Ihr Jobportal für die Immobilienwirtschaft

Jobs der Woche

Gebäudemanagerin/Gebäudemanager (w/m/d)

  Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
 Dortmund  Vollzeit
 Stellenangebot vom 07.12.2021

Senior Project Manager - Projektentwicklung (m/w/d)

  ARTES Recruitment GmbH
 Düsseldorf, Hamburg, München  Vollzeit
 Stellenangebot vom 07.12.2021

Architekt / Bauingenieur als Technical Asset Manager - International (m/w/d)

  ARTES Recruitment GmbH
 Frankfurt am Main  Vollzeit
 Stellenangebot vom 07.12.2021

Asset Manager - Gewerbeimmobilien International (m/w/d)

  ARTES Recruitment GmbH
 Frankfurt am Main  Vollzeit
 Stellenangebot vom 06.12.2021

Projektleiterin (m/w/d) Bauträgergeschäft

  nesseler projektidee gmbh
 Aachen  Vollzeit
 Stellenangebot vom 03.12.2021

Projektentwickler (m/w/d)

  nesseler projektidee gmbh
 Aachen  Vollzeit
 Stellenangebot vom 03.12.2021

Leiter*in der Gruppe Flächen- und Gebäudemanagement

  Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ GmbH
 Eschborn  Vollzeit
 Stellenangebot vom 02.12.2021

Junior Marketing Manager (m/w/d)

 Wiesbaden  Vollzeit
 Stellenangebot vom 02.12.2021
 Mobiles Arbeiten / Homeoffice möglich
 Vorstellung per Videokonferenz möglich

Leiterin / Leiter (w/m/d) des Fachbereichs Baufachliches Risiko­manage­ment

  Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
 Düsseldorf  Vollzeit, Teilzeit
 Stellenangebot vom 02.12.2021

Mehrere Immobilienbürosachbearbeiter/-innen (m/w/d)

  Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten
 Berlin, Brandenburg  Vollzeit
 Stellenangebot vom 02.12.2021
 Mobiles Arbeiten / Homeoffice möglich
 Vorstellung per Videokonferenz möglich

Bautechniker/in Hochbau als technische/r Property Manager/in Wohnungsverwaltung (m/w/d)

  Ruhrverband
 Essen  Vollzeit
 Stellenangebot vom 02.12.2021

Real Estate Analysten (m/w/d) für Gewerbeimmobilien

 Berlin, Frankfurt am Main, Magdeburg  Vollzeit
 Stellenangebot vom 01.12.2021

Architekt / Bauingenieur / Bautechniker (m/w/d)

  Zapf Projektentwicklungs-GmbH
 Sinsheim  Vollzeit
 Stellenangebot vom 01.12.2021
 Mobiles Arbeiten / Homeoffice möglich

Junior Transaction Manager (m/w/d)

  International Campus GmbH
 Berlin, München  Vollzeit
 Stellenangebot vom 01.12.2021
 Mobiles Arbeiten / Homeoffice möglich

TECHNISCHER PROPERTY MANAGER (W/M/D)

  BEREM Property Management GmbH
 Stuttgart  Vollzeit
 Stellenangebot vom 30.11.2021
 Mobiles Arbeiten / Homeoffice möglich

TECHNISCHER PROPERTY MANAGER (W/M/D)

  BEREM Property Management GmbH
 Berlin  Vollzeit
 Stellenangebot vom 30.11.2021
 Mobiles Arbeiten / Homeoffice möglich

Weitere Stellenanzeigen

Die Joboffensive 2021 - Eine Initiative der Immobilien Zeitung,
unterstützt von:

- -
Arbeitgeber
- -
Jobs
- -
Bewerber
100%
Qualitätsgarantie

Karriere-News

Gröners CG Elementum vergrößert den Vorstand

Der künftige Vorstand der CG Elementum (v.l.): Ulf Graichen, Marcus Zischg, Jessica Seja, Martin A. Müller und Christoph Gröner.

Der künftige Vorstand der CG Elementum (v.l.): Ulf Graichen, Marcus Zischg, Jessica Seja, Martin A. Müller und Christoph Gröner.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Monika Leykam

Köpfe 07.12.2021
CG Elementum, die Bau- und Entwicklungsgesellschaft der Gröner Group, hat sein Managementteam zu, 1. Januar 2022 um Marcus Zischg und Jessica Seja erweitert. Frank Preuss scheidet zum 31. ... 

