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Karriere-News

JLL: Tschammler-Nachfolgerin kommt von außerhalb

Sabine Eckhardt führt ab Mai 2020 im JLL-Konzern diverse europäische Länder, darunter Deutschland.

Sabine Eckhardt führt ab Mai 2020 im JLL-Konzern diverse europäische Länder, darunter Deutschland.

Quelle: JLL

Köpfe 20.01.2020
Das Rätselraten um die Nachfolge von Timo Tschammler als Deutschlandchef des internationalen Immobilienberaters und -dienstleisters JLL ist beendet. Wie JLL mitteilt, übernimmt Sabine ... 

Das Rätselraten um die Nachfolge von Timo Tschammler als Deutschlandchef des internationalen Immobilienberaters und -dienstleisters JLL ist beendet. Wie JLL mitteilt, übernimmt Sabine Eckhardt den Chefposten. Immobilienprofis, die Eckhardt nicht kennen, sollten sich nicht grämen: Die 47-Jährige hat bisher nicht in der Immobilien-, sondern der Medienbranche Karriere gemacht.

Eckhardt fängt am 1. Mai 2020 bei JLL in Frankfurt an. Sie wird dann aber nicht nur die Verantwortung für das Deutschlandgeschäft übernehmen, sondern auch für Zentraleuropa. Damit sind die skandinavischen Länder, die Niederlande, die Schweiz sowie die osteuropäischen Märkte Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei gemeint. Folgerichtig bekommt Eckhardt einen Platz im Emea Strategy Board von JLL.

Wer nicht mit Eckhardts Laufbahn vertraut ist: Sie gehörte bis April 2019 dem Vorstand von ProSiebenSat.1 Media an, mit der Zuständigkeit für Vertrieb und Marketing. Insgesamt verbrachte sie 15 Jahre in dem Medienkonzern. Nach ihrem Abgang schlüpfte die studierte Germanistin und Philosophin in eine Beraterrolle bei dem Zeitschriftenverlag Bauer Media Group.

"Digitale Transformation" und "Change-Prozesse"

In der Mitteilung, mit der JLL die Personalie Eckhardt bekannt gibt, wird die neue CEO Central Europe insbesondere als Digitalisierungs- und Change-Expertin vorgestellt. Sie bringe, so heißt es, viel Erfahrung aus Branchen mit, "die sich bereits frühzeitig einer digitalen Transformation unterziehen mussten, wie etwa die Medienbranche oder die der schnell drehenden Konsumgüter (FMCG)." Im Zusammenhang mit diesen "Change-Prozessen" habe sich Eckhardt "intensiv mit den Themen Innovation, technologisch gestützte Vertriebslösungen und Leadership auseinandergesetzt".

Guy Grainger, CEO von JLL in der Emea-Region, formuliert seine Erwartungshaltung an die neue Deutschland-/Zentraleuropa-Chefin so: "Mit ihren frischen Ideen und ihren exzellenten Kontakten in die deutsche Wirtschaft wird sie viele Türen für uns öffnen und der Positionierung von JLL auch in Deutschland in jeder Hinsicht ein neues Profil verschaffen."

Nicht jede Entscheidung der jüngeren Vergangenheit, mit der die Chefs in den USA und London den JLL-Konzern fit für die Zukunft machen wollen, ist bei allen Führungskräften und Mitarbeitern auf Gegenliebe gestoßen. So mancher Kollege in Deutschland fühlte sich nicht mitgenommen und hat das Unternehmen verlassen. Ob eine erfahrene Managerin von außerhalb der Immobilienbranche die richtige Wahl für den Posten in Deutschland ist, ist in der Branche nicht unumstritten.

Harald Thomeczek

Baumindestlohn: Arbeitgeber stimmen Schlichterspruch zu

Die neuen Mindestlöhne auf dem Bau sind endlich sicher gelandet.

Die neuen Mindestlöhne auf dem Bau sind endlich sicher gelandet.

Quelle: imago images, Urheber: Jochen Tack

Karriere 17.01.2020
Bis zum heutigen 17. Januar 2020 hatten die Arbeitgeber aus der Bauindustrie und dem Bauhandwerk Zeit, sich zum Schlichterspruch für die Mindestlöhne auf dem Bau zu verhalten. ... 

