Karriere-News

Akelius baut 400 Jobs ab

Bei Akelius müssen etliche Mitarbeiter noch dieses Jahr ihre Sachen packen.

Bei Akelius müssen etliche Mitarbeiter noch dieses Jahr ihre Sachen packen.

Quelle: imago images, Urheber: Ikon Images

Karriere 28.08.2020
Der schwedische Wohnungsinvestor Akelius baut kräftig Personal ab. Die guten Zeiten für die Aufwertung von Wohnungen sind vorbei, glaubt das u.a. stark in Berlin investierte Unternehmen. ... 

Der schwedische Wohnungsinvestor Akelius baut kräftig Personal ab. Die guten Zeiten für die Aufwertung von Wohnungen sind vorbei, glaubt das u.a. stark in Berlin investierte Unternehmen. Und trennt sich von Mitarbeitern, die sich um die Baumaßnahmen kümmerten.

Berlin ist das größte Standbein der Schweden. Von den rund 45.000 Wohnungen im Akelius-Portfolio entfällt nach Unternehmensangaben ein Viertel (25%) - nach Fair Value - auf Berlin. Hamburg steht für 7% des Portfoliowerts. Die restlichen zwei Drittel verteilen sich auf zehn andere Metropolen in Nordamerika und Europa.

Doch die guten Zeiten, um Wohnungen mit Modernisierungspotenzial upzugraden, seien vorbei, meint Akelius. Um die eigenen Finanzziele zu erreichen, wende man sich deshalb Neubauten zu - und von aufhübschbaren Objekten eher ab.

115 Kollegen sollen noch 2020 gehen

Mit dieser Kehrtwende soll der Abbau von 400 Jobs einhergehen. Beschäftigt das Unternehmen aktuell noch rund 1.500 Leute, sind künftig nur noch 1.100 Kollegen vonnöten. Diese Zahl will das Unternehmen idealiter bis Ende 2022 erreichen. Genau 115 Mitarbeiter sind schon jetzt betroffen: Sie erhalten Angebote, das Unternehmen freiwillig noch in diesem Jahr zu verlassen. Mit Neueinstellungen bzw. der Nachbesetzung freiwerdender Stellen will sich Akelius so weit es geht zurückhalten.

Die Restrukturierung kostet Akelius einmalig 13 Mio. Euro, schätzt das Unternehmen. Dafür spart es im Jahr aber 42 Mio. Euro nach dem für Ende 2022 angepeilten Abschluss der Maßnahmen.

Im Mai 2020 hatte Akelius bereits mitgeteilt, man entlasse 58 Mitarbeiter aus der Berliner Bauabteilung. Aufwändige Modernisierungen lohnten sich wegen des Mietendeckels in der Hauptstadt nicht mehr.

Harald Thomeczek

Tarifstreit am Bau: Gordischer Knoten ist noch nicht gelöst

Karriere 28.08.2020
Die Schlichtung im Tarifstreit am Bau geht in eine zweite Runde. Die Tarifparteien konnten sich auch nach einem mehr als 20 Stunden langen Verhandlungsmarathon noch immer nicht einigen. ... 

Die Schlichtung im Tarifstreit am Bau geht in eine zweite Runde. Die Tarifparteien konnten sich auch nach einem mehr als 20 Stunden langen Verhandlungsmarathon noch immer nicht einigen.

Die IG Bau fordert 6,8% mehr Lohn für die rund 850.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe. Die Arbeitgeberseite mit dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes als Verhandlungsführer machte in drei Verhandlungs- und verschiedenen Gesprächsrunden vor der Schlichtung kein Angebot.

Die Gewerkschaft unterstreicht ihre Forderung mit guten Konjunkturdaten in der Baubranche, vor allem im Vergleich mit anderen Branchen, die die Corona-Beschränkungen schwer getroffen haben. Die Arbeitgeber lehnen die geforderte Lohnerhöhung mit dem Argument ab, dass sich die künftige Entwicklung der Baubranche aktuell nur schwer abschätzen lässt. Ein weiterer Streitpunkt ist die Vergütung von Wegezeiten zu den und von den Baustellen.

Nächste Runde am 2. September

Die nächste Verhandlungsrunde soll am 2. September 2020 in Kassel stattfinden. Nach dem Schlichtungsabkommen soll das Schlichtungsverfahren innerhalb von 14 Tagen, also bis zum 8. September, abgeschlossen sein. Dann endet die Friedenspflicht.

