IZ/Melanie Bauer

Karriere17.07.2014
JLL ist der beliebteste Arbeitgeber bei Studenten immobilienwirtschaftlicher Fächer, und das mit großem Abstand vor den drei punktgleichen Verfolgern. Das Beratungsunternehmen bietet vom ... 

JLL ist der beliebteste Arbeitgeber bei Studenten immobilienwirtschaftlicher Fächer, und das mit großem Abstand vor den drei punktgleichen Verfolgern. Das Beratungsunternehmen bietet vom Praktikum bis zum Direkteinstieg zahlreiche Einstiegschancen für Studenten und Absolventen an und überlegt auch die Einführung eines dualen Studiums.

Drei Mal Platz zwei und danach drei Mal Platz eins: So sieht die Erfolgsbilanz von JLL bei den bislang sechs Top-Arbeitgeberumfragen der Immobilien Zeitung aus. Damit wurde das Unternehmen von den Studenten am häufigsten aufs Siegertreppchen gehoben. Für dieses eindeutige Votum haben die Studenten ihre Gründe: Das Tätigkeitsfeld, die Karriereperspektiven, die Internationalität und das positive Image waren ausschlaggebend für die Wahl der künftigen Berufseinsteiger (vgl. dazu die Artikel auf den Seiten 1, 14 und 15) – eine Zielgruppe, die von JLL umworben wird. Das Unternehmen bietet zahlreiche Einstiegs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Studenten und Absolventen: Etwa 70 bis 80 Praktikanten und mehr als 40 Werkstudenten werden jährlich gesucht. Etwa die Hälfte der Praktikumsplätze werde inzwischen über Empfehlungen von Ex-Praktikanten besetzt, sagt Izabela Danner, Head of Human Resources. Wer als Werkstudent überzeugen konnte, hat gute Chancen, nach dem Studienende übernommen zu werden. Die etwa zwölf Traineeships beginnen wieder im Oktober und rund 15 offene Direkteinstiegspositionen will Danner noch bis zum Jahresende mit Berufseinsteigern besetzen. Das Beratungsunternehmen suche sowohl Bachelor- als auch Masterabsolventen, sagt die Personalchefin. Bewerber mit einer klassischen Ausbildung zum Immobilienkaufmann und Zusatzausbildungen seien ebenfalls willkommen. „Wir haben auch immer mal wieder Interesse an Quereinsteigern, denn die Kunden verändern sich“, sagt Danner. JLL beschäftigt auch Geografen oder Psychologen, die allerdings müssen eine „Immobilienschnittstelle“ mitbringen. Der klassische Einstieg erfolge für Absolventen über die Bewertungsabteilung. Aber auch in den Bereichen Leasing und Investment sei ein Einstieg möglich, und zwar in allen Assetklassen (Retail, Office, Industrial und Logistics). Was sicherlich nicht jeder weiß, auch Architekten und Ingenieure haben bei dem Beratungsunternehmen eine Chance und werden für die Projektentwicklungsabteilung gesucht. Bei den Property- Managern legt JLL hingegen Wert darauf diese selbst auszubilden. Derzeit prüft JLL, ob das Konzept des dualen Studiums zum Unternehmen passt, und plant ein entsprechendes Pilotprojekt. Fällt das Urteil positiv aus, sollen sich sowohl Mitarbeiter wie auch Externe dafür bewerben können.

Bei Studenten kommen der offene Umgang, der humorvolle Ton und die flachen Hierarchien gut an, sagt Danner. Die Mannschaft ist jung: Das Durchschnittsalter der rund 720 Mitarbeiter beträgt 36 Jahre. Beim Praktikantenstammtisch, der sich alle sechs Wochen in Frankfurt trifft, ist nicht selten ein Mitglied der Geschäftsleitung dabei. Flache Hierarchien bedeuten allerdings auch weniger Aufstiegschancen. Danner arbeitet deswegen an neuen Karrierepfaden, die eine stetige inhaltliche Weiterentwicklung beinhalten anstelle von rein hierarchisch orientierten Kaminkarrieren. „Neue Mitarbeiter sind eine Ressource, die wir sehr schnell integrieren“, sagt Danner, denn sie sollen schnell die Möglichkeit haben, Verantwortung zu übernehmen. Deswegen erhalten sie schon drei Wochen vor dem Jobantritt eine Mappe mit allen wichtigen Informationen zu JLL als Arbeitgeber. Innerhalb der ersten drei Monate gibt es eine zweitägige Onboarding-Veranstaltung, bei der sie auch von CEO Frank Pörschke begrüßt werden. „Die Leute sind dadurch schneller vernetzt und fühlen sich als Teil des Teams“, sagt Danner. Es sei wichtig, direkt aus dem Mund des Chefs mehr über die strategischen Pläne von JLL zu erfahren, dann seien die Neuen auch „viel schneller im Job“.

Das bieten und erwarten die Top-Arbeitgeber

Jedes zweite Immobilienunternehmen will bis zum Frühjahr 2015 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Das war eine Kernaussage der diesjährigen Umfrage zur IZ-Joboffensive, an der sich 115 Unternehmen beteiligt haben. 27% der zu besetzenden Positionen sind für Berufseinsteiger reserviert. Wer sollte sich also aktuell bei den Platzierten der Ränge zwei bis zehn des Arbeitgeberrankings bewerben und welche Qualifikationen verlangen die Top-Arbeitgeber von Nachwuchskräften? Und vor allem, wie viele Berufseinsteiger wollen die von den Studenten ausgezeichneten Immobilienunternehmen bis Ende dieses Jahres konkret einstellen und in welchen Bereichen ihres Unternehmens?

2. CORPUS SIREO

Wir suchen aktuell neue Kolleginnen und Kollegen für unser 15-monatiges Trainee-Programm. Darüber hinaus bieten wir Absolventen die Möglichkeit, Theorie und Praxis in Form eines dualen Master-Studiums zu verbinden. Voraussetzung sind ein erfolgreich abgeschlossenes, immobilienspezifisches Studium und praktische Erfahrung. Wir legen Wert auf selbstständiges, vorausschauendes Arbeiten, hohe Kundenorientierung und Spaß an Teamarbeit. 2014 stellen wir insgesamt noch zehn Berufseinsteiger ein. Diese möchten wir vorwiegend in den Bereichen Sales & Letting der Asset-Management-Sparte einsetzen. Job-Einsteiger fördern wir aufgabenspezifisch, beispielsweise mit Entwicklungsdialogen oder Trainings in der Corpus Sireo Academy.

