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Corestate: Schmitt tritt nicht an, Schnidrig bleibt als CFO

Ex-Patrizia-Vorstand Klaus Schmitt geht bei Corestate schon wieder, noch ehe er angekommen ist.

Ex-Patrizia-Vorstand Klaus Schmitt geht bei Corestate schon wieder, noch ehe er angekommen ist.

Quelle: Patrizia Immobilien AG

Köpfe 02.12.2020
Nächste Volte beim Investmentmanager Corestate: Auf die Rochade im Aktionärskreis und den zweiten Komplettaustausch des Aufsichtsrats in diesem Jahr folgt die Neubesetzung des ... 

Nächste Volte beim Investmentmanager Corestate: Auf die Rochade im Aktionärskreis und den zweiten Komplettaustausch des Aufsichtsrats in diesem Jahr folgt die Neubesetzung des CEO-Postens. Das Kuriose dabei: Der scheidende CEO geht, bevor er überhaupt angekommen ist.

Norbert Ketterer, seine Frau Sandra Ketterer und Yannick Heller, denen bislang rund ein Viertel der Corestate-Aktien gehörten, haben fast alle ihre Papiere an verschiedene Investoren verkauft und sind bei Corestate ausgestiegen. Neuer Ankeraktionär ist ein Fonds von Vestigo Capital: Vestigo Immobilien Investment übernahm einen Anteil von 9,9% am Grundkapital der Gesellschaft.

Nach dem Einstieg von Vestigo und den anderen Investoren, die Corestate nicht beim Namen nennt, hat der komplette Aufsichtsrat abgedankt. Die bisherigen Kontrolleure mit Georg Allendorf an der Spitze waren erst im Juni 2020 angetreten. Ersetzt wird Allendorf durch Friedrich Munsberg. Ihm zur Seite stehen Hermann Wagner und Friedrich Oelrich.

Ein Banker wird neuer CEO

Nicht antreten wird der designierte CEO Klaus Schmitt. Der Ex-Patrizia-Vorstand hätte zum 1. Januar 2021 als Nachfolger von Lars Schnidrig ins CEO-Gewand schlüpfen sollen. Daraus wird nun nichts, wie Corestate gestern am späten Abend mitteilte.

Stattdessen wird René Parmantier (45) Vorstandsvorsitzender von Corestate. Der neue Aufsichtsrat habe ihn mit sofortiger Wirkung und für eine Amtszeit von drei Jahren zum CEO ernannt, schreibt das Unternehmen. Die drei neuen Aufsichtsräte haben ebenfalls einen Bankenhintergrund.

Parmentier war in den vergangenen zwölf Jahren CEO der Oddo Seydler Bank. Diese hätte eigentlich an die von Rolf Elgeti geführte Gesellschaft Obotritia Capital vekauft werden sollen - dieser Deal war im Sommer geplatzt.

Lars Schnidrig geht doch nicht von Bord

Und noch eine Überraschung: Der bisherige CEO Lars Schnidrig, der Corestate eigentlich zum Jahresende 2020 hätte verlassen sollen, bleibt nun doch. Er übernimmt den vakanten CFO-Posten, den er schon einmal inne hatte, bevor er zum CEO aufrückte. Schnidrigs neuer Vertrag läuft ebenfalls drei Jahre. Die beiden anderen bestehenden Vorstandsmitglieder, Nils Hübener und der erst im Oktober in das Gremium aufgenommene Daniel Löhken, die als Chief Investment Officer bzw. Chief Legal & HR Officer wirken, bleiben bei ihren vertrauten Rollen.

Der neue Vorstand hat u.a. diese Ziele: Schulden abbauen, die Risikoklassen Core/Core+ ausbauen und das Finanzierungsgeschäft ankurbeln. Parmentier lässt in der Mitteilung wissen: "Ich sehe erhebliches Wachstumspotential sowohl im bestehenden Produktbereich des Anlagemanagements als auch und vor allem im Segment Private Debt." Das Mezzanine-Geschäft bleibe attraktiv und das verwaltete Vermögen - aktuell gut 28 Mrd. Euro - solle wachsen.