Beide Seiten, Bauverbände und Gewerkschaft, zeigen sich betont zuversichtlich, noch rechtzeitig ein gemeinsames Ergebnis erzielen zu können. Die IG Bau hatte vor einer Woche schon ziemlich unverhohlen mit Streik gedroht.

Harald Thomeczek

Die Chefs überdenken ihre Einstellung zum Remote Working

Auch die Chefs hatten im Homeoffice viel Zeit - und Gelegenheit, ihr Verhältnis zum Thema Personal zu überdenken.

Auch die Chefs hatten im Homeoffice viel Zeit - und Gelegenheit, ihr Verhältnis zum Thema Personal zu überdenken.

Quelle: imago images, Urheber: Westend61

Karriere 27.08.2020
Das größte Homeoffice-Experiment der Geschichte wird nicht spurlos am Büroflächenmarkt vorüberziehen - im Gegenteil. Darf man den 315 internationalen Entscheidern glauben, die die ... 

Das größte Homeoffice-Experiment der Geschichte wird nicht spurlos am Büroflächenmarkt vorüberziehen - im Gegenteil. Darf man den 315 internationalen Entscheidern glauben, die die Beratungsgesellschaft KPMG im Juli und August für ihren CEO Outlook 2020 befragt hat, ist das Remote Working gekommen, um zu bleiben. Denn die meisten Chefs haben positive Erfahrungen damit gemacht. Mancher Quadratmeter Bürofläche könnte ausgedient haben.

Der Mensch sei ein soziales Wesen, Face-to-Face-Kommunikation unersetzlich. So und ähnlich begründen manche Unternehmen dieser Tage die Rückführung von Mitarbeitern ins klassische Büro. Die CEOs, die bei der KPMG-Umfrage mitgemacht haben, sehen das mehrheitlich anders: Zwei von drei (68%) geben an, dass sich die Kommunikation mit ihren Angestellten während der Corona-Krise nicht nur nicht verschlechtert, sondern sogar verbessert habe.

Remote Working vergrößert den Pool potenzieller Mitarbeiter

Die Entscheider nehmen die Pandemie und das über viele Unternehmen praktisch über Nacht hereingebrochene Homeoffice-Experiment zum Anlass, zu überdenken, wie in ihren Unternehmen künftig gearbeitet und kommuniziert werden soll. Mehr als drei Viertel (77%) der CEOs wollen die gegenwärtige Nutzung von Tools zur digitalen Zusammenarbeit und Kommunikation weiter aufbauen. Ein nicht unwesentlicher Grund: Remote Working hat nach Einschätzung der Chefs in den vergangenen Monaten den Zugang der Unternehmen zu Fachkräften verbessert.

Personal als größtes Geschäftsrisiko erkannt

Bemerkenswert: Wie wichtig gute Mitarbeiter sind, ist vielen CEOs erst jetzt bewusst geworden. Das Thema Personal hat sich der KPMG-Umfrage zufolge durch die Pandemie zum wichtigsten Geschäftsrisiko entwickelt. So hat Anfang 2020, bei einer ähnlichen KPMG-Umfrage, nur einer von hundert CEOs (1%) Personalfragen eine geschäftskritische Bedeutung beigemessen. Unter dem Eindruck der Corona-Krise tat das schon jeder fünfte (21%). Damit hat sich die Gewinnung und Bindung von - ausreichend - qualifizierten Mitarbeitern im Ranking der größten Risiken für langfristiges Wachstum der Unternehmen vom elften auf den ersten Platz katapultiert.

69% wollen ihre Büroflächen reduzieren

Die potenziell schlechte Nachricht für alle, die mit Büroimmobilien Geld verdienen: Nicht weniger als sieben von zehn (69%) der CEOs gehen davon aus, dass ihr Unternehmen angesichts all dieser Vorzüge der Telearbeit künftig weniger klassische Bürofläche brauchen wird - und sie deshalb Flächen abbauen können.