Iris Schönbeck, Director Human Resources.

2. CBRE

CBRE wird den bisherigen Wachstumskurs nachhaltig fortsetzen und bietet überzeugten Teamplayern mit sehr guten Englischkenntnissen, interkultureller Kompetenz und akademischem Abschluss (Wirtschafts-/Ingenieurwissenschaft) vielfältige Karrierechancen. In den nächsten Monaten suchen wir Nachwuchskräfte vor allem in den Bereichen Bewertung (7), Corporate Services (4), Vermietung (2 Office, 2 Retail, 2 Industrial). Beste Möglichkeiten für einen breitgefächerten Einstieg in unsere Immobilienwelt bietet ab Frühjahr 2015 unser abteilungsübergreifendes Traineeprogramm an verschiedenen Standorten. Details werden im Spätherbst u.a. auf unserer Website www.cbre.de/de_de/careers bekannt gegeben.

Jacobé Gölz, Head of Administration & Human Resources Germany.

2. PATRIZIA IMMOBILIEN

Aktuell haben wir über 20 Stellen an verschiedenen deutschen Standorten ausgeschrieben, insbesondere in den Bereichen Property-Management, Asset-Management und in der Projektentwicklung. Wir freuen uns über hochmotivierte Bewerber, die nicht nur technisch und kaufmännisch erstklassig qualifiziert sind, sondern die für die Immobilien-Branche brennen. Für uns als europäisches Immobilien-Investmenthaus sollten neue Mitarbeiter hervorragend ausgebildete Immobilien-Experten sein und eine intensive Neugier am internationalen Geschäft verspüren. Grenzüberschreitende Teamplayer sind gefragt. Die Zahl der Neueinstellungen hängt stark von den sich auf den internationalen Immobilienmärkten bietenden Opportunitäten ab.

Peter Jaksch, Group Head of Human Resources.

5. DREES & SOMMER

Wir stellen Studenten und Absolventen aus Bachelor- und Masterstudiengängen ein. Absolventen dualer Studiengänge sind ebenso willkommen. Bewerber sollten technisches und/oder kaufmännisches Know-how mitbringen. Die technischen Kompetenzen sind unverzichtbar in einem Unternehmen, das Kunden u.a. im Bereich der Gebäudetechnik berät und bautechnische Analysen durchführt. Nachwuchs mit kaufmännischem Background suchen wir z.B. für die beratenden Tätigkeiten im Lean Construction Management, der Prozessberatung und dem Workplace Consulting. Bis Ende 2014 wollen wir weitere 14 Berufseinsteiger für das Engineering, Projektmanagement Infrastruktur und Hochbau sowie Consulting einstellen.

Heike Steffen, Personalreferentin.

6. ECE

Wir bieten vielfältige Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen und Young Professionals, die sich mit ihren Ideen gerne in unsere interdisziplinären Teams einbringen. 2014 stellen wir bis zu 30 Hochschulabsolventen ein und auch Praktikanten werden gesucht. Aktuell bieten wir zwei Plätze für unser im Oktober startendes Traineeprogramm Asset-Management. Hierbei tauchen die Trainees tief in die Welt unseres Portfolio-Business ein. Einen Master-Abschluss, Begeisterung für Teamarbeit, eine hohe Kommunikations- und Problemlösefähigkeit sollten die Bewerber hierfür mitbringen. Auch für die Bereiche Center-Management und Leasing bieten wir 2014 Einstiegsmöglichkeiten als Trainees oder Young Professionals an.

Barbara Hatzer, Head of HR Development & Marketing.

7. BILFINGER

Bilfinger offeriert seinen Kunden ein breites Leistungsspektrum rund um die Immobilie. Deshalb bieten wir Bewerbern verschiedenste Einstiegsmöglichkeiten, vom Trainee bis hin zum Direkteinstieg mit On-the-Job-Programm für Hochschulabsolventen der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Unsere Mitarbeiter folgen keinem festen, vordefinierten Karriereweg: Vielfältige Aufgaben und verantwortungsvolle Projekte ermöglichen eine konzern- und fachübergreifende Entwicklung, eben den ganz persönlichen Karriereweg. Von den rund 40 Berufseinsteigern, die 2014 in unserem Geschäftsfeld Building and Facility ihre Karriere beginnen, erwarten wir deshalb vor allem hohe Flexibilität und ein gesundes Maß an Neugierde.

Liselotte Gruse, Division HR Head.

8. BNPPRE

Auch 2014 haben wir bereits wieder eine Vielzahl neuer Kolleginnen und Kollegen in allen unseren Geschäftsbereichen rekrutiert. Aktuell besetzt die BNP Paribas REIM in München noch einen 12-monatigen Traineeposten. Und schon bald beginnen wir mit der Suche nach 18 neuen Auszubildenden für 2015. Praktikanten und Werkstudenten stellen wir gern jederzeit und in allen unseren Geschäftsbereichen ein ? hier sollte nicht gezögert werden, eine Initiativbewerbung einzureichen. Wir freuen uns auf Bewerbungen immobilieninteressierter Kandidatinnen und Kandidaten unabhängig vom Studienschwerpunkt sowie Abschluss (Bachelor oder Master).

Aileen Schneider, Head of Human Resources.

9. UNION INVESTMENT

Als Anbieter offener Immobilienfonds suchen wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette Verstärkung. Neben den Kernkompetenzen wie z.B. Investment- und Asset-Management werden auch in Support-Funktionen wie z.B. im internationalen Steuerrecht und Sachverständigenwesen Profis gesucht. Auch im institutionellen Immobiliengeschäft wachsen wir sehr stark. Als fachliche Qualifikation setzen wir i.d.R. eine immobilienwirtschaftliche Ausbildung voraus. Wir suchen Mitarbeiter, die sich mit hohem professionellem Anspruch für unsere gemeinsamen Ziele einsetzen. Aufgrund der zunehmenden Internationalität unserer Immobilienaktivitäten legen wir auch besonderen Wert auf interkulturelle Kompetenzen.

Kai Johnson, Gruppenleiter Personal Hamurg.

