Karriere-News

gif verleiht Forschungspreise

Die diesjährigen Preisträger der gif-Forschungspreise mit Laudatoren.

Die diesjährigen Preisträger der gif-Forschungspreise mit Laudatoren.

Bild: gif

Karriere 06.10.2014
Die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) hat ihre Forschungspreise verliehen. Sieben Arbeiten wurden in diesem Jahr ausgezeichnet, rund 60 waren eingereicht worden.Zu den ... 

Die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) hat ihre Forschungspreise verliehen. Sieben Arbeiten wurden in diesem Jahr ausgezeichnet, rund 60 waren eingereicht worden.

Zu den Preisträgern zählen Prof. Dr. Felix Schindler (Habilitation: Essays on Real Estate Finance; Universität Regensburg), Dr. Dirk Krupper (Dissertation: Nutzerbasierte Bewertung von Büroimmobilien; TU Darmstadt), Dr. Asbjörn Gärtner (Dissertation: Entwicklung eines Standards für innovative IT Schnittstellen im Facility Management zur Kopplung webbasierter CAFM-Systeme mit neuen Gebäudeautomationstechnologien; TU Kaiserslautern), Svenja Grzesiok (Masterarbeit: Quartiersentwicklung durch innovative Governance: Die KALKschmiede in Köln; Ruhr-Universität Bochum), Thomas Gwozdz (Masterarbeit: Analyse der Anwendbarkeit von spieltheoretischen Konzepten zur Simulation von Handlungsalternativen bei Militärkonversionen und Ableitung des Informationsbedarfs; TU München), Lorenz Thomschke (Masterarbeit: Verteilung der Mietpreise in Berlin – empirische Analyse mittels Quantilregression und Dekomposition; FU Berlin) und Hamza Qureshi (Bachelorarbeit: An Early Warning System for the Development of Housing Bubbles in Western European Economies; TU Darmstadt).

Seit 1995 vergibt die gif ihre Forschungspreise. Förderer sind der ZIA Zentrale Immobilien Ausschuss und Deutsche Asset & Wealth Management.

Andreas

Immo-Frauen und DFK kooperieren

Karriere 02.10.2014
Der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft hat eine Kooperation mit dem Verband Die Führungskräfte (DFK) geschlossen. Künftig wollen beide Organisationen u.a. bei Veranstaltungen ... 

Der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft hat eine Kooperation mit dem Verband Die Führungskräfte (DFK) geschlossen. Künftig wollen beide Organisationen u.a. bei Veranstaltungen zusammenarbeiten. Mitglieder des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft können für einen vergünstigten Jahresbeitrag Angebote von DFK nutzen, wie z.B. die Rechtsberatung oder den Rechtsschutz. Der Verein DFK zählt etwa 25.000 Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen zu seinen Mitgliedern und verfügt auch über ein eigenes Frauennetzwerk sowie ein Forum für Young Leaders. Zudem gehört das Netzwerk u.a. den europäischen Führungskräftevereinigungen der Finanz- und Bauwirtschaft an, der Fecec - Fédération Européenne des Cadres de Établissements de Crédit und der FECC - Fédération Européenne des Cadres de la Construction. Die etwa 650 Mitglieder des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft sind vor allem als Ingenieurinnen, Projektentwicklerinnen, Architektinnen, Finanzdienstleisterinnen und Juristinnen tätig. Etwa 30% von ihnen arbeiten als Selbstständige. Im Top-Management sind nach Auskunft von Geschäftsführerin Evelyn Haindl-Mehlhorn etwa 5% von ihnen beschäftigt. Weitere 20% bis 30% gehören dem Mittelmanagement, u.a. als Abteilungsleiterinnen, an.

Sonja Smalian

Womit Unternehmen Studenten erobern

"Das könnte Ihr Stuhl in fünf Jahren sein!" Arbeitgeber punkten vor allem mit dem Aufzeigen von Karriereperspektiven bei Studenten.

"Das könnte Ihr Stuhl in fünf Jahren sein!" Arbeitgeber punkten vor allem mit dem Aufzeigen von Karriereperspektiven bei Studenten.

Bild: FotoEdhar/Fotolia.com

Karriere 02.10.2014
Mein Haus, mein Auto, mein Boot - das war einmal. Beruflicher Erfolg misst sich nicht mehr nur in Statussymbolen und für ein gelungenes Berufsleben braucht es mehr als Geld. Deswegen schauen ... 

Mein Haus, mein Auto, mein Boot - das war einmal. Beruflicher Erfolg misst sich nicht mehr nur in Statussymbolen und für ein gelungenes Berufsleben braucht es mehr als Geld. Deswegen schauen junge Immobilienstudenten bei der Wahl ihres Arbeitgebers auch auf andere Faktoren als nur den Gehaltsscheck.