"Der Neugestaltung der Arbeitswelt mit den unterschiedlichsten Modellen der Zusammenarbeit kommt eine immer wichtigere Rolle zu", sagt Angelika Huber-Straßer, Bereichsvorstand Corporates bei KPMG Deutschland. "Insofern ist es nachvollziehbar, dass die CEOs Personalfragen höchste Priorität einräumen, um ihr Geschäft sichern und ausbauen zu können." Immerhin habe das verstärkte Homeworking im Zuge der Pandemie dafür gesorgt, dass das Potenzial qualifizierter Arbeitskräfte deutlich gestiegen ist. "Drei von vier CEOs wollen deshalb auch ihre Recrutingstrategien überdenken."

Die 315 Entscheider rund um den Globus, die an der aktuellen Befragung teilnahmen, machen mit ihren Unternehmen jeweils einen Umsatz von mehr als 500 Mio. US-Dollar im Jahr.

Harald Thomeczek

IZ IN EIGENER SACHE

Anke Pipke.

Anke Pipke.

Urheber: Christof Mattes

Köpfe 27.08.2020
Anke Pipke (Bild) steigt zum 1. September zur Chefin vom Dienst bei der Immobilien Zeitung (IZ) auf. Bislang hatte die 39-Jährige das Amt der stellvertretenden Chefin vom Dienst inne. Sie folgt ... 

Anke Pipke (Bild) steigt zum 1. September zur Chefin vom Dienst bei der Immobilien Zeitung (IZ) auf. Bislang hatte die 39-Jährige das Amt der stellvertretenden Chefin vom Dienst inne. Sie folgt auf Nicolas Katzung (40), der die IZ zum Ende des Monats verlassen hat, um beim Handelsblatt über Immobilienthemen zu schreiben. Pipke ist seit 2010 bei der IZ, sie kam seinerzeit vom Trierischen Volksfreund. Die neue Chefin vom Dienst wird ihren Tätigkeitsschwerpunkt rund um die Printprodukte haben und als Teil der Redaktionsleitung weiterentwickeln. Darüber hinaus wird sie sich Marketingthemen und Personalien widmen.

Um der zunehmenden Bedeutung der digitalen Medien Rechnung zu tragen, wird Lars Wiederhold (Bild) künftig neben Pipke als Chef vom Dienst agieren. Der 39-Jährige wird sich vor allem auf die digitalen Produkte der IZ-Redaktion, wie etwa den noch recht jungen, wöchentlichen IZ Podcast, konzentrieren. Darüber hinaus übernimmt er die Position des Onlinechefs vom Dienst und hat somit u.a. den täglichen Newsletter IZ aktuell unter seinen Fittichen. Wiederhold arbeitet eng mit Laura Kolb, Redaktion Leiterin Digitales, zusammen. Das Team wird von Redakteur Volker Thies und Contentmanagerin Alexandra Bertram unterstützt. Wiederhold arbeitet seit 2008 für die IZ, zuvor war er als freier Journalist u.a. für die Frankfurter Neue Presse aktiv. Seinem bisherigen Ressort Facility- und Property-Management bleibt der Diplom-Jurist treu, seinen Part für das Regionalressort Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland übergibt er hingegen an Thies.

Mit Stefan Merkle (41; Bild) gibt es zudem einen Neuzugang in der Redaktion der IZ. Er wird sich vor allem um das Ressort Digitales kümmern, zusammen mit Ulrich Schüppler. Darüber hinaus bringt er seine Kenntnisse in den Ressorts Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland sowie Facility- und Property-Management ein. Merkle gehörte seit Mitte 2009 zum Team von Thomas Daily, begann dort als freier Mitarbeiter, absolvierte ein Volontariat und war mehrere Jahre als Redakteur aktiv. Zuletzt stand sein Schreibtisch in Frankfurt. Als Korrespondent berichtete er vor allem über den Immobilienmarkt des Rhein-Main-Gebiets. Vor Thomas Daily sammelte Merkle jahrelang Erfahrungen als freier Mitarbeiter der Badischen Zeitung.

Brigitte Mallmann-Bansa

IG Bau droht mit "Herbstblockade"

Für die Schlichtung bleiben 14 Tage Zeit. Danach endet die Friedenspflicht. Was, wenn die Bauarbeiter im Herbst die Füße hochlegen?

Für die Schlichtung bleiben 14 Tage Zeit. Danach endet die Friedenspflicht. Was, wenn die Bauarbeiter im Herbst die Füße hochlegen?