10. HOCHTIEF

Wir suchen sowohl Master- als auch Bachelorabsolventen. Studenten sollten neben der theoretischen Ausbildung rechtzeitig Praxiserfahrungen (u.a. Praktika, praxisrelevante Studienarbeit) sammeln. Wertvoll können auch interkulturelle Erfahrungen sein. Uns ist es wichtig, dass es sich bei den Bewerbern um vielseitige, aufgeschlossene Menschen handelt, die flexibel und teamfähig sind sowie Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative mitbringen. Wir suchen ca. 40 Absolventen (Ingenieure für die Bereiche Engineering, Building, PPP, Projektentwicklung sowie Kaufleute für Zentralfunktionen wie z.B. Business Development oder kfm. Projektsteuerung) sowie Praktikanten und Werkstudenten je nach Bedarf.

Martina Steffen, Leiterin Konzernabteilung Personal.

Sonja Smalian

JLL, die Superfirma

Klar der Superheld unter den Arbeitgebern: JLL lässt im Top-Arbeitgeber-Ranking der Immobilien Zeitung alle anderen genannten Unternehmen weit hinter sich.

Klar der Superheld unter den Arbeitgebern: JLL lässt im Top-Arbeitgeber-Ranking der Immobilien Zeitung alle anderen genannten Unternehmen weit hinter sich.

Bild: istockphoto/darko_a/Montage IZ

Karriere17.07.2014
Zu welchem Unternehmen zieht es angehende Absolventen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge? Klarer Fall: zu JLL. Das Makler- und Beratungshaus erhielt im Top-Arbeitgeber-Ranking der Immobilien ... 

Zu welchem Unternehmen zieht es angehende Absolventen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge? Klarer Fall: zu JLL. Das Makler- und Beratungshaus erhielt im Top-Arbeitgeber-Ranking der Immobilien Zeitung doppelt so viele Punkte wie die gemeinsam auf Rang 2 platzierten Unternehmen Corpus Sireo, CBRE und Patrizia Immobilien. Banken und ihre Immobiliengesellschaften sind in der Gunst wieder gestiegen, Wohnungsunternehmen mangelt es nach wie vor daran.

An der Umfrage der Immobilien Zeitung nahmen in diesem Frühjahr 446 Hochschüler teil, die ihr Studium bis März 2016 abschließen wollen. Antworten kamen rund 70 Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien und anderen Bildungseinrichtungen im Lande. Die Auswertung wirft ein Licht darauf, welche Arbeitgeber vom Nachwuchs favorisiert werden, warum diese Firmen punkten und welche Gruppen – aufgedröselt wird zum Beispiel nach Geschlecht sowie nach Abschluss – sich für wen interessieren. Im Fragebogen wurden keine Unternehmensnamen vorgegeben, die Studenten trugen ihre Favoriten selbst ein.

Und so wurden die Ergebnisse ermittelt: Wer teilnahm, sollte seine drei persönlichen Favoriten-Firmen auf die Ränge 1 bis 3 setzen. Bei der Auswertung wurde dann gewichtet: Für den ersten Platz gab es drei Punkte, für den zweiten zwei, Drittplatzierte erhielten einen Punkt. Von den insgesamt 161 genannten Gesellschaften sind die beliebtesten zehn im Top-Arbeitgeber-Ranking weiter unten auf dieser Seite aufgeführt.

Klarer Favorit bei den Studenten ist JLL. Das Unternehmen mit seinen rund 720 Mitarbeitern in Deutschland steht damit zum dritten Mal in Folge ganz oben auf dem Siegertreppchen, diesmal allerdings mit dem deutlichsten Vorsprung: 129 Punkte erhielt das Beratungsunternehmen und damit doppelt so viele wie die Riege der Zweitplatzierten; letztlich ging mehr als jeder zehnte Punkt an das Makler- und Beratungsunternehmen. Hinter dem ersten Platz geht es so eng zu wie nie zuvor in der nunmehr sechsjährigen Geschichte des Top-Arbeitgeber-Rankings. Mit Corpus Sireo, CBRE und Patrizia kamen gleich drei Unternehmen auf den zweiten Platz (jeweils 61 Punkte), und viel fehlte nicht mehr, da hätte sich auch Drees & Sommer mit 58 Punkten noch auf dem Treppchen dazugesellt.

Auffallend: Während CBRE über die Jahre immer unter den Top 10 zu finden war, haben sich Corpus Sireo und mehr noch Patrizia Stück für Stück nach vorn gearbeitet. Patrizia bekam 2010 noch nicht einmal eine Handvoll Punkte, seither aber ging es nach oben. Auch Corpus Sireo brachte sich bei immer mehr Studenten auf den Radar – in Plätze übersetzt heißt das, die Gesellschaft schob sich zuletzt von Rang 5 (2012) und 4 (2013) nunmehr auf den zweiten Platz. Die 2013 zweitplatzierte ECE fiel jetzt auf den sechsten Rang, Hochtief, etliche Jahre unangefochten strahlender Sieger der Umfrage, rutschte weiter ab: vom dritten Platz auf den zehnten.

Nach welchen Kriterien aber trafen die Umfrageteilnehmer ihre Wunscharbeitgeber-Wahl? Entscheidend war und ist das Tätigkeitsfeld, sprich: Der Nachwuchs muss sich vorstellen können, dass ihm seine Aufgabe Spaß macht, dass er „eigene Ideen einbringen kann“. Das gilt ganz allgemein für alle genannten Brötchengeber in spe. Ein den Wünschen entsprechendes Tätigkeitsfeld fällt beim erstgenannten Wunscharbeitgeber als Kategorie mit 63,1% deutlich stärker ins Gewicht als bei den an zweiter und dritter Stelle genannten Unternehmen (etwa 56%).

Kohle und Karriere sind da wesentlich nachrangiger. Für 41,7% der Studenten, die ein Unternehmen auf Platz 1 gesetzt haben, sind Aufstiegsmöglichkeiten ein entscheidender Punkt.

Wichtig ist ihnen zudem, dass der Standort ihrem Wunsch entspricht (34,5%) und die Firma ein gutes Image hat (33,5%). Und das Geld? Das fällt bei akademisch gebildeten Einsteigern erst einmal nicht so ins Gewicht: Nur 17,5% der Studenten klickten es als entscheidendes Kriterium an. Gut möglich, dass Unternehmen, denen das Sehnen des Nachwuchses weniger gilt, mit dem Finanziellen punkten können. Will heißen: Bei den als zweites und drittes genannten Wunscharbeitgebern ist Geld wichtiger als beim Erstgenannten. Auch die Möglichkeit, in der großen weiten Welt wirken zu können, fällt bei ihnen etwas stärker ins Gewicht.

