Karriere-News

Gert Riegel und Michael Engel werden Group COO bei Apleona

Gert Riegel.

Gert Riegel.

Quelle: Apleona

Köpfe 21.06.2021
Während Gert Riegel auf Robin Petersen folgt, steigt Michael Engel in die Geschäftsführung auf. ... 

Während Gert Riegel auf Robin Petersen folgt, steigt Michael Engel in die Geschäftsführung auf.

Weil Group COO Robin Petersen auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung von Apleona austritt, werden zwei Positionen ab Juli umbesetzt. Dann wird Dr. Gert W. Riegel Petersens Nachfolger und übernimmt die Verantwortung für den Geschäftsbereich Facility Management für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz.

Gleichzeitig rückt Michael Engel in die Geschäftsführung auf. Er übernimmt Riegels vorherige Aufgaben in den Geschäftsbereichen Facility Management International und International Corporate Clients.

Damit bleibt die Geschäftsführung vierköpfig. Neben Riegel und Engel gehören ihr noch Dr. Jochen Keysberg (CEO) und Dr. Georg J. Fronja (CFO) an. Petersen will Apleona auch weiterhin für wichtige strategische Projekte zur Verfügung stehen.

Beide Positionen intern nachbesetzt

Bei den Nachbesetzungen handelt es sich in beiden Fällen um interne Kandidaten. Riegel ist seit 2004 für das Unternehmen tätig, 2010 übernahm er erste geschäftsführende Positionen in internationalen und nationalen Einheiten, seit 2018 besetzte der 47-Jährige den Posten des Group COO in der Geschäftsführung. Zudem ist er Lehrbeauftragter für Strategisches Facility Management an der TU Darmstadt.

Engel stieg 2012 bei Apleona ein. Er war zunächst Projektleiter und wechselte 2014 in die Account-Leitung für einen deutschen Bankkunden. Seit 2019 leitete der 41-Jährige zusammen mit Riegel den Unternehmensbereich International Corporate Clients.

Janina Stadel

Digitales Netzwerken nutzt dem eigenen Business

Kontakte über Social Media zu knüpfen wirkt auf den ersten Blick oft einfach, doch nicht jede Anfrage wird auch beantwortet.

Kontakte über Social Media zu knüpfen wirkt auf den ersten Blick oft einfach, doch nicht jede Anfrage wird auch beantwortet.

Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Rymden

Karriere 17.06.2021
Da Veranstaltungen und Messen bedingt durch die Corona-Pandemie fast nur noch digital stattfinden, werden immer mehr Kontakte online geschlossen. Wer ein Netzwerk über Social Media ... 

Da Veranstaltungen und Messen bedingt durch die Corona-Pandemie fast nur noch digital stattfinden, werden immer mehr Kontakte online geschlossen. Wer ein Netzwerk über Social Media aufbauen will, sollte jedoch einige Spielregeln kennen.

Als Enrico Kürtös seine Firma Inreal Technologies gründete, musste er sich in der Immobilienbranche erst einmal bekannt machen. Bei Fachveranstaltungen und Messen sprach er immer wieder Leute an, bat um Tipps oder ein Telefonat am Folgetag. Über die Jahre baute sich der heutige CEO so ein Netzwerk auf - und damit auch sein Business. "Ich habe über solche Netzwerke schon mit 26 mit Grundstücken gedealt", erzählte der Geschäftsmann beim Auftakt der diesjährigen IZ-Karrierewoche und bestätigte damit eine These von Thomas Beyerle, Managing Director bei Catella Property Valuation und Professor an der Hochschule Biberach. Die besagt: "Netzwerken ist die effizienteste Form, ein Ziel zu erreichen". Damit meint Beyerle, dass sich viel Zeit sparen lässt, wenn man für ein Anliegen den richtigen Ansprechpartner hat.

Dass ein gutes Netzwerk zum Business dazugehört, berichtete auch Thomas Glatte in der Fachdiskussion. Der heutige Director Group Real Estate Management bei BASF erzählte, dass er seinen ersten Job über Kontakte bekam, heute sieht er das als den Grundstein seiner Karriere.

Doch wegfallende Messen und Fachveranstaltungen haben seit Ausbruch der Corona-Pandemie dazu geführt, dass sich das Netzwerken innerhalb der Branche immer mehr auf Social Media verlagert. Dabei führt nicht jede Anfrage bei Xing, LinkedIn und Co. tatsächlich zu einer Antwort oder gar zu einem nachhaltigen Kontakt. Gerade wer einen CEO anschreibt, sollte zudem Geduld haben oder gar mehrere Anläufe wagen, weiß Enrico Kürtös. Er habe schon etliche Anfragen per Chat verschickt und oft erst nach Monaten oder Jahren eine Rückmeldung bekommen.

Für Glatte ist klar, wer online auf eine Antwort hofft, muss sofort Interesse wecken und in seinen Chatnachrichten zeigen, dass er ein konkretes Anliegen mit einem klaren Ziel hat. "Man kann gerne nach einer digitalen Veranstaltung jemanden bei Social Media ansprechen und Nachfragen zum Thema stellen", nennt er ein Beispiel. In solchen Fällen sieht er in Social Media durchaus Potenzial, auch mit der Chefetage in Kontakt zu kommen.