CG Elementum, die Bau- und Entwicklungsgesellschaft der Gröner Group, hat sein Managementteam zu, 1. Januar 2022 um Marcus Zischg und Jessica Seja erweitert. Frank Preuss scheidet zum 31. Dezember 2021 aus dem Vorstand aus, soll aber die Modulbaustrategie des Unternehmens weiter begleiten.



Zischg verantwortet seit 2020 die Niederlassungen Köln und Koblenz der CG Elementum. Außerdem führt er in zweiter Generation die Firma HGW Bauträger in Koblenz. Kooperationen mit lokalen Bauträgergesellschaften sind Teil der künftigen Expansionsstrategie von Konzernchef Christoph Gröner. Zischg wird bei CG Elementum als CTO für die Bereiche Technologie, Innovation, Prefabrication, Forschung und Nachhaltigkeit zuständig sein und eng mit Chief Development Officer Ulf Graichen zusammenarbeiten.

Jessica Seja leitet aktuell als Prokuristin die Marketingabteilung der CG Elementum und wird für diesen Bereich sowie für die Themen Personal, Recht und Interne Services zuständig sein. Neben Christoph Gröner als CEO gehört dem künftig fünfköpfigen Vorstand auf der Steuer- und Finanzierungsseite seit September dieses Jahres auch Martin Alexander Müller an.

Vier neue Prokuristen für die Dach-Holding

Seja, Müller und Zischg erhalten außerdem Prokura in der Muttergesellschaft Gröner Group. Ebenfalls Prokura per 1. Januar 2022 erhält George Moutulis, bislang als Niederlassungsleiter Stuttgart und München für die Projekte in Württemberg und Bayern zuständig. Die Gröner Group hält 75% der CG Elementum, weitere 15% gehören Gröners Family Office. Die restlichen Anteile verteilen sich auf ein weiteres Family Office und die Familie Norbert Ketterer.

Monika Leykam

Verwalter brauchen IHK-Zertifikat

Karriere 02.12.2021
Ab Dezember kommenden Jahres dürfen sich Hausverwalter nur als WEG-zertifiziert bezeichnen, wenn sie eine entsprechende IHK-Prüfung abgelegt haben. Ausnahmen soll es für Personen geben, ... 

Ab Dezember kommenden Jahres dürfen sich Hausverwalter nur als WEG-zertifiziert bezeichnen, wenn sie eine entsprechende IHK-Prüfung abgelegt haben. Ausnahmen soll es für Personen geben, die sich anderweitig qualifiziert haben.

Der Bundesrat hat vergangenen Freitag der Regierungsverordnung zugestimmt, die die Prüfung zum zertifizierten Verwalter nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) regelt. Demnach können Wohnungseigentümer ab dem 1. Dezember 2022 einen Hausverwalter verlangen, der ein Zertifikat über notwendige rechtliche, technische und kaufmännische Kenntnisse nachweisen kann. Um dieses Zertifikat zu erhalten, müssen die Verwalter eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) ablegen. Von der Prüfungspflicht befreit werden sollen Volljuristen, geprüfte Immobilienfachwirte und Personen, die eine abschlossene immobilienwirtschaftliche Berufsausbildung, oder ein Hochschulstudium mit immobilienwirtschaftlichem Schwerpunkt nachweisen können. Sie werden dem zertifizierten Verwalter gleichgestellt. Setzt die Bundesregierung diese Änderung nun um, kann sie direkt in Kraft treten.

Markus Jugan, Vizepräsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD) und Vorsitzender des IVD-Bundesausschusses Verwalter, hofft jetzt auf die schnelle Festlegung einer Prüfungsordnung. "Wir werden unsere Mitglieder auf die Prüfung adäquat vorbereiten. Der Ansturm an Prüfinteressenten wird indes nur zu bewältigen sein, wenn die Prüfungen so früh wie möglich angeboten werden können." Bis die erforderlichen Prüfungsausschüsse gebildet sind und alle Prüfungsinhalte und -abläufe feststehen, werde es aber noch eine Zeit lang dauern, befürchtet er.

