Karriere-News

Marcus Menne wird CFO bei Hannover Leasing

Marcus Menne.

Marcus Menne.

Bild: Hannover Leasing

Köpfe 06.02.2014

Postleb hat Führung von DTZ Deutschland übernommen

Yvo Postleb arbeitete neun Jahre lang bei der Deutschen Bank.

Yvo Postleb arbeitete neun Jahre lang bei der Deutschen Bank.

Bild: DTZ

Köpfe 06.02.2014
Yvo Postleb hat seinen Schreibtisch in der Chefetage bei DTZ Deutschland bezogen. Wie das Unternehmen mitteilt, hat er die Position als Country Head der UGL-Tochter übernommen. Postleb kündigte ... 

Yvo Postleb hat seinen Schreibtisch in der Chefetage bei DTZ Deutschland bezogen. Wie das Unternehmen mitteilt, hat er die Position als Country Head der UGL-Tochter übernommen. Postleb kündigte bei seinem Dienstantritt an, sein Hauptaugenmerk auf das weitere Wachstum von DTZ in Deutschland und die Intensivierung der internationalen Vernetzung des deutschen Teams innerhalb des Konzerns zu richten.

Postleb arbeitete neun Jahre lang bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main, New York und Eschborn in verschiedenen Positionen im Immobilienbereich. Seit 2006 war er bei der Fortress Investment Group tätig, wo er und sein Team der Eurocastle Investment ein Portfolio von zuletzt 393 Immobilien in Deutschland mit einem Marktvolumen in Höhe von 1,7 Mrd. Euro verantworteten. Postleb hat einen Universitätsabschluss als Master of Science in International Accounting and Finance der London School of Economics.

Mit seinem Antritt endet bei DTZ-Deutschland eine fast zweijährige Übergangszeit. Im April 2012 hatte der damalige DTZ-Deutschlandchef Timo Tschammler seinen Wechsel zu Jones Lang LaSalle bekannt gegeben. Daraufhin nahm die Position interimsweise Geschäftsleitungsmitglied Rainer Hamacher ein. Nach dessen Abschied leitete ein Executive Committee aus mehreren Personen das Unternehmen.

Peter Dietz

Ein Ausbildungsberuf FM ist geplant

Ein neuer Ausbildungsberuf soll das FM attraktiver machen.

Ein neuer Ausbildungsberuf soll das FM attraktiver machen.

Bild: BilderBox.com

Karriere 06.02.2014
Es gibt etwa 330 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland. Doch eine FM-Ausbildung fehlt bislang. Das wollen Gefma-Vorstand Markus Lehmann und Christine Sasse, Leiterin des Recruitingkreises ... 

Es gibt etwa 330 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland. Doch eine FM-Ausbildung fehlt bislang. Das wollen Gefma-Vorstand Markus Lehmann und Christine Sasse, Leiterin des Recruitingkreises der Möglichmacher ändern.

Immobilien Zeitung: Herr Lehmann, Sie haben sich als Professor an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und im Arbeitskreis Aus- und Weiterbildung bei der Gefma, dessen Vorsitz Sie übernommen haben, in der Vergangenheit viel für die Zertifizierung von FM-Studiengängen eingesetzt. Nun planen Sie, einen neuen Ausbildungsberuf zu entwickeln. Wie passt das zusammen?

Markus Lehmann: Der Arbeitskreis hat in den vergangenen Jahren die Gefma- Ausbildungspyramide im FM ausgestaltet. Ausgehend von der Servicekraft über den Fachwirt bis hin zu Studiengängen. Jetzt geht es darum, diese Ausbildungspyramide zu ergänzen. An der Basis soll eine Berufsausbildung etabliert werden, um dem Bedarf der Praxis gerecht zu werden.

IZ: Es gibt doch schon die Ausbildung zum Gebäudereiniger, zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme, den Mechatroniker für Kältetechnik oder die Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Sind vier Ausbildungsberufe nicht genug für die Branche?

