IZ-Stipendium: Halbzeit (9)

Das neue HSBA Campus-Gebäude in zeitgemäßem Design. Bis der Präsenzunterricht wieder alltäglich wird, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Quelle: HSBA.

Das neue HSBA Campus-Gebäude in zeitgemäßem Design. Bis der Präsenzunterricht wieder alltäglich wird, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Quelle: HSBA.

HSBA

Karriere 06.11.2020
Vor genau einem Jahr habe ich das Master-Studium an der HSBA aufgenommen. Die erste Halbzeit ist nun abgeschlossen – Zeit, Revue passieren zu lassen. ... 

Vor genau einem Jahr habe ich das Master-Studium an der HSBA aufgenommen. Die erste Halbzeit ist nun abgeschlossen – Zeit, Revue passieren zu lassen.

Start des Studiums

Im Oktober 2019 ist der Start meines Studiums an der HSBA gebührenvoll gefeiert worden. Ich erinnere mich noch genau an die imposante Veranstaltung in der Handelskammer Hamburg. Eine Woche später sind bereits die ersten Unterrichtsblöcke durchgeführt worden. Mit renommierten Gastdozenten, vielfältigen Exkursionen und Workshops sowie den beliebten „Real Estate Lounge"-Abenden hätte ein Studium nicht besser starten können. Wir Studierenden strotzten vor Begeisterung und Motivation.


Corona und dessen Folgen

Wenige Monate später hat die weltweite Corona-Pandemie auch vor unserem Studium nicht haltgemacht. Im März 2020 folgte der Wechsel vom Präsenzunterricht zur Onlinevorlesung. Über Monate hinweg sind fortan unsere Module über Microsoft Teams abgehalten worden. Die zuvor stark ausgeprägte Begeisterung und Motivation ist dabei leider kontinuierlich gesunken. Nicht zuletzt, da Corona zu gravierenden Einschnitten an der HSBA geführt hat.


Rückkehr zum Präsenzunterricht

Im September 2020 haben wir dann die erfreuliche Nachricht erhalten: Der Präsenzunterricht ist am neuen Campus der HSBA möglich. Dieser befindet sich wenige Meter vom ursprünglichen Standort in der Willy-Brandt-Straße 75. Die neuen Räumlichkeiten erstrahlen im zeitgemäßen Design.

Unter Beachtung des Hygienekonzeptes konnte somit die erste Präsenzveranstaltung am 10. September 2020 stattfinden. Wir Studierenden haben uns auf die gemeinsamen Stunden gefreut und auch unsere Begeisterung kehrte zurück!


Ausblick

Heute liegt noch genau ein Jahr vor uns, ehe wir mit unserer Masterthesis beginnen. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Moment der Gemeinsamkeit kein Einzelfall bleiben wird und ein Ende der Corona-Pandemie in zeitnaher Zukunft liegt.

Mirko Tinz

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Facility-Manager suchen Nachwuchs und Quereinsteiger

Nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland waren in den letzten Wochen mobile Videoleinwände unterwegs. Während der EM sollten sie die Aufmerksamkeit auf freie Stellen im Facility-Management lenken.

Nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland waren in den letzten Wochen mobile Videoleinwände unterwegs. Während der EM sollten sie die Aufmerksamkeit auf freie Stellen im Facility-Management lenken.

Quelle: Die Möglichmacher - Facility Management

Karriere 22.07.2021
Weil Fachkräfte fehlen, bleiben viele Stellen bei Unternehmen für Facility-Management (FM) unbesetzt. Die Initiative "Die Möglichmacher" will die Branche deshalb bekannter machen und ... 

Weil Fachkräfte fehlen, bleiben viele Stellen bei Unternehmen für Facility-Management (FM) unbesetzt. Die Initiative "Die Möglichmacher" will die Branche deshalb bekannter machen und sucht mit jährlichen Kampagnen nach Interessenten in ganz Deutschland.

Fußballspieler auf Leinwänden sind zu EM-Zeiten nichts Ungewöhnliches. Doch statt im Biergarten fürs Public Viewing waren während des Turniers die Bildschirme auf vielen deutschen Straßen und vor den Firmensitzen von Facility-Managern zu sehen. Statt grüner Rasen war die Spielfläche der Squaire-Komplex beim Frankfurter Flughafen, und das Runde landete nicht im Eckigen, sondern auf der Rolltreppe, im Parkhaus und im Kontrollraum. Denn die gezeigten Kicker sollten die Aufmerksamkeit nicht nur auf gute Technik am Ball, sondern vor allem auf Technik in Gebäuden lenken.