Quelle: imago images, Urheber: Mito

Karriere 27.08.2020
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) hat die Bautarifverhandlungen offiziell für gescheitert erklärt. Nun soll es ein Schlichter richten. Die Schlichtung sei "die letzte ... 

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) hat die Bautarifverhandlungen offiziell für gescheitert erklärt. Nun soll es ein Schlichter richten. Die Schlichtung sei "die letzte Chance, um eine Herbstblockade auf dem Bau und damit einen Stillstand auf den Baustellen noch zu verhindern", gibt die Gewerkschaft zu bedenken. Sie fordert unter anderem 6,8% mehr Lohn für die Bauarbeiter. Die Bauverbände halten die Forderungen im jetzigen wirtschaftlichen Umfeld für überzogen.

Die Verbände der Bauwirtschaft und die IG Bau hatten ihre Verhandlungen eigentlich schon Ende Juni nach drei ergebnislosen Runden abgebrochen. Danach wurde in Gesprächsrunden ausgelotet, ob es nicht doch noch Möglichkeiten gibt, aufeinander zuzugehen - doch die gab es nicht.

Nun muss es ein Schlichter richten. Diese Rolle fällt Rainer Schlegel zu, dem Präsidenten des Bundessozialgerichts. Sein Job dürfte kein leichter werden, zu weit liegen die konkreten Vorstellungen der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite auseinander.

IG Bau hält an ihren Forderungen von vor Corona fest

Die IG Bau fordert für die rund 850.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ein Lohnplus von 6,8%, mindestens aber 230 Euro mehr im Monat. Azubis aller Ausbildungsjahrgänge sollen monatlich 100 Euro mehr bekommen. Diese Forderungen hatte die IG Bau schon im Februar 2020 aufgestellt, vor der ersten, ursprünglich für März geplanten - und dann wegen Corona verschobenen - Tarifrunde. Ein weiteres Ziel der Gewerkschafter: Bauarbeiter sollen künftig ihre Wegezeit entschädigt bekommen, also die Fahrten zu den nicht immer nahe gelegenen Baustellen und wieder zurück.

Die Gewerkschafter stellen aber nicht nur Forderungen auf, sie untermauern diese auch mit Zahlen: Das Bauhauptgewerbe habe von Januar bis Mai 2020 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ein Umsatzplus von 7,1% und ein Beschäftigungsplus von 4,1% in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten verbucht. Auch real sei der Umsatz der Branche gestiegen (+3,9%). "Mit diesen Zahlen kann es Bauunternehmen gar nicht schlecht gehen. Und das in der Zeit der Corona-Pandemie", folgert Robert Feiger, Bundesvorsitzender der IG Bau. Bauhandwerk und Bauindustrie hätten kein Angebot vorgelegt, moniert die IG Bau.

Tatsächlich finden sich in einer gemeinsamen Mitteilung des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) und des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) keine Zahlen dazu, was die Arbeitgeberseite anbietet. Ilona Klein, Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ZDB, der die Verhandlungsführung innehat, bestätigt auf Anfrage der Immobilien Zeitung, dass die Arbeitgebervertreter sich bislang mit einem konkreten Angebot für ein wie auch immer geartetes Lohnplus zurückgehalten haben. Sie wollen dies aber in der Schlichtung nachholen.

Ein Statement von Uwe Nostitz, Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite und ZDB-Vizepräsident, lässt allerdings darauf schließen, dass die Bauverbände keine großen Sprünge für die Beschäftigten sehen: "Die Tarifverhandlungen finden in einem äußerst schwierigen Umfeld statt. Denn entgegen anderslautenden Behauptungen ist auch die Bauwirtschaft durch Corona betroffen", heißt es in der Erklärung. Während des Lockdowns sei nicht nur der Zugang zu Material und Behörden eingeschränkt gewesen, auch die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln habe einen entsprechenden Aufwand verursacht.

Doch damit nicht genug: Corona schlage sich auch ganz konkret in den Auftragsbüchern der Unternehmen nieder, beklagen die Bauverbände. "Die Auftragseingänge für die Monate Januar bis Mai 2020 liegen 2% unter dem Vorjahreswert. Im wichtigen Wirtschaftshochbau sind die Order im Monat Mai um 35% und im Straßenbau um 5,5% eingebrochen", betont Nostitz. Und der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2020, so darf man ergänzen, laut Destatis um 3% gesunken (verglichen mit Mai 2019).