Christine Sasse: Nein, denn Ausbildungsberufe wie der Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme sind für die Industrie geschaffen worden. Der Schwerpunkt liegt eindeutig im technischen Bereich, es geht vor allem um die Installation und die Errichtung von technischen Anlagen. Viele FM-Dienstleister sind aber in der Instandhaltung tätig. Auch das ist natürlich Thema in den bestehenden Ausbildungsberufen, aber proportional gesehen in einem sehr viel geringeren Umfang.

IZ: Welche Qualifikationen soll ein neuer FM-Ausbildungsberuf also vermitteln?

Sasse: Wichtig sind vor allem Kenntnisse in der Instandhaltung. Kleinere Schadensfälle soll der Facharbeiter auch selbstständig reparieren können. Er muss sich aber auch mit den Vertragsunterlagen, der Betreiberverantwortung und Betriebswirtschaft auskennen. Und ganz allgemein sicher mit dem Kunden kommunizieren können. Denn der Kunde erwartet inzwischen nach jedem Einsatz eine Rückmeldung von seinem Dienstleister.

IZ: Entwickeln Sie für diesen Bedarf einen völlig neuen Ausbildungsberuf?

Lehmann: Nur teilweise, denn wir überlegen, einen vorhandenen Ausbildungsberuf, beispielsweise den des Service-Technikers, den es in verschiedenen Ausprägungen wie IT und Kfz schon gibt, als Basis zu nehmen. Auf diesem Gerüst möchten wir einen FM-spezifischen Beruf schaffen.

IZ: Wer soll das Konzept umsetzen?

Sasse: Wir stehen noch am Anfang der Überlegungen. Mein Wunschpartner für die Konzeption wären die Industrie- und Handelskammern.

Lehmann: Und wir brauchen natürlich auch Unternehmen, die uns bei der Entwicklung unterstützen und erläutern, welche Qualifikationen sie benötigen.

Sasse: Es ist uns bewusst, dass es noch ein langer steiniger Weg ist. Aber derzeit beschäftigen wir viele Fachkräfte aus den anderen Ausbildungsberufen. Die können aber einen beträchtlichen Anteil ihres Wissens gar nicht anwenden. Deswegen möchten wir einen attraktiven neuen Ausbildungsberuf anbieten können. Die Bestrebungen anderer Verbände, auf operativer Ebene Qualifikationsstufen per Prüfung zu ermitteln, empfinde ich als zu kurz gesprungen. Ich denke, es ist sinnvoller, eine solide Einstiegsqualifikation anzubieten, mit der junge Leute für das FM gewonnen werden können.

IZ: Frau Sasse, Sie sind als Vorstand Human Resources/Organisation bei Dr. Sasse auch für die Mitarbeitergewinnung zuständig. Erhoffen Sie sich von einem eigenständigen FM-Beruf auch eine vereinfachte Rekrutierung?

Sasse: Ja. Es ist jetzt schon schwierig, Jugendliche für einen Ausbildungsberuf zu gewinnen, denn viele entscheiden sich für eine akademische Ausbildung. Mit dem geplanten FM-Servicetechniker wollen wir Jugendliche mit einem guten Hauptschulabschluss oder Realschul-abschluss oder Fachabitur bzw. Abitur ansprechen. Eine neue Ausbildung könnte das FM attraktiver machen.

IZ: Welche Qualifikationen bringen die Wunschkandidaten mit?

Lehmann: Neben guten Noten in Mathe, Physik und Deutsch wären das handwerkliches Geschick und eine hohe Sozialkompetenz, speziell in der Kommunikation. Aber auch kaufmännisches Verständnis ist bei einem Komplett-FM-Unternehmen gefragt. Der FM-Auszubildende soll ein übergreifendes Verständnis für alle FM-Dienstleistungen entwickeln.

IZ: Wie hoch schätzen Sie den Bedarf an Ausbildungsplätzen?

Sasse: Ich könnte mir vorstellen, dass die 13 Möglichmacher-Unternehmen zuerst einmal auf rund 500 Plätze kommen.

