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Jobs der Woche

Standortleiter als Spezialist für gewerbliche Immobilienfinazierung in Berlin und Hamburg (m/w/d)

 Engel & Völkers Capital AG
 Hamburg, Berlin  Vollzeit
 Stellenangebot vom 26.09.2020

Fonds- und Asset Management Immobilien (m/w/d)

 EV Asset Management GmbH
 Hamburg  Vollzeit
 Stellenangebot vom 26.09.2020

Bereichsleiter für Recht und Grundsatzfragen

 WGLi Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg eG
 Berlin  Vollzeit
 Stellenangebot vom 25.09.2020

Property Manager (m/w/d) - Gerne mit Erfahrung im Einzelhandelsbereich

 Habona Invest GmbH
 Frankfurt am Main  Vollzeit
 Stellenangebot vom 24.09.2020
 Vorstellung per Videokonferenz möglich

Teamassistenz Property Manager (m/w/d)

 Habona Invest GmbH
 Frankfurt am Main  Vollzeit
 Stellenangebot vom 24.09.2020
 Vorstellung per Videokonferenz möglich

Mitarbeiter/in in der Objektbuchhaltung (m/w/d)

 Habona Invest GmbH
 Frankfurt am Main  Vollzeit
 Stellenangebot vom 24.09.2020
 Vorstellung per Videokonferenz möglich

Referent der Geschäftsleitung (m/d/w)

 BayernHeim GmbH
 München  Vollzeit
 Stellenangebot vom 24.09.2020

Bereichsleiter Technik (m/w/d), als Mitglied der Geschäftsleitung

 BayernHeim GmbH
 München  Vollzeit
 Stellenangebot vom 24.09.2020

Kaufmännischer Projektleiter Real Estate Development (m/w/d)

 Hamburg  Vollzeit
 Stellenangebot vom 23.09.2020

Associate (m/w/d) - Valuation & Transaction Advisory

 Berlin  Vollzeit
 Stellenangebot vom 03.09.2020

(Senior-) Projektleiter (m/w/d) für den Bereich Projektentwicklung Planen/Bauen

 DC Developments GmbH & Co. KG
 Hamburg  Vollzeit
 Stellenangebot vom 21.09.2020

Bauingenieur / Architekt als Mieterbetreuer (m/w/d)

 DC Developments GmbH & Co. KG
 Hamburg  Vollzeit
 Stellenangebot vom 21.09.2020

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Karriere-News

Becken gebiert Retail-Tochter - Marcus Neumann führt

Marcus Neumann (Archivbild 2018).

Marcus Neumann (Archivbild 2018).

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Harald Thomeczek

Köpfe 28.09.2020
Der Hamburger Immobilienentwickler Becken hebt einen neuen Geschäftsbereich aus der Taufe: Becken Retail. Geführt werden die Geschäfte der neu geborenen Tochtergesellschaft Becken Retail GmbH ... 

Der Hamburger Immobilienentwickler Becken hebt einen neuen Geschäftsbereich aus der Taufe: Becken Retail. Geführt werden die Geschäfte der neu geborenen Tochtergesellschaft Becken Retail GmbH von Marcus Neumann (51).

Neumann kommt vom Frankfurter Investment-Manager Arbireo Capital. Dort hatte er im August 2018 angeheuert, als Geschäftsführer einer damals ebenfalls neu gegründeten Tochtergesellschaft mit Fokus auf Investments in lebensmittelgeankerten Handelsimmobilien: Arbireo Retail Invest. Bei Arbireo hielt Neumann Ausschau nach bezahlbaren Supermärkten und Fachmarktzentren – bei Becken ist seine Rolle eine ähnliche.

Ins Beuteschema von Becken Retail passen Einzelhandelsimmobilien mit dem Schwerpunkt Lebensmittelhandel, die Projektentwicklungsphantasien freisetzen, sowie Fachmarktzentren und SB-Warenhäuser, denen ebenfalls ein Bad im Jungbrunnen gut täte (Umbauten/Refurbishments).

Neumann wirft nicht nur auf die typischen Nahversorgungslagen ein Auge, sondern auch auf Highstreets und Innenstadtlagen: "Perspektivisch möchten wir uns auch mit Geschäftshäusern und Einkaufszentren befassen, sofern das Preisgefüge hier wieder auf ein marktgerechtes Niveau kommt, was unter anderem die Einflüsse des Onlinehandels sowie kürzere Vertragslaufzeiten beinhaltet." Firmenboss Dieter Becken schweben gerade in solchen innerstädtischen Lagen "Wohnprojektentwicklungen in Kombination mit einem Supermarkt im Erdgeschoss und möglicherweise kleinen Logistikhubs" vor.

