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Donald Trump rockt!

Gewinnertyp und Immobilientycoon Donald Trump nehmen sich auch deutsche Immobilienstudenten zum Vorbild für die eigene Karriere.

Gewinnertyp und Immobilientycoon Donald Trump nehmen sich auch deutsche Immobilienstudenten zum Vorbild für die eigene Karriere.

Bild: The Trump Organization

Karriere 24.04.2014
Vorbilder beeinflussen das Handeln und bieten Orientierung auf dem Weg zur Erreichung der eigenen Ziele. Sie verkörpern die eigenen Wertvorstellungen und zeigen, wie man selbst gerne leben ... 

Vorbilder beeinflussen das Handeln und bieten Orientierung auf dem Weg zur Erreichung der eigenen Ziele. Sie verkörpern die eigenen Wertvorstellungen und zeigen, wie man selbst gerne leben möchte. Die IZ hat Studierende immobilienwirtschaftlicher Fächer gefragt, welche Immobilienprofis in ihren Augen gute Leitsterne sind.

Thomas Beyerle ist eins, Kerry-U. Brauer auch, aber mit großem Abstand vor allen anderen ist Donald Trump ein Vorbild der Studierenden immobilienwirtschaftlicher Fächer in Deutschland. Sie beeindrucken die baldigen Berufseinsteiger u.a. mit Qualitäten wie breitgefächertem Wissen, ihrem Engagement außerhalb ihres Hauptjobs, ihrer Bodenständigkeit, ihrer Menschlichkeit, ihrem Realismus, ihrem sympathischen Auftreten oder durch kritische Auseinandersetzung mit aktuellen immobilienwirtschaftlichen Themen und natürlich mit ihrem Erfolg. Donald Trump überzeugt in Gänze: "Er rockt einfach", schreibt ein Student als Begründung.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Umfrage zur IZ-Joboffensive 2013, an der sich 622 Studierende beteiligten. Sie waren aufgefordert, eine Persönlichkeit der Immobilienbranche zu benennen, die sie besonders stark beeindruckt hat. Danach wurden sie gefragt, ob die genannte Person auch ein Vorbild für sie selbst sei. Die Mehrheit der Befragungsteilnehmer ist von den Branchenteilnehmern offenbar eher unbeeindruckt, denn nur etwa 70 verschiedene Namen wurden aufgerufen, darunter zahlreiche Hochschullehrer. Das Ergebnis ist überraschend, denn viele haben schon während ihres Studiums Kontakt zu Branchenprofis - sei es durch Gastvorträge, die viele Praktiker in den Hochschulen halten, oder Unternehmensbesuche im Rahmen von Exkursionen. Zudem fahren viele Studierende auf immobilienspezifische Messen, sind in Branchen-, Hochschul- oder Alumnivereinen aktiv und absolvieren oft mehrere Praktika während ihrer Studienzeit. Doch die Menschen, auf die sie bei allen diesen Aktivitäten treffen, scheinen kaum nachhaltigen Eindruck hinterlassen zu haben.

Von den genannten rund 70 Persönlichkeiten können nur wenige mehrere Stimmen auf sich vereinigen. Und nicht jedem, der es in diese Liste schafft, wird auch Vorbildcharakter attestiert. Nur vier Frauen fallen den baldigen Nachwuchskräften ein, obwohl 47% der Umfrageteilnehmer weiblich sind. Neben Kerry-U. Brauer, Professorin an der Berufsakademie Sachsen in Leipzig, werden noch ihre Hochschulkolleginnen Susanne Ertle-Straub (Professorin an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen und Inhaberin eines Immobilienberatungsunternehmens), Verena Rock (Professorin an der Hochschule Aschaffenburg) sowie als Praktikerin Barbara Knoflach (CEO von SEB Asset Management) genannt.

Wie findet jemand sein Vorbild? Bei Vorbildern geht es um das Thema Werte, sagt Thomas Körzel, Inhaber des Büros für Karrierecoaching in Essen. Das Vorbild sollte also ein Stück weit zur eigenen Persönlichkeit passen und ähnliche Werte vertreten wie man selbst. Für wen erfolgreiches Unternehmertum wichtig ist, werde sich eher Steve Jobs zum Vorbild nehmen, sagt Körzel. Für wen hingegen Gerechtigkeit als Gut zählt, orientiere sich vielleicht eher an Gandhi.

Donald Trump punktet vor allem mit seinem Geschäftssinn und seiner Zielstrebigkeit. Außerdem kämen Trumps Großeltern aus Kallstadt in der Pfalz, ganz in der Nähe des eigenen Wohnorts, gibt ein Teilnehmer als Grund an. Was zunächst verwundern mag, weist auf einen wichtigen Aspekt hin: Gemeinsamkeiten spielen bei der Wahl von Vorbildern eine Rolle. Im Raum Kerpen würden sicherlich prozentual mehr Menschen Michael Schumacher als ihr Vorbild bezeichnen als anderswo in der Republik, sagt Körzel.