Wenn Unternehmen Immobilienstudenten für sich gewinnen möchten, dann sollten sie die möglichen Laufbahnen in der Firma aufzeigen können. Denn Perspektiven sind der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Umfrage zur IZ-Joboffensive, an der sich 446 Studenten immobilienwirtschaftlicher und verwandter Studiengänge beteiligt haben. Die Befragten bewerteten 21 Kategorien hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Wahl eines Arbeitgebers mit den Noten von eins (sehr wichtig) bis sechs (unwichtig/nicht relevant). Karriere-Perspektiven liegen mit deutlichem Abstand vorn (1,58), und das nicht zum ersten Mal. Schon 2009 war den Studenten dieses Kriterium am wichtigsten. Die Unternehmen reagieren auf solche Wünsche. JLL, ECE und Hochtief beispielsweise haben neben der klassischen Führungskarriere längst Fachkarrierepfade entwickelt, um auch Spezialisten Entwicklungsoptionen zu bieten.

Weiterbildungsangebote sind den Studenten am zweitwichtigsten. Auch hier laufen sie bei den Arbeitgebern offene Türen ein. Viele Immobilienunternehmen setzen auf kontinuierliche Weiterbildung und einige haben sogar unternehmenseigene Akademien gegründet, wie z.B. Drees & Sommer.

Erst an dritter Stelle nennen die Studierenden die Höhe des Gehalts als Entscheidungsgrundlage. Das war 2009 noch ganz anders: Damals rangierte der Lohnzettel auf Rang sieben. Von der Punktzahl her fast gleichauf mit dem Gehalt bewerten die baldigen Berufseinsteiger die Kategorien "sicherer Arbeitsplatz" und "Unternehmenskultur", dicht gefolgt von Programmen für Führungskräfte und Karriereplanung, dem Unternehmensimage und dem Standort des Unternehmens (2,08).

Den Wertewandel hat auch Brigitte Adam, geschäftsführende Gesellschafterin von ENA Experts Real Estate Valuation, beobachtet. Früher sei das Thema Karriere stärker mit materiellen Statussymbolen verbunden gewesen, sagt Adam. Heute gehe es Berufseinsteigern und Young Professionals eher um die Frage: Kann ich alle meine Lebensthemen abdecken? Deswegen bietet ENA flexible Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle an. Auch bei der Wahl des Bürostandorts stehe das Team im Mittelpunkt: Fühlen sich die Mitarbeiter wohl? Lassen sich die Räumlichkeiten gut erreichen? Das seien die ausschlaggebenden Faktoren, sagt Adam. Einen Pfad für eine Junior-Partnerschaft haben sich die drei ENA-Gesellschafter überlegt. Doch das alles gibt es nicht zum Nulltarif. Adam erwartet im Gegenzug "Leidenschaft und Interesse daran, etwas zu gestalten".

Sonja Smalian

In der Schweiz fehlen Ingenieure

Wer macht's vor? Ein Grund für das mangelnde Interesse junger Schweizer an einem Ingenieurberuf seien die fehlenden Vorbilder, offenbart die aktuelle Studie von Swiss Engineering.

Wer macht's vor? Ein Grund für das mangelnde Interesse junger Schweizer an einem Ingenieurberuf seien die fehlenden Vorbilder, offenbart die aktuelle Studie von Swiss Engineering.

Bild: Marco Barnebeck/<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>

Karriere 02.10.2014
Die Einstiegsgehälter für Architekten und Ingenieure in der Schweiz liegen im Median bei ca. 66.250 Euro pro Jahr. Doch das reicht nicht, um genug junge Leute für einen Ingenieurberuf zu ... 

Die Einstiegsgehälter für Architekten und Ingenieure in der Schweiz liegen im Median bei ca. 66.250 Euro pro Jahr. Doch das reicht nicht, um genug junge Leute für einen Ingenieurberuf zu begeistern. Ein Grund seien die fehlenden Vorbilder, zeigt jetzt eine aktuelle Studie von Swiss Engineering.

Die Einstiegsgehälter junger Absolventen eines Architektur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiums in der Schweiz betragen rund 66.000 Euro. In der Baubranche können sie mit leicht niedrigeren Basisgehältern von 64.600 Euro rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Gehaltsstudie des Schweizer Berufsverbands Swiss Engineering. An der Umfrage beteiligten sich 4.377 Mitglieder, darunter 599 Berufseinsteiger mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung.