Ein Blick auf JLL sowie die drei zweitplatzierten Unternehmen Corpus Sireo, CBRE und Patrizia zeigt: JLL punktet bei angehenden Absolventen mit mehreren Kriterien fast gleichermaßen – den Wünschen entsprechende Tätigkeitsfelder, Karriereperspektiven, Internationalität und auch das positive Image werden von jeweils etwa 45% der Studenten, die das Unternehmen auf Platz 1, 2 oder 3 wählten, genannt. Bei Corpus Sireo, CBRE und Patrizia ist hingegen das Aufgabenfeld mit jeweils über 60% klar entscheidend. Patrizia lockt zudem stark mit einem positiven Image, die Internationalität ist einer der nachrangigsten Punkte – womöglich ist Letzteres Studenten nicht wichtig, vielleicht ist es aber auch noch nicht durchgedrungen, dass die Augsburger mittlerweile europaweit agieren. Karriereperspektiven werden bei Corpus Sireo und Patrizia von vielen Nachwuchskräften geschätzt, bei CBRE sind sie weniger wichtig; das Maklerhaus überzeugt weit mehr als die anderen Zweitplatzierten im Ranking mit einem den Wünschen entsprechenden Standort und Internationalität.

Im IZ-Ranking sind die zehn beliebtesten Arbeitgeber aufgeführt. Dass sie von Studenten favorisiert werden, hat mehrere Gründe. Einer davon ist, dass etliche in puncto Tätigkeitsfelder und Asset-Klassen breit aufgestellt sind – und damit unterschiedlich interessierte Absolventen ansprechen. Gut für Nachwuchsrekrutierung und Imagepflege ist zudem die Kooperation mit Hochschulen. Corpus Sireo beispielsweise bietet in Kooperation mit der EBZ Business School ein duales Studium für Masterstudenten an, allein Drees & Sommer stellt etwa 40 Mitarbeiter als Dozenten an Hochschulen ab. Um weitere Zahlen zu nennen: Ein Viertel der 115 Unternehmen, die sich in diesem Jahr an der Joboffensive-Umfrage der IZ beteiligten, engagiert sich an Hochschulen. Mehr noch, nämlich ein Drittel, rekrutiert auf Messen und Veranstaltungen Nachwuchs.

Auf dem IZ-Karriereforum im Juni dieses Jahres beispielsweise präsentierten sich acht der Top 10. Manch einer lässt sich für Messen recht Außergewöhnliches einfallen: Corpus Sireo etwa verloste im Vorfeld der Expo Real 2013 über die Unternehmenswebsite 50 Eintrittskarten an Studenten; am Messestand konnte der interessierte Nachwuchs dann unter anderem mit den drei Personalverantwortlichen sprechen. Letzteres ist ein weiterer wichtiger Aspekt: Nachwuchskräfte werden auf Messen und Veranstaltungen oft von Unternehmens- und Personalchefs informiert. Dass die erste Garde antritt, vermittelt „Ihr seid uns wichtig“ – nicht die schlechteste Botschaft im Kampf um die Besten.

Andersherum registrieren Studenten offensichtlich auch, wenn Unternehmen in Schieflage sind, sich das Personalkarussel schneller dreht oder es andere Querelen gibt. So belegt der langjährige Wunscharbeitgeber Hochtief im aktuellen Ranking nur noch Platz 10, IVG ist von Rang 10 auf Platz 29 gerutscht. Die zuletzt arg ruframponierten Banken mitsamt der ihnen verbundenen Immobiliengesellschaften dagegen sind wieder weiter vorne zu finden: BNPPRE ist auf Platz 8 gelistet, die Deka-Gruppe kommt auf Rang 11, die Deutsche Bank auf Rang 13. Auch Wirtschaftsberatungen und -prüfer schneiden besser ab als im Vorjahr. Zwar schaffte es keine unter die ersten Zehn, Cushman & Wakefield sowie PricewaterhouseCoopers landeten aber nicht weit davon entfernt auf den Plätzen 12 und 14.

ECE als Sechster muss erneut keine Konkurrenz fürchten. Der nächstplatzierte Entwickler und Betreiber von Einkaufstempeln ist mfi (Rang 30); Sonae Sierra und Multi Development erhielten keinen einzigen Punkt und tauchen in der Gesamtliste der 161 Unternehmen damit gar nicht auf.

Wohnungsunternehmen rangieren nach wie vor unter ferner liefen – obwohl etliche börsennotiert sind, Konzernstrukturen und vielfältige Tätigkeitsfelder bieten. Die mit Rang 27 bestplatzierte Wohnungsgesellschaft ist in diesem Jahr die Deutsche Annington. Deutlich weiter hinten folgt Gagfah. In der Beliebtheitsskala von Studenten recht weit unten rangieren zudem Facility-Manager. Nun mögen ein paar Punkte, die Bilfinger und Strabag erhielten, für deren FM-Töchter abgegeben worden sein. Wisag jedoch taucht erst weit unten in der Liste auf, dort, wo nur noch wenige Punkte verzeichnet sind.

Erstaunlich ist, dass unter den 446 Umfrageteilnehmern 230 keinen einzigen Wunscharbeitgeber nannten. In den Vorjahren war das nicht anders, der Anteil lag ebenfalls bei über 50%. Unternehmen könnte das als Hinweis darauf dienen, dass es sich bis zuletzt lohnt, um Absolventen zu werben.cr/sma

Siehe auch weitere Berichte auf den Seiten 14, 15 und 16

Die Joboffensive für die Immobilienwirtschaft, eine Initiative der Immobilien Zeitung, fördert seit 2001 den Austausch zwischen Arbeitgebern der Immobilienwirtschaft und Berufseinsteigern. Orientierung für den Übergang vom Studium in den Beruf bietet u.a. eine Gehalts- und Arbeitsmarktumfrage, an der sich in diesem Jahr 115 Immobilienunternehmen und 446 Studenten immobilienwirtschaftlicher und verwandter Studiengänge beteiligten. Ein Ergebnis der Umfrage ist das Ranking der Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft. Unterstützt wird die IZ-Joboffensive 2014 von folgenden Unternehmen: Aareal Bank, Bernd Heuer & Partner Human Resources, BNPPRE, CBRE, Corpus Sireo, DTZ, ECE, Irebs Immobilienakademie, Kaufland, Messe München/Expo Real, mfi management für immobilien, Patrizia Immobilien und RGM.

Christine Rose,Sonja Smalian

JLL zum dritten Mal Top-Arbeitgeber der Branche

Bei JLL möchten viele Studenten anheuern - und so landete das Unternehmen erneut auf Platz 1 im Ranking.

