Karriere-News

Thomas Graf übernimmt Geschäftsführung von Alpine Finanz Bau

Köpfe 23.03.2021
Uwe P. Tietz, lange Jahre Geschäftsführer von Alpine Finanz Bau, hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Nun steht Thomas Graf am Ruder. ... 

Uwe P. Tietz, lange Jahre Geschäftsführer von Alpine Finanz Bau, hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Nun steht Thomas Graf am Ruder.

Thomas Graf ist seit Mitte März Geschäftsführer der Alpine Finanz Bau, dem deutschen Ableger der Schweizer Alpine Finanz Group. Graf kann unter anderem auf Erfahrungen aus seiner etwa zehnjährigen Tätigkeit für Drees & Sommer zurückgreifen. Dort war er etwa als Senior Manager für die Themen Strategie, Portfolio und Asset verantwortlich sowie Head of Transaction für die Dach-Region. Zudem steht die Position des Leiters Development & Sales für den Flughafen Berlin Brandenburg in seinem Lebenslauf.

Uwe P. Tietz geht derweil quasi zum zweiten Mal in den Ruhestand. Der langjährige Geschäftsführer von Alpine Finanz Bau hatte bereits Mitte 2019 seine Aufgaben an Michael Saddei übergeben. Dieser jedoch verließ das Unternehmen bereits nach gut einem Jahr wieder, "in gegenseitigem guten Einvernehmen", wie Alpine Finanz mitteilen lässt. Grund seien "unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der künftigen Unternehmensentwicklung" gewesen. Nach dem Weggang von Saddei ist Tietz für ihn eingesprungen.

Alpine Finanz Bau sieht sein Kerngeschäft darin, Geschäfts- und Bürogebäude zu planen, bauen, vermieten und zu verwalten. Auch Wohnliegenschaften, Retail- und Hotelprojekte finden seit wenigen Jahren Einzug ins Portfolio. Vor allem geht es dabei um den Markt in Berlin und Umgebung. Eines der größten Projekte von Alpine Finanz Bau ist Hub 3 in Berlin Schönefeld.

Anke Pipke

Cushman & Wakefield setzt stärker auf Wohnimmobilien

Köpfe 22.03.2021
Das Maklerhaus Cushman & Wakefield (C&W) setzt in der Anlageberatung stärker auf die Assetklasse Wohnen. Dafür hat das Unternehmen Markus Elmer (30) und Jan-Bastian Knod (30) aus ... 

Das Maklerhaus Cushman & Wakefield (C&W) setzt in der Anlageberatung stärker auf die Assetklasse Wohnen. Dafür hat das Unternehmen Markus Elmer (30) und Jan-Bastian Knod (30) aus Frankfurt zu Co-Heads für den Bereich Residential Advisory ernannt.

In den Bereich Residential Advisory fallen neben klassische Wohnportfolios auch die beiden alternativen Assetklassen Gesundheit und Micro Living. Während der Corona-Pandemie sei die Nachfrage der Investoren in diesem Bereich gestiegen, heißt es seitens C&W. Elmer verantwortet künftig deutschlandweit Transaktionen im Segment Micro-Living & Student Housing, Knod betreut den Bereich Healthcare.

Der Bereich Residential Advisory ist Teil des Investment Advisory-Teams unter Leitung von Simon Jeschioro, Head of Investment Advisory Germany, das neben Wohnimmobilien auch Portfolio- und Plattformtransaktionen im Bereich Büro, Einzelhandel sowie Logistik betreut. Die jetzt erfolgte Umstrukturierung zielt auf die steigende Nachfrage nach Investments im Segment Wohnen. Häuser und Wohnungen seien während der Corona-Pandemie verstärkt in den Fokus zahlreicher, auch neuer Investoren gerückt.

Darüber hinaus plant C&W auch seine lokalen Büros im Bereich Residential auszubauen. Ziel sei es an allen Standorten lokale Ansprechpartner zu etablieren und in diesem Segment weiter zu wachsen.

Peter Dietz

Wolfgang Dietz verlässt DF Industrial Partners

Köpfe 18.03.2021
Wolfgang Dietz kehrt nach eineinhalb Jahren dem Logistik-Joint-Venture DF Industrial Partners den Rücken. Andreas Fleischer agiert künftig als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. ... 

Wolfgang Dietz kehrt nach eineinhalb Jahren dem Logistik-Joint-Venture DF Industrial Partners den Rücken. Andreas Fleischer agiert künftig als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. "Die erhofften Synergien konnten nur teilweise erreicht werden", erklärt Dietz. Deshalb würden er und Fleischer künftig wieder eigene Wege gehen.

Dietz und Fleischer hatten im August 2019 das Joint Venture DF Industrial Partners (DFI) gegründet. D steht für Dietz, F für Fleischer. Künftig wird Fleischer ohne Dietz auskommen müssen; das D im Firmennamen aber bleibt. "Wir gehen in gutem Einvernehmen auseinander", teilt Dietz mit, stellt zugleich aber auch fest: "Die erhofften Synergien konnten nur teilweise erreicht werden".