Berufseinsteiger der Bauberufe verdienen laut Studie damit fast doppelt so viel wie in Deutschland. Wer nördlich der Alpen seinen ersten Job in der Immobilienwirtschaft antritt, erhält ein Jahresbrutto von durchschnittlich rund 35.000 Euro, wie die Umfrage zur IZ-Joboffensive 2014 gezeigt hat. Die hohen Gehälter beim südlichen Nachbarn dürften denn auch mit ein Grund dafür sein, warum die deutschen Immobilienstudenten die Schweiz zum drittbegehrtesten Auslandsziel zum Arbeiten gewählt haben.

In der Schweiz gibt es zwischen den einzelnen Fachrichtungen jedoch erhebliche Schwankungen: Architekten müssen sich im Vergleich zu den Ingenieursberufen mit Jahressalären in Höhe von 54.660 Euro zufriedengeben, während Bauingenieure den mittleren Einstiegslohn von rund 66.000 Euro erwarten können - und damit mehr als Absolventen aus den Bereichen Umwelt- sowie Geomatik- und Vermessungsingenieurwesen.

Bachelor- und Masterabsolventen werden in der Schweiz recht ähnlich vergütet. Der Unterschied beträgt im Median nur ca. 1.330 Euro jährlich, also gerade mal rund 110 Euro pro Monat. In Deutschland ist die Differenz bei den Berufseinsteigern in der Immobilienwirtschaft mit 2.910 Euro mehr als doppelt so hoch.

Mit den Einsteigergehältern ist jedoch die eine Hälfte der Schweizer Berufseinsteiger zufrieden, die andere hatte sich mehr erhofft. Jeder 20. rechnete sogar mit einem Jahresbrutto jenseits der 100.000 Franken-Grenze (etwa 82.820 Euro). Dennoch sind etwa zwei Drittel der Befragten der Ansicht, dass die Vergütung ihren Fähigkeiten und Leistungen entspreche.

Jenseits der Gehaltsfrage dürfte es für die Absolventen eine große Erleichterung sein, dass sie schnell die erste Anstellung finden: Jeder zweite hat innerhalb eines Monats eine Zusage erhalten und die meisten anderen innerhalb eines Vierteljahres. Knapp jeder Fünfte musste jedoch etwas länger suchen.

Trotz der offenbar hohen Nachfrage nach Nachwuchskräften beobachten 70% der Befragten einen Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen. Für das Berufsbild des Architekten äußert nur rund ein Viertel diese Befürchtung. Als Ursache für den Ingenieurmangel nennen sie die zu geringe Gewichtung der naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächer in der Schule (43%) und die schlechten Verdienstmöglichkeiten (41%). Das überrascht, zeigten sie sich doch mehrheitlich zufrieden mit ihrer Vergütung. An dritter Stelle steht der Mangel an Vorbildern (39%) - den können nur die Berufsprofis selbst beheben!

Sonja Smalian

"Ich will Räume öffnen" - für Künstler und Kreative

Torsten Rommel führt in Dresden die galerie module und die Kreativraumagentur. Er ist Ansprechpartner für die Immobilien- und die Kreativwirtschaft.

Torsten Rommel führt in Dresden die galerie module und die Kreativraumagentur. Er ist Ansprechpartner für die Immobilien- und die Kreativwirtschaft.

Bild: sma

Karriere 02.10.2014
Torsten Rommel hat viele Jahre im Theater gearbeitet, ein eigenes Tanztheater aufgebaut, die Ostrale mitgegründet - und dabei immer Räume bespielt. Heute erschließt er für Künstler und ... 

Torsten Rommel hat viele Jahre im Theater gearbeitet, ein eigenes Tanztheater aufgebaut, die Ostrale mitgegründet - und dabei immer Räume bespielt. Heute erschließt er für Künstler und Kreative ungenutzte Räume in Dresden mit der galerie module und der Kreativraumagentur. Der Wirtschaftsmathematiker übersetzt dabei zwischen der Immobilienwirtschaft und den Kulturschaffenden und gibt sein Verhandlungswissen weiter.

Im sonnendurchfluteten Buga-Glaspavillon neben der Handwerkskammer Koblenz soll Torsten Rommel sein Rezept verraten. Wie können Kreativunternehmer besser verhandeln? Auf den Wirtschaftsmathematiker warten u.a. Schriftsteller, Kunstmaler und Grafiker. 2012 wurde er zusammen mit Verena Andreas für ihre Agentur galerie module zum Kultur- und Kreativpiloten Deutschlands ausgezeichnet. Auch deswegen lud ihn das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes zur Diskussion an den Rhein. Als Künstler versteht sich Rommel jedoch nicht. "Ich selbst bin nicht künstlerisch tätig, aber ich schließe gerne Räume auf für Leute, die das können", sagt Rommel. In Dresden verhilft er Kreativen über Zwischennutzungen zu Ausstellungsräumen, berät sie bei ihren Konzepten und der Suche nach Ateliers und Werkstätten. Und der Grenzgänger zwischen Markt- und Kulturwirtschaft will ihnen auch die Scheu vor dem ungeliebten Verhandeln nehmen. Es gebe nicht "die" Verhandlungsstrategie, sagt Rommel. Seine Philosophie lautet: "Seien Sie hart in der Sache und sanft zu den Menschen."