IZ: Wann wird der erste FM-Servicetechniker die Ausbildung beginnen?

Sasse: Mein Wunschtermin wäre in zwei bis drei Jahren. Wir werden auf der FM-Messe und auf der Gefma-Mitgliederversammlung das Konzept vorstellen. Mitstreiter sind herzlich willkommen.

Die Fragen stellte Sonja Smalian.

Kontakt: lehmann@hsalbsig.de, christine.sasse@sasse.de.

Sonja Smalian

Mehr Frauen, ohne Quote

Karriere 06.02.2014
Knapp jeder vierte Mitarbeiter bei Strabag Property and Facility Services (PFS) ist weiblich. Dies wollte das Unternehmen auch nach außen sichtbar machen und bewarb sich um das Arbeitgebersiegel ... 

Knapp jeder vierte Mitarbeiter bei Strabag Property and Facility Services (PFS) ist weiblich. Dies wollte das Unternehmen auch nach außen sichtbar machen und bewarb sich um das Arbeitgebersiegel Top4Women. Erhalten habe Strabag PFS die Auszeichnung nach einem Online-Assessment u.a. für die Vertrauensgleitzeit, die Angebote zum mobilen Arbeiten und die transparenten Gehaltsstrukturen, sagt Gaby Galinsky-Gallner, Beauftragte für Chancengleichheit und Diversity bei Strabag PFS. Diese gute Ausgangslage will das Unternehmen nutzen, um gerade auch in den technischen Bereichen für Frauen attraktiver zu werden, sagt Jörg Rosdücher, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor von Strabag PFS. Bei den Trainees würden schon mehr weibliche Bewerber eingestellt als männliche. Das Thema Frauen steht nicht nur bei Strabag PFS, sondern auch beim Konzern auf der Agenda. Doch von einer fixen Frauenquote hält Rosdücher nichts. Es gehe darum, bei passender Qualifikation und Eignung die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen zu erhöhen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu ermöglichen. Diese Maßnahmen stehen dann allen Beschäftigten offen, auch den männlichen.

Sonja Smalian

Weiterbildung zum Wertermittler

Karriere 06.02.2014
Die Deutsche Immobilien-Akademie an der Universität Freiburg (DIA) hat eine einwöchige Weiterbildung zum/r Beleihungswertgutachter/in (DIA) entwickelt. Die Kursinhalte basieren auf den ... 

Die Deutsche Immobilien-Akademie an der Universität Freiburg (DIA) hat eine einwöchige Weiterbildung zum/r Beleihungswertgutachter/in (DIA) entwickelt. Die Kursinhalte basieren auf den gesetzlichen Grundlagen im Bereich der Kreditfinanzierung. Berücksichtigt werden u.a. die Beleihungswertverordnung und das Pfandbriefgesetz. Außerdem stehen die Bedeutung der Beleihungswertermittlung im Bankbetrieb, Inhalt und Aufbau von Beleihungswertgutachten sowie Besonderheiten von Spezialimmobilien auf dem Lehrplan. Zudem gibt es Übungen zur Beleihungswertermittlung mit Softwareunterstützung. Die Weiterbildung richtet sich u.a. an Absolventen des Kontaktstudiengangs Sachverständigenwesen (DIA), zertifizierte Sachverständige (DIA, W+G), öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige (IHK) für Verkehrswertermittlung. Eine schriftliche Prüfung schließt den Kurs ab. Diese Prüfung wird als Zertifizierungsprüfung durch DIA Consulting (DIAZert) durchgeführt. Auch Teilnehmer, die keine Zertifizierung anstreben, legen diese Prüfung ab. Sie müssen jedoch keine weiteren Unterlagen einreichen. Die Erstzertifizierung in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Beleihungswert kostet 1.900 Euro zzgl. MwSt. Die Zertifizierung hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die Weiterbildung findet vom 12. Mai bis 17. Mai 2014 in Freiburg statt. Die Kursgebühren betragen 1.950 Euro zzgl. einer Einschreibgebühr von 250 Euro.

Sonja Smalian