Ebenfalls nun vom Bundesrat beschlossen wurde die schon lange vom Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) geforderte Regelung, dass juristische Personen und Personengesellschaften mit zertifizierten Verwaltern gleichgestellt werden. Voraussetzung ist, dass alle im Unternehmen mit der Verwaltung beschäftigten Mitarbeiter die Prüfung zum zertifizierten Verwalter bestanden haben oder diesem aufgrund ihrer Qualifikation nach § 7 der Zertifizierter- Verwalter-Prüfungsverordnung (ZertVerwV) gleichgestellt sind.

Ampelkoalition plant den Sachkundenachweis

Weitere Fortschritte bei der Verwalterqualifikation verspricht der Koalitionsvertrag der angehenden Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP, der in der vergangenen Woche vorgestellt wurde. Die Koalition will demnach einen Sachkundenachweis für WEG-Verwalter zur Pflicht machen. "Nachdem im WEG bereits seit Dezember 2020 die IHK-Prüfung zum zertifizierten WEG-Verwalter verankert ist, besteht jetzt die Chance, eine echte Berufszulassungsvoraussetzung für WEG-Verwalter einzuführen", betont Thomas Meier, Präsident des Bundesfachverbands der Immobilienverwalter (BVI).

IVD-Vize Jugan sieht die Zertifizierung als WEG-Verwalter sogar als "obsolet" an, wenn der Sachkundenachweis als Vorgabe der Gewerbeordnung kommt. Beides basiere auf Prüfungen vor der IHK. Der IVD weist darauf hin, dass bereits die vorherige Bundesregierung über den Sachkundenachweis beraten hat, sich dann auf Drängen der CDU aber stattdessen für eine Kombination aus Versicherungs- und Weiterbildungspflicht sowie dem von der Gewerbeordnung unabhängigen IHK-Zertifikat entschied. "Es wäre gut, wenn der Gesetzgeber schnell den Sachkundenachweis einführt und die Regelungen im WEG aufhebt", meint Jugan.



Janina Stadel und Lars Wiederhold

Montano und TTL holen Thomas H. Pohlmann in die Geschäftsführung

Thomas H. Pohlmann

Thomas H. Pohlmann

Quelle: Montano

Köpfe 02.12.2021
Um das Geschäft mit institutionellen Investoren auszubauen, erweitert der Immobilienmanager Montano Real Estate seine Geschäftsführung mit Thomas H. Pohlmann. Er wird gleichzeitig ... 

Um das Geschäft mit institutionellen Investoren auszubauen, erweitert der Immobilienmanager Montano Real Estate seine Geschäftsführung mit Thomas H. Pohlmann. Er wird gleichzeitig Mitglied der Geschäftsführung bei TTL Investments in Germany.



Das Immobilieninvestment- und Management-Unternehmen Montano Real Estate hat mit Thomas H. Pohlmann seine Geschäftsführung erweitert. Damit ist die Führungsebene jetzt dreiköpfig, weitere Mitglieder sind die Gründer und geschäftsführenden Partner Ramin Rabeian und Sebastian Schöberl. Gemeinsam wollen sie das Geschäft mit institutionellen Investoren ausbauen, Pohlmann konzentriert sich dabei auf die Bereiche Fondsplatzierung und Eigenkapitaleinwerbung.

Montano und TTL sind verbandelt

Außerdem steigt Pohlmann bei TTL Investments in Germany in die Geschäftsführung ein. Dabei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der TTL Beteiligungs- und Grundbesitz AG. Sie ist auf den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt spezialisiert und hält eine Beteiligung an Montano, die im Mai 2021 auf 50% aufgestockt wurde.

Zuletzt war Pohlmann als Head of Institutional Sales & Investor Relations für BNP Paribas REIM tätig. Davor arbeitete er bei Real I.S., The Royal Bank of Scotland und bei Blackrock. In seinen früheren Positionen betreute er institutionelle Investoren und die Eigenanlage von Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

Janina Stadel

Büroplaner machen Arbeitsplätze zu Orten der Begegnung

Bei HB Reavis gibt es keine Einzelbüros mehr.

Bei HB Reavis gibt es keine Einzelbüros mehr.