Schnidrig hofft, "auf der Basis einer effizienteren Kostenstruktur weitere Fortschritte bei Profitabilität und Umsatzwachstum erzielen können". Zuletzt waren Gewinn und Umsatz auf einem Schrumpfkurs. Der Umsatz sackte in den ersten neun Monaten 2020 um 23% auf 142,7 Mio. Euro ab, der bereinigte Konzerngewinn brach von 67,6 Mio. auf 20,8 Mio. Euro ein.

Harald Thomeczek

Warburg-HIH Invest macht Carsten Demmler zum Geschäftsführer

Köpfe 01.12.2020
Warburg-HIH Invest Real Estate hat für Carsten Demmler einen dritten Geschäftsführerposten eingerichtet. Der 45-Jährige wird sich ab dem heutigen Tage um das Kundengeschäft mit Sparkassen, ... 

Warburg-HIH Invest Real Estate hat für Carsten Demmler einen dritten Geschäftsführerposten eingerichtet. Der 45-Jährige wird sich ab dem heutigen Tage um das Kundengeschäft mit Sparkassen, Regionalbanken, Versicherungen, Versorgungswerken und Pensionskassen kümmern.

In der Geschäftsführung trifft Demmler auf Hans-Joachim Lehmann und Alexander Eggert. "Durch das starke Wachstum unseres Unternehmens hinsichtlich des Immobilieninvestmentvermögens und der Anzahl der Fonds ist es unabdingbar, uns in der Unternehmensspitze breiter aufzustellen", begründet Lehmann den zusätzlichen Chefsessel.

Erfolg bei Eigenkapitalzusagen trotz Corona

Demmler kennt das Geschäft des Investmentmanagers bereits seit etwa zwei Jahren. Zuletzt war er als Head of Capital Management bei Warburg-HIH Invest unter anderem damit beschäftigt, das Einwerben von Kapital zu optimieren und um sich herum ein Team aufzubauen. "Selbst im laufenden Jahr können wir trotz der Corona-Pandemie Eigenkapitalzusagen einwerben, die deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegen", kommentiert Geschäftsführer Eggert.

Vor seiner Zeit bei Warburg-HIH war Demmler unter der Flagge der Nord/LB und von 2013 bis 2018 als Head of Sales unterwegs. Zu seinen Aufgaben gehörte der Vertrieb von Kapitalmarkt- und kapitalmarktnahen Produkten an Insitutionelle. Zu Demmlers früheren Arbeitgebern zählen etwa Landesbank Berlin, Bankgesellschaft Berlin, HSH Nordbank und Erste Group Bank.

Anke Pipke

Savills-Chef Lemli schließt Stuttgarter Büro

Savills-Deutschlandchef Marcus Lemli sieht trotz der feststehenden Schließung des Stuttgarter Büros "keine Anzeichen für eine Strategieumkehr".

Savills-Deutschlandchef Marcus Lemli sieht trotz der feststehenden Schließung des Stuttgarter Büros "keine Anzeichen für eine Strategieumkehr".

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Sell

Karriere 01.12.2020
Savills wird sich aus dem Stuttgarter Markt zurückziehen. Wie aus Marktkreisen verlautet, wird das Maklerhaus diesen kleineren Standort im Laufe des ersten Halbjahrs 2021 vom Netz nehmen. ... 

Savills wird sich aus dem Stuttgarter Markt zurückziehen. Wie aus Marktkreisen verlautet, wird das Maklerhaus diesen kleineren Standort im Laufe des ersten Halbjahrs 2021 vom Netz nehmen. Das vor fünf Jahren eröffnete Stuttgarter Büro soll nicht auf Dauer profitabel gewesen sein.

Das 2015 eröffnete Stuttgarter Büro sei, so heißt es im Markt, in den vergangenen Jahren überwiegend unter den Erwartungen geblieben. Daher habe sich Deutschlandchef Marcus Lemli dazu entschlossen, die dauerhafte Quersubventionierung zu beenden und das Büro im Südwesten zuzumachen. Die Würfel seien gefallen, die Entscheidung unumstößlich. Der Corona-Krise sei dieser Schritt nicht geschuldet. Savills ist in Stuttgart in der Bürovermietung und dem Investmentgeschäft tätig.