Dass sich die Studierenden mit der Benennung von Vorbildern etwas schwer tun, überrascht den Karrierecoach nicht. Die Immobilienbranche ist mittelständisch organisiert und hat Produkte sowie Dienstleistungen, die nicht unbedingt nach außen sichtbar sind. Hätte die Umfrage Architekten zu Vorbildern in ihrer Profession gefragt, wären sicherlich mehr Antworten gefallen, vermutet Körzel. Einige Architekten haben es in die Liste der Leitsterne geschafft. Frank O. Gehry sicherte sich seinen Platz, -weil sein Design seine eigene Handschrift trägt".

Vorbilder helfen, die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Doch was tun, wenn das passende Vorbild fehlt? Dann bleibt die Möglichkeit, sich aus mehreren Menschen ein eigenes zusammenzustellen. Es funktioniere auch, dem Rollenbild bestimmte Qualitäten in der eigenen Vorstellung schlicht zuzuschreiben, sagt Carolin Eichholz von immocoach aus Hamburg. Vorbilder sind nicht statisch. Sie wechselten im Laufe eines Lebens mehrfach, weil das Leben neue Anforderungen stellt.

Sonja Smalian

Irebs-Doktorarbeiten kostenlos abrufbar

Karriere 24.04.2014
Insgesamt 74 Doktorarbeiten und andere wissenschaftliche Veröffentlichungen hat die Irebs International Real Estate Business School an der Universität Regensburg ins Netz gestellt. Die ... 

Insgesamt 74 Doktorarbeiten und andere wissenschaftliche Veröffentlichungen hat die Irebs International Real Estate Business School an der Universität Regensburg ins Netz gestellt. Die PDF-Dokumente können kostenlos unter www.schriften.irebs.de abgerufen werden. Die Arbeiten waren in den Reihen "Schriften zur Immobilienökonomie" oder "Schriften zum Öffentlichen Immobilienrecht und Infrastrukturrecht" erschienen, die vor Kurzem zusammengelegt wurden. Zudem wurden auch frühere an der Irebs entstandene Arbeiten online gestellt. Künftig sollen alle Doktorarbeiten kostenlos zugänglich sein. Kooperationspartner sind der immobilien manager verlag und die Universitätsbibliothek Regensburg.

Sonja Smalian

Verstorben: Ulrich A. Büchner, ist am 6. April 2014 verstorben. Der...

Ulrich A. Büchner Bild: Gewobau

Ulrich A. Büchner Bild: Gewobau

Bild: IZ

Köpfe 24.04.2014
Verstorben: Ulrich A. Büchner, ist am 6. April 2014 verstorben. Der Vorstandsvorsitzende der Gewobau Wohnungsgenossenschaft hatte das Essener Unternehmen 28 Jahre lang geführt. Er wurde 61 Jahre ... 

Verstorben: Ulrich A. Büchner, ist am 6. April 2014 verstorben. Der Vorstandsvorsitzende der Gewobau Wohnungsgenossenschaft hatte das Essener Unternehmen 28 Jahre lang geführt. Er wurde 61 Jahre alt. Im Februar 2004 war Büchner für seine Verdienste im wohnungspolitischen Bereich mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Er engagierte sich in zahlreichen Verbänden und Organisationen: 2010 war er als Vorsitzender des Verbandsrats des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen im Amt für eine weitere fünfjährige Amtszeit bestätigt worden. Außerdem hatte er den Vorstandsvorsitz im AGV Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft geführt und den Vorsitz im Verbandsrat des VdW Rheinland Westfalen inne gehabt. Büchner war Mitglied im Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Essen und im Vorstandsausschuss betriebliche Personalpolitik der BDA Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände gewesen. Zudem war Büchner Vorsitzender des Prüfungsausschusses Immobilienkaufmann/-kauffrau bei der IHK Essen sowie Mitglied des Fachausschuss für die Aufgabenerstellung bundeseinheitlicher Abschlussprüfungen im Ausbildungsberuf Immobilienkaufmann/-frau bei der Aufgabenstelle für kaufmännische Abschluss- und Zwischenprüfungen (AkA) in Nürnberg gewesen. Viele Jahre hatte er dem Kuratorium der EBZ-Stiftung und dem Hochschulrat der EBZ Business School in Bochum angehört.

IZ

Korrektur: Robert Sztemberg ist für JLL in Warschau

Köpfe 24.04.2014
Robert Sztemberg zählt zu denen, die im Immobilien- und Immobilien-Finanzierungsmarkt Polen große Chancen sehen. Dementsprechend fand er in unserem Artikel "Deutsche in Polen: Reich, aber ... 

Robert Sztemberg zählt zu denen, die im Immobilien- und Immobilien-Finanzierungsmarkt Polen große Chancen sehen. Dementsprechend fand er in unserem Artikel "Deutsche in Polen: Reich, aber pingelig" in der vergangenen Ausgabe der Immobilien Zeitung (IZ 15/2014) auch Niederschlag. Allerdings ist uns dabei ein ärgerlicher Fehler unterlaufen. Sztemberg ist nicht, wie von uns irrtümlich geschrieben, für die Deutsche Hypo als Head of Corporate Finance in Warschau im Einsatz, sondern für das internationale Maklerunternehmen JLL. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Bernhard Bomke