Karriere-News

Anne Katrin Bohle soll Nachfolgerin von Gunther Adler werden

Die neue Staatssekretärin fürs Wohnen: Anne Katrin Bohle

Die neue Staatssekretärin fürs Wohnen: Anne Katrin Bohle

Quelle: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

Köpfe 15.03.2019
Anne Katrin Bohle, derzeit Abteilungsleiterin im Bauministerium von Nordrhein-Westfalen, soll die Nachfolgerin von Baustaatssekretär Gunther Adler im Bundesinnen- und -bauministerium von ... 

Anne Katrin Bohle, derzeit Abteilungsleiterin im Bauministerium von Nordrhein-Westfalen, soll die Nachfolgerin von Baustaatssekretär Gunther Adler im Bundesinnen- und -bauministerium von Horst Seehofer (CSU) werden. Die 57-Jährige ist die erste Frau in Seehofers Staatssekretärsriege.

Laut einer Pressemitteilung aus dem Ministerium Seehofers soll Bohle die Zuständigkeit für die Bereiche Stadtentwicklung, Wohnen und Bauwesen übernehmen, die bisher von Gunther Adler betreut wurden. Adler wechselt, wie berichtet, als Geschäftsführer Personal zur neuen Autobahn GmbH des Bundes.

Horst Seehofer sagt: "Anne Katrin Bohle ist eine ausgewiesene Kennerin ihres Fachs. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihr die vielfältigen Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum erfolgreich fortsetzen können. Gleichzeitig möchte ich Gunther Adler für seine hervorragenden Leistungen als Baustaatssekretär und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit danken."

Bohle ist derzeit in NRW für Stadtentwicklung zuständig

Bohle leitet derzeit die Abteilung für Stadtentwicklung und Denkmalpflege im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die zuständige Landesministerin ist Ina Scharrenbach (CDU). Das Bundeskabinett muss noch über die Personalie entscheiden.

Jutta Ochs

Adler verlässt das Ministerium

Köpfe 31.01.2019
Gunther Adler (55), Baustaatssekretär im Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU), gibt wohl seine Tätigkeit auf und wird Arbeitsdirektor der Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und ... 

Gunther Adler (55), Baustaatssekretär im Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU), gibt wohl seine Tätigkeit auf und wird Arbeitsdirektor der Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen (IGA). Die Gewerkschaft ver.di und der Beamtenbund haben sich auf die Bestellung eines solchen Arbeitsdirektors für die neue Gesellschaft verständigt und dies auf verdi.de verkündet. Wunschkandidat ist Gunther Adler. Zuständig ist das Bundesverkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU). Eine Bestätigung des Innenministeriums für den Weggang Adlers lag der Immobilien Zeitung bis Redaktionsschluss noch nicht vor. Dass Adler, der der SPD angehört, das Ministerium wohl verlassen wird, überrascht angesichts der Vorkommnisse in der Vergangenheit nicht. Kurz vor dem Wohnungsgipfel im September 2018, den Adler federführend organisiert hatte, war er von Seehofer in den Ruhestand geschickt worden, weil er Platz für den nicht mehr tragbaren Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen machen sollte. Nach drei Tagen und viel Aufregung um die Maaßen-Affäre und den Rauswurf des in der Branche sehr geschätzten Staatssekretärs durfte Adler wieder auf seinen Posten zurückkehren.

Jutta Ochs

Gunther Adlers vielleicht letzte Amtshandlung

Köpfe 30.01.2019
Baustaatssekretär Gunther Adler (SPD) hat gestern einen neuen Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ins Amt eingeführt. Der heißt Markus Eltges, ist 56 Jahre ... 

Baustaatssekretär Gunther Adler (SPD) hat gestern einen neuen Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ins Amt eingeführt. Der heißt Markus Eltges, ist 56 Jahre alt, hat einen Doktor in Volkswirtschaft und führte im BBSR bisher - seit 2012 - die Abteilung Raumordnung und Städtebau. Vorher leitete Eltges dort die Referate Regionale Strukturpolitik und Städtebauförderung sowie Raum- und Stadtbeobachtung. Das Bundesinstitut mit rund 160 Mitarbeitern in Bonn und Berlin gehört zum Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Seine Aufgabe ist es, das Bundesbauministerium zu beraten, aktuell z.B. in Sachen bezahlbares Wohnen.

Die Ernennung Eltges' durch Adler könnte eine der letzten Amtshandlungen des Baustaatssekretärs gewesen sein: Der 55-Jährige wird seinen Job im Ministerium von Horst Seehofer (CSU) nach dem Hickhack um Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wahrscheinlich nun doch aufgeben. Adler soll Arbeitsdirektor der im September 2018 gegründeten und noch im Aufbau befindlichen Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen (IGA) werden. Das haben die Gewerkschaft verdi.de und der Beamtenbund Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgeschlagen. "Der Vorstand muss nun schnell um den Posten des Arbeitsdirektors ergänzt werden. Die zukünftig gut 12.000 Beschäftigten sind die wichtigste Ressource der IGA", so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Pieper. Die privatrechtliche Gesellschaft des Bundes übernimmt künftig den Bau und Unterhalt der Autobahnen von den Ländern.

Harald Thomeczek

Reiner Nagel bleibt oberster Hüter der deutschen Baukultur

Köpfe 21.03.2018
Der alte Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur ist auch der neue: Reiner Nagel. Der Stiftungsrat unter Vorsitz von Gunther Adler, Staatssekretär im neuen Bundesministerium des Innern, ... 

Der alte Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur ist auch der neue: Reiner Nagel. Der Stiftungsrat unter Vorsitz von Gunther Adler, Staatssekretär im neuen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, hatte schon im November 2017 beschlossen, Nagels Vertrag mit Wirkung zum 1. Mai 2018 um weitere fünf Jahre zu verlängern, wie die Stiftung heute mitteilt. Nagel ist seit dem 1. Mai 2013 Vorstandschef. Seine - neue und alte - Mission beschreibt er so: "Auch künftig wollen wir mit den Baukulturberichten, unseren Handlungsempfehlungen und lebendigen Veranstaltungen Impulse für mehr Baukultur setzen. Mit Blick auf das große Bauvolumen in Deutschland ist besonders die gute Gestaltung ein baukulturelles Anliegen, dem wir uns konsequent widmen wollen."

Harald Thomeczek