Mindestlohn auf dem Bau sackt nicht ab

Karriere 23.01.2020
Vier Wochen hatten die Arbeitgeber aus der Bauindustrie und dem Bauhandwerk Zeit, sich zum Schlichterspruch für die Mindestlöhne auf dem Bau zu verhalten. Buchstäblich in letzter Minute haben ... 

Vier Wochen hatten die Arbeitgeber aus der Bauindustrie und dem Bauhandwerk Zeit, sich zum Schlichterspruch für die Mindestlöhne auf dem Bau zu verhalten. Buchstäblich in letzter Minute haben sie den Schiedsspruch angenommen.

Den von den Arbeitgebern angepeilten einheitlichen Branchenmindestlohn wird es bis auf weiteres nicht geben. Statt dessen bleibt es bei einer Zweiteilung in Mindestlohn 1 - die Lohnuntergrenze für Hilfsarbeiten auf dem Bau - und Mindestlohn 2 für qualifiziertere Arbeiten in den alten Bundesländern und Berlin. Konkret: Der Mindestlohn 1 steigt bundesweit ab dem 1. April 2020 um 2,9% auf 12,55 Euro pro Stunde. Der Mindestlohn 2 bleibt erhalten und klettert im April um jeweils 1,3% auf 15,40 Euro im Westen bzw. 15,25 Euro in Berlin. Die neuen Mindestlöhne gelten nur bis Ende 2020.

Die Arbeitgeber sehen schon in der zweiten Jahreshälfte 2020 einer Fortsetzung des Ringens um die vermeintlich richtige Branchenmindestlohnstruktur entgegen. Sie wollen einen einheitlichen Mindestlohn, weil der Zoll es dann leichter habe zu kontrollieren, ob die Mindestlohngrenzen in der Lohngruppe 2 auch tatsächlich eingehalten würden. Nach früheren Angaben der IG Bau von Ende Oktober 2019 schwebte der Arbeitgeberseite ein einheitlicher Mindestlohn in Höhe von 12,40 Euro die Stunde vor.

Bauhandwerk und Bauindustrie hätten sich mit der Annahme des Schlichterspruchs kurz vor Ablauf der Frist "buchstäblich in letzter Minute noch richtig entschieden", atmet die Baugewerkschaft erleichtert auf. Die Arbeitnehmervertreter hatten für den Fall der Fälle ein Absacken der Lohnuntergrenze auf das Niveau des gesetzlichen Mindestlohns (9,35 Euro) befürchtet. Ein solcher "Lockruf für Dumping-Firmen aus dem In- und Ausland" könne, so das Worst-Case-Szenario der Gewerkschaft, dazu führen, "die Unternehmen des Bauhandwerks und der Bauindustrie wirtschaftlich abzudrängen, die Tariflöhne zahlen, ordentliche Arbeit leisten und Qualität liefern".

Die Sozialpartner wollen umgehend beim Bundesarbeitsministerium beantragen, dass die neuen Mindestlöhne für alle im Bauhauptgewerbe in Deutschland tätigen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten. Auf Arbeitnehmerseite sind das mehr als 200.000 Personen.

Harald Thomeczek

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FM-Anbieter werben um Quereinsteiger aus der Autoindustrie

Karriere 25.09.2020
In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen ... 

In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus oder hoffen darauf, dass etliche Mitarbeiter freiwillig gehen. Große Facility-Management-Anbieter wollen sich diesen Aderlass zunutze machen und technische Fachkräfte für sich gewinnen.

In einer Kampagne werfen zwölf FM-Firmen über die Initiative Die Möglichmacher die Fangnetze nach Technikern und Monteuren aus der Autoindustrie aus, die vom Personalabbau betroffen sind. Wie der Umstieg auf einen "sicheren Job im FM" funktioniert, macht den Anlagenmechanikern, Elektronikern oder Mechatronikern ein Crashtest-Dummy in einem Spot vor. Auf einer neuen Landingpage auf der Möglichmacher-Webseite finden Interessierte zudem Kontaktdaten von Personalern der beteiligten Unternehmen und Informationen zu Jobperspektiven in der FM-Branche.

"Für qualifizierte Techniker sind die Chancen in unserem Wirtschaftszweig mehr als vielversprechend", verspricht Christine Sasse, Vorsitzende des HR-Kreises der Möglichmacher und Vorstand beim Münchener FM-Dienstleister Dr. Sasse. "Spannende Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Maßnahmen zum Klimaschutz gehören bei den Möglichmachern längst zum Alltag - da sind gute Fachkräfte gefragt. Auch Quereinsteiger, die engagiert bei der Sache sind und etwas bewegen möchten, haben in unserer Branche beste Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz."