Bei JLL möchten viele Studenten anheuern - und so landete das Unternehmen erneut auf Platz 1 im Ranking.

Bild: Melanie Bauer

Karriere17.07.2014
Das Beratungsunternehmen JLL wurde zum dritten Mal in Folge zum Top-Arbeitgeber der Immobilienbranche gewählt. Die Immobilien Zeitung befragte 446 Studierende branchenbezogener ... 

Das Beratungsunternehmen JLL wurde zum dritten Mal in Folge zum Top-Arbeitgeber der Immobilienbranche gewählt. Die Immobilien Zeitung befragte 446 Studierende branchenbezogener Studiengänge nach ihrem Wunscharbeitgeber. Die gewählten Unternehmen punkten beim Branchennachwuchs mit ihrem Tätigkeitsfeld sowie mit Karriereperspektiven, Standort und Image.

Insgesamt 161 verschiedene Firmen wurden von den befragten Studenten, die an 70 Hochschulen deutschlandweit eingeschrieben sind, als Wunscharbeitgeber gelistet. Auf die Gruppe der Top 10 entfallen dabei 47% aller vergebenen Punkte. JLL erreichte den 1. Platz unangefochten und mit deutlichem Abstand zu den Nächstplatzierten. Auf dem zweiten Rang landeten punktgleich der Asset-Manager Corpus Sireo, das Beratungsunternehmen CBRE und der Augsburger Investor und Dienstleister Patrizia Immobilien. Drees & Sommer folgt dicht dahinter. Mit Bilfinger und Hochtief sind auch zwei Baukonzerne unter den Top 10 vertreten.

Für die Nachwuchskräfte ist das Tätigkeitsfeld das wichtigste Kriterium bei der Bewertung potenzieller Arbeitgeber. Karriereperspektiven, der Standort und das Image der Unternehmen tragen ebenfalls zur Entscheidung bei. JLL und CBRE punkten darüber hinaus mit ihrer Internationalität. Monetäre Aspekte spielen für die Befragten, die größtenteils Vollzeit studieren und bis März 2016 auf den Arbeitsmarkt kommen werden, vorerst eine untergeordnete Rolle.

Weitere Detailergebnisse zum Top-Arbeitgeber-Ranking werden in der heutigen Ausgabe der Immobilien Zeitung veröffentlicht.

Das Arbeitgeberranking ist Teil der Joboffensive für die Immobilienwirtschaft – einer Initiative der Immobilien Zeitung, unterstützt von Aareal Bank, Bernd Heuer & Partner Human Resources, BNP Paribas Real Estate, CBRE, Corpus Sireo, DTZ, ECE, Irebs Immobilienakademie, Kaufland, Messe München/Expo Real, mfi management für immobilien, Patrizia Immobilien und RGM.

Britta Kriechel

Kaugummi und angeschaltetes Handy gehen gar nicht

Aileen Schneider, Head of Human Resources bei BNP Paribas Real Estate, "übersetzt" die Sprache von Stellenanzeigen und gibt viele Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.

Aileen Schneider, Head of Human Resources bei BNP Paribas Real Estate, "übersetzt" die Sprache von Stellenanzeigen und gibt viele Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.

Bild: IZ/Melanie Bauer

Karriere15.07.2014
Wie bewerbe ich mich richtig? Diese Frage stellen sich viele Studenten und Absolventen, wenn sie sich das erste Mal um ein Praktikum oder einen Job bemühen. Zahlreiche Ratgeber versuchen ... 

Wie bewerbe ich mich richtig? Diese Frage stellen sich viele Studenten und Absolventen, wenn sie sich das erste Mal um ein Praktikum oder einen Job bemühen. Zahlreiche Ratgeber versuchen Antwort zu geben, doch sie haben einen Nachteil: Sie sind nicht branchenbezogen und decken von den Automobil- bis zu den Zementherstellern alle ab. Zwei Personalprofis aus der Immobilienwirtschaft stellten sich auf dem IZ-Karriereforum den Fragen der Studenten und verrieten, wie Bewerber positiv auffallen können.

Kernelemente einer schriftlichen Bewerbung sind das Anschreiben und der Lebenslauf. "Kurz, knackig, bündig und auf das Unternehmen bezogen" sei das perfekte Anschreiben, sagt Aileen Schneider, Head of Human Resources bei BNP Paribas Real Estate. Außerdem muss der Bewerber dort erklären, warum er sich auf die Stelle bewirbt. Bei anglo-amerikanischen Unternehmen dürfe ein Motivationsschreiben auch zusätzlich zum Anschreiben verfasst werden, sagt Schneider.

Der Lebenslauf sollte mit ergänzenden Informationen zu den bisher ausgeübten Tätigkeiten aufwarten, damit sich der Personalverantwortliche ein genaueres Bild von der Art des Praktikums oder des Jobs machen kann. Dabei darf durchaus die Budgetgröße oder die Gesamtfläche eines betreuten Portfolios genannt werden.

Nichts im Lebenslauf verloren haben Fotos, die eher privater Natur sind. "Wir freuen uns über ansprechende Bewerbungsfotos", sagt Schneider. Lücken gehörten ebenfalls nicht in den Lebenslauf, sagt Klaus Dettmer-Guttandin, Führungskräfte- und Kommunikationstrainer bei Fraport. Weise der Lebenslauf eine dreimonatige Lücke auf, wird der Personaler nachfragen. Da sei es besser gleich offenzulegen, dass der Bewerber während dieser Zeit in Australien Urlaub gemacht hat.

Wie viel Berufserfahrung ist genug?

Wann für die künftigen Absolventen der richtige Bewerbungszeitpunkt ist, war eine weitere Frage der Studenten. Dettmer-Guttandin empfahl, sich zwei, drei oder vier Monate vor Studienende mit der Bewerbungsfrage auseinandersetzen. Gleichzeitig wies er darauf hin, mögliche Deadlines zu beachten. Fraport schreibe sein Traineeprogramm schon im Februar bzw. März aus, obwohl es erst im Oktober beginnt. Ganz anders verhält es sich bei BNP Paribas Real Estate. Das Beratungsunternehmen rekrutiert im Regelfall nicht über Stellenausschreibungen, sondern über Initiativbewerbungen, und das kann mitunter sehr schnell gehen: Von der Bewerbung bis zur Einstellung dauert es häufig nicht einmal einen Monat.