Geleitet wird das Stuttgarter Büro von Savills von Frank Urfer. Urfer ist seit 2011 bei Savills und war vorher Director Investment in München. Er hat den Stuttgarter Standort ab 2015 zusammen mit einem kleinen Münchner Savills-Team aufgebaut. Von der anstehenden Schließung sind acht Mitarbeiter betroffen. Diese sollen allerdings nicht alle ihren Job verlieren. Dem einen oder anderen soll eine Alternative an einem anderen Standort angeboten werden. Die Mandate bzw. Kunden, die Savills bislang aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt heraus bearbeitet bzw. betreut, sollen von den entsprechenden Teams in München und Frankfurt übernommen werden.

"Wir sind weiterhin voll auf Expansion programmiert"

Savills-Deutschlandchef Marcus Lemli hat die Schließung des Stuttgarter Büros auf Anfrage der Immobilien Zeitung bestätigt. "Wir sind weiterhin voll auf Expansion programmiert", charakterisierte Lemli die allgemeine Strategie. "Wir haben mit der Übernahme von Omega Immobilien in diesem Jahr in unser Property- und Facility-Management-Business investiert und wir werden auch weiter Senior-Leute einstellen. Mit Matthias Huss von WeWork haben wir einen Niederlassungsleiter in Hamburg an Bord genommen und in Frankfurt haben wir mit Christian Krieg einen neuen Bürovermietungsleiter von CBRE geholt. Anzeichen für eine Strategieumkehr gibt es bei uns nicht."

Savills ist hierzulande – inklusive Stuttgart – mit acht Büros in den Top-Sieben-Städten vertreten (davon zwei in Köln). Das Unternehmen bietet u.a. Dienstleistungen in den Bereichen Vermietung (Büro, Einzelhandel, Industrie/Logistik), Investment, Gebäudemanagement oder Bewertung an. PM-Mandate betreut Savills von einem halben Dutzend zusätzlicher Projektbüros aus. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande mehr als 300 Mitarbeiter, davon etwa ein Drittel im Property- und Facility-Management, der Rest verteilt sich auf Vermietung und Investment. Was den Umsatz angeht, sind die Gewichte anders gelagert: Ungefähr ein Viertel der jährlichen Einnahmen entfällt auf das Immobilienmanagement, während rund drei Viertel aus dem Transaktionsgeschäft kommen.

Harald Thomeczek

Etheus Asset Management setzt auf Alexander Scholl

Köpfe 27.11.2020
Der Projektentwickler, Investment- und Asset-Manager Etheus will bekanntlich bis Ende 2022 umfangreich investieren. Alexander Scholl soll ihn als Geschäftsführer von Etheus Asset Management ... 

Der Projektentwickler, Investment- und Asset-Manager Etheus will bekanntlich bis Ende 2022 umfangreich investieren. Alexander Scholl soll ihn als Geschäftsführer von Etheus Asset Management dabei unterstützen.

Immobilienkonzepte zu entwickeln und umzusetzen sowie die kaufmännische Steuerung im Blick zu behalten, gehört zu den Hauptaufgaben Scholls, bei denen ihm zusätzlich Karl Josef Stein, Gründer und Geschäftsführer von Etheus Real Estate, zur Seite steht. Darüber hinaus stehen das Bewirtschaften der Projekte, das Vermitteln von Finanzierungen und das Steuern des Property-Managements auf Scholls To-do-Liste.

Der gelernte Immobilienkaufmann und studierte Betriebswirt war zuvor etwa bei Corestate Capital Advisors als kaufmännischer Leiter des Fachgebiets Projektentwicklung beschäftigt. Als kaufmännischer Projektleiter war er für GWH Bauprojekte, Tochterunternehmen der hessischen Wohnungsgesellschaft GWH, tätig.

Anke Pipke

Deutsche Investment erweitert die zweite Führungsetage

Köpfe 26.11.2020
Der Asset-Manager Deutsche Investment hat in Hamburg und Berlin die zweite Führungsebene ausgebaut. Christian Gau, Robert Rosenzweig und Andreas Rakel gehören nun dazu. ... 

Der Asset-Manager Deutsche Investment hat in Hamburg und Berlin die zweite Führungsebene ausgebaut. Christian Gau, Robert Rosenzweig und Andreas Rakel gehören nun dazu.

