Karriere-News

Sirius Facilities besetzt zwei Director-Posten neu

Andreas Schlesinger.

Andreas Schlesinger.

Quelle: Sirius Facilities GmbH

Köpfe 04.06.2021
Andreas Schlesinger und Tobias Schorstädt steigen in leitende Positionen auf. Beide sind schon mehrere Jahre für das Unternehmen tätig. ... 

Andreas Schlesinger und Tobias Schorstädt steigen in leitende Positionen auf. Beide sind schon mehrere Jahre für das Unternehmen tätig.

Auf Andreas Schlesinger und Tobias Schorstädt kommen bei Sirius Facilities neue Aufgaben zu: Die beiden langjährigen Mitarbeiter steigen in das Board of Directors auf.

Schlesinger übernimmt die Rolle des Directors für Contracts, Utilities and Environmental Services. Dabei wird er eng mit Chief Marketing und Impact Officer Kremena Wissel zusammenarbeiten. Seine Aufgabe wird es sein, die unternehmenseigene Strategie zu Klimaneutralität, CO2-Reduktion und Dekarbonisierung auszubauen und voranzutreiben. Seine bisherigen Aufgaben als Leiter der Betriebskostenabteilung und als Prokurist behält er bei.

Schorstädt steigt zum Aquisitions Director auf. Er soll sich auf den Ankauf neuer Liegenschaften für das Sirius Portfolio und für das Titanium Joint Venture mit AXA IM Alts konzentrieren.

Schlesinger ist 2010 als Sachbearbeiter für Betriebskostenabrechnungen bei Sirius eingestiegen. 2012 wurde er Teamleiter, 2016 Abteilungsleiter. Außerdem betreut er als Prokurist der Curris den Einkauf der über das Team Service Charge abgerechneten Leistungen.Schorstädt kam 2012 als Key Acount Manager ins Unternehmen. 2015 wechselte er in das Aquisitionsteam, das er seit 2016 leitet.

Janina Stadel

Asset-Manager ILG geht unter die Entwickler

Tobias Drasch.

Tobias Drasch.

Quelle: ILG-Gruppe

Köpfe 01.06.2021
Der Asset- und Fondsmanager ILG hat eine eigene Projektentwicklungssparte aus der Taufe gehoben. Geführt wird die neue Abteilung von Tobias Drasch, der vom LEH-Entwickler Ratisbona zu ILG kommt. ... 

Der Asset- und Fondsmanager ILG hat eine eigene Projektentwicklungssparte aus der Taufe gehoben. Geführt wird die neue Abteilung von Tobias Drasch, der vom LEH-Entwickler Ratisbona zu ILG kommt.

ILG hat sich bisher einen Namen als Fonds- und Asset-Manager für Nahversorgerimmobilien und Fachmarktzentren gemacht. Nun will sich das Unternehmen auch Sporen im Bereich der Projektentwicklung verdienen. Dafür wurde die neue Gesellschaft ILG Projektentwicklung gegründet.

Im Zentrum der Bemühungen stehen "Stand-Alone-Lebensmittel-Vollsortimenter und -Discounter sowie rein nahversorgungsorientierte Fachmarktzentren mit Wertsteigerungspotential", schreibt ILG in einer Mitteilung. Die Konzentration gilt fürs Erste Immobilien der Risikoklasse Value-add: Diese sollen "durch vertragliche oder bauliche Maßnahmen" eine Aufwertung erfahren. Gesucht wird bundesweit. Neubauten sollen (zunächst) nicht hochgezogen werden, denn komplette Neuentwicklungen können sich über viele Jahre hinziehen.

14 Jahre Ratisbona-Erfahrung

Geführt wird die junge Abteilung von Tobias Drasch. Drasch hat sich als geschäftsführender Gesellschafter in die neue Gesellschaft ILG Projektentwicklung eingekauft. Er kommt von dem auf Immobilien für den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) spezialisierten Entwickler Ratisbona zu ILG. Dort wirkte er die vergangenen 14 Jahre, davon zehn Jahre als Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung.

"Bei zwei Objekten sind wir in der Due Diligence schon weit fortgeschritten, die Beurkundung ist für Juni geplant", berichtet Drasch. Es handelt sich um zwei LEH-Discounter. Nach größeren oder kleineren Eingriffen in die Bausubstanz, die Mieterstruktur oder die Vertragsdauer, die sich über zwölf bis 18 Monate hinziehen können, sollen die aufgefrischten Objekte wieder an den Markt gebracht werden. Was laut Drasch durchaus auch bedeuten kann, dass ein bestehender oder neuer ILG-Fonds als Käufer firmieren kann, aber nicht muss.

Der Developer-Bestrebungen ungeachtet: Core- und Core-plus-Objekte passen aber auch weiterhin ins Beuteschema der bestehenden ILG-Fonds, betont die Firma aus München.

Harald Thomeczek

Peter Schad führt HRE Holding

Köpfe 31.05.2021
Der Immobilienrechtsspezialist und Sanierungsexperte folgt auf Wolfgang Groth und Jochen Heuchert. ... 

Der Immobilienrechtsspezialist und Sanierungsexperte folgt auf Wolfgang Groth und Jochen Heuchert.

Der Münchner Rechtsanwalt und Immobilienspezialist Dr. Peter Schad hat die alleinige Geschäftsführung der HRE Holding übernommen, jener Rumpfgesellschaft, die das Restvermögen der ehemaligen Pleitebank Hypo Real Estate (HRE) verwaltet. Schad verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als Jurist und Sanierer in Unternehmen der Finanzwirtschaft.

Mit der HRE-Historie ist Schad aus früheren Tätigkeiten vertraut: So war er in der Finanzkrise in der Rechtsabteilung der aus der HRE ausgegliederten Deutschen Pfandbriefbank tätig und begleitete die Restrukturierung des Instituts. Zwischen 2010 und 2014 war er dann bei FMS Wertmanagement, der Bad Bank der HRE, für die Restrukturierung und Abwicklung eines Portfolios von Risikofinanzierungen in Höhe von EUR 175 Mrd. zuständig. Bis 2018 verantwortete Schad die Abwicklung der HRE-Irlandtochter Depfa Bank plc Dublin als deren Chief Legal Officer und COO.

Mandate bei Wirecard und Greensill

Nach einer Zwischenstation bei KPMG Legal Financial Services ist Schad selbständig tätig und nahm seitdem verschiedene Mandate bei in Schieflage geratenen Finanzinstituten war, etwa als Aufsichtsratsvorsitzender bei Wirecard und als Sonderbeauftragter im Vorstand der Greensill Bank.

HRE Holding hatte selbst 75 Mio. Euro bei Greensill angelegt und will diese von der Einlagensicherung des Bundesverbands Deutscher Banken wiederhaben. Laut einem Bericht von Spiegel Online könnte die Abberufung von Schads Vorgängern bei HRE Holding, Wolfgang Groth und Jochen Heuchert, mit dieser Geldanlage bei Greensill und einem möglichen Streit um die Rückerstattung des Geldes durch die Einlagensicherung zu tun haben. Die Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland, die im Auftrag des Steuerzahlers die Gesellschaft HRE Holding verwaltet, teilte der Immobilien Zeitung auf Anfrage mit, dass man sich grundsätzlich nicht zu den Details von Personalvorgängen äußere.

Ulrich Schüppler