Mobile Videowagen dienen als Blickfänger

Hinter der Kampagne steckt die Initiative "Die Möglichmacher", ein Zusammenschluss aus zwölf Facility-Managern, die zusammen einen Jahresumsatz von fast 10 Mrd. Euro verbuchen. Die etwa 175.000 Mitarbeiter, die derzeit für die Unternehmen arbeiten, suchen aber dringend Verstärkung, denn "gebäudetechnische Anlagen müssen immer gewartet und instand gehalten werden", sagt Gert W. Riegel, COO beim Facility-Manager Apleona. Die Jobs in der Branche seien daher krisensicher, vor allem für Techniker.

Der Branche fehlen Gebäudetechniker

Trotzdem sind Fachkräfte in der FM-Branche rar. Viele Unternehmen vermuten, dass die Berufsbilder zu wenig bekannt sind, vor allem bei Schulabgängern und Young Professionals. "Es gibt ja nicht den einen Facility-Manager", fasst Brigitte Ferber, Projektleiterin Marketing und Kommunikation bei den Möglichmachern, das Problem zusammen. Allein im Netzwerk sind bundesweit derzeit etwa 30 verschiedene Berufsprofile zu besetzen. Oft brächten die potenziellen Kandidaten die Berufe gar nicht mit der Branche in Verbindung.

"Berufe wie Kältetechniker, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik oder Ingenieure in der technischen Gebäudeausrüstung gehören zu den Mangelqualifikationen, bei denen die Nachfrage höher als das Angebot an Fachkräften ist", sagt Stefan Kramer, Geschäftsführer von Wisag Job & Karriere. Er führt den Mangel zum einen auf den demografischen Wandel zurück. Zudem stelle er fest, dass sich immer weniger Schulabgänger für eine Ausbildung entscheiden.

Deshalb setzt die Branche auf Quereinsteiger. Als Reaktion auf Medienberichte über Stellenabbau in der Automobilindustrie startete die Initiative im vergangenen Jahr eine gezielte Kampagne, die Techniker aus der Autoindustrie in die FM-Branche locken sollte. "Die Resonanz war sehr gut", fasst Ferber einige Monate später zusammen und nennt eine konkrete Zahl: "Es sind über 200 Fachkräfte aus der Automobilbranche eingestellt worden." Die meisten von ihnen seien jetzt in einer Einarbeitungsphase. "Je nach Kernqualifikation und zusätzlichem Qualifizierungsbedarf sind auch noch entsprechende Umschulungen und Weiterbildungen geplant." In den meisten Fällen seien die Neueinsteiger nach rund sechs Monaten voll einsetzbar.

Die Idee, auf Fachkräfte aus anderen Branchen zurückzugreifen, sei unter Facility-Managern nicht neu. "Wir arbeiten seit jeher mit vielen Quereinsteigern und Umsteigern", berichtet Ferber. Mit strukturierten Umschulungen und Einarbeitungen hätten die meisten Unternehmen deshalb schon viel Erfahrung. Felix Mathiowetz, Executive Managing Director bei CBRE Global Workspace Solutions (GWS), berichtet unabhängig von der Kampagne von Quereinsteigern, die während der Pandemie verstärkt aus klassischen Service-Berufen in die FM-Branche wechselten. "Es gibt die Tendenz, dass sich vermehrt Personal aus der Hotellerie und der Flugbegleitung bei uns für Rezeptionsdienste bewirbt", stellt er fest.

Doch nicht überall ging der Plan im vergangenen Jahr so gut auf. Bei Piepenbrock habe es nach der Quereinsteiger-Kampagne kaum Bewerber aus der Autoindustrie gegeben. "Leider zeigt sich hier erneut der Fachkräftemangel, der auch für uns in der FM-Branche stark spürbar ist", sagt Claudia Schopf, Leiterin Personalentwicklung und Recruiting. Bei Apleona konnten laut einem Sprecher in diesem Jahr zwar alle Ausbildungsplätze werden, doch schon im für 2022 seien wieder 300 Plätze in 25 Berufen frei. Ein kontinuierliches Employer-Branding sei daher unabdingbar.

Riegel bemerkt zudem, dass der Branche seit einigen Jahren mehr und mehr abverlangt wird, was entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt. "Die Komplexität steigt immer weiter - vor allem vor dem Hintergrund der hohen Anforderungen an Energie- und CO2-Einsparungen", erklärt er.