Rommel versteht, warum Kreativunternehmern das Verhandeln so schwer fällt. Sie wollten einfach das tun, was sie machen - und das sei für viele eben schon ein Teil des Lohns. Dadurch geraten sie leicht in die Rolle des Bittstellers. Sein Gegenmittel ist eine gute Vorbereitung, und zwar zu den eigenen Zielen - und denen des Verhandlungspartners. Wichtig sei außerdem: Welche finanzielle Ausstattung ist vorhanden? Ist mein Verhandlungspartner der Entscheider? Wie ist sein Wissensstand über das Produkt oder das Projekt? "Je mehr ich weiß, desto sicherer bin ich", sagt Rommel, "und desto genauere Fragen kann ich stellen."

Es helfe auch, sich ein Entscheidungskreuz mit den Ängsten und Wünschen des potenziellen Kunden aufzumalen. Denn Kaufentscheidungen würden oft von Ängsten und Befürchtungen gesteuert, hat Rommel die Erfahrung gemacht. Es sei daher sinnvoll, diese schon in der Verhandlung zu thematisieren.

Er empfiehlt auch, die Gesprächspartner in zwei Cluster einzuordnen: den erfolgsorientierten und den misserfolgsorientierten Typ. Erstere seien die "Macher", also diejenigen, die loslegen wollen, die dabei sein wollen. Sie ließen sich eher durch die "große Vision" überzeugen. Die andere Gruppe hingegen kalkuliere und berechne stärker. Ihnen müsste anders entgegengekommen werden. Zumal die Verhandlungspartner die Sache oft anders sähen. "Sie sprechen mit Menschen, also programmieren Sie sich auf Empathie", lautet Rommels Rat.

"Aktiv zuhören" ist ein wichtiger Schlüssel für gute Verhandlungen, konzentrierte Aufmerksamkeit und Nachfragen gehören dazu: "Habe ich Sie richtig verstanden?" "Meinten Sie XY?" Wer die Sichtweise des anderen nachvollzogen hat, kann dann auf die eigene zu sprechen kommen. Doch Vorsicht, der Mensch kann meist nur mit zwei, drei Argumenten gleichzeitig im Kopf arbeiten.

Einwände vom Gegenüber sollten als Chance begriffen werden, sagt Rommel. Denn offenbar setzt sich der Gesprächspartner mit der Thematik auseinander. Von Gegenargumenten zur Entkräftung hält Rommel nichts. Der Verhandlungspartner sei kein Kontrahent. Beide müssen eine Lösung finden, um das Geschäft zu machen.

Die abschließende Zusammenfassung sollte man nach Möglichkeit selber vornehmen und dann fragen, ob noch etwas fehle. "Denken Sie daran, dass ein Verhandlungsgespräch allen Beteiligten Spaß machen soll", mahnt Rommel, der als Hockey-Nationalspieler viele Wettkämpfe bestritten hat.

Umwege führten ihn zu der Schnittstelle von Kultur, Raum und Immobilien, an der er jetzt tätig ist. Während des Studiums entdeckte er seine Liebe zum Theater und leitete jahrelang die Abteilung Service im Vorderhaus der Komödie Winterhuder Fährhaus, eines privatwirtschaftlichen Theaters. Dort verinnerlichte er eine Maxime: Projekte müssen sich selbst finanzieren. Denn wer von Fördergeldern abhängig ist, ist eben nicht unabhängig in seinem Handeln. Dass Kultur und Zahlen kein Gegensatz sein müssen, zeigte er in seiner Diplomarbeit. Er modellierte mathematisch die Spielplanproblematik im öffentlich finanzierten Theater und berechnete, wie sich die Umbaukosten durch eine Spielplanänderung reduzieren lassen.

In Dresden gründete Rommel das Traumtheater und wurde so auf den Schlachthof aufmerksam. Nur 15% des Areals wurden damals genutzt, der Rest stand leer -"vergessen und verloren". Rommel sah leere Orte, große und kleine Halle, Ställe und Sozialtrakte und wusste sofort: Das ist der ideale Raum für eine Kunstausstellung. Drei Tage lang präsentierten sich 120 Künstler auf rund 3.000 m2 - die Ostrale war geboren. 2009 erhielten die drei Initiatoren dafür den Förderpreis der Stadt.