Quelle: HB Reavis

Karriere 02.12.2021
Der Wechsel zwischen mobilem und hybridem Arbeiten hat Arbeitsorte seit Ausbruch der Pandemie verändert. Büros werden zunehmend flexibel gestaltet. Unternehmen sehen darin die ... 

Der Wechsel zwischen mobilem und hybridem Arbeiten hat Arbeitsorte seit Ausbruch der Pandemie verändert. Büros werden zunehmend flexibel gestaltet. Unternehmen sehen darin die Möglichkeit, auf Abstandsgebote reagieren zu können und neue Arbeitsmethoden zu fördern.

"Wir in Deutschland sind ganz klassische Büroarbeiter. Wir sind es gewohnt, von neun bis fünf ins Büro zu gehen. Und das hat sich jetzt radikal verändert", kündigt Kerstin Henning, Professorin für Real Estate an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden und Leiterin des EBS Real Estate Management Institutes (Remi) beim ersten Panel der Office Group mit dem Thema "Hybrides Arbeiten" an. Experten für Büroplanung entwickeln deshalb neue Konzepte und setzen diese schon selbst in den eigenen Niederlassungen um. Denn zwar berichten viele aus der Immobilienbranche, dass Homeoffice schon lange vor Ausbruch der Corona-Pandemie bei ihnen möglich war, doch der Wechsel zwischen mobilem Arbeiten und Präsenzmeetings im Büro habe zu einem Umdenken in der Flächenaufteilung geführt. Denn um sich den aktuellen Präferenzen aller Mitarbeiter anpassen zu können, müssen Büroeinrichtungen flexibler gestaltet werden.

"Eine One-fits-all-Lösung gibt es dabei nicht", stellt Markus Metzinger, Gründer und Gesellschafter von Office Group, klar. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, maßgeschneiderte Büros zu planen. Dabei müssen zum einen die Aufgabenbilder von Firmen, zunehmend aber auch die Unternehmensphilosophien bei den Planung berücksichtigt werden. "Ich bin überzeugt davon, dass die DNA des Unternehmens sich in den Büros widerspiegeln muss", sagt Metzinger. Allein die Anordnung von einzelnen Arbeitsplätzen könne sich zum Beispiel darauf auswirken, wie Hierarchieebenen im Unternehmen wahrgenommen werden. Er selbst haben keinen festen Schreibtisch mehr. "Wenn mein Partner oder ich ins Unternehmen kommen, dann suchen wir uns ein Plätzchen, gehen ins Gespräch oder verkrümeln uns irgendwo", beschreibt er. "Bis vor ein paar Jahren hätte ich mir das – gerade als Geschäftsführer – nicht vorstellen können."

Bei HB Reavis gibt es sogar gar keine Büros im eigentlichen Sinne mehr. Wenn HR-Managerin Hermine Fritzsche ein längeres Telefonat führt, sitzt sie nicht auf ihrem Schreibtischstuhl, sondern in einer Box. Sie ist schalldicht und lässt keine Bürogeräusche von außen rein, die sie im Gespräch ablenken könnten. Einsam oder gar eingeengt fühlt sie sich in der Telefonzelle aber nicht, durch die Glasscheibe hat sie alles um sich herum im Blick. Das Einrichtungskonzept, bei dem Rückzugsorte – nicht nur zum Telefonieren – und Treffpunkte auf einer großen Freifläche verteilt sind, hat HB Reavis vor zwei Jahren eingeführt, als der Standort Berlin am Kranzler Eck eröffnet wurde. Seitdem seien viele Besucher überrascht über das Konzept gewesen. "Viele, die von außerhalb kommen, assoziieren die Immobilienbranche oft mit einer sehr konservativen Einrichtung. Doch bei uns merkt man schon beim Reinkommen, dass es keine grauen Tische gibt", sagt Fritzsche. Ihr sei es wichtig, dass das Unternehmen mit gutem Vorbild vorangeht. Schließlich will HB Reavis seinen Kunden Bürokonzepte unter dem Stichwort "New Work" schmackhaft machen.