Im Netz wollen die Möglichmacher mit ihren Kampagnen nicht nur Werbung für die Berufe machen, sondern Interessierten einfache Wege bereiten, mit Unternehmen in Kontakt zu treten. Auf ihrer Webseite bietet die Initiative dafür nicht nur Stellenanzeigen und Informationen zu den Berufsprofilen, sondern auch eine Kontaktbörse, direkt zu den Personalern der beteiligten Firmen Apleona, CWS, DB Services, Dr. Sasse, Dussmann, Engie Deutschland, Gegenbauer, Geiger Facility Management, Piepenbrock, Sodexo Deutschland, Strabag Property and Facility Services und Wisag.

Janina Stadel

Corpus Sireo fusioniert mit Swiss Life Investment Management

Karriere 21.07.2021
Der Markenname Corpus Sireo soll Ende des Jahres vom deutschen Markt verschwinden. Anett Barsch und Franz Krewel, die bereits Teil der Geschäftsleitung bei der Swiss Life Asset Managers Gruppe in ... 

Der Markenname Corpus Sireo soll Ende des Jahres vom deutschen Markt verschwinden. Anett Barsch und Franz Krewel, die bereits Teil der Geschäftsleitung bei der Swiss Life Asset Managers Gruppe in Deutschland sind, behalten ihre Funktionen bei.

Corpus Sireo Real Estate soll bis zum 1. August vollständig mit Swiss Life Investment Management Deutschland verschmelzen. Das Unternehmen firmieren dann unter dem Namen Swiss Life Asset Managers Deutschland.

Grund für die Fusion ist, dass interne Prozesse - darunter auch viele, die sich durch die fortschreitende Digitalisierung ergeben - optimiert werden sollen. Die Ansprechpartner für Kunden beider Unternehmen bleiben aber unverändert.

Barsch und Krewel bleiben in der Geschäftsleitung

Swiss Life Asset Managers hatte Corpus Sireo 2014 übernommen. Bisher operierte das Unternehmen jedoch weiter als eigenständige Gesellschaft. Dabei war Anett Barsch, Geschäftsführerin von Corpus Sireo, als Head Real Estate Project Development in der Swiss Life Asset Managers Geschäftsleitung in Deutschland tätig und trug die Verantwortung für das Entwicklungsgeschäft Wohnen und Gewerbe.

2020 folgte auch Corpus Sireo-Geschäftsführer Franz Krewel in die deutsche Geschäftsleitung von Swiss Life Asset Managers. Seine Zuständigkeit: Residential, Office, Retail und Health Care im Real Estate-Segment, das Asset Management und dadurch auch die Betreuung von Corporate-Kunden. Sowohl Barsch als auch Krewel bleiben nach der Fusion Teil der Geschäftsleitung von Swiss Life Asset Managers in Deutschland und behalten ihre Funktionen bei.

Beos behält seinen Markenname

Beos, ebenfalls Teil der Swiss Life Gruppe, wird weiterhin als eigenständige Marke am deutschen Markt bestehen bleiben. Aber: "Intern rücken alle Einheiten von Swiss Life Managers in Deutschland enger zusammen", erklärt Per Erikson, CEO von Swiss Life Asset Managers Deutschland.

Janina Stadel

Union Investment stellt Investment Management neu auf

Karriere 19.07.2021
Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene strukturiert Union Investment das Managementteam um. Henrike Waldburg, Alejandro Obermeyer, Stephan Riechers und Martin Schellein ... 

Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene strukturiert Union Investment das Managementteam um. Henrike Waldburg, Alejandro Obermeyer, Stephan Riechers und Martin Schellein übernehmen neue Führungsaufgaben.

Um das Immobiliengeschäft national und international auszubauen, hat Union Investment Real Estate das globale Investment Management umorganisiert. So wurden die Investmenteinheiten America, Asia-Pacific und Retail zur Abteilung Investment Management Global zusammengeführt. Geleitet wird das 16-köpfige Team in den amerikanischen und asiatischen Märkten von Henrike Waldburg.

Außerdem schafft Union Investment eine Abteilung, die sich auf den Immobilienan- und -verkauf in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) spezialisiert. Die Leitung der Abteilung Investment Management DACH, in der derzeit 20 Mitarbeiter tätig sind, übernimmt Alejandro Obermeyer.

Ebenfalls im Zuge der Umstrukturierung führt Union Investment zwei weitere spezialisierte Einheiten für Logistik und europäisches Wohnen ein. Die Leitung über das Investmentteam für Logistik übernimmt Stephan Riechers. Der Bereich Wohnen, der Investments in Europa außerhalb der DACH-Region und in den USA umfasst, wird kommissarisch von Martin Schellein unter dem Titel Investment Management Europa geführt. Alle Abteilungsleiterstellen wurden intern besetzt.

Janina Stadel