Zu dem 26-sekündigen Spot "Umsteigen auf einen sicheren Job" geht es hier lang.

Die neue Landingpage mit den Kontakten zu den Personalern der 12 FM-Firmen aus der Möglichmacher-Initiative schaut so aus.

Harald Thomeczek

Nach der Uni auf den CEO-Sessel

Yannik Huschka hat sich nach dem Studium für die Selbstständigkeit entschieden.

Yannik Huschka hat sich nach dem Studium für die Selbstständigkeit entschieden.

Quelle: Huschka Holding

Karriere 24.09.2020
Yannik Huschka hat sich nach seinem Bachelor in BWL mit 21 Jahren als Immobilieninvestor selbstständig gemacht. Der Mann hat große Ziele: Im Laufe seiner noch jungen Karriere möchte er ... 

Yannik Huschka hat sich nach seinem Bachelor in BWL mit 21 Jahren als Immobilieninvestor selbstständig gemacht. Der Mann hat große Ziele: Im Laufe seiner noch jungen Karriere möchte er einer Million Menschen ein neues Zuhause geben.

Immobilien Zeitung: Herr Huschka, die meisten Studenten suchen sich nach dem Abschluss einen Job. Sie haben ihre eigene Immobilienfirma gegründet. Wie kam das?

Yannik Huschka: Ich habe schon im Studium Wohnimmobilien in Koblenz gekauft und entwickelt. Im Frühjahr stand ich vor der Wahl, mir eine Anstellung zu suchen oder meine Projektentwicklungen auszubauen. Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt hat mich in meiner Entscheidung für die Selbstständigkeit bestärkt.

IZ: Corona ist schuld?

Huschka: Corona hat einen kleinen Teil beigetragen: Als ich mich entscheiden musste, gingen kaum interessante Stellenangebote online, und die Führungskräfte in meinem Umfeld waren plötzlich vorsichtig mit Neueinstellungen. Viele Unternehmen haben kurzfristig Stellenanzeigen zurückgenommen und Assessment-Center abgesagt. Bei einem Kommilitonen wurde sogar der Arbeitsvertrag noch vor Antritt aufgehoben. Gerade für jemanden wie mich, der dieses Jahr in die Berufswelt starten wollte, war das keine gute Ausgangssituation.

IZ: Jetzt firmieren Sie als CEO der Huschka Holding. Das klingt groß. Wie viele Häuser und Wohnungen in und um Koblenz haben Sie schon gekauft und schick gemacht?

Huschka: Ich achte beim Ankauf auf Qualität statt Quantität. Zurzeit bin ich noch nicht bei 100 Einheiten angekommen. Aber ich lerne auch ständig neue Dinge, verkaufe Objekte wieder und optimiere dabei mein Portfolio.

IZ: Steckt Ihnen die Immobilie im Blut?

Huschka: Einer meiner Großväter war Fliesenleger, der andere Schreiner, ansonsten hat keiner hauptberuflich etwas mit Immobilien zu tun. Jedoch konnte ich schon den ein oder anderen in meiner Familie von einer Immobilie als Kapitalanlage überzeugen. Das Wissen, das ich für meine Investitionen und Projektentwicklungen benötige, habe ich mir über Podcasts, Bücher, Videos, Stammtische etc. angeeignet.

IZ: Investieren Sie auch anderer Leute Geld?

Huschka: Bisher nur eigenes.

IZ: Wo haben Sie das Geld her, um Wohnimmobilien als Investmentobjekte zu kaufen?

Huschka: Bei uns in der Familie gilt die Devise: Geld haben kommt nicht von Geld ausgeben. Für ein wenig Taschengeld durfte ich schon als Jugendlicher im Ort kleine Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Danach war ich während der Schulzeit in der Gastronomie tätig. Mit 18 Jahren habe ich dann meine erste kleine Eigentumswohnung gekauft. Neben dem Studium habe ich auch gearbeitet, und zwar u.a. anderthalb Jahre als Assistent von Dirk Tönges, dem CEO von Vivanium, heute MVGM. Dieses Eigenkapital half mir, bei meinem Finanzierungspartner Fremdkapital zu generieren.

IZ: In einem Video sagen Sie: "Unser Ziel ist es, 1 Mio. Menschen ein neues Zuhause zu geben." In Deutschland wohnen im Schnitt zwei Personen in einem Haushalt: Sie müssten also 500.000 Wohnungen kaufen bzw. bauen bzw. entwickeln.

