Karriere-News

Colliers: Zwei Neuzugänge, eine Beförderung und ein Abgang

Köpfe 10.12.2020
Das Maklerhaus Colliers International begrüßt in Düsseldorf zwei neue Mitarbeiter und befördert einen Kollegen in Hamburg - verliert in der Hansestadt aber auch eine Führungskraft. ... 

Das Maklerhaus Colliers International begrüßt in Düsseldorf zwei neue Mitarbeiter und befördert einen Kollegen in Hamburg - verliert in der Hansestadt aber auch eine Führungskraft.

Zuerst zu den Neuzugängen: In Düsseldorf arbeitet seit dem 1. Dezember 2020 Maximilian Brauwers (36) für Colliers - zum zweiten Mal in seiner Karriere. Vorher war Brauwers Director Investment bei Savills in Düsseldorf. Seine Laufbahn in der Immobilienwirtschaft begonnen hat er allerdings bei Colliers: Dort war er in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt von 2011 bis 2016 Associate Director Capital Markets. Seit seiner Rückkehr wirkt Brauwers als Teamleiter Capital Markets. Diese Rolle gab es vorher so noch nicht bei Colliers.

Neuzugänge von Savills Düsseldorf

In Düsseldorf ist zudem Amir El Moarawi (27) Anfang Dezember als Senior Consultant im Capital Markets-Team bei Colliers an Bord gegangen. Er arbeitete vorher ebenfalls für Savills, und zwar als Consultant Investment.

In Hamburg beförderte Colliers-Deutschlandchef Matthias Leube Roland Schroers (49) vom Senior Director Office Letting zum Head of Office Letting Hamburg. Schroers bildet fortan mit Regional Manager Sascha Hanekopf, der im Oktober 2020 anfing, und Geschäftsführer Frank-D. Albers ein Triumvirat am Hamburger Colliers-Standort. "Er soll im Führungsteam dazu beitragen, strategisch und kulturell neue Akzente am Standort zu setzen, wünscht sich Leube.

Gordon Beracz geht 2021

Schroers kam 2015 zu Colliers - genauso wie Gordon Beracz, dessen Nachfolger Schroers antritt. Denn Beracz, der vor fünfeinhalb Jahren als geschäftsführender Gesellschafter zu Colliers stieß und damals auch die Leitung des Vermietungsteams übernahm, wird Colliers Mitte 2021 verlassen.

Zu den Gründen für Beracz' kolportiertes Aus als Gesellschafter und Geschäftsführer äußert sich das Unternehmen auch auf Nachfrage nicht. Nur soviel lässt Leube mitteilen: "Colliers International hat sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt."

Harald Thomeczek

Endspurt im ersten dreijährigen Weiterbildungszeitraum

Karriere 09.12.2020
Die erste Dreijahresperiode für die verpflichtende Weiterbildung von Immobilienverwaltern und -maklern endet am 31. Dezember 2020. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) hat ... 

Die erste Dreijahresperiode für die verpflichtende Weiterbildung von Immobilienverwaltern und -maklern endet am 31. Dezember 2020. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) hat rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist seine "Online-Bibliothek für Wohnimmobilienverwalter", kurz VDIV-WBThek gelauncht. So können Verwalter auch auf den letzten Metern noch die geforderten 20 Stunden Fortbildung in 36 Monaten zusammenbekommen.

Der VDIV Deutschland hat die Onlinebibliothek gemeinsam mit seinen Landesverbänden und der Going Public! Akademie für Finanzberatung am 1. Oktober 2020 eröffnet. Die VDIV-WBThek wurde speziell für Haus- und Immobilienverwalter konzipiert. Der Hintergrund: Verwaltern, die bereits seit 2018 aktiv sind, drohen Geldbußen von 5.000 Euro bei Nichterfüllung der Fortbildungspflicht. "Daher galt es bereits für das Jahr 2020 mindestens 20 Stunden anrechenbaren Weiterbildungscontent über die VDIV-WBThek zur Verfügung zu stellen, um so allen Weiterbildungspflichtigen eine kurzfristige ortsungebundene und kontaktfreie Erfüllung der Weiterbildungspflicht zu ermöglichen", sagt Maren Herbst,
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim VDIV.

Die Behörde kann ab Anfang 2021 täglich anklopfen

Die Weiterbildungspflicht betrifft alle Beschäftigten, die unmittelbar an der erlaubnispflichtigen Tätigkeit der Wohnimmobilienverwaltung mitwirken (§ 34c Abs. 2a GewO) - also alle Angestellten, die Kundenkontakt haben und selbstständig Kundenanliegen erledigen. Diese weiterbildungspflichtigen Mitarbeiter können von der jeweils zuständigen Behörde zu jedem beliebigen Zeitpunkt aufgefordert werden, den Nachweis zu erbringen, dass sie sich wie vorgeschrieben fortgebildet haben. Auch ihren Auftraggebern müssen Verwalter auf Nachfrage Informationen zu den in den vergangenen drei Jahren absolvierten Weiterbildungen zukommen lassen, beispielsweise über eine Verlinkung auf eine Webseite.

In der Onlinebibliothek des VDIV warten rund 90 WebBasedTrainings mit einer Gesamtzeit von mehr als 21 Stunden. Im Schnitt dauert eine Trainingseinheit keine Viertelstunde. Lerneinheiten zum neuen WEG werden aktuell produziert.

"Sichergestellt, dass die Web-Trainings auch tatsächlich bearbeitet werden"

Und was, wenn ein Verwalter das Lernprogramm im Hintergrund ablaufen lässt, ohne bei der Sache zu sein? "Es ist nicht möglich in den einzelnen Web-Based-Trainings vorzuspringen. Zudem sind Kontrollfragen integriert, die die Lernenden richtig beantworten müssen, um ein Training erfolgreich zu beenden. So wird sichergestellt, dass die Web-Based-Trainings auch tatsächlich bearbeitet werden", versichert Herbst.

Die gesetzlich geregelte Weiterbildungspflicht (§15b Makler- und Bauträgerverordnung) trat erst im August 2018 in Kraft. Doch der erste Dreijahreszeitraum, in dem die geforderten 20 Stunden Weiterbildung abgeleistet werden müssen, läuft schon seit Anfang 2018.

Harald Thomeczek

Frank Pendorf wechselt von Accumulata zu Rosa-Alscher-Gruppe

Köpfe 09.12.2020
Frank Pendorf, Jahrgang 1962, bringt seine Schaffenskraft seit diesem Monat beim Münchner Projektentwickler Rosa-Alscher-Gruppe ein. Er kommt von einem anderen München Entwickler, nämlich ... 

Frank Pendorf, Jahrgang 1962, bringt seine Schaffenskraft seit diesem Monat beim Münchner Projektentwickler Rosa-Alscher-Gruppe ein. Er kommt von einem anderen München Entwickler, nämlich Accumulata.

Harald Thomeczek

Arbeitgeber aus der WoWi kämpfen um Aufmerksamkeit

Karriere 08.12.2020
Arbeitgeber aus der Wohnungswirtschaft (WoWi) kämpfen um Aufmerksamkeit. Anfang des Monats hat der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die "erste bundesweite ... 

Arbeitgeber aus der Wohnungswirtschaft (WoWi) kämpfen um Aufmerksamkeit. Anfang des Monats hat der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die "erste bundesweite Arbeitgeberkampagne der Wohnungswirtschaft" gestartet. Diese Kampagne ergänzt die Ausbildungskampagne, die schon zehn Jahre alt ist.

Harald Thomeczek