Profil im Netzwerk sollte gepflegt werden

Doch nicht alles ist für Glatte durch die ständige Erreichbarkeit via Social-Media-Netzwerke einfacher geworden. "Die Zahl der Kanäle ist vielfältiger geworden. Dadurch werden aber nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Menschen immer transparenter." Er und viele seiner Kollegen nutzen Social Media oft, um sich über Bewerber oder geschäftliche Kontakte schlau zu machen, Profile sieht er als "digitale Lebensläufe" und erwartet, dass sie ohne Tippfehler und vollständig daherkommen. Zudem achte er immer auf die Fotos.

Auch bei Beyerle fällt der Blick oft zuerst auf das Profilbild - nicht nur online. "Auch wenn der Mainstream sagt, Bilder gehören nicht mehr in einen Lebenslauf, bin ich dadurch völlig beeinflussbar." Ihm falle es leichter, sich ein Bild von einer Person zu machen, wenn er ein Gesicht zu den Unterlagen hat. Dafür gebe es eine ganze Reihe anderer Themen, die weder in eine Bewerbung noch in ein soziales Netzwerk gehören. Die absoluten No-gos sind für ihn Posts, die verletzend sein könnten, und Beiträge zu Fragen aus Politik und Religion. "Diese Themen mit dem Business zu vermischen, ist gefährlich", betont er.

Um irgendwann vom Vitamin B zu profitieren, sollte das Netzwerken schon vor dem Berufseinstieg beginnen, "denn die Kommilitonen von heute sind vielleicht die Auftraggeber von morgen", sagt Beyerle. Deshalb sollten vor allem Berufseinsteiger auch Kontakt zu Gleichaltrigen suchen. Eine weitere wichtige Gruppe für ein erfolgreiches Netzwerk sieht Glatte in allen, die schon zwei bis drei Jahre länger in der gleichen Position tätig sind.

Karrierewoche bietet 280 Jobchancen

Der Terminkalender manch eines Studenten mit immobilienwirtschaftlichem Hintergrund dürfte diese Woche ungewöhnlich voll gewesen sein. Denn in diesen Tagen findet die IZ-Karrierewoche statt. Etwa 270 Teilnehmer haben sich dazu angemeldet, das Gros sind Studenten, aber auch etliche Berufstätige sind dabei. Die meisten wollen einen Direkteinstieg finden, die Lust auf ein Trainee-Programm ist dagegen deutlich verhaltener. Mehr als jeder Zweite hatte zu Beginn der digitalen Jobmesse ein Profil ausgefüllt, um sich mit seinen Leistungen den 28 Unternehmen zu präsentieren, die mit gut 280 exklusiven Jobs und mehr als 160 Ansprechpartnern aufwarteten. Darüber hinaus wurden hunderte Termine für Gespräche zwischen Bewerbern und den Unternehmen aus der Branche vereinbart. Dabei haben nicht nur die Kandidaten den Kontakt gesucht, auch die Firmen haben nach möglichen Mitarbeitern Ausschau gehalten. Im Veranstaltungsprogramm nutzten Arbeitgeber und weitere Branchenvertreter die Möglichkeit, den jungen Leuten ihr Unternehmen sowie neue Berufsfelder vorzustellen und ihnen Tipps etwa zu Einstiegsgehältern und Bewerbungsgesprächen zu geben. Anke Pipke

Janina Stadel

Matthias Stich wird zweiter Vorstand von Defama

Köpfe 15.06.2021
Matthias Schrade (42), bisheriger Alleinvorstand von Deutsche Fachmarkt (Defama), holt sich seinen Mitarbeiter Matthias Stich (52) ab Anfang Juli nun auch offiziell an seine Seite im Vorstand. ... 

Matthias Schrade (42), bisheriger Alleinvorstand von Deutsche Fachmarkt (Defama), holt sich seinen Mitarbeiter Matthias Stich (52) ab Anfang Juli nun auch offiziell an seine Seite im Vorstand.

Defama verfügt ab Juli wieder über ein Vorstandsduo. Ab Juli zählt neben Matthias Schrade auch Matthias Stich dazu. Diese Veränderung kommt für Defama wenig überraschend. Stich ist seit 2019 Leiter des Bereichs Projektentwicklung. Er habe schon seit längerem so selbstständig gearbeitet und mit Schrade gemeinsam Entscheidungen gefällt, dass sich dieser Schritt praktisch so ergeben habe, erklärt Schrade im Gespräch mit der Immobilien Zeitung.

Dass die Defama zwei Herren an der Spitze hat, ist nicht ganz neu. Zuletzt arbeitete Schrade mit Carsten Müller zusammen, der allerdings im Herbst 2018 ausschied.

Stich wird sich im Defama-Vorstand um bauliche Themen, die Projektentwicklung, die Mieterbetreuung, das technische Monitoring der Hausverwaltung und die Bestandsoptimierung kümmern. Schrade hat derweil einen Blick auf das Transaktionsmanagement, die Finanzen, das Controlling, die Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations.

Vor seiner Zeit bei Defama war Stich bei einem Berliner Projektentwickler angestellt. Hinter ihm liegt ebenso die Tätigkeit als Leiter der Niederlassung Süd von IPH Handelsimmobilien. Sein Schwerpunkt war dabei die wirtschaftliche Due Diligence von Einzelhandelsobjekten und -portfolios. Auch die Projektierung und Vermarktung von Fachmarkt- und Einkaufszentren standen damals im Zentrum seiner Arbeit.

Anke Pipke