Später stieg Rommel aus dem Projekt aus und bei galerie module ein. Über die Stadtentwicklung bekamen sie die ersten beiden Kontakte zur privaten Immobilienwirtschaft, die ihnen sofort vier Objekte vorstellten. Das Konzept: Zwischennutzungen organisieren. Diese verlaufen immer nach demselben Muster: je eine Woche für Auf- und Abbau sowie sechs Wochen Nutzung. Es ging ihnen um die Synergie zwischen Kunst und Raum und sie wollten neue Nutzungspotenziale aufzeigen. Vor drei Jahren präsentierten sie sich auf der Expo Real. Inzwischen gehören das Fraunhofer Institut und das Medienkulturzentrum zu ihren Stammkunden. Doch es kamen auch immer mehr Künstler auf sie zu, um sich zu ihrem Konzept beraten zu lassen, viele suchten auch nach günstigen Arbeitsräumen. Nutzungskonzepte für Leerstandsimmobilien wurden entwickelt. Rommel kann sich vorstellen mit der Agentur auch ein ganzes Objekt zu mieten, um dann Einzel-Arbeitsplätze anzubieten. "Die Immobilienwirtschaft und die Kreativwirtschaft sprechen zwei verschiedene Sprachen", sagt er. Sein Team ist zweisprachig.

Sonja Smalian

Was macht eigentlich ein ...

Nicht nur Verbände und Unternehmen, sondern auch die Arbeitsagentur informiert zu Immo-Berufsbildern, u.a. auf www.berufenet.arbeitsagentur.de/ berufe sowie in kurzen Filmen auf www.berufe.tv.

Nicht nur Verbände und Unternehmen, sondern auch die Arbeitsagentur informiert zu Immo-Berufsbildern, u.a. auf www.berufenet.arbeitsagentur.de/ berufe sowie in kurzen Filmen auf www.berufe.tv.

Bild: BilderBox.com

Karriere 02.10.2014
... Facility-Manager oder ein Center-Manager? Die Verbände und Unternehmen der Immobilienwirtschaft haben ihre Karriere-Kommunikation in den vergangenen Jahren ausgebaut. Bewerber sind nicht die ... 

... Facility-Manager oder ein Center-Manager? Die Verbände und Unternehmen der Immobilienwirtschaft haben ihre Karriere-Kommunikation in den vergangenen Jahren ausgebaut. Bewerber sind nicht die einzigen, die sie dabei im Blick haben.

Die Berliner Dussmann Group hat ge-rade ihre Arbeitgebermarkenkampagne "Working Heroes" gestartet. Anzeigen und Plakate sollen die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenken, das sein Bewerberportal auf der Internetseite für Einsteiger und Berufserfahrene neu gestaltet hat. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, könnte man denken, doch tatsächlich haben nur gut ein Viertel der Immobilienunternehmen ein eigenes Bewerberportal zum Rekrutieren. Das zeigt die jüngste Umfrage zur IZ-Joboffensive unter 115 Branchenunternehmen. Dussmann stellt in kurzen Filmen seine Mitarbeiter vor, und zwar auch bei der Arbeit. Damit ist das Unternehmen das jüngste Beispiel dafür, wie die Branche ihre oft unsichtbaren Berufe ans Licht holt und Bewerbern erklärt.

Auch der Shoppingcenterentwickler ECE beschreibt auf seiner Internetseite typische Berufe (www.ece-karriere.de; Menü: ECE als Arbeitgeber - Einstiegsmöglichkeiten - Berufsbilder). In wenigen Sätzen werden z.B. die Aufgaben eines Leasing-Managers skizziert und welche Qualifikation dieser braucht.

Der ZIA Zentrale Immobilien Ausschuss hat eine Karriere-Seite für die Branche unter www.gestalte-unsere-zukunft.de ins Netz gestellt. Berufsbilder werden inklusive Anforderungsprofil erläutert und Immobilienprofis erzählen, was sie den ganzen Tag lang machen. Ergänzt wird die Seite durch eine Übersicht über Unternehmen und weiterführende Informationen.

Längst nicht nur Berufseinsteiger will die Seite www.fm-die-moeglichmacher.de ansprechen. Die Initiative von 13 Facility-Management-Unternehmen informiert vom Schüler bis zum Professional jeden über die Berufswege im FM sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie unterrichtet zudem Unternehmen darüber, wie FM-Dienstleister ihr Kerngeschäft unterstützen können. Als Nebeneffekt erfährt der potenzielle Bewerber mehr über die Breite der FM-Aufgaben.

