Karriere-News

Ihre gewählten Filter:

Fortbildungspflicht: Erleichterung für Makler und Verwalter

Karriere23.03.2018
Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter sind künftig bekanntlich verpflichtet, sich alle drei Jahre in einem Umfang von 20 Stunden weiterzubilden. Das Bundeswirtschaftsministerium kommt ... 

Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter sind künftig bekanntlich verpflichtet, sich alle drei Jahre in einem Umfang von 20 Stunden weiterzubilden. Das Bundeswirtschaftsministerium kommt ihnen aber nun bei der Erfüllung ihrer Nachweis- und Informationspflichten entgegen.

Die Betroffenen müssen die zuständige Behörde zum einen jetzt doch nicht jedes Jahr über ihre Weiterbildungsanstrengungen informieren, sondern nur - entsprechend dem Weiterbildungsturnus - alle drei Jahre. So sehe es der aktualisierte Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für eine Verordnung zur Änderung der Makler- und Bauträgerverordnung vor, berichtet der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV). Der Nachweis über die Erfüllung der Fortbildungspflicht sei erstmalig zum 31. Januar 2021 für die Kalenderjahre 2018 bis 2020 zu erbringen.

Kunde muss nachfragen

Eine weitere vorgesehene Erleichterung, in der der DDIV die Handschrift seiner Empfehlungen ans Ministerium wiedererkennt, betrifft die Informationspflicht des Gewerbetreibenden gegenüber seinen Kunden. So müssen Verwalter jetzt nicht mehr schon beim ersten Geschäftskontakt schriftlich über ihre Qualifikationen informieren. Stattdessen soll der Verwalter nun lediglich auf Anfrage Angaben zu seinen berufsspezifischen Qualifikationen sowie über die in den letzten drei Jahren absolvierten Weiterbildungen machen müssen. (Falls er erschöpfende Informationen zu diesen Punkten nicht schon auf seiner Internetseite bereitgestellt hat.) Dies gilt auch für Immobilienmakler, wie der Maklerverband IVD auf Nachfrage der Immobilien Zeitung mitteilt.

Keine Einzelnachweise für Mitarbeiter

Weiterbildungen von Mitarbeitern müssen jetzt ebenfalls nicht mehr einzeln nachgewiesen werden. Vielmehr reicht eine pauschale Bestätigung des Gewerbetreibenden, dass sich seine Beschäftigten - sofern sie am operativen Geschäft eines Maklers bzw. Immobilienverwalters beteiligt und damit weiterbildungspflichtig sind - im vorgesehenen Zeitraum in besagtem Umfang tatsächlich fortgebildet haben.

Der neue Verordnungsentwurf liegt aktuell im Bundesrat. Dessen Wirtschaftsausschuss befasst sich am 12. April mit dem aktuellen Entwurf, ehe der Bundesrat am 27. April - also in seiner nächsten Sitzung - darüber entscheidet. Gibt er grünes Licht, gilt die Verordnung als erlassen und kann am 1. August 2018, zeitgleich mit dem Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter, in Kraft treten.

Harald Thomeczek

Christie-Hotelmakler machen sich selbstständig

Karriere21.03.2018
Die beiden Hotelimmobilienmakler Jebo Samuels und Stephan Brüning haben sich selbstständig gemacht und im Februar 2018 den Hotelimmobilienvermittler Quin Real Estate Investment mit Sitz in ... 

Die beiden Hotelimmobilienmakler Jebo Samuels und Stephan Brüning haben sich selbstständig gemacht und im Februar 2018 den Hotelimmobilienvermittler Quin Real Estate Investment mit Sitz in Berlin gegründet. Beide Herren haben vorher für Christie & Co in Berlin gearbeitet: Brüning gut vier Jahre als Senior Consultant Investment and Letting, Jebo auf der gleichen Position seit Anfang 2017. Ende 2017 haben beide Christie verlassen.

Unter neuer Flagge bleiben sie der Vermittlung von Hotelimmobilien, -pachtverträgen und -betrieben treu, aber: "Hierbei beschränken wir uns nicht nur auf die Stadthotellerie; auch Hotels in kleineren Orten und klassische Ferienhotels sind für Betreiber und Investoren, die gerade händeringend nach geeigneten Hotelimmobilien suchen, interessant", so Brüning. Und: Andere Assetklassen wie Wohn- und Geschäftshäuser verschmähen beide nicht. So sollen Hotelimmobilien "ca. 80% unseres Geschäfts ausmachen. Jedoch haben wir tagtäglich mit Immobilieninvestoren zu tun, bei denen der Anteil an Hotelimmobilien im Portfolio oft nur bei 5% bis 10% liegt. Hier werden wir für unsere Kunden gezielt Synergien in anderen Assetklassen nutzen", verspricht der Gründer.

Harald Thomeczek