Bis zum heutigen 17. Januar 2020 hatten die Arbeitgeber aus der Bauindustrie und dem Bauhandwerk Zeit, sich zum Schlichterspruch für die Mindestlöhne auf dem Bau zu verhalten. "Buchstäblich in letzter Minute" haben sie sich nun, wie die Gewerkschaft IG Bau formuliert, "noch richtig entschieden", sprich: Die Arbeitgeber haben den Schlichterspruch angenommen. Damit liegt die unterste Lohngrenze nun bei 12,55 Euro.

Den von den Arbeitgebern angepeilten einheitlichen Branchenmindestlohn wird es bis auf Weiteres nicht geben. Statt dessen bleibt es bei einer Zweiteilung in Mindestlohn 1 - die Lohnuntergrenze für Hilfsarbeiten auf dem Bau - und Mindestlohn 2 für qualifiziertere Arbeiten in den alten Bundesländern und Berlin.

Konkret: Der Mindestlohn 1 steigt bundesweit ab dem 1. April 2020 um 2,9% auf 12,55 Euro pro Stunde. Der Mindestlohn 2 bleibt erhalten und klettert im April um jeweils 1,3% auf 15,40 Euro im Westen bzw. 15,25 Euro in Berlin. Die neuen Mindestlöhne gelten nur bis Ende 2020.

Nach der Verhandlung ist vor der Verhandlung

Die Arbeitgeber sehen schon in der zweiten Jahreshälfte 2020 einer Fortsetzung des Ringens um die vermeintlich richtige Branchenmindestlohnstruktur entgegen. Sie wollen einen einheitlichen Mindestlohn, weil der Zoll es dann leichter habe zu kontrollieren, ob die Mindestlohngrenzen in der Lohngruppe 2 tatsächlich eingehalten werden. Nach früheren Angaben der IG Bau von Ende Oktober 2019 schwebte der Arbeitgeberseite ein einheitlicher Mindestlohn in Höhe von 12,40 Euro die Stunde vor.

Bauhandwerk und Bauindustrie hätten sich mit der Annahme des Schlichterspruchs kurz vor Ablauf der Frist "buchstäblich in letzter Minute noch richtig entschieden", atmet die Baugewerkschaft erleichtert auf. Die Arbeitnehmervertreter hatten für den Fall der Fälle ein Absacken der Lohnuntergrenze auf das Niveau des gesetzlichen Mindestlohns (9,35 Euro) befürchtet. Ein solcher "Lockruf für Dumping-Firmen aus dem In- und Ausland" könne, so das vergangene Woche gezeichnete Worst-Case-Szenario der Gewerkschaft, dazu führen, "die Unternehmen des Bauhandwerks und der Bauindustrie wirtschaftlich abzudrängen, die Tariflöhne zahlen, ordentliche Arbeit leisten und Qualität liefern".

Die Sozialpartner wollen jetzt umgehend beim Bundesarbeitsministerium beantragen, dass die neuen Mindestlöhne für alle im Bauhauptgewerbe in Deutschland tätigen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten. Laut IG Bau sind das auf Arbeitnehmerseite mehr als 200.000 Bauarbeiter.

Harald Thomeczek

Aysel Torocuoglu steigt zur Geschäftsführerin von TSIM auf

Köpfe 17.01.2020
Tishman Speyer Investment Management (TSIM) hat eine Nachfolge für Frank Schäfer gefunden, der zu Peakside Capital gewechselt ist. Aysel Torocuoglu bildet nun neben Nils Skornicka die ... 

Tishman Speyer Investment Management (TSIM) hat eine Nachfolge für Frank Schäfer gefunden, der zu Peakside Capital gewechselt ist. Aysel Torocuoglu bildet nun neben Nils Skornicka die Geschäftsführung. Zu ihrem Verantwortungsbereich gehören die Themen Risikomanagement und Operations. Die 45-Jährige ist im Oktober 2018 zu Tishman Speyer in Deutschland gestoßen, damals bereits als Director Riskmanagement and Operations. Zu ihren früheren beruflichen Stationen zählen Savills Investment Management und Schroder Property Kapitalgesellschaft.

TSIM will sein institutionelles Geschäft ausbauen. "Seit der Gründung der TSIM als Kapitalverwaltungsgesellschaft 2018 haben wir für institutionelle Mandate rund 640 Mio. Euro in zentrale Lagen investiert", erläutert Geschäftsführer Skornicka. "Wir planen die weitere Expansion in Deutschland und den wichtigsten europäischen Märkten."

Anke Pipke