Die Einrichtung bestimmt die Arbeitsweisen

"Manche, die neu bei uns anfangen, müssen sich an die offenen Strukturen erst gewöhnen", kennt sie auch Kritik aus den eigenen Reihen. Mitarbeiter, die mit Berufserfahrung bei HB Reavis eingestiegen sind, haben ein Einzelbüro noch für ein "Prestigeobjekt" gehalten. Gerade für sie müsse das Unternehmen auch Rückzugsorte bereithalten. "Bei uns gibt es die Fokus-Rooms", beschreibt Fritzsche die Einrichtung am Rande der Freifläche und erklärt, "sie sind für Alleinarbeit gedacht und stehen jedem Mitarbeiter zur Verfügung, ebenso wie die Meetingräume, Telefonboxen und die Sofaecke."

Bei rund 50 Mitarbeitern lassen sich die unterschiedlichen Arbeitsplätze im Alltag gut aufteilen, an größeren Standorten wie in Bratislava hat das Unternehmen ein Reservierungstool eingeführt, das sicherstellt, dass jeder Mitarbeiter sich den Platz freihalten kann, den er für seine Aufgaben braucht. Besonders wichtig sei das für die Buchhaltung, weil dort mit sensiblen Daten gearbeitet werde und entsprechende Räumlichkeiten mit abschließbaren Schränken notwendig seien (vgl. "HB Reavis will mit Datenanalyse europaweit für Wohlfühlbüros sorgen").

Mit dem gemischten Konzept zielt das Unternehmen auch auf potenzielle Bewerber. Gerade beim Nachwuchs könne HB Reavis mit der modernen Einrichtung punkten. "Niemand will mehr in den großen grauen Kästen aus den 1990er Jahren sitzen. Wenn man den Großteil seines Tages im Büro verbringt, muss man sich wohlfühlen können", sagt Fritzsche. Der Standort ist für sie inzwischen nicht nur Aushängeschild der Firma, sondern auch wesentlicher Bestandteil des Employer-Brandings. "Wir legen viel Wert darauf, dass unsere Einrichtung hochwertig ist. Davon profitieren wir als neues Unternehmen im deutschen Markt. Denn die Wertigkeit der Einrichtung vermittelt potenziellen Mitarbeitern ein Gefühl von Sicherheit und signalisiert ihnen, dass man sich als Arbeitgeber um ihr Wohlbefinden kümmert."

Bei Real I.S. spielt die Einrichtung inzwischen ebenfalls eine große Rolle bei der Talentgewinnung. Auch dort gibt es gleichermaßen Rückzugsorte wie Treffpunkte für die Mitarbeiter, berichtet Bernd Lönner, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands. Er habe beobachtet, dass besonders die offenen Sitzecken in den letzten Monaten verstärkt genutzt werden. "Ein gemeinsamer Austausch und die gegenseitige Unterstützung sind mittlerweile gefragter denn je", sagt er. Diese Besprechungskultur müsse durch geeignete Sitzmöglichkeiten gefördert werden. Bei Real I.S. werde das durch geschlossene "Meet-and-Talk-Räume" für Brainstormings und Workshops, sowie durch Lounge-Ecken für offene Begegnungen mit den Kollegen umgesetzt. Lönner habe vor allem im späteren Verlauf der Pandemie im eigenen Unternehmen gemerkt, dass sich der spontane Austausch kaum digital abbilden lässt. Im Sommer habe sich herauskristallisiert, dass viele Mitarbeiter das Homeoffice als Rückzugsort für wiederkehrende Alleinarbeiten nutzen, während sie sich im Büro gezielt Anregungen für die Arbeit von Kollegen holen. "Wir sind überzeugt, dass die Möglichkeit, an verschiedenen Orten zu arbeiten, zum einen die Effizienz und Qualität der Arbeit fördert und zum anderen das Wohlbefinden maßgeblich unterstützt."

Ähnlich sieht das Mike Schrottke, Head of People Deutschland bei CBRE zu. "Die Pandemie hat unter Beweis gestellt, dass Büros essenziell für Kollaboration und eine gemeinsame Unternehmenskultur sind", fasst er seine Beobachtungen aus der Zeit nach dem zweiten Lockdown zusammen. Dabei spielen die veränderten Ansprüche der Mitarbeiter eine große Rolle. "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen zunehmend selbst entscheiden, in welchem Umfeld sie arbeiten – darauf muss man vorbereitet sein und entsprechende Räumlichkeiten dafür schaffen", sieht er eine Herausforderung an die Arbeitgeber.

Janina Stadel