Alexander Zahrt und Sascha Reuter starten als Emily Advisory

Köpfe 23.02.2021
Sascha Reuter (47) und Alexander Zahrt (44) haben sich mit der Firma Emily Advisory Real Estate Investment Partners in München selbstständig gemacht. ... 

Sascha Reuter (47) und Alexander Zahrt (44) haben sich mit der Firma Emily Advisory Real Estate Investment Partners in München selbstständig gemacht.

Bei Emily Advisory dreht sich alles um Investments in Wohn- und Büroimmobilien. Reuter und Zahrt kümmern sich für ihre institutionelle Kundschaft ums Deal Sourcing und greifen beratend ins Geschehen ein. Die ersten "strategischen" Partnerschaften mit Investoren stünden "kurz vor dem Abschluss", kündigen die beiden Gründer an. Flankierend zum Kerngeschäft wollen sie ihren Investoren auch Zugang zu den passenden Finanz-Joint-Venture-Partnern verschaffen.

Zu Zahrts vorherigen Stationen gehören Silverton Asset Solutions in Frankfurt (Director Transactions/2017 bis 2020) und Savills, wo er in München ebenfalls im Investment-Bereich tätig war (2010 bis 2017, zuletzt als Director). Im Laufe seines bisherigen Berufslebens ging ein Transaktionsvolumen von gut 2 Mrd. Euro durch Zahrts Hände. Einer der größten Deals war der Off-Market-Verkauf des Technologie Parks Köln.

Reuter war in den letzten fünf Jahren nach eigenen Angaben zuständig für die Akquisition einer Wohnimmobilien-AG in Deutschland und Österreich, wie er in der Pressemitteilung schreibt. Welche Immo-AG das war, sagt er nicht dazu. Er bringt ebenfalls ein Transaktionsvolumen mit Wohn- und Gewerbeimmobilien von ca. 2 Mrd. Euro auf die Waage.

Harald Thomeczek

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Andreas Rehfus und Christian Veit sagen Deutscher Hypo Adieu

Köpfe 04.03.2021
Die Integration der Deutschen Hypo in die Konzernmutter Nord/LB hat nun auch konkrete personelle Folgen: Die Vorstände Andreas Rehfus und Christian Veit verlassen den Immobilienfinanzierer. Das ... 

Die Integration der Deutschen Hypo in die Konzernmutter Nord/LB hat nun auch konkrete personelle Folgen: Die Vorstände Andreas Rehfus und Christian Veit verlassen den Immobilienfinanzierer. Das Immobilienkundengeschäft der Nord/LB steht voraussichtlich ab Mitte 2021 unter der Leitung von Frank Schrader.

Ihre Dienstzeit unter der Flagge der Deutschen Hypo neigt sich dem Ende zu. Die beiden Vorstände Andreas Rehfus (56) und Christian Veit (50) begleiten den Immobilienfinanzierer noch auf seinem Weg bis zur vollständigen Integration in die Nord/LB und widmen sich dann neuen beruflichen Zielen.

Frank Schrader übernimmt voraussichtlich ab Juli die Leitung des Immobilienkundengeschäfts der Nord/LB und kümmert sich somit auch um die Marktbereiche der Deutschen Hypo. Der 44-Jährige ist bis dato für das Asiengeschäft der Bank zuständig.

Schrader, Rehfus, Veit: Alle sind schon lange Zeit dabei

Schon seine Ausbildung, begonnen 1996, absolvierte Schrader bei der Nord/LB in Braunschweig. Als Diplom-Kaufmann leitete er ab 2012 die Abteilung Treasury, bevor er 2018 seinen Schwerpunkt nach Singapur verlegte.

Mit Rehfus und Veit verlieren Nord/LB und Deutsche Hypo langjährige Mitarbeiter. Rehfus gehört seit 1995 dem Team von Deutsche Hypo an. 2005 stieg er zum Generalbevollmächtigten auf, seit 2007 zählt er zum Vorstand der Bank. Bis August 2020 waren die Marktfolgeressorts sein Schwerpunkt, anschließend übernahm er die Aufgaben des Marktvorstands.

Veit begleitete drei konzerninterne Fusionen

Ein ungleich kürzeres Gastspiel im Deutsche-Hypo-Vorstand wird Veit bei seinem Abschied hinter sich haben. Erst seit September 2020 gehört er dazu, er galt damals als Nachfolger von Sabine Barthauer. Veit kann aber eine lange Verbundenheit zur Nord/LB vorweisen. 1997 stieß der Saarländer zum luxemburgischen Ableger hinzu. Seine berufliche Laufbahn brachte ihn im Januar 2015 auf den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Nord/LB Luxembourg CBB. Nach seinem Wechsel auf den Vorstandsvorsitz der Bremer Landesbank fusionierte das Institut mit der Nord/LB. Und Veit erhielt die Rolle des Regionalvorstands für Bremen und Oldenburg sowie die des Leiters des Sparkassen-Verbundgeschäfts. Zusätzlich war er bis Ende 2020 Co-Leiter des Transformationsprogramms Nord/LB 2024. Insgesamt begleitete er also drei konzerninterne Fusionen.

Die Nord/LB zeigt sich betrübt über den Fortgang ihrer langjährigen Führungskräfte. "Wir hätten uns gewünscht, die sowohl fachlich als auch menschlich stets sehr gute Zusammenarbeit mit ihnen fortsetzen zu können", teilt die Bank mit. "Beide haben sich anders entschieden."

Anke Pipke