In einem intransparenten Markt die eigene Qualifikation richtig einzuschätzen, fällt den künftigen Nachwuchskräften schwer. Ob sich für Hochschulabsolventen eine Bewerbung überhaupt lohne, wenn in der Stellenbeschreibung Berufserfahrung verlangt werde, lautete deswegen eine Frage. Von solchen Anforderungen sollten sich Bachelor- oder Masterabsolventen bei der Bewerbung nicht entmutigen lassen. "Versuchen würde ich es", ermuntertet sie Dettmer-Guttandin. "Letztendlich ist Berufserfahrung eine Zusammenfassung aus Praktika und anderen Tätigkeiten, die man vielleicht schon gemacht hat", übersetzt Schneider die Sprache der Personalverantwortlichen. Auch wenn drei Jahre Berufserfahrung in der Anzeige verlangt werden, der Absolvent aber nur zwei Praktika absolviert hat, sei das kein Grund die Stellenausschreibung sofort in den Papierkorb zu werfen.

Doch was soll ein Bewerber machen, wenn er als überqualifiziert eingeschätzt wird? Dieser Fall sei ihr auf Direkteinstiegsebene noch sehr selten untergekommen, sagt Schneider, die auch schon für Cushman & Wakefield rekrutiert hat. Viel häufiger komme es vor, dass entsprechende Praxiserfahrung noch fehle.

Wie werden Bachelor, Master plus Auslandserfahrung oder Ausbildung bewertet?

Auch die Bewertung der Abschlüsse Bachelor bzw. Master durch die Personaler war ein Thema: Ist ein Bewerber mit Bachelorabschluss und mehrjähriger Auslandstätigkeit einem Masterabsolventen gleichgestellt? Eine pauschale Antwort darauf gab es nicht. Bei Fraport werde bei der Suche nach neuen Trainees viel Wert auf Auslandserfahrung gelegt, brachte Dettmer-Guttandin als Beispiel an. Die Abschlüsse würden relativ gleichwertig bewertet, vielmehr komme es auf die Anforderungen der Zielposition an.

Absolventen eines dualen Studiums, die meist einen Bachelorabschluss erwerben, erhalten niedrigere Einstiegsgehälter als Bachelorabsolventen eines allgemeinen oder eines immobilienspezifischen Studiums. Diese nicht nachvollziehbare Gehaltsdifferenz für Berufseinsteiger, die sowohl Fachwissen als auch Praxiserfahrung mitbringen, weist auch die diesjährige Umfrage zur IZ-Joboffensive wieder nach. Umso verständlicher ist die Frage, wie schon in der Bewerbung auf die Vorteile eines dualen Studiums hingewiesen werden kann, um sich gegenüber Mitbewerbern abzuheben? "Ich würde es durch Persönlichkeit tun", sagte Schneider. Wer eine Ausbildung vor dem Studium absolviert hat, der erhalte dafür auch nicht automatisch einen Bonus gegenüber "reinen" Uni-Absolventen. Dennoch sei eine Ausbildung etwas, aus dem Bewerber Kapital schlagen könnten, sagt Fraport-Trainer Dettmer-Guttandin.

Besser ein generalistisches oder ein spezialisisiertes Studienfach wählen?

Ob Spezialisten oder Generalisten eher gefragt seien, wollten die künftigen Berufseinsteiger wissen. Auch hier gab es keine Pauschalantwort: Genauso wie es Studiengänge gibt, die entweder generalistisch oder sehr spezifisch konzipiert sind, gebe es auch in den Unternehmen Positionen, die auf Generalisten oder auf Spezialisten zugeschnitten seien. Spezialisten kämen beispielsweise im Bereich Valuation zum Einsatz. Könnten sich auch Studenten eines generalistisch ausgerichteten Studiums für den Bereich Valuation bewerben? "Auf eine Praktikumsstelle, ja!", sagt Schneider.

Und noch ein konkretes Beispiel beantworten die Personalprofis: Ein Uni-Student im Fach Wirtschaftsingenieurwesen Bau, der damit ein sehr generalistisch angelegtes Studium absolviert, konzentrierte sich in seinen Haus- und Abschlussarbeiten bislang auf wohnungswirtschaftliche Themen. Sei er dadurch für Manager von Büro- und Gewerbeimmobilien uninteressant? Da der Studiengang in Deutschland sehr gesucht sei, "schauen wir großzügig über mangelnde Erfahrung im Gewerbebereich hinweg", antwortete Schneider.

Wie heben sich Kandidaten positiv von Mitbewerbern ab?

Positiv auffallen – das ist das Ziel von Bewerbern. Das erreichen sie vor allem dadurch, indem sie nicht negativ auffallen oder den Bewerbungsprozess gar behindern: Es sei empfehlenswert, nicht in der ersten Woche nach Versand der Bewerbungsunterlagen in der Personalabteilung anrufen oder angefragte Bewerbungsunterlagen verspätet oder gar nicht nachzureichen. Viel besser sei es, sich spezifisch auf eine Position zu bewerben und dann gerne auch vor der Bewerbung Telefonkontakt aufzunehmen, um weitere Informationen einzuholen und etwaige Fragen zu klären.

Nicht nur Bewerber freuen sich, wenn sie den richtigen Ansprechpartner in der Personalabteilung direkt erreichen. Auch für Unternehmen ist es angenehm, wenn sie auf einer Mailbox, die sich eindeutig zuordnen lässt, eine Nachricht mit Rückrufbitte hinterlassen können. Positiv aus der Masse herausstechen könnten Bewerber auch, wenn sie die Rechtschreibprüfung "mal drüber laufen lassen" würden, sagte Dettmer-Guttandin. Von einem kreativen Layout riet er ab, denn das Unternehmen würden die Inhalte interessieren.

Welche häufig vorkommenden, aber leicht vermeidbaren Fehler führen bei Personalprofis zu Stirnrunzeln? Die Antworten kommen ohne Zögern: "Kaugummi geht gar nicht, angeschaltetes Handy geht gar nicht", sagt Dettmer-Guttandin und mahnt Bewerberinnen davor, zu kurze Röcke oder Shirts zu tragen. Schneider vervollständigt diese Top 3 der Fehler-Charts um das Thema Pünktlichkeit. Wer sich verspätet, was immer mal passieren kann, sollte kurz beim Unternehmen anrufen.

