Karriere-News

Gröner Group bricht Zusammenarbeit mit Gerhard Schröder ab

Altkanzler Gerhard Schröder (links) und Immobilienunternehmer Christoph Gröner.

Altkanzler Gerhard Schröder (links) und Immobilienunternehmer Christoph Gröner.

Quelle: Wirtschaft kann Kinder e.V., Urheber: Bart Spencer

Köpfe 28.02.2022

Gefma zertifiziert drei FM-Studiengänge

Karriere 28.02.2022
Um Studenten eine Orientierung bei der Wahl ihrer Studiengänge zu geben, zeichnet der Verband Gefma Hochschulangebote im Bereich Facility-Management aus, die seinen Qualitätsansprüchen ... 

Um Studenten eine Orientierung bei der Wahl ihrer Studiengänge zu geben, zeichnet der Verband Gefma Hochschulangebote im Bereich Facility-Management aus, die seinen Qualitätsansprüchen entsprechen. Im Februar erhielten drei Bachelorstudiengänge das Zertifikat.

Der Arbeitskreis Bildung und Wissen der German Facility Management Association (Gefma) hat drei Studiengänge nach Gefma 610 zertifiziert. Die Richtlinie beschreibt, dass die Hochschulstudiengänge sowohl formal als auch inhaltlich den Qualitätsanforderungen des Verbands entsprechen, und soll Studenten eine Sicherheit bei der Wahl ihrer Aus- und Weiterbildung geben.

An der Frankfurt University of Applied Sciences wurden die beiden Präsenzstudiengänge "Real Estate und Facility Management" mit dem Abschluss Bachelor of Sciences und "Real Estate und Integrale Gebäudetechnik" mit dem Abschluss Bachelor of Engineering ausgezeichnet. Die IU Internationale Hochschule Erfurt erhielt das Zertifikat für den Bachelor of Arts-Studiengang "Facility Management“, der berufsbegleitend als Fernstudium angeboten wird. Absolventen der Studiengänge haben die Möglichkeit, ein Zertifikat als "Facility Manager Gefma" zu beantragen.

Janina Stadel

ESG beeinflusst Gehälter im Corporate Real Estate Management

Gehälter von CRE-Managern werden immer häufiger an Nachhaltigkeitsziele gebunden.

Gehälter von CRE-Managern werden immer häufiger an Nachhaltigkeitsziele gebunden.

Quelle: Pixabay, Urheber: Nattanan Kanchanaprat

Karriere 25.02.2022
Die Gehälter von Managern im Corporate Real Estate steigen seit einigen Jahren kontinuierlich an. Flexible Gehaltsbestandteile werden dabei immer stärker an ESG-Ziele gekoppelt. Das zeigt ... 

Die Gehälter von Managern im Corporate Real Estate steigen seit einigen Jahren kontinuierlich an. Flexible Gehaltsbestandteile werden dabei immer stärker an ESG-Ziele gekoppelt. Das zeigt eine Studie des Verbands CoreNet Global.

Gemeinsam mit dem Personalberater Ferguson Partners hat der in den USA beheimatete Verband CoreNet Global (CNG) Ende 2021 wieder die Gehälter von Managern im Corporate Real Estate (CRE) unter die Lupe genommen. Dafür wurden 135 CRE-Leiter von 124 Unternehmen in Nordamerika befragt, 68% von ihnen sind auch in Europa tätig. Im Durchschnitt verdienten die Heads of Corporate Real Estate 281.250 USD im Jahr. Bei einer früheren Befragung von CNG lag das durchschnittliche Jahresgehalt 2018 von europäischen Teilnehmern noch bei rund 276.000 USD.

"Die Ergebnisse verzeichnen seit einigen Jahren steigende Gehälter", kommentiert Christian Schlicht, Präsident von CNG in Central Europe, die Studie. Er sieht die steigenden Gehälter als "Ausdruck dafür, dass Corporate Real Estate Management eine immer höhere Anerkennung erfährt."

Erhöhte Grundgehälter und höhere Prämien

Bei den meisten der Befragten setzte sich die Vergütung im vergangenen Jahr aus einem Grundgehalt, einer jährlichen Leistungsprämie und Langzeitprämien zusammen. Dabei gaben 79% der Umfrageteilnehmer an, 2021 ein höheres Grundgehalt bekommen zu haben als 2020. Mit einer weiteren Erhöhung zwischen 2021 und 2022 rechneten zum Zeitpunkt der Befragung 73% der Teilnehmer.

Fast jeder zweite (48%) gab zudem an, dass sich die jährlichen Leistungsprämien aus dem Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr erhöht haben, wobei der Median bei 10% lag. Einen Rückgang verzeichneten in diesem Zeitraum nur 20% der CRE-Manager, bei 32% blieb die Auszahlung der Leistungsprämien unverändert. Nur 9% der Befragten rechneten mit einem Rückgang im Folgejahr.

Höhere Langzeitprämien erhielten 34% der Befragten. Senkungen meldeten 12%. Bei der Auszahlung für Langzeitprämien aus dem Jahr 2021 gingen 61% davon aus, dass es keine Veränderung geben wird. 33% erwarteten eine Erhöhung um 23% im Median.

ESG wirkt sich auf Prämien aus

Dabei zeigte die Studie, dass flexible Gehaltsbestandteile zunehmend an Ziele der Environmental Social Governance (ESG) gekoppelt werden. Schlicht geht derzeit davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren noch weiter verstärken wird. Damit habe das CRE-Management einen steigenden Einfluss auf das Kerngeschäft der Unternehmen. "Dieser Beitrag am Unternehmenserfolg ist messbar, beispielsweise bei der Realisierung von Einsparungen, der Reduktion von Risiken oder der Generierung von Erträgen. ESG ist somit ein Booster für das Corporate Real Estate Management, das viel zu lange Stiefmütterchen der Branche war", fasst Schlicht zusammen.

Janina Stadel