"Hohe Lohnforderungen passen nicht zu Nullwachstum"

Die Bauverbände ziehen deshalb folgendes Fazit: "Wir müssen davon ausgehen, dass wir bestenfalls ein Nullwachstum für den Umsatz der Branche in diesem Baujahr erreichen werden. Diese wirtschaftlichen Tatsachen muss die IG Bau endlich zur Kenntnis nehmen. Hohe Lohn- und Gehaltsforderungen passen ebenso wenig in dieses Umfeld wie die Drohung mit einer Herbstblockade auf deutschen Baustellen."

Tatsächlich warnt IG-Bau-Chef Feiger die Baufirmen: Die Schlichtung sei "die letzte Chance, um eine Herbstblockade auf dem Bau und damit einen Stillstand auf den Baustellen noch zu verhindern".

Auftakt für die Schlichtung war am gestrigen Mittwoch (26. August). Die Tarifparteien haben maximal 14 Tage Zeit, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Danach endet die Friedenspflicht. Streiks hält ZDB-Sprecherin Klein für unwahrscheinlich: Die Bauverbände gehen fest davon aus, dass rechtzeitig eine Einigung gelingt.

Harald Thomeczek

IZ-Stipendium: Als Werkstudentin bei Union Invest (8)

Karriere 26.08.2020
Mit Beginn meines Master-Studiums an der HSBA ging mein beruflicher Einstieg bei Union Investment einher. Dort bin ich seit Oktober 2019 als Werkstudentin in verschiedenen Abteilungen tätig. Die ... 

Mit Beginn meines Master-Studiums an der HSBA ging mein beruflicher Einstieg bei Union Investment einher. Dort bin ich seit Oktober 2019 als Werkstudentin in verschiedenen Abteilungen tätig. Die festgelegte Stundenzahl von maximal 20 Stunden pro Woche lässt sich dabei sehr gut mit dem Studium an der HSBA vereinbaren.

Für mich ist diese Tätigkeit die erste Erfahrung bei einem großen Assetmanager. Meine vorherigen Berufserfahrungen habe ich vor allem in mittelständischen Unternehmen sammeln dürfen, weshalb ich den Perspektivwechsel nun umso spannender finde.

Insgesamt sechs Monate habe ich im Team Asset Management Hospitality aushelfen dürfen, bevor ich im April dieses Jahres ins Fondsmanagement für Erneuerbare Energien gewechselt bin. Während sich das Asset Management stark auf die operative Ebene der Immobilie fokussiert, konzentriert sich das Fondsmanagement auf die portfolioübergreifende strategische Ebene.

Als Werkstudentin im Asset Management Hospitality habe ich unter anderem Objektbegehungen begleitet, Abstimmungen mit dem Property Management koordiniert und Verhandlungen vor- und nachbereitet. Darüber hinaus habe ich Entwicklungen im nationalen Hotelmarkt recherchiert und die Kollegen im Tagesgeschäft unterstützt.

Im Fondsmanagement bin ich vor allem für die Auswertung von Performance-Daten verantwortlich. Während bei Gebäuden vorwiegend Mieteinnahmen und -ausfälle, Leerstände sowie Instandhaltungskosten betrachtet werden, erfordert eine Performance-Analyse im Bereich der Erneuerbaren Energien vor allem die Betrachtung der eingespeisten Energiemengen und das Management europaweit unterschiedlicher Einspeisesysteme und Rahmenbedingungen. Auch die Optimierung des internen und externen Reportings ist Teil meiner Werkstudententätigkeit im Fondsmanagement.

Die Inhalte des Master-Studiums kann ich dabei in der Praxis anwenden und damit festigen. Auch durch den kontinuierlichen Austausch mit Kollegen schaue ich mit einem anderen Blickwinkel auf die im Studium thematisierten Fragestellungen.

Die Tätigkeit bei Union Investment ermöglicht mir einen Einblick in die Welt der Profis und ist eine hervorrage Ergänzung zum Studium. Sowohl auf theoretischer als auch auf praktischer und persönlicher Ebene kann ich mich entfalten und entwickeln.