Huschka: Das ist natürlich erst einmal eine große Zahl. Es geht mir bei meiner Leidenschaft aber nicht um Zahlen, sondern um meine langfristige Vision. Nur weil ich mehrere Projekte erfolgreich abgeschlossen habe, sollte ich mich darauf nicht ausruhen.

IZ: Wie viel Geld haben Sie schon mit Immobilien verdient?

Huschka: Ich kann durch meine unternehmerische Tätigkeit gut leben. Dies liegt aber auch daran, dass ich meine Fixkosten gering halte. Zu hohe Ausgaben und Höhenflüge haben schon zu vielen Jungunternehmern den Kopf gekostet. Das Geld am Ende des Projekts macht auch gar nicht glücklich. Ich genieße den Prozess der Umwandlung des Objekts.

IZ: Wo haben Sie die unternehmerische Denke gelernt?

Huschka: Mich haben viele Persönlichkeiten geprägt. Die Uni hat mir viele Türen geöffnet. Sei es durch ein Mentorenprogramm, den Alumni-Verein in Mannheim oder durch mein Auslandssemester in Hongkong.

IZ: Mit Ihren Mietern gehen Sie sicher pfleglich um, oder? Stichwort: Mieterhöhung.

Huschka: Meine Mieter sind meine größten Multiplikatoren. Wenn sie zufrieden sind und dies weitererzählen, wirkt sich das positiv für mich aus. Gibt es Probleme, versuche ich immer, sie in einem persönlichen Gespräch zu lösen. Dann erzählen mir Mieter oft von Objekten in ihrem Bekanntenkreis.

IZ: Ihr nächstes Ziel?

Huschka: Ich bin auf der Suche nach Verbündeten, Objekten und Mentoren in der Metropolregion Hamburg.

IZ: Wem unter unseren jungen Lesern würde Sie raten, Ihnen nachzueifern - und wem nicht?

Huschka: Das rate ich niemandem! Wer Spaß am Unternehmertum hat, kann sich aber gerne für einen Austausch bei mir melden.

IZ: Herr Huschka, viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Die Fragen stellte Harald Thomeczek.

Harald Thomeczek

Gute Asset-Manager müssen Vieleskönner sein

Ein Asset-Manager hat alle Hände voll zu tun. Er muss etwa Zahlen analysieren, sich mit Baumaterialien auskennen, viele Fristen beachten und das Reporting sauber umsetzen.

Ein Asset-Manager hat alle Hände voll zu tun. Er muss etwa Zahlen analysieren, sich mit Baumaterialien auskennen, viele Fristen beachten und das Reporting sauber umsetzen.

Quelle: Pixabay, Urheberin: Serena Wong

Karriere 17.09.2020
Akademisch ausgebildet und berufserfahren, kommunikativ und mit viel Eigeninitiative ausgestattet sollte ein guter Asset-Manager sein. Die Ansprüche an ihn sind aus Expertensicht hoch. ... 

Akademisch ausgebildet und berufserfahren, kommunikativ und mit viel Eigeninitiative ausgestattet sollte ein guter Asset-Manager sein. Die Ansprüche an ihn sind aus Expertensicht hoch. Doch selbst ein Vorzeige-Asset-Manager kommt manchmal an seine Grenzen. Wo die liegen, zeigt eine Umfrage des Berufsverbands Rics.

In der Welt der Immobilienwirtschaft spielen Asset-Manager aus der Sicht von Jens Böhnlein eine zukunftsweisende Rolle. Insbesondere sie seien es, "die darüber entscheiden, ob es uns gelingt, die Immobilienwirtschaft nachhaltiger zu gestalten", sagt das Vorstandsmitglied des Branchenverbands Rics und selbst Global Head of Asset Management bei Commerz Real. Böhnlein ist nicht der einzige, der hohe Ansprüche an sich und seine Kollegen stellt.

Auch eine von der Rics durchgeführte Studie unter 161 Teilnehmern, darunter vor allem Asset-, Property- und Investmentmanager sowie Berater, zeigt, dass ein Asset-Manager als ständiger Ansprechpartner zur Immobilie in allen Lebenszyklen gilt. Dabei soll er nicht nur über ein fachübergreifendes Verständnis von Anforderungen verschiedener Nutzer verfügen, sondern auch die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge kennen. Hinzu kommt die Eigenschaft, nicht nur das Jetzt, sondern auch das Morgen einschätzen und fürs Geschäft nutzen zu können. "Die Erfahrung und das Netzwerk des Asset-Managers sind seine wichtigsten Werkzeuge, um das Asset nicht nur zu verwalten, sondern entscheidend nach vorne zu bringen", erklärt Rics-Fellow Andreas Hardt von Civitas Property Group im Rahmen der Studie.

