Julia Kneist sagt CBRE ade und schätzt nun für Linus Capital

Julia Kneist.

Julia Kneist.

Quelle: Linus Capital

Köpfe 06.11.2019
Zwölf Jahre, seit ihrem Abschluss an der Berufsakademie Sachsen, stand Julia Kneist in Diensten von CBRE. Jetzt ist die 37-Jährige zur Immobilieninvestmentplattform Linus Capital gewechselt. ... 

Zwölf Jahre, seit ihrem Abschluss an der Berufsakademie Sachsen, stand Julia Kneist in Diensten von CBRE. Jetzt ist die 37-Jährige zur Immobilieninvestmentplattform Linus Capital gewechselt. Dort ist sie als Head of Valuation u.a. für die Analyse und das Risikomanagement der Linus-Investments zuständig. Linus tritt bei den vermittelten Mezzanine- und Whole-Loan-Investments laut eigenen Angaben immer selbst als Ankerinvestor auf. Die Plattform wird als Kapitalverwaltungsgesellschaft von der BaFin beaufsichtigt. Den Anlegerkreis skizziert Linus mit Family-Offices, institutionellen Investoren und reichen Privatleuten. Bei CBRE war Kneist schon immer in der Bewertung unterwegs, die letzten rund acht Jahre schätzte sie den Wert von Hotels und Hotelportfolios u.a. in Deutschland.

Harald Thomeczek

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Design Offices: Michael Schmutzer übergibt den Staffelstab

Joachim Gripp (rechts) hat den Staffelstab schon von Design-Offices-Gründer Michael O. Schmutzer übernommen.

Joachim Gripp (rechts) hat den Staffelstab schon von Design-Offices-Gründer Michael O. Schmutzer übernommen.

Quelle: Design Offices

Köpfe 29.05.2020
Michael Schmutzer, Gründer und bisher Chef von Design Offices, tritt in der Corona-Krise vom CEO-Posten zurück. Dr. Joachim Gripp, der bisherige COO des Flexible-Workspace-Anbieters, übernimmt ... 

Michael Schmutzer, Gründer und bisher Chef von Design Offices, tritt in der Corona-Krise vom CEO-Posten zurück. Dr. Joachim Gripp, der bisherige COO des Flexible-Workspace-Anbieters, übernimmt zum 1. Juni 2020 den Staffelstab. CFO Daniel Flüshöh spielt seine bisherige Rolle weiter.

Der neue CEO Gripp will das Unternehmen mit derzeit knapp 40 Standorten "in den nächsten Monaten so aufstellen", dass es u.a. "die Chancen und Herausforderungen der aktuellen Zeit weiterhin gut meistern" kann. Dabei gehe es "neben der Fokussierung auf einen möglichst attraktiven Produktmix an jedem Standort auch um ein effizientes Management unserer Kosten und Investitionen", erklärt Gripp. Coworking- und Flex-Office-Betreiber haben seit dem Lockdown mit erheblichen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen.

Gripp kam Anfang 2019 aus der Gastronomie zu Design Offices. Er war vorher Geschäftsführer bei Maredo, COO bei Vapiano und General Manager bei KFC in Deutschland und den Niederlanden.

Schmutzer nimmt sich großer Corporate-Kunden an

Schmutzer zieht sich als Gesellschafter in den Beirat von Design Offices und will Gripp beratend beistehen. Er will sich in Zukunft mehr mit innovativer Produktentwicklung beschäftigen, sich also u.a. um Betreibermodelle sowie große Corporate-Kunden und mittelständische Unternehmen kümmern. Größere Unternehmen sind bei Coworkinganbietern derzeit besonders beliebt, weil sie abstandsbedingt Teams separieren müssen und dabei auch flexible Büroflächen ins Kalkül ziehen.

Design Offices hatte die Auswirkungen der Corona-Krise früh zu spüren bekommen. Das Unternehmen schickte alle Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Harald Thomeczek