Karriere-News

Martin Bowen hört nach 23 Jahren bei IHG auf

Miguel Martins.

Miguel Martins.

Quelle: IHG

Köpfe 09.03.2020
Martin Bowen, Chefentwickler der britischen InterContinental Hotels Group (IHG) in Deutschland, hört nach 23 Dienstjahren bei dem Hotelkonzern auf. Den deutschen Markt - und noch ein paar andere ... 

Martin Bowen, Chefentwickler der britischen InterContinental Hotels Group (IHG) in Deutschland, hört nach 23 Dienstjahren bei dem Hotelkonzern auf. Den deutschen Markt - und noch ein paar andere Hotelmärkte - bearbeitet in der Immobilienabteilung der Briten jetzt Miguel Martins.

Bowen hat sich selbst dazu entschieden, seinen Hut als Head of Development für die Dach-Region, also vor allem Deutschland, an den Nagel zu hängen, wie sein bisheriger Arbeitgeber mitteilt. Damit endet eine echte Ära: Bowen hat 1998 bei IHG angefangen. Mittlerweile zählt die Hotelkette mit ihren verschiedenen Marken hierzulande fast 100 Bestandshotels. Mehr als 40 weitere stecken in der Entwicklungspipeline. Damit gehört Deutschland zu den "fünf globalen Fokusmärkten" der Briten. Die Bedeutung des deutschen Markts will IHG unlängst mit der Verpflichtung von Robert van der Graaf als Development Director für die Dachregion unterstrichen haben. Van der Graaf kam im Februar 2020 von der Radisson Hotel Group zu IHG.

Das Kapitel Bowen ist bei IHG nun aber Geschichte. Mit seinem Abgang baut der Hotelkonzern das Development-Team in Nordeuropa um, so heißt es. Im Rahmen dieser Umbaumaßnahmen schafft das Unternehmen eine neue Position: Head of Development Northern Europe. Der Erste, der die neue Position bekleidet, ist Miguel Martins. Martins, gebürtiger Portugiese, ist seit rund fünf Jahren bei IHG und wirkte bisher als Development Director für Osteuropa, insbesondere Polen.

Als frisch gekürter Leiter des Entwicklungsteams für Nordeuropa umfasst sein Wirkungskreis nun nicht nur Polen, Ungarn und die Slowakei, sondern eben auch Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie Belgien und die Niederlande plus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. In seiner neuen Rolle berichtet Martins an Willemijn Geels, Vice President Development Europe bei IHG, und rückt ins Führungsteams für die Region Nordeuropa unter der Leitung von Mario Maxeiner, Managing Director Northern Europe, auf.

"Auch die Development-Abteilung an die neue Geschäftsstruktur angepasst"

Dass Bowens Stelle nicht eins zu eins nachbesetzt wurde, sondern die Dachregion im Development-Bereich jetzt in Nordeuropa aufgeht, erklärt IHG-Sprecherin Amelie Mayer-Quien so: "Vor ca. zwei Jahren haben wir unser Geschäft in Europa in vier Bereiche unterteilt: UK und Irland, Nordeuropa, Südeuropa sowie Russland und CIS. Im Zuge dessen wurden auch die Strukturen der einzelnen Abteilungen - z.B. Finance, Operations, Commercial, Revenue Management, HR, Communications etc. - angepasst. Nur im Development war das bislang nicht so. Mit der Entscheidung von Herrn Bowen, aufzuhören, hat sich nun der richtige Zeitpunkt geboten, um auch die Development-Abteilung an die Geschäftsstruktur Nordeuropa anzupassen, weshalb nun die neue Rolle des Head of Development Northern Europe geschaffen wurde."

Harald Thomeczek

IZ-Stipendium: Semesterferien, Hausarbeit und HOIA (5)

Studenten der HSBA im Blockunterricht

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Katharina Gerdes

Karriere 06.03.2020
Wie sagte Albert Einstein einst: „Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ Nachdem das Jahr 2019 mit der Klausurenphase ... 

Wie sagte Albert Einstein einst: „Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ Nachdem das Jahr 2019 mit der Klausurenphase abschlossen wurde, konnte die Weihnachtszeit zur Erholung genutzt werden. Im Januar genossen wir Studierenden die vorlesungsfreie Zeit und konzentrierten uns auf unsere beruflichen Tätigkeiten. Dieses endete abrupt, als uns der Abgabezeitpunkt einer Hausarbeit für das Modul Raumplanung bewusst wurde.

So galt es, wie auch im letzten Jahr, innerhalb von wenigen Wochen eine umfassende Analyse in Gruppenarbeit auszuarbeiten. In einem Kick-Off-Termin (meint Treffen in einem durch alle Gruppenmitglieder akzeptierten Café) wurde die Aufgabenstellung besprochen, die Struktur festgelegt und Themen verteilt. Wöchentliche Jour-Fixe dienten dem allgemeinen Austausch über die Herangehensweise, stellten den Arbeitsfortschritt sicher und klärten Unstimmigkeiten auf. Die Hausarbeit konnte damit zu unserer aller Zufriedenheit form- und fristgerecht abgegeben werden. Mit Abgabe der Hausarbeit begann allerdings die Bearbeitung der nächsten Ausarbeitung für das Modul Architektur, welche Mitte Februar eingereicht werden musste.

Studieren & Arbeiten

Wie viele Studierende arbeite ich neben meinem Masterstudium als Werkstudentin. Meinen ersten Job hatte ich bereits mit 15 Jahren und seitdem bin ich ein Teil der Arbeitswelt, ob als Auszubildende, Praktikantin, Trainee oder Vollzeitangestellte. Ich kann es mir also schwer vorstellen nicht zu arbeiten. Gleichzeitig scheint mir in der heutigen Zeit, in einer Stadt wie Hamburg, ein Studium ohne einen Verdienst nebenbei nicht möglich zu sein. Gleichzeitig darf aber auch das Studium nicht in den Hintergrund treten. Dieser Konflikt ist bei vielen Studierenden alltäglich und so bin ich froh, dass das Masterstudium „Real Estate & Leadership“ in Blockwochen aufgeteilt ist. In den drei Wochen zwischen den Blockvorlesungen, habe ich genügend Flexibilität meine Tätigkeit als Werkstudentin und meine Studienleistungen unter einen Hut bringen zu können.

Modulinhalte im Februar

Mit Beginn des neuen Jahres wurde in unserer ersten Blockwoche Mitte Februar ein neuer Schwerpunkt gesetzt: „Bautechnik und Bauprojektmanagement“. Als interdisziplinärer und holistischer Studiengang deckt der Master „Real Estate & Leadership“ alle Bereiche der Bau- und Immobilienwirtschaft ab. Während für mich die Inhalte der bisherigen Module noch recht fremd waren, hatte ich in dieser Woche ein Heimspiel. Verschiedenste Konstruktionsarten, Baumaterialien und ihre Einsatzmöglichkeiten, HOIA, AHO, VOB und viele weiteren Themen wurden innerhalb von sechs Tagen vermittelt – auf Englisch. Während ich mich mit den neuen Vokabeln auseinandersetzte, sah ich bei einigen Kommilitonen mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund doch sehr große Fragezeichen. Somit spielte sich der Praxisbezug auf allen Ebenen ab und sorgte für Frust und Freude gleichermaßen.

Mirko Tinz