Ebenfalls eher die Unternehmen, dieses Mal jedoch die HR-Verantwortlichen, will die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) erreichen. Ihr Arbeitskreis Human Resources hat rund 20 Berufsbilder der Branche inklusive Qualifikationsanforderungen verbindlich definiert, z.B. den Asset-Manager. Sie sind kostenlos als PDF erhältlich (www.gif-ev.de - Menü: Publikationen - Berufsbilder). Auch für Bewerber lohnt sich ein Blick auf die Auflistungen.

Sonja Smalian

"Die beste Expo"

Elke Buhl hat die Expo Real für ihre Jobsuche genutzt. Nach einer Interimstätigkeit leitet sie heute die Frankfurter Niederlassung von FA|KT Valuation.

Elke Buhl hat die Expo Real für ihre Jobsuche genutzt. Nach einer Interimstätigkeit leitet sie heute die Frankfurter Niederlassung von FA|KT Valuation.

Bild: sma

Karriere 25.09.2014
Die Kündigung aus betriebsbedingten Gründen überraschte Bewerterin Elke Buhl kalt und die sofortige Freistellung war ein Schock. Während der Auszeit definierte die studierte Diplom-Ingenieurin ... 

Die Kündigung aus betriebsbedingten Gründen überraschte Bewerterin Elke Buhl kalt und die sofortige Freistellung war ein Schock. Während der Auszeit definierte die studierte Diplom-Ingenieurin der Architektur ihre beruflichen Ziele neu, bildete sich weiter - und fuhr dann zur Expo Real, um sich zu bewerben. Im Interview verrät die Leiterin des Frankfurter Büros von FA|KT Valuation mit Sitz in Hamburg und Büro in Berlin, wie Arbeitssuchende die Messe für sich am besten nutzen können.

Immobilien Zeitung: Frau Buhl, Sie waren dreieinhalb Jahre lang als Director Valuation Germany bei einem internationalen Beratungsunternehmen tätig gewesen, als Sie gekündigt und freigestellt wurden.

Elke Buhl: Für mich war die Freistellung dramatisch, weil von jetzt auf gleich die gewohnte Struktur wegfiel. Der Knacks saß tief. Plötzlich konnte ich nicht mehr sagen "Ich mache das und das". Es war wie ein Makel. Ich hatte mir Urlaub genommen, um mich auf die Re-Zertifizierungs-Prüfung von HypZert vorzubereiten. Und plötzlich hatte ich den Kopf dafür gar nicht mehr frei, weil ich nicht wusste, wie es danach weitergehen würde. Nach dem Kündigungsgespräch bin ich erst einmal ins Fleming's gegangen und habe auf der Dachterrasse einen Cappuccino getrunken um mich zu sammeln.

IZ: Sind Sie dann doch zur HypZert-Prüfung gegangen?

Buhl: Ja, meine Freunde hatten mich motiviert. Nach der Prüfung habe ich mich dann einem der Prüfer anvertraut und ihm erzählt, dass ich auf Jobsuche bin.

IZ: Wie hat er reagiert?

Buhl: Sehr hilfsbereit, wie alle anderen übrigens in der Zeit auch. Den Schritt nach vorne zu machen und offensiv mit der Situation umzugehen, bietet viele Chancen. Dazu kann ich jedem in einer solchen Situation nur raten. Eine Freundin empfahl mir: "Du musst jetzt erreichbar sein". Also habe ich mir ein Design überlegt und private Visitenkarten mit Titel und Zertifizierungen gedruckt.

IZ: Wie sind Sie das Projekt Jobsuche dann weiter angegangen?

Buhl: Nachdem ich mich bei zwei Internet-Jobbörsen angemeldet hatte, kontaktierte ich auch Headhunter und bewarb mich auf Stellenausschreibungen. Es lohnt sich, auch mal auf eine Anzeige zu antworten, die streng genommen nicht ganz dem eigenen, engen Suchraster entspricht. Dann kann man versuchen, dem Unternehmen ein Add-on anzubieten. Doch sehr wichtig ist meiner Meinung nach, sich selbst kritisch zu befragen "Was kann ich?", "Was kann ich anbieten?" und "Was habe ich vielleicht auch falsch gemacht?". Jeder, der einmal ausgebremst wurde, sollte sich für diese Fragen Zeit nehmen. Das hilft, um sich ein Bild von sich selbst zu machen und sich ein eigenes Produkt zu überlegen, mit dem man wieder auf den Markt geht.

IZ: In Ihrem Fall war das die Expo Real.

Buhl: Ja, für mich war klar, dass ich auf die Expo gehen würde, um aktiv auf Unternehmen zuzugehen.

IZ: Wie haben Sie sich vorbereitet?

Buhl: Ich habe ausgewählte Personen in Schlüsselpositionen aus meinem Netzwerk zuvor angerufen oder ihnen ein individuelles Bewerbungsanschreiben geschickt.