Der berufliche Weg zum Asset-Manager beginnt für viele Umfrageteilnehmer am besten mit einer akademischen Ausbildung, die einen Bezug zur Immobilienwirtschaft hat (33%). Auch ein kaufmännisches bzw. BWL-Studium ist für jeden vierten Befragten ein guter Anfang. Was aber auch klar wird: Erst nach dem Abschluss geht das praktische Lernen so richtig los, meint die Hälfte der Befragten. Rics-Fellow Tom Geurts, Bucknell University & Bright Industrial Investment, rät: "Wenn es keine hinreichenden Traineeprogramme in der Wirtschaft gibt, sollten die Asset-Manager häufig ihre Jobs wechseln, um sich das notwendige Know-how anzueignen. Das ist natürlich nicht die optimale Situation für die einzelnen Unternehmen und zudem wohl eher ein amerikanischer Ansatz als ein deutscher." Aber er hilft dabei, umfassende Berufserfahrung in fachlichen wie strategischen Fragestellungen zu sammeln. Die wird nach Meinung der meisten Studienteilnehmer besonders aus den Bereichen Transaktionen (sowohl Vermietung als auch An-/Verkauf) und Property-Management benötigt.

Die Aufgabengebiete, die ein Asset-Manager dabei besonders gut draufhaben sollte, sind laut der Rics-Studie vor allem Businessplan, Budget und Controlling sowie die Vermietung und die Objekt- und Mieterbetreuung. Sie werden als wesentlich für eine gute Immobilienperformance betrachtet. "Wir suchen zwar nicht die eierlegende Wollmilchsau", sagt Asset-Manager Böhnlein. "Aber auch Spezialisten sollten als Basis ein breites Wissen haben." Dabei ist auch ein Wechsel von der technischen auf die kaufmännische Seite des Asset-Managements möglich. "Die Einarbeitung kann zwar zu Beginn herausfordernd sein, aber mittel- bis langfristig betrachtet ist das eine sehr gute Sache", räumt Böhnlein ein. Denn dann verfügt der Mitarbeiter über einen Rundum-Blick auf die Immobilie.

Die fachliche Ausbildung macht allerdings nur die eine Hälfte des Asset-Managers aus. Die andere besteht aus den Soft Skills. "Für das Profil eines Asset-Managers ist es wichtig, dass er Aufgaben und Projekte selbständig vorantreiben und mit vielen verschiedenen Menschen gut zusammenarbeiten kann, d.h. Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Fachbereichen gut bedient", sagt Sandy Bierwirth-Zeussel, Mitautorin der Studie und Senior Portfolio Managerin bei Helaba Invest. Ähnlich sehen es etliche Befragte, die allerdings dort auch eine weit verbreitete Schwäche ausmachen. Sie machen Fortbildungsbedarf in Sachen Konfliktlösungsfähigkeit aus. "Bei Konflikten aller Art hilft frühzeitiges Reden", weiß Umfrageteilnehmerin Gabriela Votruba von Silverton. "Hier sind gestandene und erfahrene Personen gefragt."

Kommunikation ist ohnehin der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme. So verweist Rics-Vorstand Böhnlein darauf, dass intern über die Arbeit der einzelnen Teams gesprochen werden sollte. "Wichtig ist eine unternehmensinterne Kultur, nicht nur aus Erfolgen, sondern auch aus Misserfolgen gemeinsam Schlüsse für die Zukunft zu ziehen."

Und noch ein ganz alltägliches Problem kann durch einen besseren Austausch verringert werden: das Dokumentenmanagement. Die Studie legt gerade hier ein großes Optimierungspotenzial in der Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten offen. "Das Reporting ist viel zu ineffizient", stellt der Befragte Werner Ottilinger fest. "So haben im schlechtesten Fall jeweils Facility-, Property-, Asset- und Investmentmanagement eigene Reportings mit eigenen Datenstandards." Dadurch gehe viel Zeit verloren. "Der Mehrwert findet am Objekt statt und nicht im Büro mit dem Reporting."

Generalist und Kommunikationsexperte muss der Asset-Manager also sein. "Ein sich immer schneller veränderndes Marktumfeld sowie die Anpassung strategischer Vorgaben erfordern auch immer neue Fähigkeiten und Erfahrungsgrundlagen", fasst Mitautorin Bierwirth-Zeussel zusammen. "Aus der Studie heraus habe ich den Eindruck gewonnen, dass ein Asset-Manager nie fertig ausgebildet ist."

Anke Pipke