Mirko Tinz

PlanetHome: Dieter John beerbt Klaus von Rottkay

Köpfe 26.08.2020
Dieter John wird CEO der PlanetHome-Gruppe. Er rückt spätestens zum 1. November 2020 an die Spitze des in Deutschland und Österreich tätigen Immobiliendienstleisters. Und folgt damit auf Dr. ... 

Dieter John wird CEO der PlanetHome-Gruppe. Er rückt spätestens zum 1. November 2020 an die Spitze des in Deutschland und Österreich tätigen Immobiliendienstleisters. Und folgt damit auf Dr. Klaus von Rottkay.

Der ehemalige Microsoft-Manager von Rottkay hatte das damals neu geschaffene Amt im September 2017 übernommen. Wie seinem LinkedIn-Profil zu entnehmen ist, hat er schon im April 2020 abgegeben und sich mit einer Firma namens element 42 selbstständig gemacht.

Sein Nachfolger John hat durch seine bisherige Position als Chairman des Operations Committee schon Einblicke in das Unternehmen erhalten, das er künftig führen wird. Außerdem bringt er Managementerfahrung als CEO, CRO und CFO in Unternehmen wie Airbus, Bombardier und Eurocopter mit an seine neue Arbeitsstätte.

Die Geschäftsleitung von PlanetHome präsentiert sich künftig wie folgt: Um John an der Spitze gruppieren sich Ludwig Wiesbauer (CSO), Barbara Phélippeau (CPO) und Christoph Sonntag (CFO). Sie werden direkt an John berichten, ebenso wie Thomas Lippert (Leiter Finanzierung), Nora Huber (Geschäftsführung O?sterreich) und Erich Michalczyk (Leiter Recht/Compliance).

Harald Thomeczek

ISG stellt weiter fröhlich ein

Gulistan Baghistani-Berse.

Gulistan Baghistani-Berse.

Quelle: ISG

Köpfe 26.08.2020
Der britische Baudienstleister ISG, der in Europa unter der Führung von Aydin Karaduman steht, stellt vier neue Führungskräfte vor: Gulistan Baghistani-Berse, Andreas Gruber, Resul Kilic und ... 

Der britische Baudienstleister ISG, der in Europa unter der Führung von Aydin Karaduman steht, stellt vier neue Führungskräfte vor: Gulistan Baghistani-Berse, Andreas Gruber, Resul Kilic und Kerult Kuttler. Insgesamt hat ISG im letzten halben Jahr nicht weniger als 24 neue Mitarbeiter in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg eingestellt.

Die Mitarbeiterzahl ist damit seit Februar 2020 um 15% auf aktuell 155 Köpfe geklettert. Die neuen Führungskräfte haben folgende Posten bekommen: Baghistani-Berse (39) ist schon seit Anfang Juni 2020 Leiterin Supply Chain Management, Gruber (41) wirkt seit dem 1. Juli in der Schweiz als Operations Director, und Kilic (45) und Kuttler (50) tragen den Titel Project Director an den Standorten Frankfurt und Köln (seit dem 1. August bzw. ab dem 1. November).

Baghistani-Berse kommt von Apleona, Gruber arbeitete vorher beim Baukonzern Porr in der Schweiz, Kuttler wechselt von Art-Invest zu ISG, und Kilic kommt vom Freiburger Projektentwickler Unmüssig.

"Präventivmaßnahme" für geplante Umstellung von Lieferketten

Gulistan Baghistani-Berse kümmert sich künftig um den Einkauf und pflegt die Beziehungen zu Lieferanten. Bei Apleona bzw. Bilfinger Real Estate hat sie im Prinzip das Gleiche gemacht. Bei ISG wurde diese Rolle auch "als Präventivmaßnahme für die im Zuge der Corona-Pandemie angestrebte Umstellung der Lieferketten neu geschaffen", erklärt ISG. Der Dienstleister setze verstärkt auf lokale und zertifizierte Lieferanten.

Karaduman, ehemals DIC Asset und Bilfinger Real Estate und heute eben Managing Director Europe bei ISG, will die Rekrutierung der neuen Kollegen als Statement verstanden wissen: "Wir werden ungeachtet der aktuellen Umstände unsere ambitionierten Wachstumspläne in Zentraleuropa konsequent weiterverfolgen."

Harald Thomeczek