"Haben Sie sich auch woanders beworben?" Diese Frage fällt nicht selten im Vorstellungsgespräch. Mit ihr wollen Personaler prüfen, wie aktiv der Kandidat auf Jobsuche ist und wie genau er die Stellenangebote und Arbeitgeber auswählt. Der Personaler vertrage es durchaus, sagt Schneider, wenn der Kandidat sich beim Wettbewerber auf eine ähnliche Stelle beworben hat. Und Dettmer-Guttandin ergänzt: "Sagen Sie die Wahrheit."

Unter allen Einsendern von Fragen an MeineFrage@iz.de wurden zwei Exemplare des Lehrwerks English Correspondence and Report Writing for Real Estate Professionals im Wert von 39 Euro verlost. Die beiden Gewinner wurden inzwischen gezogen und benachrichtigt.

Sonja Smalian

Kein Urlaub für Kinderlose in den Ferien?

Der Angestellte ist nicht verpflichtet, doppelt zu arbeiten und damit quasi seinen Urlaub komplett vorzuarbeiten.

Der Angestellte ist nicht verpflichtet, doppelt zu arbeiten und damit quasi seinen Urlaub komplett vorzuarbeiten.

Bild: Osborne Clarke

Karriere10.07.2014
Sommerzeit ist Urlaubszeit. Damit in Unternehmen die Telefone nicht stillstehen, können nicht alle gleichzeitig in der Sonne liegen. Doch müssen Singles ohne Kinder deswegen immer im November ... 

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Damit in Unternehmen die Telefone nicht stillstehen, können nicht alle gleichzeitig in der Sonne liegen. Doch müssen Singles ohne Kinder deswegen immer im November Urlaub nehmen, während Familien mit Kindern bevorrechtigt die Sommermonate zugestanden werden? Sonja Riedemann, Arbeitsrechtlerin bei Osborne Clarke, erklärt im Interview, was beim Urlaub rechtens ist.

Immobilien Zeitung: Frau Riedemann, Familien mit schulpflichtigen Kindern oder Paare, bei denen ein Partner als Lehrer tätig ist, sind an die Sommerferien gebunden. Müssen Singles oder Paare ohne Kinder deswegen immer auf den November als Urlaubsmonat ausweichen, um den Betriebsfrieden nicht zu stören?

Sonja Riedemann: Ja und nein. Bei der Genehmigung des Urlaubs ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, soziale Gesichtspunkte zu berücksichtigen, wenn dem keine dringenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Mitarbeiter, die bei ihrer Urlaubsplanung auf die Sommerferien angewiesen sind, sollten also besonders berücksichtigt werden. Allerdings schauen andere Hauptsaison-Interessierte nicht in jedem Jahr in die Röhre, vielmehr müssen hier nach dem Rotationsprinzip Lösungen gefunden werden. Der Single oder das Paar ohne Kinder dürfen während der Sommerferien ebenfalls mal Urlaub nehmen. Auch um die Weihnachtsfeiertage herum dürfen die Kinderlosen nicht immer nur die Sonderschichten machen.

IZ: Manche Unternehmen verlangen von ihren Mitarbeitern, ihren gesamten Jahresurlaub schon bis Februar durchzuplanen. Kann ein Chef so etwas überhaupt vorschreiben?

Riedemann: Solch eine innerbetriebliche Frist hat keinen gesetzlich bindenden Charakter. Es ist aber ein sinnvolles Procedere, um mögliche Überschneidungen von Urlaubswünschen in der Hauptferienzeit rechtzeitig sichtbar zu machen, um dann unter Umständen noch einzugreifen.

IZ: Das heißt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst, gilt nicht bei der Urlaubsgenehmigung?

Riedemann: Zumindest sollte es das nicht, um unnötige Streitereien und Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Denn sonst könnte sich der Liebling vom Chef schon am zweiten Januar eines Jahres alle Brückentage sichern. Arbeitgeber sollten auch das Team im Auge behalten, wenn sie Urlaubsanträge genehmigen. Denn ist ein Urlaub erst einmal genehmigt, dann kann er dies grundsätzlich nicht wieder rückgängig machen. Klärende Gespräche sollten im Team also vor der Unterschrift geführt werden.

IZ: In vielen Immobilienunternehmen gibt es in den Wochen vor der Expo Real im Oktober, der Mipim im Frühjahr und dem Jahresabschluss eine Urlaubssperre. In welchem Umfang darf ein Arbeitgeber solche Zeiten bestimmen?

Riedemann: Eine Obergrenze hat der Gesetzgeber dafür nicht formuliert. Es müssen jedoch noch genug Wochen übrig bleiben, dass die Mitarbeiter ihren Jahresurlaub nehmen können. Übrigens: Wo ein Betriebsrat besteht, hat dieser ein Mitbestimmungsrecht zu allgemeinen Urlaubsgrundsätzen, Betriebsferien oder Urlaubssperren.

IZ: Vor und nach dem Urlaub stapelt sich meist die Arbeit besonders hoch. Welche Regeln gibt es eigentlich zum Vor- und Nachbearbeiten rund um die freien Tage?

Riedemann: Der Angestellte ist nicht verpflichtet, doppelt zu arbeiten und damit quasi seinen Urlaub komplett vorzuarbeiten. Von jedem verantwortlichen Mitarbeiter wird jedoch erwartet, dass er eine Übergabe macht, damit z.B. Fristen während seiner Abwesenheit nicht verstreichen. Für solche Fälle sollte der Vorgesetzte eine Vertretung organisieren. Auch wer aus dem Urlaub zurückkommt, muss nicht 16-Stunden-Schichten schieben, um innerhalb von zwei Tagen wieder alles auf null abzuarbeiten. Vielmehr ist es Aufgabe des Arbeitgebers, die Konsequenzen der Fehlzeiten entweder hinzunehmen oder dafür zu sorgen, dass, wie im Krankheitsfalle auch, eine Vertretung zumindest für bestimmte Aufgaben für die Zeit organisiert ist.

IZ: Darf ein Unternehmen einen Mitarbeiter aus dem Urlaub zurückrufen?