IZ: Und, haben Sie darauf Rückmeldung bekommen?

Buhl: Auf alle - da kam immer ein Feedback! Und dann war ich auf der Expo. Ich war hochmotiviert und freute mich auf interessante Gespräche. Zum ersten Mal hatte ich auch Zeit, mir die Messe einfach mal anzuschauen. Ich habe so viele Leute getroffen und bin vielen neuen Kontakten durch Bekannte vorgestellt worden, dass ich mit einem ganzen Stapel Visitenkarten wieder nach Hause gefahren bin. Das war die beste Expo, die ich je hatte.

IZ: Was hat sich Ihrer Meinung nach bewährt?

Buhl: Es hilft, auf der Messe einen Stand als Anlaufstelle zu haben. Bei mir war das der Frankfurt-Stand, wo auch u.a. der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft beheimatet war. Dort konnten Visitenkarten für mich abgegeben werden. Es eignen sich aber auch Stände anderer Institutionen wie RICS oder HypZert. Man kann sich auch überlegen, dort mal einen Standdienst zu übernehmen. Wichtig ist auch, nicht zu viele Termine zu vereinbaren: Drei bis vier pro Tag reichen, damit genug Zeit für die spontanen Treffen auf der Messe bleibt.

IZ: Sind Sie mit einer Jobzusage von München nach Hause gefahren?

Buhl: Nein, obwohl ich viele sehr gute Gespräche hatte. Aber sechs Wochen später bekam ich ein Angebot von einer regionalen Sparkasse, bei der ich meine Visitenkarte hinterlegt hatte, für eine sechsmonatige Interims-Aufgabe.

IZ: Und haben Sie zugesagt?

Buhl: Ja, und das war der Anfang vom Ende meiner Arbeitslosigkeit. Dort konnte ich meine bisherigen vielfältigen Berufserfahrungen einbringen. Der Einsatz war zeitlich überschaubar. Ich habe gemerkt, wie flexibel ich bin. Gleichzeitig hatte ich die Möglichkeit, weiter nach einer unbefristeten Stelle zu suchen - nach einer, die zu mir passt.

IZ: Sie haben die Auszeit auch für Weiterbildungen genutzt.

Buhl: Ja. Die Zeit sollte unbedingt aktiv genutzt werden, also habe ich den Chartered Surveyor gemacht, den wollte ich schon immer machen. Und ich habe mir einen Englisch-Crashkurs und ein Coaching gegönnt. Aber ich habe nicht meinen Kleiderschrank, nicht mein Bücherregal und nicht meinen Keller aufgeräumt!

IZ: Frau Buhl, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Sonja Smalian.

Sonja Smalian

95.100 Euro gibt's für Schweizer Architekten und Ingenieure

Der beliebteste Bonus der Schweizer sind zusätzliche Urlaubstage.

Der beliebteste Bonus der Schweizer sind zusätzliche Urlaubstage.

Bild: <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a> / Reto Fetz

Karriere 18.09.2014
Um weniger als 1% sind die Gehälter von Architekten und Ingenieuren in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Rund 95.100 Euro gibt es als Grundgehalt, variable Vergütungsanteile jedoch ... 

Um weniger als 1% sind die Gehälter von Architekten und Ingenieuren in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Rund 95.100 Euro gibt es als Grundgehalt, variable Vergütungsanteile jedoch nur in geringem Umfang, wie eine aktuelle Studie von Swiss Engineering zeigt.

Die Gehälter der Architekten und Ingenieure in der Schweiz sind im Schnitt kaum merklich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nur durch eine leichte Deflation im selben Zeitraum ergebe sich auch ein kleines Plus für diejenigen, auf deren Gehaltszettel alles beim Alten geblieben sei. Zu diesen Ergebnissen kommt die jährliche Salärumfrage des Schweizer Berufsverbands Swiss Engineering. 4.377 Architekten und Ingenieure aus verschiedenen Branchen beteiligten sich an der aktuellen Studie.

In der Baubranche gibt es für Architekten und Ingenieure vergleichsweise niedrige Jahresvergütungen: Mitarbeiter ohne Führungsfunktion erhalten rund 69.400 Euro und Fachkräfte ohne Personalverantwortung rund 76.800 Euro. Teamleiter hingegen sprengen die 100.000-Franken-Grenze - das entspricht etwa 82.600 Euro. Abteilungs- und Bereichsleiter können sich über ca. 93.400 Euro freuen und für Unternehmenslenker gibt es rund 112.400 Euro.