Deutsche Investment hat Christian Gau als Leiter des Asset-Managements verpflichtet. Der 54-Jährige verantwortet somit alle Aktivitäten in diesem Fachgebiet für die Assetklassen Wohnen und Büro. Darin enthalten ist auch das Erstellen von Budgetplänen, die Vermietung, die Bestandsentwicklung und das interne Reporting. Zuletzt war Gau für Lianeo Real Estate (früher Intown Property Management) zunächst als Asset-Manager und dann als Regionalleiter für das Rhein-Main-Gebiet aktiv.

Rosenzweig zielt auf Off-Market-Deals

Um Wohnen und Büro dreht sich auch alles bei Robert Rosenzweig. Dabei konzentriert er sich auf die Leitung des Transaktionsmanagements. Sein Ziel ist es laut Deutsche Investment, vor allem Möglichkeiten für Off-Market-Investments aufzuspüren. Zuletzt gehörte Rosenzweig zur Mannschaft von Colliers International in Berlin. Darüber hinaus verfügt er über Erfahrungen aus seiner früheren Arbeit für Family-Offices. Dort hatte er besonders mit dem Ankauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien zu tun.

Rakel kommt von Patrizia

Am Standort Hamburg stößt derweil Andreas Rakel hinzu. Als Leiter des Segments Beteiligungsmanagement gehören das Onboarding und die Verwaltung der Immobiliengesellschaften, die von den regulierten Sondervermögen gehalten werden, zu seinen Hauptaufgaben. Er wechselt vom Unternehmen Patrizia Immobilien, für das er bereits das Beteiligungsmanagement in leitender Funktion unterstützte.

Deutsche Investment befindet sich auf Wachstumskurs. Dazu gehört auch, dass im Januar 2021 eine Niederlassung in Düsseldorf eröffnet.

Anke Pipke

Sarah Schlesinger führt künftig Blackprint Booster alleine

Sarah Maria Schlesinger.

Sarah Maria Schlesinger.

Quelle: Blackprint Booster GmbH

Köpfe 26.11.2020
Die Co-Geschäftsführerin von Blackprint Booster wird CEO und steigt in den Gesellschafterkreis ein. Der bisherige CEO Alexander Ubach-Utermöhl wechselt zum Energiedienstleister Techem, bleibt ... 

Die Co-Geschäftsführerin von Blackprint Booster wird CEO und steigt in den Gesellschafterkreis ein. Der bisherige CEO Alexander Ubach-Utermöhl wechselt zum Energiedienstleister Techem, bleibt der Frankfurter Proptech-Plattform aber als Mitglied des Beirats erhalten.

Sarah Maria Schlesinger (39) hatte sich als geschäftsführende Gründerin von Makasa, einem Proptech für Innenausbau, bereits mit der Start-up-Welt auseinandergesetzt, bevor sie 2019 in die Geschäftsführung von Blackprint Booster einstieg. Erfahrungen im Immobiliensektor sammelte sie zuvor als Head of Operative Marketing & Service Companies beim Shoppingcentermanager und -entwickler Mfi (heute Unibail Rodamco-Westfield). Dort hatte sie unter anderem neue digitale Geschäftsfelder ins Leben gerufen. Als künftige CEO will sie die Position von Blackprint Booster als Proptech-Netzwerkplattform weiter ausbauen.

Ubach-Utermöhl wird Beiratsmitglied und wechselt zu Techem

Ihr bisheriger Kollege und CEO, Blackprint-Booster-Gründungsgesellschafter Alexander Ubach-Utermöhl (40), zieht sich zum 30. November aus dem operativen Geschäft zurück. Er bleibt dem Unternehmen als Mitglied des Beirats verbunden, der neu eingerichtet wird. Außerdem wird er demnächst eine strategische Führungsposition beim Energiedienstleister Techem antreten. Vor seiner Zeit bei Blackprint Booster übte Ubach-Utermöhl vier Jahre lang verschiedene Tätigkeiten im Bereich Debt Lending und Asset Management bei GE Capital Real Estate aus. Davor sammelte er fünf Jahre Erfahrung bei GUV Immobilienmanagement und -organisation in Leverkusen.

Blackprint Booster wurde 2016 gegründet und versteht sich als Accelerator, der die Bau- und Immobilienwelt innovativer, digitaler und nachhaltiger gestalten will. Das Unternehmen vernetzt dazu Proptechs mit etablierten Immobilienunternehmen und berät die Beteiligten dabei, Projekte zur digitalen Transformation erfolgreich umzusetzen.

Ulrich Schüppler