Riedemann: Das geht nur bei einem außerordentlichen, wichtigen Grund. Dafür reicht es nicht, dass viel Arbeit anliegt, beispielsweise ein Maklerhaus unvorhergesehen ein großes Alleinvermietungsmandat bekommen hat. Für Arbeitsspitzen oder Urlaubszeiten müsste das Unternehmen selbst vorsorgen und etwa einen Personalpool vorhalten. Einen Mitarbeiter aus dem Urlaub zurückzurufen, ist eine drastische Maßnahme und nur erlaubt, wenn sich das Unternehmen in einer absoluten Notlage befindet. Ein Beispiel wäre ein Brand und für die Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten werden die eigenen Leute gebraucht. Dann darf der Arbeitgeber seine Mitarbeiter verpflichten zurückzukommen. Wer Mitarbeiter bittet, freiwillig den genehmigten Urlaub abzusagen, sollte dann aber die Stornokosten für den abgebrochenen Urlaub, einen Reisegutschein oder andere Kompensationen anbieten. Wenn ein Mitarbeiter sich dennoch weigert zurückzukommen - was sein gutes Recht ist -, dann darf der Arbeitgeber keine negativen Konsequenzen ziehen.

IZ: Frau Riedemann, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Sonja Smalian.

Sonja Smalian

HR vermessen

Messen deckt Missstände auf, auch im "soften" Personalmanagement.

Messen deckt Missstände auf, auch im "soften" Personalmanagement.

Bild: BilderBox.com

Karriere03.07.2014
Erfolgsfaktoren, vor allem kritische, werden in der Industrieproduktion mit Leistungskennzahlen gesteuert und gemessen. Diese Key Performance Indicators (KPI) hat Drees & Sommer nicht nur für ... 

Erfolgsfaktoren, vor allem kritische, werden in der Industrieproduktion mit Leistungskennzahlen gesteuert und gemessen. Diese Key Performance Indicators (KPI) hat Drees & Sommer nicht nur für seine Dienstleistung definiert, sondern auch für sein Personalmanagement. Von der Rekrutierung bis zum Ausscheiden werden Kennwerte gemessen. Warum das so ist, erläutert Vorstand Dierk Mutschler im Interview.

Immobilien Zeitung: Herr Mutschler, wieso haben Sie Key Performance Indicators auch im Personalmanagement eingeführt?

Dierk Mutschler: Weil wir damit gute Erfahrungen in unserem Kerngeschäft gemacht haben. Vor etwa fünf Jahren hat Drees & Sommer das Konzept Lean Construction Management auf seinen Baustellen eingeführt. Dabei haben wir uns an der Vorgehensweise der Industrie, beispielsweise der Automobilhersteller, orientiert.

IZ: Ist das in der Immobilienwirtschaft mit ihren Einzelprojekten überhaupt machbar?

Mutschler: Die Industrie hat es geschafft, ihre Produktion zu standardisieren und ein Baukastensystem zu entwickeln. Warum sollte sich die Immobilienbranche davon nicht etwas abgucken? Meiner Meinung nach könnten noch viel mehr Prozesse beim Bauen im Sinne des Lean-Management- und Kaizen-Gedankens modularisiert werden. Wer seine Prozesse schon in der Vorbereitungsphase vereinfacht, wird künftig erfolgreich sein. Und Erfolg muss messbar sein, deswegen haben wir KPIs eingeführt. Irgendwann stellte sich dann die Frage, warum machen wir das eigentlich nicht bei uns intern auch?

IZ: Welche internen Bereiche steuern sie inzwischen mit KPIs?

Mutschler: Zum einen prüfen wir damit die Mitarbeiterstruktur, also wie viele Führungskräfte, Projektmanager oder Praktikanten im Unternehmen beschäftigt sind. Gleicht die Altersstruktur noch einem Tannenbaum?

IZ: Der Tannenbaum dürfte sich bei Ihnen ständig verändern. Allein im vergangenen Jahr hat sich Drees & Sommer mit 270 Mitarbeitern verstärkt. Das ist ein Plus von 18%. Und in diesem Jahr sollen abermals mehr als 200 neue Mitarbeiter dazukommen.

Mutschler: Ja, das stimmt. Durch das neue Messsystem wissen wir aber auch, wie effizient unsere Rekrutierungswege sind. Derzeit sind mehr als 40 unserer Kollegen als Dozenten an verschiedenen Hochschulen aktiv. Jetzt sehen wir auf einen Blick, wie viele Nachwuchskräfte jeder Dozent für D&S gewinnen konnte - und wo sich das Engagement vielleicht nicht lohnt.

IZ: Sie erfassen sicherlich auch Ihre Fluktuationsquote.

Mutschler: Ja, der KPI dafür liegt zwischen 6,5% und 7%. Das ist ein sehr guter Wert, aber wenn ich ihn nicht erfasse, dann sehe ich bestimmte Entwicklungen nicht. So haben wir festgestellt, dass es beim Onboarding- Prozess, also bei der Integration neuer Mitarbeiter eine Schwachstelle zwischen dem vierten und neunten Monat gibt. Eine Kündigung ist immer auch eine persönliche Absage an das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Deswegen haben wir jetzt Gespräche mit neuen Mitarbeitern nach 100, 200 und 300 Tagen eingeführt. Geht trotzdem jemand im ersten halben Jahr, fragen wir im Rahmen eines Exit-Gesprächs nach den Gründen - denn wer geht, redet Tacheles.

"Eine Kündigung ist immer auch eine persönliche Absage an das Unternehmen und seine Mitarbeiter."
IZ: In der unternehmenseigenen Akademie bilden Sie Ihre Mitarbeiter intern weiter. Welche Veränderungen hat das neue System dort gebracht?

Mutschler: Unser Ziel sind individuelle Entwicklungspläne. Wir prüfen, wie viele Mitarbeiter an Programmen teilgenommen und wie viele einen Abschluss erlangt haben. Wir möchten nicht mit der Gießkanne ausbilden und auch nicht zuschauen, wie weit es jemand in der internen Weiterbildung wohl schaffen wird. Deswegen werden Lernziele als KPI im Zielvereinbarungsgespräch festgelegt. Belegt ein Mitarbeiter einen Kurs, dann muss er danach auch entsprechend eingesetzt werden. Auch das Kurssystem wird dadurch ständig optimiert.

IZ: Wie reagieren die Mitarbeiter auf ein solches Instrument?

Mutschler: Viele Mitarbeiter sind am Unternehmen beteiligt. Ihre Vergütung ist somit direkt vom Unternehmenserfolg abhängig. Als Projektsteuerer vermessen sie den ganzen Tag den Fortschritt von Projekten, deswegen haben sie keine Berührungsängste mit dem Werkzeug. Das ist Teil der DNA von Drees & Sommer.

IZ: Herr Mutschler, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Sonja Smalian.

IZ

Im Fernstudium Sicherheit studieren

Karriere03.07.2014
Sonja Smalian