EBZ Alumni

Karriere 12.05.2022
Im Alumni-Netzwerk der EBZ Business School halten mehr als 400 Mitglieder, davon fast 300 Alumni Kontakt zu ihrer Hochschule in Bochum und Berufskollegen. Einige von ihnen sind dem Netzwerk ... 

Im Alumni-Netzwerk der EBZ Business School halten mehr als 400 Mitglieder, davon fast 300 Alumni Kontakt zu ihrer Hochschule in Bochum und Berufskollegen. Einige von ihnen sind dem Netzwerk schon bei seiner Gründung vor 26 Jahren beigetreten und schätzen die regelmäßigen Treffen.

Weil die Mitglieder in ganz Deutschland vertreten sind, unterscheidet das Netzwerk dabei von regionalen Veranstaltungen wie Fachvorträgen durch Dozenten und großen Events wie die Jahresversammlung für alle Mitglieder, deren Veranstaltungsort jedes Jahr wechselt, damit möglichst viele Mitglieder dabei sein können. Die meisten Mitglieder sind in Nordrhein Westpfahlen. Im Vordergrund steht dabei immer der Erfahrungstransfer zwischen Kontakten in der Wohnungs- und Immoblienwirtschaft sowie der immobilienwirtschaftlichen Forschung statt. Auch mögliche Karrierechancen stehen in diesen Gesprächen im Mittelpunkt. Dafür beitet das Netzwerk auch regelmäßige Online-Veranstaltungen an.

Janina Stadel

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Warum die Next Gen eigene Netzwerke hat

Karriere 19.05.2022
Damit sich Talente schon beim Berufseinstieg in der Immobilienbranche positionieren können, bieten Netzwerke Next-Gen-Gruppen an. Mit deren Hilfe lassen sich Kontakte zu Berufskollegen aus ... 

Damit sich Talente schon beim Berufseinstieg in der Immobilienbranche positionieren können, bieten Netzwerke Next-Gen-Gruppen an. Mit deren Hilfe lassen sich Kontakte zu Berufskollegen aus ganz Deutschland knüpfen.

Als "Netzwerk im Netzwerk" bezeichnet Julia Heun, Associate für Marketing und Kommunikation, die Young-Leaders-Gruppe des Urban Land Instituts (ULI). Die Nachwuchssparte des internationalen Netzwerks bringt gezielt Absolventen und Young Professionals zusammen, die schon beim Berufseinstieg zum Thema lebenswerte Stadtgestaltung mitreden wollen. Dass für die Mitglieder wie in vielen anderen Next-Gen-Gruppen eine strenge Altersgrenze herrscht, bringt für sie zwei Vorteile. "Weil alle kurz nach dem Berufseinstieg auf vergleichbarem fachlichen Niveau sind, findet der Austausch auf Augenhöhe statt", beschreibt Heun den Umgang unter den Young Leaders auf Exkursionen und in Gesprächsrunden. Außerdem können sie sich auf Inhalte konzentrieren, die für ihre Karriere- und Altersstufe relevant sind. Als Beispiel nennt sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und Fragen dazu, wie man eine mögliche Beförderung oder aufkommende Probleme im Unternehmen anspricht, hätten für die jungen Mitglieder eine größere Bedeutung als für die Seniors.

Je nach inhaltlicher Ausrichtung nehmen die Netzwerke entweder nur Akteure aus bestimmten Spezialgebieten auf oder öffnen sich für unterschiedliche Berufsgruppen, um die Themen aus mehreren Perspektiven beleuchten zu können. Um sicherzugehen, dass jeder von der Arbeit profitiert, ist ein Aufnahmeantrag mit Beschreibung der eigenen Tätigkeit bei den meisten Netzwerken nötig. Damit die Mitglieder ohne weite Anfahrtswege regelmäßig an Treffen und Vorträgen teilnehmen können, organisieren sich die Gruppen meist in regionalen Teams.

Bei den Stammtischen der Immobilienjunioren beobachtet Geschäftsführerin Larissa Lapschies regelmäßig, dass sich Mitglieder von unterschiedlichen Standorten dennoch vermischen, etwa um nach einem Umzug oder während einer Geschäftsreise schnell Anschluss zu finden.

Mit dem Ziel, Absolventen aus der gesamten DACH-Region zu vernetzen, hat vor wenigen Wochen das Netzwerk Future of Real Estate (Fore) seine Arbeit aufgenommen. Durch fachliche Themenveranstaltungen und Stammtische soll ein Austausch über Erfahrungen beim Berufseinstieg und über die Qualifikationen, die die Mitglieder in Studiengängen mit immobilienwirtschaftlichem Bezug an unterschiedlichen Ausbildungsstätten erlangt haben, stattfinden. "Dadurch wollen wir Absolventen von verschiedenen Hochschulen zusammenzubringen. So können sie sich untereinander kennenlernen und vernetzen", erklärt Mitgründer Dario Markoc die Kernidee.

Neben der inhaltlichen Arbeit wollen die Netzwerke Brücken zu verwandten Branchen schlagen und ihre Aufgaben und Berufsbilder potenziellen Nachwuchskräften näherbringen. ULI hat dafür das Projekt ULI Plan ins Leben gerufen. Bei Besuchen in Schulen vermitteln die Mitgliedern den Schülern, welche Herausforderungen Stadtplanung mit sich bringt, und erklären die Aufgaben der einzelnen Akteure in einem Planspiel. Darüber hinaus positionieren sich die meisten Netzwerke über Veröffentlichungen, Social-Media-Auftritte und Podcasts. Dabei soll das Expertenwissen der Mitglieder eingebunden werden, wodurch sie ihre eigenen Ideen vorstellen und sich selbst einen Namen in der Branche machen können.

Janina Stadel

Future of Real Estate

Karriere 19.05.2022