Harald Thomeczek

FM-Anbieter werben um Quereinsteiger aus der Autoindustrie

Karriere 25.09.2020
In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen ... 

In der Automobilindustrie droht spätestens seit der Corona-Krise ein massiver Stellenabbau. Trotz geltender Beschäftigungssicherung schließen viele Konzerne auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus oder hoffen darauf, dass etliche Mitarbeiter freiwillig gehen. Große Facility-Management-Anbieter wollen sich diesen Aderlass zunutze machen und technische Fachkräfte für sich gewinnen.

In einer Kampagne werfen zwölf FM-Firmen über die Initiative Die Möglichmacher die Fangnetze nach Technikern und Monteuren aus der Autoindustrie aus, die vom Personalabbau betroffen sind. Wie der Umstieg auf einen "sicheren Job im FM" funktioniert, macht den Anlagenmechanikern, Elektronikern oder Mechatronikern ein Crashtest-Dummy in einem Spot vor. Auf einer neuen Landingpage auf der Möglichmacher-Webseite finden Interessierte zudem Kontaktdaten von Personalern der beteiligten Unternehmen und Informationen zu Jobperspektiven in der FM-Branche.

"Für qualifizierte Techniker sind die Chancen in unserem Wirtschaftszweig mehr als vielversprechend", verspricht Christine Sasse, Vorsitzende des HR-Kreises der Möglichmacher und Vorstand beim Münchener FM-Dienstleister Dr. Sasse. "Spannende Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Maßnahmen zum Klimaschutz gehören bei den Möglichmachern längst zum Alltag - da sind gute Fachkräfte gefragt. Auch Quereinsteiger, die engagiert bei der Sache sind und etwas bewegen möchten, haben in unserer Branche beste Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz."

Zu dem 26-sekündigen Spot "Umsteigen auf einen sicheren Job" geht es hier lang.

Die neue Landingpage mit den Kontakten zu den Personalern der 12 FM-Firmen aus der Möglichmacher-Initiative schaut so aus.

Harald Thomeczek

Alexander Schindler führt den Fondsverband BVI

Köpfe 25.09.2020

Nach der Uni auf den CEO-Sessel

Yannik Huschka hat sich nach dem Studium für die Selbstständigkeit entschieden.

Yannik Huschka hat sich nach dem Studium für die Selbstständigkeit entschieden.

Quelle: Huschka Holding

Karriere 24.09.2020
Yannik Huschka hat sich nach seinem Bachelor in BWL mit 21 Jahren als Immobilieninvestor selbstständig gemacht. Der Mann hat große Ziele: Im Laufe seiner noch jungen Karriere möchte er ... 

Yannik Huschka hat sich nach seinem Bachelor in BWL mit 21 Jahren als Immobilieninvestor selbstständig gemacht. Der Mann hat große Ziele: Im Laufe seiner noch jungen Karriere möchte er einer Million Menschen ein neues Zuhause geben.

Immobilien Zeitung: Herr Huschka, die meisten Studenten suchen sich nach dem Abschluss einen Job. Sie haben ihre eigene Immobilienfirma gegründet. Wie kam das?

Yannik Huschka: Ich habe schon im Studium Wohnimmobilien in Koblenz gekauft und entwickelt. Im Frühjahr stand ich vor der Wahl, mir eine Anstellung zu suchen oder meine Projektentwicklungen auszubauen. Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt hat mich in meiner Entscheidung für die Selbstständigkeit bestärkt.

IZ: Corona ist schuld?

Huschka: Corona hat einen kleinen Teil beigetragen: Als ich mich entscheiden musste, gingen kaum interessante Stellenangebote online, und die Führungskräfte in meinem Umfeld waren plötzlich vorsichtig mit Neueinstellungen. Viele Unternehmen haben kurzfristig Stellenanzeigen zurückgenommen und Assessment-Center abgesagt. Bei einem Kommilitonen wurde sogar der Arbeitsvertrag noch vor Antritt aufgehoben. Gerade für jemanden wie mich, der dieses Jahr in die Berufswelt starten wollte, war das keine gute Ausgangssituation.