DFI hatte seit Marktstart etwa 80 Hektar an Grundstücken, überwiegend Brownfields, erworben. Die Flächen liegen unter anderem in Lünen, Gelsenkirchen und Mülheim-Kärlich. Die in der Entwicklung befindlichen sechs Projekte werden nun von der Dietz AG komplett übernommen und weitergeführt. Dietz war in dem Joint Venture der Geldgeber.

DFI ist "offen für passende Partner am Kapitalmarkt"

Das bei DFI seit Marktstart aufgebaute Team an den Standorten Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart soll sich nun verstärkt um neue Projektentwicklungen kümmern, heißt es in der Mitteilung. "Ich möchte Dr. Dietz ausdrücklich danken, dass er mit seinem Vertrauen und Engagement dabei mitgewirkt hat, die DFI als Newcomer im Markt zu etablieren", wird Fleischer zitiert. "In Zukunft werden wir uns eigenständig im Markt bewegen und dabei den Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit beibehalten. Dabei sind wir nun offen für passende Partner am Kapitalmarkt."

Bei der Entwicklung von Gewerbe- und Logistikimmobilien will DFI neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit setzen. Nachhaltigkeit bedeute nicht, lediglich LED-Beleuchtung zu verbauen und das Ganze dann grün zu nennen, sondern sich über tiefergreifende Aspekte wie einen CO2-reduzierten oder gar neutralen Betrieb Gedanken zu machen, hatte Fleischer in einem Interview mit der Immobilien Zeitung Ende September gesagt. Auch die Mitarbeiter müssten bei Projekten angesichts eines Fachkräftemangels in der Logistik wieder mehr im Vordergrund stehen.

"Wir sehen bei institutionellen Investoren, aber auch bei Eigennutzern aus Industrie und Handel einen sich verstärkenden Trend zu nachhaltigen Engagements nach ESG-Kriterien", erklärt Fleischer. "Diesen Partnern bieten wir mit unserer Strategie die passenden Gewerbe- und Logistikimmobilien." Fleischer war von 2014 bis 2018 beim britischen Entwickler Segro als Business Unit Director für Nordeuropa tätig.

Peter Dietz

Julian Oertzen verlässt Exporo-Vorstand

Köpfe 15.03.2021
Der Schwarmfinanzierer Exporo verliert einen weiteren seiner Gründer. Julian Oertzen verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. ... 

Der Schwarmfinanzierer Exporo verliert einen weiteren seiner Gründer. Julian Oertzen verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Exporo-Mitgründer Julian Oertzen zieht sich zurück: Nach sieben Jahren Aufbautätigkeit bei dem Hamburger Immobilien-Crowdfundingunternehmen legt Ortzen zum 30. Juni 2021 sein Vorstandsmandat sowie alle Geschäftsführungstätigkeiten in den Tochtergesellschaften von Exporo nieder. Das Unternehmen bestätigte der Immobilien Zeitung entsprechende Medienberichte. Zuerst hatte der Blog Finanz-Szene über den Weggang berichtet.

Oertzen war entscheidend am Aufbau des Unternehmens beteiligt

In einem schriftlichen Statement betont Exporo, dass Oertzens Schwerpunkt auf der Gründung und dem Aufbau von Unternehmen liege. "Nach knapp sieben Jahren Aufbauarbeit bei Exporo und nunmehr 170 Mitarbeitern, geht es nun vor allem darum, das Unternehmen stärker auf Funktionen auszurichten und zu managen", teilt Exporo weiter mit. Bis zur Jahresmitte will Oertzen seine Projekte bei Exporo schrittweise an seine Kollegen übergeben.

Oertzen studierte Maschinenbau an der TU Dresden und startete seine Karriere bei der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group. 2014 gründete er zusammen mit den Simon Brunke, Jörn Maronde und Tim Bütecke Exporo.

Der Vorstand von Exporo sortiert sich neu

Bütecke verließ Exporo 2019, um sich verstärkt um sein Unternehmen HFH Hamburger Finanzhaus zu kümmern sowie als Business Angel in Proptechs zu investieren. Dafür kam im gleichen Jahr Zinsland-Gründer Carl von Stechow hinzu, der nach der Zusammenlegung seines Unternehmens mit Exporo dessen Vorstand ergänzte. Stechow wiederum wechselte jüngst mit Wirkung zum 1. März 2021 zum Leverkusener Projektentwickler Cube Real Estate.

Der Exporo-Vorstand besteht nun aus den beiden verbliebenen Gründern Simon Brunke (CEO) und Björn Marunde. Ebenfalls als Vorstandsmitglied gesetzt ist Herman Tange, der im Oktober 2020 von der niederländischen ING-Bank als CO-CEO zu Exporo wechselte. Der langjährige Bankmanager bringt die operative Erfahrung mit, die sich Exporo für die weitere Unternehmensentwicklung wünscht. Tanges offizielle Berufung in den Vorstand soll erfolgen, sobald die formellen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Ulrich Schüppler