Die Bau-Chefs zählen im Vergleich mit dem Führungspersonal anderer Branchen mit Abstand zu den Geringverdienern. Am meisten erhalten Architekten und Ingenieure als Geschäftsführer in der Finanzwirtschaft (ca. 157.000 Euro). Auch in der öffentlichen Verwaltung (ca. 148.700 Euro) und in Lehre und Forschung (ca.133.900 Euro) wird mehr gezahlt als in der Baubranche.

Variable Vergütungsbestandteile erhöhen die Grundgehälter nur wenig, denn sie fallen mit durchschnittlich etwa 2.900 Euro insgesamt recht dürftig aus. Geschäftsführer erhalten einen Aufschlag von knapp 11.000 Euro. Bei Mitarbeitern ohne Führungsfunktion sinkt diese Zugabe auf im Schnitt 830 Euro.

Häufiger profitieren die Schweizer Architekten und Ingenieure von Zusatzleistungen, wie Essenssubventionen, Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr, zusätzliche Sozialleistungen oder einen Parkplatz. Durchschnittlich drei davon erhält jeder Befragungsteilnehmer. Am beliebtesten sind jedoch zusätzliche Urlaubstage als Extra-Vergütung, die von mehr als der Hälfte in Anspruch genommen werden.

Bau-Chefs verdienen im Branchenvergleich am wenigsten

Die Höhe der Vergütung wird neben der Hierarchiestufe, der Branchenzugehörigkeit und der variablen Anteile auch durch andere Faktoren beeinflusst, beispielsweise die Unternehmensgröße, den Ausbildungsgrad und das Alter der Umfrageteilnehmer. So gilt die Regel: Je größer das Unternehmen, desto höher sind auch die Grundgehälter. Die Differenz liegt rund 4.100 Euro oberhalb des mittleren Jahresgehalts bei Betrieben mit mehr als 1.000 Beschäftigten.

Die zweite Regel besagt: Je länger die Ausbildung dauert, desto höher ist das Gehalt. Das gilt zumindest für die Abschlüsse Bachelor (etwa 68.200 Euro) und Master (ca. 74.400 Euro) sowie für den Doktortitel (ca. 83.400 Euro) bei Young Professionals, die nicht älter als 34 Jahre sind. Die Differenz zwischen Masterabschluss und Promotion beträgt also in jungen Jahren nicht einmal 10.000 Euro, wird aber mit einem zeitlichen Einsatz von zwei, drei Jahren Forschungsarbeit erkauft. In der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen ist die Gehaltsdifferenz zwischen Berufserfahrenen mit Masterabschluss auf der einen und mit Promotion auf der anderen Seite schon auf ca. 6.400 Euro zusammengschmolzen. Vielversprechender wirkt sich auf der Vergütungsseite ein Master-Aufbaustudium aus. Eine solche Weiterbildung wird in der Altersgruppe bis 44 Jahre mit einem höheren Jahresgrundgehalt belohnt als eine Promotion!

Die dritte Regel lautet: Die Vergütung steigt mit dem Alter und der Erfahrung. Doch die höchsten Gehaltszuwächse werden nur in dem Zeitfenster zwischen 30 und 45 Jahren erzielt. Danach flache die Lohnkurve merklich ab. Die höchste Gehaltsstufe werde im Alter von 60 Jahren erreicht, zeigt die Studie.

Die Gehaltsumfrage offenbart auch große Unterschiede innerhalb der beiden Berufsgruppen: Während ein junger Architekt bis 34 Jahre mit einem Basisgehalt von etwa 59.500 Euro rechnen kann, sind es bei einem gleichaltrigen Bauingenieur schon gut 10.000 Euro mehr (ca. 70.200 Euro). Diese Differenz steigt zunächst an, bevor sie sich in der Altersgruppe 55+ auf rund 6.200 Euro verringert.

Für die Mehrheit der Architekten und Ingenieure entspricht der Lohn dennoch "ziemlich" und für 18% sogar "sehr" ihren Fähigkeiten. Mit höheren Positionen und zunehmendem Alter zeigen sich die Befragten zufriedener mit ihrer Vergütungssituation. Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass sich 90% der Befragten wieder für ihre Laufbahn entscheiden würden. Doch 70% der Ingenieure glauben, einen Fachkräftemangel in ihrem Bereich zu beobachten. Unter den Architekten teilen nur 40% diese Ansicht für ihr Gebiet. Deutsche, die sich nach einem Job in der Schweiz umschauen wollen, können beruhigt sein. Die Einwanderungsinitiative, über die im Februar dieses Jahres abgestimmt wurde, habe derzeit noch keine Auswirkungen, sagt Swiss-Engineering-Generalsekretär Stefan Arquint. Er rechnet erst mit einer Umsetzung in zwei bis drei Jahren. Im Moment gebe es noch keine Beschränkungen.

Sonja Smalian