IZ: Jetzt firmieren Sie als CEO der Huschka Holding. Das klingt groß. Wie viele Häuser und Wohnungen in und um Koblenz haben Sie schon gekauft und schick gemacht?

Huschka: Ich achte beim Ankauf auf Qualität statt Quantität. Zurzeit bin ich noch nicht bei 100 Einheiten angekommen. Aber ich lerne auch ständig neue Dinge, verkaufe Objekte wieder und optimiere dabei mein Portfolio.

IZ: Steckt Ihnen die Immobilie im Blut?

Huschka: Einer meiner Großväter war Fliesenleger, der andere Schreiner, ansonsten hat keiner hauptberuflich etwas mit Immobilien zu tun. Jedoch konnte ich schon den ein oder anderen in meiner Familie von einer Immobilie als Kapitalanlage überzeugen. Das Wissen, das ich für meine Investitionen und Projektentwicklungen benötige, habe ich mir über Podcasts, Bücher, Videos, Stammtische etc. angeeignet.

IZ: Investieren Sie auch anderer Leute Geld?

Huschka: Bisher nur eigenes.

IZ: Wo haben Sie das Geld her, um Wohnimmobilien als Investmentobjekte zu kaufen?

Huschka: Bei uns in der Familie gilt die Devise: Geld haben kommt nicht von Geld ausgeben. Für ein wenig Taschengeld durfte ich schon als Jugendlicher im Ort kleine Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Danach war ich während der Schulzeit in der Gastronomie tätig. Mit 18 Jahren habe ich dann meine erste kleine Eigentumswohnung gekauft. Neben dem Studium habe ich auch gearbeitet, und zwar u.a. anderthalb Jahre als Assistent von Dirk Tönges, dem CEO von Vivanium, heute MVGM. Dieses Eigenkapital half mir, bei meinem Finanzierungspartner Fremdkapital zu generieren.

IZ: In einem Video sagen Sie: "Unser Ziel ist es, 1 Mio. Menschen ein neues Zuhause zu geben." In Deutschland wohnen im Schnitt zwei Personen in einem Haushalt: Sie müssten also 500.000 Wohnungen kaufen bzw. bauen bzw. entwickeln.

Huschka: Das ist natürlich erst einmal eine große Zahl. Es geht mir bei meiner Leidenschaft aber nicht um Zahlen, sondern um meine langfristige Vision. Nur weil ich mehrere Projekte erfolgreich abgeschlossen habe, sollte ich mich darauf nicht ausruhen.

IZ: Wie viel Geld haben Sie schon mit Immobilien verdient?

Huschka: Ich kann durch meine unternehmerische Tätigkeit gut leben. Dies liegt aber auch daran, dass ich meine Fixkosten gering halte. Zu hohe Ausgaben und Höhenflüge haben schon zu vielen Jungunternehmern den Kopf gekostet. Das Geld am Ende des Projekts macht auch gar nicht glücklich. Ich genieße den Prozess der Umwandlung des Objekts.

IZ: Wo haben Sie die unternehmerische Denke gelernt?

Huschka: Mich haben viele Persönlichkeiten geprägt. Die Uni hat mir viele Türen geöffnet. Sei es durch ein Mentorenprogramm, den Alumni-Verein in Mannheim oder durch mein Auslandssemester in Hongkong.

IZ: Mit Ihren Mietern gehen Sie sicher pfleglich um, oder? Stichwort: Mieterhöhung.

Huschka: Meine Mieter sind meine größten Multiplikatoren. Wenn sie zufrieden sind und dies weitererzählen, wirkt sich das positiv für mich aus. Gibt es Probleme, versuche ich immer, sie in einem persönlichen Gespräch zu lösen. Dann erzählen mir Mieter oft von Objekten in ihrem Bekanntenkreis.

IZ: Ihr nächstes Ziel?

Huschka: Ich bin auf der Suche nach Verbündeten, Objekten und Mentoren in der Metropolregion Hamburg.

IZ: Wem unter unseren jungen Lesern würde Sie raten, Ihnen nachzueifern - und wem nicht?

Huschka: Das rate ich niemandem! Wer Spaß am Unternehmertum hat, kann sich aber gerne für einen Austausch bei mir melden.

IZ: Herr Huschka, viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Die Fragen stellte Harald Thomeczek.

Harald Thomeczek